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Kind 3 Jahre entwickelt sich zurück- Nerven sterben ab, Gendefek

E*hemaligzerE NutRzer (#57x3012)


Soll ich einfach die Erziehung fallen lassen und es so hinnehmen? Ich bin überfordert :�(

HolliWood 0,1

rein gefühlsmäßig, ja - wenn du es kannst , es für dich stimmig ist . Ihn einfach annehmen so wie er gerade ist .

Deine Überforderung ist total verständlich , ihr macht auch mehr als genug durch , sei nicht so streng mit dir :)_ mehr kann ich dazu nicht schreiben aber ich lese und fühle hier schon länger mit , ganz kann man es wahrscheinlich nicht nachfühlen, aber irgendwie dasein . :)_

L1iese lot`te4x0


Auweia...das geht natürlich nicht! Die Frage ist nur inwiefern du da momentan überhaupt was erziehen kannst...versteht er dich?

Ich kenn das! Mein Kleiner war mit knapp über 3 etwa 1.20m (also riesig für das Alter) und hatte den Verstand eines Einjährigen...

Da kannst du nicht viel mehr machen als Alles was geht absichern...

Ich würd wirklich neben Diagnose noch an dem Heilpädagogischen Kiga dranbleiben - sonst klappst du irgendwann zusammen....es ist eine irrsinnige Erleichterung mal am Vormittag allein zu sein!

Hoffentlich ist es ein guter Kiga...die Spannbreite ist da enorm! %:|

Aber bis dahin...wirklich lockerer bleiben, und vor Allem jede Hilfe annehmen die die kriegen kannst! Kratz zusammen was geht, Oma, Opa, Freundinnen....hauptsächlich für den Kleineren....

E*hemali7ger Nuftlzer h(#5k081x25)


Ich hardere mit allem so sehr. Er stellt das Wort "kindersicher" auf eine neue Stufe. Du verstehst es dann sicher.

Er versteht mich zu 90% nicht am Tag. Er zeigt auch nicht immer, ob er es verstanden hat, oder nicht. Der Landkreis hat die höchste Förderungsstufe bewilligt. Der Heilpädagogische Kindergarten hat keinen guten ruf. Wir fühlen uns aber sucht so unsicher, weil er sich nicht mitteilen kann. Aber das werden wir wahrscheinlich immer so haben.

Ich glaube mein Mann und auch ich brauchen den Anstoß, dass er wirklich nicht richtig entwickelt ist. Obwohl ich es weiß. Mein Mann sieht es noch immer nicht so wie ich, was ok ist.

Hilfen haben wir kaum welche. Ich bin die meiste Zeit mit beiden alleine und bis unter die Hutschnur gestresst. Dann ist da noch mein kleiner Sohn, den ich einfach gerne bei mir haben möchte, ihn sehen wie er sich entwickelt. Das ich ihn schon ab dem Sommer aufgrund der Situation in die Krippe gebe, ist für mich ein großes Eingeständnis. Ich möchte ihm nicht das Gefühl geben, dass wir ihn abschieben. Und ich will die Bindung zu ihm nicht verlieren.

LTiesel-otte4x0


Vielleicht hilft es dir ja ihn wie ein grosses Baby zu sehen...ein sehr grosses Baby, mit den körperlichen Fähigkeiten eines Kigakindes....

Was das bedeutet muss man erlebt haben - man stelle sich ein Krabbelbaby vor das anfängt sich hochzuziehen und dabei Schulterhöhe/Arbeitsplatte in der Küche ist...

Warst du schon mal in dem Kiga? Hast du ihn dir angeschaut? Ein schlechter Ruf heisst gar nix...ich sag's jetzt mal krass: "der Platz wo die Behinderten aufgehoben werden kann ja nix Gescheites sein!" (nein, das ist nicht meine Meinung - aber in der Bevölkerung kommt's halt oft so an!)

Ich war damals entsetzt als schon beim Grösseren (der nicht sooo weit retardiert war) die Logopädin im Regelkindergarten zu mir sagte ich solle schon mal in der "Sonderschule" anmelden...die Plätze wären rar und wir würden noch froh drüber sein! Ich hab mich lange dagegen gewehrt innerlich. Im Nachhinein war es der absolut passende und beste Platz für ihn, was die dort aus BEIDEN rausgeholt haben hätte ich nie erwartet!

Schau es dir bitte an bevor du ablehnst.... was so geredet wird stimmt meist nicht....

L>ieiselooxtte40


Ausserdem wirst du dort andere Eltern kennenlernen - Eltern die wissen wie es ist! Und das kann sehr hilfreich sein! :)*

cCla_iGret


Der Heilpädagogische Kindergarten hat keinen guten ruf.

Sagt wer? Auf das Geschwätz der Leute kann man nicht immer viel geben. Mach dir doch lieber persönlich ein Bild.

E8hemCalTiger Nyutze-r (#5081x25)


In dem Kindergarten gab es offiziell bestätigte Übergriffe an Kindern. Klar, die Leute sind da nicht negr, die es gemacht haben. Der Stein im Magen ist dennoch da.

A#nti%gone


@ HolliWood

Dann ist da noch mein kleiner Sohn, den ich einfach gerne bei mir haben möchte, ihn sehen wie er sich entwickelt. Das ich ihn schon ab dem Sommer aufgrund der Situation in die Krippe gebe, ist für mich ein großes Eingeständnis. Ich möchte ihm nicht das Gefühl geben, dass wir ihn abschieben. Und ich will die Bindung zu ihm nicht verlieren.

Nicht Quantität zählt, sondern Qualität.

