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Kind 3 Jahre entwickelt sich zurück- Nerven sterben ab, Gendefek

E^hema~liger NutIzer N(#50812x5)


Hallo. Dass er ein Artist sein könnte, hat sich eigentlich ziemlich ausgeschlossen inzwischen. Dafür sucht er zu viel Kontakt zu anderen Menschen, auch wenn es bei ihm stark eingeschränkt ist. Er braucht mich schon, indem er mich ruft, den ganzen Tag. Aber wirkliche körperliche Nähe gibt es tatsächlich wenig. Klar, er schläft nachts bei uns. Aber das ist eher, dass er da zwischen uns liegt, als dass er mit einem von uns kuschelt. Er hat nie wirklich gekuschelt. Er trägt noch eine Windel, das stimmt. Es ist auch nicht absehbar, dass sich das ändert. Er konnte mal sagen, dass er pinkeln muss. Zumindest hat er nach jeden Pinkeln es gesagt. Das tut er nicht mehr. Genauso bei Stuhlgang. Er sagt oft überhaupt nichts, selbst wenn es unangenehm wird, wenn man es mal nicht sofort mitbekommt. Man muss da ein scharfes Auge drauf haben, da sich sonst wirklich nicht meldet.

Was ihn "autistisch" macht, ist sein extrem einseitiges Spielverhalten, welches sich seit seinem ersten Geburtstag so gut wie garnicht verändert hat. Er spielt mit Autos, fast ausschließlich Autos. Draußen gerne mit Sand und Wasser. Aber das war es dann auch schon fast. Hin und wieder kommt mal ein Mini Rollenspiel zustande, wo ein Auto etwas vom Brot abbeißen möchte. Das wars. Für alles andere ist sein Verständnis zu sehr eingeschränkt.

Ich bin drüber gestolpert, als ich geschaut habe, was allgemein als Syndrom bezeichnet wird. Unter anderem nannte der Arzt eben das Bett-Symdrom und so kam ich auf das Heller-Syndrom. Hoffen wir mal, dass das nicht auf unseren Sohn passt.

Moonxsti


Holly, als Autistin brauche auch ich physische und mentale Nähe, nur nicht so oft wie andere Menschen. So geht es fast allen Autisten. Als Kind habe ich auch Kontakt zu anderen Kindern gesucht, bin aber oft gescheitert, weil mein Verhalten so anders war. Ich war zwar oft dabei, aber nie wirklich mitten drin.

Typisch für autistisches Verhalten wäre z.B., wenn Dein Sohn seine Autos oder anderes sortiert, z.B. nach Farbe oder Größe aufstellt. Auch stereotype Handlungen/Bewegungen sind ein wichtiger Hinweis. Autisten fummeln viel an sich herum, die Hände sind ständig mit sich oder irgendwelchen Gegenständen beschäftigt. Sieh dies bitte lediglich als Hinweis.

Kürzlich fragte ich meine Mutter, woran sie sich an mich erinnern kann, als ich drei Jahre alt war. Zusammenfassend sagte sie:

- fast ausschließliche Beschäftigung mit Zeichnen,

- bereits dreidimensionales Zeichnen,

- Malen von Buchstaben und einzelnen Worten*),

- ausgeprägtes Ordnungsbedürfnis (Bauklötzchen wurden der Größe nach sortiert),

- sehr eingeschränkter Wortschatz, keine vollständigen Sätze,

- so gut wie kein Kuschelbedürfnis und

- kaum Kontakte zu anderen Kindern, außer zu einem viel älteren Jungen in der Nachbarschaft.

Okay, ich habe das Asperger-Syndrom, das mit anderen Autismus-Arten nur bedingt vergleichbar ist, zumal es nicht mit einer mentalen Beeinträchtigung einhergeht.

Das Rett-Syndrom würde ich nach Deinen Schilderungen eigentlich ausschließen. Zudem betrifft es fast nur Mädchen. Und dass Euer Sohn nicht das Heller-Syndrom hat, wünsche ich Euch von Herzen!

LG Angie

*) Mit knapp 3 Jahren schrieb ich das Wort "Tengelmann" (stand über dem Supermarkt an der Ecke). Lt. meiner Mutter schrieb ich dieses Wort fehlerfrei und lesbar. Mit 4,5 Jahren konnte ich problemlos lesen und schreiben, aber bezüglich meiner sozialen Kompetenzen war ich deutlich zurückgeblieben.

E/hemalYigezr NQutzern (#508x125)


Monti, ich wollte dir damit nicht zu nahe treten. Ich vertraue gerade darauf, was die Ärzte sagen. Drei verschiedene Ärzte haben mir mitgeteilt, dass sie nicht von Autismus ausgehen, da nicht nur der eine Grund dafür aussagekräftig sei. Aber er wirkt manchmal so, besonders, da er schon seit fast 3 Jahren ausschließlich mit seinen Autos spielt und diese auch immer in einer bestimmten Art und Weise bespielt werden.

