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Kind 3 Jahre entwickelt sich zurück- Nerven sterben ab, Gendefek

Mzo#nikax65


Ihr wärt nicht das erste Paar, dass durch die Behinderung eines Kindes (die ja noch gar nicht feststeht) in eine Krise gerät. Das ist ganz, ganz häufig. Und leider ist es dann am ehesten so, dass sich die Männer vom Acker machen und die Frauen alleine dastehen mit dem behinderten Kind. :-/

C|aranmala p2


Ich stimme Ralph da zum großen Teil zu.

Jeder Mensch ist begrenzt belastbar, im Grunde nur soweit, wie man in der Lage ist, für sich selbst da zu sein und was man sich selbst auch geben kann, um einigermaßen zu funktionieren in der Gesellschaft, was immer davon abhängt, wie man finanziell und geistig seelisch dasteht. Und so wie man für sich selbst da sein kann, so kann man auch für andere da sein. Alles, was dann darüber hinausgeht, das ist wie ein schwarzes Loch. Die meisten umgehen es am liebsten und tun so, als sei es nicht da, weil sie schlichtweg nicht wissen, wie sie es anders machen können. Es fehlen einem die nötigen Ressourcen, ob geistig/seelisch oder finanziell usw. Die beste Möglichkeit ist dann eine Vermeidungstaktik und Ignoranz, weil es einem sonst schlecht geht. Man kann hier einfach nicht über seinen Schatten springen, erst einmal.

In einer Partnerschaft stößt man öfters an die Grenzen des anderen, gerade in Situationen, wo es dann hart auf hart kommt. Ich kenne einige Ehen, bei denen das der Fall gewesen ist und manch einer fragt sich dann, wen er da zum Partner hat. Ich glaube es ist am Besten denjenigen erst einmal zu lassen und das Nötigste selbst zu machen und sich von außerhalb Hilfe zu holen. Auch ich habe schon einige Situationen gehabt, wo mein Partner einfach nicht mitgehen konnte und wo einfach kein Verständnis möglich gewesen ist, weil er eine ganz andere Strategie gehabt hat, um damit umzugehen. Das Verständnis hat sich dann meist erst später nach einigen Monaten eingestellt, ist ein Lernprozess auf beiden Seiten gewesen.

Holliwood, ich habe vor einigen Tagen deinen alten Thread fast ganz gelesen. Ich weiß z.B. das geistig-seelische Gefühle (Traumatas) vererbbar sein können. Dazu gibt es mehrere Ansätze und entsprechende Studien.

[[http://www.hr-online.de/website/specials/wissen/index.jsp?rubrik=68539&key=standard_document_54129123]]

Wenn in deinem alten Thread steht, dass du nichts mehr hast fühlen können und auch wollen, weil der Schmerz unerträglich gewesen ist, du die Nähe deines Peinigers nicht hast ertragen können und du dich innerlich komplett von der Außenwelt hast aussperren können, weil sie dich ohnehin im Stich gelassen haben, dann sind das starke Gefühle und sie können, müssen aber nicht vererbt werden. :)_

Je nachdem, was bei der Untersuchung am Freitag herauskommt, vielleicht kannst du hier jemanden finden, der auch in dieser Richtung helfen kann.

Ich habe in meinem Bekanntenkreis selbst eine solche solche Vererbbarkeit von Gefühlen einmal mitbekommen und zwar von einem jungen Mann, der sein eigenes Leben nicht hat leben können, der, als er aus dem Schoße der Familie entlassen und selbstständig hat leben sollen, plötzlich panische Ängste aus heiterem Himmel bekommen hat, die sich irgendwann körperlich in einer von Fachärzten diagnostizierten Polyarthritis und Polyneuropathie gezeigt hat, mit einigen Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Der Mann hat dann über Jahre selbst geforscht und auch seine Familiengeschichte aufgearbeitet. Er ist wieder gesund geworden. Der Vater des jungen Mannes, hat selbst seelischen Missbrauch erfahren, über die Machtansprüche seines Vaters. Er hat in Nachkriegszeiten funktionieren müssen und hat unter Todesangst, die Familie versorgen müssen. Da hieß es friss oder stirb. Unter Gewalt hat er dann funktioniert, innerlich ist er aber auf der Strecke geblieben. Er ist noch sehr jung gewesen. Das Traumata daraus, hat der Enkelsohn dann auch gehabt, als er für sich selbst sorgen wollte und er im Berufsleben, den Machtansprüchen anderer ausgesetzt war. Die Angst vor den Mitmenschen und die Angst sich nicht selbst versorgen zu können, waren lange Zeit seine Begleiter.

pOhilosom[aktisch


Man steckt da nicht drin. Wir haben hier auch nur einseitige Berichterstattung. Man müßte auch mal den Mann befragen.

Am wichtigsten finde ich jetzt für das Wohl des Kindes zu handeln.

ADli|cek_x_


Liebe HolliWood, du tust mir so leid. Es ist das Schlimmste, was einem Ehepartner widerfahren kann, dass der andere Ehepartner in so einer Situation nicht hinter einem steht. Da gibt es auch keine Entschuldigung für.

Welchen Stanspunkt vertreten seine Eltern, seine Familie? Könnte seine Familie Einfluss auf ihn nehmen?

Alles Liebe....

