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Kind 3 Jahre entwickelt sich zurück- Nerven sterben ab, Gendefek

M0on7ika+65


Derzeit bekommt das Kind sehr viel Frühförderung, je nach Diagnose wäre das aber total unnötig und für das Kind unter Umständen auch nur reine Quälerei, genau wie die Kita.

Das stimmt allerdings. :-/ Da hast du Recht.

MIööpx Mööp


@ HolliWood:

Ich freue mich so für dich, daß dein Mann endlich mit dir an einem Strang zieht. Das muß eine große Erleichterung sein in all den vielen Sorgen gerade :)* :)* :)* @:)

@ all:

Auch auf die Gefahr hin, jemandem auf den Schlips zu treten: Ich finde es unmöglich, in so einem Fall die TE mit schlimmsten Prognosen a la "dann wird euch das Kind weggenommen und das Kleine gleich noch mit" oder "dann werdet ihr wegen unterlassener Hilfeleistung angeklagt" zusätzlich zu verunsichern >:( >:( Das ist nicht ok. Die TE hat seit Monaten versucht, Hilfe und Diagnosen zu bekommen und ist dabei - zusätzlich zu dem Aufwand, den man da eh schon betreiben muß - an Mauern gestoßen, die ihr Mann errichtet hat. Sie war regelmäßig bei Ärzten, bei den Erziehern und und und. Erstens sind obige Horrorszenarien damit eh unrealistisch, zweitens muß man ihr bei all dem doch nicht noch mehr Angst machen und den Druck erhöhen.

Ich verstehe ja, daß man sich hilflos fühlt, am liebsten selbst etwas tun würde und es für manche eben nicht verständlich ist, daß das Tempo nicht erhöht wird, aber wenn jemand um Hilfe bittet und offensichtlich eh schon sehr durch den Wind ist, dann muß man solche Gefühle als Leser auch einfach mal aushalten. Meine Meinung.

ILndiv1idu@alixst


Ich finde es unmöglich, in so einem Fall die TE mit schlimmsten Prognosen a la "dann wird euch das Kind weggenommen und das Kleine gleich noch mit" oder "dann werdet ihr wegen unterlassener Hilfeleistung angeklagt" zusätzlich zu verunsichern

Ich finde deine Schelte unangemessen, und ich will auch sagen, warum. Ich kann ja nur für mich sprechen, aber ich habe den rechtlichen Aspekt ganz sicher nicht zum Zwecke der Verunsicherung eingebracht, sondern eher zum Augen-Öffnen, und weil es schlicht ein Teil der Realität ist und ein Aspekt unter vielen, der nun mal zu berücksichtigen ist. Adäquate medizinische Versorgung sicherzustellen ist impliziter Teil der elterlichen Sorgepflichten, und monatelages Lavieren und Blockieren durch den Vater ist in dieser Hinsicht mehr als bedenklich. Es hilft niemandem, darüber aus Gründen vermeintlicher Schonung hinwegzusehen. Und wer weiß, vielleicht ist es ja sogar gerade dieser Aspekt, der ihren Mann so plötzlich und unerwartet umgestimmt hat?

Nebenbei gesagt würde ich aber notfalls auch die Verunsicherung eines Erwachsenen in Kauf nehmen, falls es unvermeidlich ist, um dazu beizutragen, dass ein Kind die medizinische Diagnostik und Hilfe bekommt, die es braucht. Kann man da wirklich anderer Ansicht sein? Das Kindeswohl hat im Rahmen einer Güterabwägung einfach oberste Priorität; das Kind ist schließlich das schwächste Glied in dem System, und wenn es um dessen langfristige Gesundheit und Lebensperspektive geht, dann haben momentane elterliche Befindlichkeiten zurückzustehen. Das ist meine knallharte Meinung.

Holliwood schien wie gefangen zwischen der Blockadehaltung ihres Mannes und der Sorge um das Kind. Das scheint eine gewisse Lethargie bzw. "Lähmungsstarre" erzeugt zu haben, in der sie endlos am Abwägen und unfähig zu einem klaren Schritt war. Vielleicht war es gerade die "Verunsicherung", die diese Lethargie gestört und Bewegung in die Sache gebracht hat?

Egal, ich freue mich jedenfalls unendlich darüber, das beide Eltern wieder am gleichen Strick ziehen und die weiteren Schritte nun zügig angehen wollen. :)^

EphemaMliger4 Nutze3r (#508x125)


Die Förderungen haben noch nicht angefangen und man geht derzeit auch nicht davon aus, dass sie ihm wirklich helfen wird. Aber, sie soll uns helfen, um mit der derzeitigen Situation zurechtzukommen.

bjdak


Ich habe den rechtlichen Aspekt ganz sicher nicht zum Zwecke der Verunsicherung eingebracht, sondern eher zum Augen-Öffnen, und weil es schlicht ein Teil der Realität ist und ein Aspekt unter vielen, der nun mal zu berücksichtigen ist. Adäquate medizinische Versorgung sicherzustellen ist impliziter Teil der elterlichen Sorgepflichten, und monatelages Lavieren und Blockieren durch den Vater ist in dieser Hinsicht mehr als bedenklich

Und ich habe den rechtlichen Aspekt aus einer ganz anderen Perspektive angesprochen. Das in dem Fall, wenn die sog. "adäquate medizinische Versorgung" zum Schäden am Patienten führt. Wann wäre das möglich bzw. wie dies zu verhindern ist. Kindeswohl - Elterliche Sorgepflicht -Ärztehaftung - gutes Ergebnis nach allen Bemühungen. So ungefähr die 4 Aspekte, die dabei angesprochen werden.