Ich weiß, das ist eigentlich Off-Topic. Meine Ehe scheint nun endgültig dahin zu sein. Am Donnerstag habe ich meinem Schwager geholfen, war um 22 Uhr noch nicht Zuhause. Mein Mann wollte glaube ich Computer spielen. Dann wurden aber beide Kinder wach und er schrieb mir, wann ich nach Hause kommen wolle. Als ich gesagt habe, dass ich noch ein bisschen bleiben möchte, ist er verbal ausgerastet. Er hätte keinen Bock mehr auf meine Eskapaden und es würde nun reichen. Ich muss dazu sagen, dass es das erste Mal in drei Jahren war, dass ich mal länger unterwegs war. Und dabei war ich nur meinem Schwager helfen, der mit einer Deadline Schwierigkeiten bekam. Seither redet er nicht mehr mit mir und lässt mich deutlich spüren, dass ich was falsch gemacht habe.</p>
<p>Ich habe gestern im SPZ angerufen und denen die Situation mitgeteilt, dass ich gerne das EEG machen möchte, es aber nicht kann, wenn er es nicht will. Sie hat es Aktenkundig aufgenommen, damit ich nicht in rechtliche Schwierigkeiten komme. Dazu hat mir unsere Frühförderungsstelle geraten. An dem Punkt sind wir nun. Ich hoffe für ihn, dass die Erkenntnis nicht erst dann kommt, wenn es zu spät ist

n+ajan{aguxt


Oh Mann Holli, ich weiß, ich wiederhole mich... :-X Ich finds ziemlich schei$e, dass dein Mann seine Überforderung gerade an dir/euch auslebt.

:)* :)* :)*

w6i<nter?sonnHe 0x1


Dass du mal abends länger weg warst ist doch in Ordnung. Vielleicht hast du es nicht deutlich genug vorher gesagt/abgesprochen.....aber da hätte er vielleicht nein gesagt. Weist du solche "Streitereien" gibt es in jeder Ehe mal.

Wichtig ist, wie man es hinterher klärt..... dich jetzt so zu behandeln, wie du schreibst ist die blanke Erpresseung, damit du dir das ja nie wieder wagst.

Das sollte dir klar sein.

Ein solches Verhaltensmuster aufzulösen, kostet aber viel Kraft: als Frau plötzlich stark zu sein und zu sagen : eh, so nicht mit mir....

DAfür wirst du zur Zeit keine Kraft haben , da ja andere Dinge im Vordergrund stehen.

Vielleicht schaffst du dir wenigsten innerlich zu sagen : Blödmann, ich lasse mich auf so billige Art von dir doch nicht erpressen, ich habe nichts falsch gemacht, bin einfach mal meinen Bedürfnissen nach gegangen und du hättest dich einmal um die Kinder kümmern können.

Ob sich dein Mann langfristig trennen willst, das wirst du kaum verhindern können, wenn er nicht bereit ist die Situatin mit deinem Sohn gemeinsam tragen und "aushalten" zu wollen/können.

Aber Holli, mach dich vor ihm nicht so klein, nur weil du finanziell abhängig bist. Er spürt das und wird dich so behandeln.

E=hema4liger Nutzer r(#508125)


Ich habe im Verlauf des Abends gesagt, dass ich gerne länger bleiben würde und er schrieb nur, dass ich es wissen müsste. Aber als die Kinder wach wurden und er seinen Abend nicht so gestalten konnte, wie er es wollte, hatte er genug. Seither kümmert er sich nachts garnicht mehr.

M'o.nikxa65


Mein Sohn ist sogenannter atypischer Autist, also er passt weder richtig zu Kanner (das, was die meisten Laien unter Autismus verstehen) noch zu Asperger. Und er war ein wahres Kuschelmonster, hat auch sonst Kontakt gesucht (aber nicht zu Gleichaltrigen). Einiges, was du schilderst, erinnert mich sehr daran, ich würde da gar nichts ausschließen. Es hat bei uns bis fast ins Erwachsenenalter für eine Diagnose gebraucht.

MLoPnikqa6x5


Und noch was, am SPZ wurde das gar nicht erkannt, da sitzen keine echten Autismusexperten. Dazu müsstest du in ein psychiatrisches Krankenhaus gehen, vorausgesetzt, sie haben die entsprechenden Kompetenzen. DAs ist alles gar nicht so einfach. Was deine Ärzte da ausschließen, was sie als Kriterium dafür verwenden, zeigt mir,d ass sie nicht genug Kompetenzen dafür haben.

M/onsxti


Was deine Ärzte da ausschließen, was sie als Kriterium dafür verwenden, zeigt mir,d ass sie nicht genug Kompetenzen dafür haben.

Das sehe ich auch so.

M<onsVti


Holli, wie ich schon schrieb, scheint Dein Mann unbeirrt seinen bequemen Trott weiterleben zu wollen. Ignoriere ihn jetzt einfach und tu das, was ausschließlich Du als richtig empfindest. Kommt er damit klar, habt Ihr eine reelle Chance, kommt er damit nicht klar, kannst Du ihn abhaken, was dann ziemlich sicher auf eine Trennung hinausläuft. Leider sehe ich bei Euch eher die letztere Tendenz.

