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Kind 3 Jahre entwickelt sich zurück- Nerven sterben ab, Gendefek

Hpol4iWqo6od


Der wurde nicht ausgeschlossen. Da er ja auf Zehnspitzen gehen kann und beide Beine betroffen sind, war er der Meinung, dass es das nicht ist. Er sagte aber auch im selben Satz, dass der große bestimmt nur simuliert, damit er Aufmerksamkeit bekommt. Daran sieht man aber auch, dass er sich null mit der Gesundheit von unserem Sohn beschäftigt hat...

T\aIm|bourixn


Was für ein A****loch.

H]oli}W.oomd


Er ist sich nicht im klaren, wie eingeschränkt er kognitiv ist. Er ist nicht in der Lage zu lügen, weil er es schlichtweg nicht versteht. Er versteht die lange Kette an Informationen nicht. Wie soll er da simulieren um irgendwelche Vorteile zu haben?!

d-anaIe'87


Dein Kinderarzt ist offensichtlich schlicht überfordert und glaubt noch immer das alles nur gespielt ist, jedenfalls lieber als sich einzugestehen das er keine Ahnung hat. Habt ihr nicht noch einen anderen Kinderarzt vor Ort? Oder einen anderen Allgemeinmediziner den man mal aufsuchen könnte? Irgendwie habe ich den Eindruck dieser Kinderarzt ist auf Dauer keine Adresse mit der ihr glücklich werden werdet.

p<elz9tiSerx86


Er kann noch immer nur auf den Zehnspitzen laufen.

Kurz nur dazu, aus neurologischer Sicht (weil hier jemand eine nicht richtige Aussage dazu gemacht hat): Das ist mitnichten ein Hinweis dafür, dass bei ihm muskulär alles in Ordnung ist.

Punkt 1: Bei Kindern mit bestimmen Muskelerkrankungen (Dystrophien) ist das mit einer der ersten Anzeichen der Erkrankung. Wie das zustande kommt, würde jetzt hier zu weit führen; grob gesagt handelt es sich um eine Dysbalance in der Kraft von Agonist und Antagonist und den daraus bedingten Verkürzungen der Sehnen sowie zum Teil auch unwillkürlichen Kompensationsmechanismen.

Punkt 2: Bei Kindern mit zerebralen Erkrankungen (also Hirnerkrankungen) ist der Zehengang auch oft ein Resultat einer Spastik in den untere Extremitäten, die zu einer ständigen Plantarflexion (=Vorderfuß nach unten gebeugt) führt und damit zur Ausbildung des Zehengangs.

Selbst wenn diese Kinder mit frei hängenden Beinen sitzen und die Füße nicht den Boden berühren können, hängen die Vorderfüße oft nicht wie im normalen entspannten Zustand etwas herunter, sondern die Füße erscheinen im Gelenk deutlich nach unten gestreckt ("plantarflektiert")

Zwischen 10 und 18 Monaten ist der Zehenspitzengang normal, danach nicht mehr.

A@liPce_x_


Aber kann so etwas quasi von heute auf morgen auftreten?

Kpleine.HexJe2x1


Aber bei hüftschnupfen ist er auch normal. Der nachbarsjunge ist 3 Wochen so gelaufen als er hüftschnupfen hatte. Das würde auch das Auftreten nach/bei Fieber erklären.

H7olikWooxd


Heute morgen geht es ihm deutlich besser. Das Fieber ist weg, er kann wieder besser laufen und auch sein Gemüt ist wieder deutlich besser. Egal was es war, es geht weg :-)

d!ana^eA87


Ds ist die Hauptsache. :-D :-D Ich würde es aufschreiben, vielleicht können die im SPZ bei Gelegenheit etwas damit anfangen, irgendwann wirst du ja eh wieder Kontakt zu denen haben und ansonsten mich heute einfach freuen das es wieder wird. :-D :-D

oWnoedi)sep


Er kann noch immer nur auf den Zehnspitzen laufen

Hallo! Meine Tochter hatte das auch, jede Balletttänzerin wäre neidisch gewesen, aber die Kinderärztin fand das nicht gut.. Also rin ins MRT unter Narkose und ohne Befund. Es folgte dann 1 Jahr Krankengymnastik nach Boppard. Diagnose: sie hatte sich wohl selbst beim Wachstum übertölpelt und heute läuft sie normal.

Hier gibt es einen unschönen Faden, wo ich wagte zu behaupten, dass ab 37 Grad erhöhte Temperatur beginnt und ab 38 Grad Fieber. Die Mehrheit der Nutzer sah dies anders und sprach sich für ausfiebern lassen aus.