Wenn beide Kinder stundenweise untergebracht sind, hat du viel mehr Kraft und Spaß, dich in der Freizeit mit beiden intensiver zu beschäftigen. Sinnvoll finde ich Rituale für jedes Kind einzeln.

wZoman8Y8


Liebe HolliWood, ich lese hier schon die ganze Zeit mit. Ich habe selbst zwei kleine Kinder und finde einfach Wahnsinn welchen Alptraum ihr da gerade durchmachen müsst.

Ein Gedanke kam mir, bei den letzten Beiträgen, die du geschrieben hast.

Und ein Rat, den ich von Zwillingseltern mit Frühchen bekam (also auch Eltern in einer Extremsituation): achtet zu erst auf euch! Achte zuerst auf dich! Das ist nicht egoistisch, dass ist existenziell! Du kannst nur gut für dein Kind da sein und gute Entscheidungen treffen, wenn es dir halbwegs gut geht und das scheint gerade auf der Kippe zu sein! Was nützt es deinen Jungs, wenn du mit Burn-Out irgendwo eingeliefert wirst? Dann fehlt ihnen das allerwichtigste - Du! Also in ihrem Sinne: achte auf dich!

Es kamen ja schon verschiedene Vorschläge: Putzfrau suchen, Wocheneinkauf nach Hause liefern lassen, nach jemandem suchen, der sich stundenweise um den Großen kümmern kann, Hilfe durch Psychosoziale Beratung in Anspruch nehmen, die Kinder beim Mann lassen und sich eine Massage gönnen - du weißt vielleicht selbst, was dir gut tun würde! Tu es! Und wenn es irgendwie geht, sei jetzt nicht knausrig - alles, was euch das Leben leichter macht, solltet ihr probieren!

Ihr habt recht. Ich muss versuchen das ganze negative zu schlucken und es ihm schön machen.

Ich glaube das wird auf Dauer nicht funktionieren! Ja, er hat gerade ein sehr schwere Zeit und hat es verdient, dass man ihm hilft, aber ihr - du und dein Mann - ihr habt auch eine verdammt schwere Zeit. Euer Kind hat ein ernsthaftes Problem und die Ungewissheit frisst euch auf! Du kannst das nicht alles schlucken und du kannst ihm das Problem, was auch immer es ist, nicht abnehmen. Du kannst für ihn da sein, aber das kannst du nur, wenn du auch auf dich achtest. Und sei nicht zu streng mit dir! Ja, wahrscheinlich verstört es ihn, wenn du mal austickst, aber das verstört viele kleine Kinder, aber es wird wahrscheinlich nicht sein Urvertrauen erschüttern und es ist einfach menschlich! Geisle dich nicht selbst deswegen!

Was die Ernährung betrifft würde ich auch den Weg des geringsten Widerstandes gehen - ich weiß nicht, ob man Kinder in diesem Alter noch rein mit Milch ernähren kann - da müsstest du vielleicht mal mit Ärzten Rücksprache halten, aber wenn das geht - dann mach es doch! Mach es euch und ihm nicht schwerer, als unbeding notwendig!

Soll ich einfach die Erziehung fallen lassen und es so hinnehmen?

Hast du schon zu den Reha-Kids Kontakt gesucht, die helfen sicher bei solchen Fragen weiter! Zur Schonung der eigenen Nerven würde ich glaube ich weniger erziehen, alle und alles andere in Sicherheit bringen (soweit möglich) und für ihm da sein. Wenn du weite Teile des Tages den Eindruck hast, dass er dich nicht versteht, bringt auch Schimpfen nix, wenn er haut oder so.

Zum Schluss

Was mich stutzig macht, sind einige Anzeichen, die mein kleiner Sohn nun auch macht

was sind das für Anzeichen? Hast du das den Ärtzen deines großen Sohnes schon mitgeteilt?

Fühl dich umarmt :°_ ich glaub, kaum einer hier kann sich vorstellen, was ihr durchmacht! Respekt für alles, was ihr leistet!

L2ieZselottfe40


Was mich stutzig macht, sind einige Anzeichen, die mein kleiner Sohn nun auch macht

Das hatte ich falsch verstanden...ich dachte dein Sohn macht "neue" Sachen die bis jetzt nicht da waren... ":/

Ich hatte den Kleinen gar nicht als gefährdet auf dem Schirm....

Kann aber natürlich auch sein dass du jetzt Sachen siehst die gar nicht da sind! :)* :)* :)*

Euhemalji>ger Nutzer (|#50Y8125x)


Wahrscheinlich bilde ich es mir wirklich ein

LFies]elootte4x0


Naja...im Zuge der ganzen Untersuchungen wird doch sicher der Kleine auch angeschaut, oder? Grad wenn es was Erbliches sein könnte...

E>hemalRiger (Nut]zer (#508x125)


Wenn man nun herausfindet, dass es etwas genetisches ist, werden wir ihn ebenfalls untersuchen lassen. Die Sachen, die mir auffallen, sind dass er nie Mama sagt, obwohl er es kann und dass er schlechter kaut als sonst. Ich hoffe ich bilde es mir ein

L7ierselotNte40


Wie alt ist der Kleine jetzt? Vielleicht kriegt er Backenzähne und ihm tut was weh?

Ausserdem wird er spüren dass was nicht stimmt....und ist deshalb zurückhaltender....

EHhemual@iger Nut{zer (#650x8125)


Der kleine ist Gasts 1,5 Jahre alt. Da fing es damals bei dem großen auch an. Aber du hast recht. Wahrscheinlich sind es die Zähne. Er hat ja auch noch nicht alle. An sich merkt man ihm die Situation zum Glück nicht an. Im Gegenteil. Er entwickelt gerade so eine neugierige Persönlichkeit. Das ist schön zu sehen :-)

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