E6hem.aliger tNutze'r (#x508125)


Natürlich seht ihr nur meine Sichtweise. Ich möchte ja auch garnicht, dass mich jemand bemitleidet oder Partei ergreift. Ich will, dass es funktioniert. Ich möchte unsere Partnerschaft zurück, wo uns jeder drum beneidet hat. Diese Symbiose, die Rücksichtnahme und die Gleichberechtigung. Wir wollten eine Familie gründen. Und nun schaffen wir es den Tag über kaum miteinander zu reden jnd wenn, kommt nur Nonsens dabei raus.

d!anaex87


Holliwood

Ich verstehe dich und wäre wohl ziemlich irritiert bei dieser seltsamen Mischung aus Überforderung in dem er dir alles überlässt, aber der ständigen Kritik und dem Misstrauen. Diese Ambivalenz zeigt dir zwar ziemlich deutlich das es eher um ein Problem seinerseits geht, aber das hilft dir ja gerade auch nicht.

So wie es gerade läuft bist du am Ende gerade immer die Dumme.

Wie laufen eure Gespräche denn ab? Also werden mehr Fragen gestellt oder mehr Forderungen oder mehr von eigenen Gefühlen gesprochen?

Eihemali&ger Nu]tzer (9#5+08"125)


Es sind eigentlich am häufigsten die Forderungen. Der Haushalt ist nicht ok, die Wäsche, das Essen, usw usw. Wir haben ab Montag dann jetzt eine Haushaltshilfe, die mir unter die Arme greift. Ich fühle mich zwar schlecht dabei, aber anders geht es ja anscheinend nicht mehr.

Mein Sohn kam gestern verletzt und vollkommen eingekotet aus dem Kindergarten nach Hause. Ich habe daraufhin gefragt, ob es denn keinem aufgefallen sei, zumal er ja eigentlich mehr Aufsicht benötigt, als andere Kinder. Ne, man hätte nichts gesehen. Er war so konfus, dass ich ihn erst mit nach Hause genommen habe jnd dann erst gesehen habe, dass der kot schon etwas älter war. Man hat ihn einfach blutend und im eigenen dreck im Sandkasten sitzen lassen. Daraufhin bleibt er ab jetzt direkt zuhause. Das ist unmöglich, was da noch auf die letzten Tage läuft!

nvajaAnaxgut


:-o >:( Nein, das ist absolut nicht in Ordnung, deinen Sohn so zu behandeln. Ich kann verstehen, dass du ihn dem nicht mehr aussetzen willst. Wie geht's ihm denn?

Haushaltshilfe ist gut, damit hast du wenigstens ein bisschen weniger Belastung.

Wie lang müsst ihr noch durchhalten, bis ihr mehr erfahrt?

L3omuisixana


Gut dass du ihn ab jetzt zu hause lässt. Das ist ja unmöglich und entwürdigend >:(

Mkonikax65


Ich würde das aber dem Träger melden.

EKhemaligeXr Nutz\er Y(#50812x5)


Wir haben in den letzen Wochen einiges akzeptiert, aber was da lief, ist ein absolutes no go!

Am Freitag, also in zwei Tagen erfahren wir hoffentlich etwas mehr.

L]ouiesiaxna


Ich würde das aber dem Träger melden.

Monika65

Das sollte die TE wirklich tun.

Rzalpvh_HH


Da würde ich direkt mal überlegen, Anzeige erstatten. Aber das bringt einen persönlich ja auch nicht weiter.

Oh man, es gibt soviele Idioten auf dieser Welt. Tut mir so leid für Euch.

:°_

T'ambBourixn


Der arme Kleine. Manche Leute sind so ein Abschaum. Da sollte man wirklich alle Hebel in Bewegung setzen um sich zu beschweren.

Aber dafür hast du im Moment sicher keine Nerven. Ich wünsche dir alles Gute für Freitag.

F=ix> und< FoSxixe


Euer Kleiner ist zwar nicht mehr lange da, bzw., lässt du ihn nach dem Vorfall auch nicht mehr dort in die Kita gehen, aber ich würde es an deiner Stelle auch auf jeden Fall melden! So was geht ja überhaupt nicht! :|N :(v

Deinen Mann kann ich auf einer Seite verstehen, auf der anderen aber auch nicht. Er will es nicht wahrhaben, dass euer Sohn anders als andere Kinder ist. Trotzdem sollte er dich mehr unterstützen u. dir zur Seite stehen, trotz seiner massiven Zweifel und vermutlich auch Verzweiflung. :°_ :°_ :°_ :°_ Ich finde auch, er sollte bei dem Termin, an dem ihr erfahrt, was mit eurem Sohn los ist, unbedingt dabei sein! Er kann nicht ewig die Augen davor verschließen! Dir geht es damit auch nicht gut u. trotzdem kämpfst du dafür, dass euer Sohn so ein normales Leben wie möglich führen kann. Es kann nicht sein, dass alle Last an dir hängen bleibt. Wegen der Haushaltshilfe musst du kein schlechtes Gewissen haben. Es lastet ja alles auf dir u. du kannst das nicht alles alleine leisten und bewältigen. Wenn ihr es euch leisten könnt, dann ist es doch eine gute Hilfe für euch, dann kannst du auch mal mehr durchatmen! :)_ :)_ :)_ :)_

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