Nun, das Fieber kommt von einer Überlastung des Immunsystems, was den Körper sehr anstrengt. Wäre es so einfach, das Immunsystem mit einem fiebersenkenden Zäpfchen zu beeindrucken, hätten Rheuma- und Autoimmunpatienten wohl ein großes Problem weniger. Ich bin der Meinung, dass Fiebersenker zwar die Krankheit angenehmer machen, aber die Immunabwehr nur unwesentlich beeinflussen.

Ich bin froh, in einer Großstadt zu wohnen, wo man sich die Ärzte aussuchen kann... :)*

T!am.bourxin


:)^ Das freut mich für euch.

@ onodisep

Das mit der Großstadt dachte ich mir auch...

pKe+lz_tierx86


@ onodisep

Nun, das Fieber kommt von einer Überlastung des Immunsystems, was den Körper sehr anstrengt

Ich bin der Meinung, dass Fiebersenker zwar die Krankheit angenehmer machen, aber die Immunabwehr nur unwesentlich beeinflussen.

Bis zu einem gewissen Grad ist Fieber nützlich und sollte nicht unterdrückt werden. Fieber ist nicht per se Ausdruck einer Überlastung des Immunsystems, sondern erst einmal nur Ausdruck einer adäquaten Antwort. Nicht umsonst kann bei einer Infektionserkrankung ausbleibendes Fieber schwere Folgen haben und ist dann Ausdruck einer Überlastung des Immunsystems. Fieber bedeutet eine deutliche Steigerung des Stoffwechsels, und dieser ermöglicht zahlreiche Prozesse im Immunsystem sehr viel schneller als normal abzulaufen.

Erst wenn das Fieber eine gewisse Schwelle überschreitet (spätestens ab 40°) hat es auch einen schädlichen Effekt und in dieser Situation sollte die Temperatur gesenkt werden. Vorher nicht.

Mit einer Autoimmunerkrankung kann man diese Situation überhaupt nicht vergleichen. Sorry, aber dieser Vergleich ist einfach dämlich.

pWelztxier86


p.s.: Es gibt natürlich Erkrankungen bzw. Umstände, bei denen es sinnvoll sein kann Fieber prinzipiell früher zu senken. Wie z.b. bei Krampfleiden, Epilepsie, Spastik oder bestimmten Stoffwechselerkrankungen.

Zudem sollte bei Fieber immer auf eine adäquate Hydrierung geachtet werden.

HEoli9Wooxd


Guten Morgen!

Ich gebe meinen Kindern nicht einfach so Fiebersenker. Beide hatten knapp 40° Fieber gehabt (der Kleine 39,8 bekommt schnell Fieberkrämpfe und der Große 39,6 hat ja wahrscheinlich epileptische Anfälle) Diese haben aber nichts gebracht, außer dass sie sich etwas wohler gefühlt haben und nicht mehr so starke Schmerzen. Das mit den Ärzten, da stimme ich euch vollkommen zu. Wir haben hier in der "Stadt" noch einen anderen Kinderarzt, der im großen und ganzen schon ganz gut ist, aber auch eben nicht deutlich besser. Und sonst gibt es nur in den Nachbarorten welche, wenn überhaupt. Nur 20 Minuten zu fahren, oder sogar länger für einen Kinderarzt...ist dann ja auch wieder etwas fraglich.

Aber dennoch werde ich bei dem anderen Kinderarzt einen Termin ausmachen. So eine Sache wie einen Infekt zu diagnostizieren und seine Muskelschmerzen nicht mit in Verbindung zu bringen, ist auch einfach falsch. Wobei ich aber sagen muss, dass er heute wieder komisch und unsicher läuft, obwohl das Fieber seit einigen Tagen weg ist. Wir werden es sehen.

Was mich letztenendes so sehr geärgert hatte, war die Tatsache, dass mein Sohn aufgrund einer möglichen Erkrankung nicht mehr eingehend untersucht wurde. Obwohl er kooperativ war. Und dann zu sagen, dass er ja auch nicht alles wüsste und man in Hamburg ja auch nicht herausgefunden hätte, was er hat. Das Ganze wurde dann auch nur mit einem frechen Achselzucken begleitet.

dnan6ae87


Nur 20 Minuten zu fahren, oder sogar länger für einen Kinderarzt...ist dann ja auch wieder etwas fraglich.

Mach ich auch, also 30 Minuten Weg mit Auto. Geht gar nicht anders, näher ist niemand. Ich find das noch in Ordnung, also ohne Auto war das kacke, da hab ich eine Extraversicherung abgeschloßen damit die unsere Taxifahrten übernimmt, aber mit Auto find ich das unproblematisch.

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