Mein dringender Rat in diesem Zusammenhang wäre, dass zum passenden Zeitpunkt DU diejenige bist, die den Trennungsschritt vollzieht. Das gibt Dir Stärke, die Du gerade dringend brauchst. Warte nicht bis zum Zeitpunkt, da es ihm klar zu unbequem wird und er verduftet, womöglich sogar noch wegen einer anderen Frau, die natürlich jünger, viel schöner, taff drauf und sonst was ist. Dann stehst Du nämlich als die Verliererin da.

Schade, ich hatte so sehr für Euch gehofft, dass Dein Mann mit der Zeit die Kurve kriegt und sich endlich adäquat einbringt. Aber es scheint ja immer nur schlimmer zu werden! :(v

fgalcoY pel,egrinoixdes


Hallo Holly,

ich lese die ganze Zeit hier schon mit. Mir fehlen da einfach die Worte, nur es tut mir alles furchtbar Leid. :�_

Liebe Grüße :)* @:)

E<hemaliNge9r Nutzeyr (#5>081x25)


Ich hab das falsch ausgedrückt. Er wirkt in manchen Bereichen im Leben wie ein Autist. Aber es wird sehr wahrscheinlich ein Symptom eines Syndroms sein. Die Art und Weise wie er Dinge verlernt und in welchen Bereichen er dennoch seine normale Entwicklung hat. Man hat ja viele Tests gemacht um zu schauen, ob er Autist. Zudem gibt es ja körperliche Anzeichen, für eine Erkrankung.

d.anaxe87


Alles, woran ich immer geglaubt habe, alles was ich nach meiner Kindheit mir für meine Familie gewünscht habe, gerät gerade ins wanken.

Ich weiß das du hier nicht über deine Kinderheit schreiben willst und ich respektiere das, aber gerade wenn man im sozialen Lotto hinsichtlich der Eltern die A-Karte hatte muss man sich bewusst sei, dass man nicht einfach Bullerbü basteln kann. Dafür zieht man zuviele Bilde rmit sich, hält schädliche Strukturen für total normal und es fehlt einem selbst einfach an Erfahrung um Warnzeichen zu erkennen, zu wissen wann man Gegensterun muss und soweiter.

Lass das Bild los, guck dir an was du realistisch hast und dann arbeite damit. Ich jedenfalls sehe aus dem was du hier schreibst einen egozentrischen Kontrollfreak und dabei ist egal ob es seine Angst ist die ihn regiert oder Überforderung oder stumpfe Arschigkeit. er ist offensichtlich gerade nicht bereit aus seiner Komfortzone zutreten und dir ein Partner zu sein.

Mein Mann hatte als Kind auch Absencen und ist einfach mitten im Laufen umgekippt. Dagegen gibt es aber ja im Zweifelsfalle auch Medikamente. Eine Fruendin meiner Tochter hat eine körperliche Behinderung und in deren Folge epiletische Anfälle und auch wenn es harte Medikamente brauchte, sie hat nun viel viel weniger Anfälle und seit dem lernt sie auch und es bleibt.

D?ieDosiPsmachtkdasGift


HolliWood 0,1

Du/ihr braucht dringend Hilfe. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Auch, wenn die Diagnostik Deines Sohnes noch in den "Kinderschuhen" steckt, so zeichnet sich ab, dass Du Unterstützung und Hilfen im Alltag brauchst.

Diese gibt es. Und es wäre wünschenswert, wenn Du diese für Dich und Deine Kleinen in Anspruch nehmen würdest. Aber dazu muss man entsprechende Möglichkeiten erst einmal kennen.

Ich würde Dir gern auf diesem Weg helfen, damit Du optimale Unterstützung bekommst, Deine Familiensituation sich entspannen kann und wir Lösungansätze suchen, die Dir nachhaltig und nicht nur rein momentan helfen. Ihr bewegt euch in einer permanenten Überforderungssituation, die so kaum noch auszuhalten ist.

Dir fehlt der Halt und die Orientierung. Das ist um so schwerer, wenn man sich allein auf weiter Flur als Mutter sieht. Diese Odyssee zwischen den unterschiedlichen Fakultäten der Ärzte, welche nach dem Ausschlußverfahren nach Ursachen suchen kann sehr zermürbend sein, und helfen Dir momentan in Deinem Alltag eher wenig bis gar nicht.

Das sollte sich zeitnah ändern. Ohne einen Lichtblick am Ende des Tunnels reibst Du Dich zu sehr auf, und es fehlt zuviel jener Energie die Du für Dich selbst brauchst.

ALlic|e__


Holli hat sich bereits abgemeldet....

Vielleicht wollte sie all sie schlimmen Dinge einfach nicht mehr lesen. Ich wünsche ihr viel Kraft!

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