Kann mir gut vorstellen, dass der Vater um das Kindeswohl bedacht ist - und nicht etwas anderes.

Ob für die Ärzte "adäquate medizinische Versorgung" gleichzusetzen ist mit dem, was für das Kind am besten ist - das weiß ich nicht. Deshalb kann ich es auch nicht beurteilen.

d^an}ae8x7


bdak

Angesichts der Tatsache das du offenbar keine Ahnung von meidzinischen Vorgängen hast finde ich deine implizite Unterstellung die Ärzte würden sich etwas ausdenken ziemlich bedenklich. Sicherlich sind Ärzte keine Heiligen, aber zu unterstellen sie würden sich ausdenken das ein Kind möglicherweise tödlich erkrankt ist um was genau zu erreichen? Gehts noch?

holliwood

Also habt erstmal nur ihr die Termine bei der Förderung? Das verstehe ich nicht. Wäre für ein nicht ein Psychotherapeut die bessere Alternative? Was sollt ihr denn bei der Frühförderung?

ToraEgische(rClOownfxisch


Egal, ich freue mich jedenfalls unendlich darüber, das beide Eltern wieder am gleichen Strick ziehen und die weiteren Schritte nun zügig angehen wollen. :)^

Individualist

Ja ich auch! :)^ @:)

Und hoffentlich wird die Diagnose eine andere und harmlosere sein, als befürchtet.

M"ööpu Mööxp


Ich bin doch gar nicht anderer Meinung, was Diagnostik & Co angeht. Natürlich muß da was passieren und alle haben Holli darin bestärkt, sich durchzusetzen. Aber sie war doch nicht der Bremsklotz. Wenn ihr Mann hier einen Thread aufgemacht hätte, um Rückenwind für seine Vogel-Strauß-Taktik zu kriegen, dann wäre sowas vielleicht durchaus angebracht gewesen. Aber bei ihr fand ich das nicht ok.

LOucxi32


danae:

Das Kind ist zu klein für einer Psychotherapie!

Bei solche Probleme ist ein Kind bei der Frühförderung richtig. Man versucht die noch vorhandene Funktionen beizubehalten. Auch beinhaltet die Frühförderung kindesgerechte Therapie.

Holliwood: ich hoffe für euch, dass nichts schlimmes dabei rauskommt, aber solche Symptomen habe ich oft bei genetische Erkrankungen gesehen.

dXanaex87


Luci

Ich meinte ja auch für die Eltern und nicht für das Kind. Denn bisher gehen sie mit dem Sohn nicht zur Frühförderung hin und ich habe nur nachgefragt weil Holli geschrieben hat die sollen in erster Linie erstmal ihnen dienen um im Leben klar zukommen. Nur in dem Zusammenhang dachte ich an einen Psychotherapeuten.

Und was für das Kind sinnvoll ist oder nicht wird man dann ja nach einer Diagnose wissen, denke ich. Das man vorher versucht etwas zu erhalten ist mir schon klar, aber es gibt ja schlicht Befunde bei denen alle Therapie nichts bringen wird, auch wenn ich Holli wirklich zu tiefst die Daumen drücke das es so schlimm nicht kommt.

A>mmxl


Eine Möglichkeit könnte ja sein dass dein Kind einen Vitaminmangel hat. Es gibt z.b.: einen geringen Anteil der Bevölkerung der kein oder zu wenig Vitamin B12 über die Verdauung aufnehmen kann, auch bei normaler Kost, und das kann dann auch zu geistigen Entwicklungsstörungen führen. Wenn du es nicht bereits gemacht hast würde ich auf jeden Fall auch den Vitamin und Mineralienstatus checken lassen!

Llucoi32


Eine Vitaminmangel macht nicht solche Symptomen.

Wird ein EEG auch gemacht?

In solche Fälle:

MRT

Lumbalpunktion

Genetische Testung

EEG

kann man nur hoffen, dass es einer Stoffwechselstörung ist. Kann man meistens behandeln.

Auch bei "Hoffnungslose" Fälle ist Frühförderung wichtig. Mache ja selber Physio und Ergo. Man lernt zu kompensieren.

C<innaxmon4


Das Kind ist zwar kein Säugling mehr, aber ein schwere Vitamin-B12-Mangel käme von den Symptomen her vielleicht trotzdem infrage. Zumindest schadet es sicher nicht, den behandelnden Arzt mal danach zu fragen.

E}hemaliger, Nutyzer% (#50812x5)


Ein EEG wurde schon gemacht, um eine seltene Form der Epilepsie ausschließen zu können. Warum die Ärztin erstmal einen Vitaminmangel ausgeschlossen hat, ist dass er motorisch auch einige Sachen verlernt hat.

Am Freitag hat die Ärzti auch gefragt, ob er denn erbrechen würde. Jetzt bricht er seit heute Nacht. Aber wahrscheinlich mache ich mich jetzt nur verrückt...

d&a6naeX87


Das ist bestimmt nur ein Infekt aus dem Kindergarten.

Luci

Das ja dann Abwägungssache und hier hoffentlich niemals Thema.

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