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Kind 3 Jahre entwickelt sich zurück- Nerven sterben ab, Gendefek

1,a+1a,=2axa


Ich meine auch, irgendwo hier gelesen zu haben, dass die Proben abhanden gekommen sind.

fBloweLrli


Ja, sind sie. Und in Hamburg wurden sie neu genommen.

1;a+1a>=;2aa


Und ich dachte, dort wären sie verlorengegangen. So kann man sich vertun.

oznodisnep


Hallo pelztier86! Mit dem Fieber hast Du sicherlich Recht. Sei beruhigt, dass wir auch nicht täglich Fieber gemessen haben, sondern erst, wenn das Kind sich auffällig krank zeigte. Und dann waren wir halt feige, und haben uns bei der Kinderärztin abgesichert, weil ich mich nicht in der Lage fühle, eine Lungenentzündung von einer Bronchitis zu unterscheiden. Die Ärztin hat dann auch genau abgewogen, ob es Antibiotika gab oder nicht - ihr Verteilungsschlüssel wurde mir nie transparent.

Wichtiger als Fiebersenker erscheint mir die Frage, was man ohne Fiebersenker mit dem Kind macht? Geht man zur Arbeit (oder ins Café) und lässt das Kind mit seinem Fieber allein, oder behält man das Kind im Auge, um sich notfalls sofort umzuentscheiden. Und da bin ich mir sicher, dass sich die TE Holly schon richtig entscheidet.

S}olamxie


Ich gebe auch nur im Notfall Fiebersenker, mir war das zwar eh klar, aber beim letzten Fieber wurde das wieder sehr präsent: die Sprechstundenhilfe meinte, bei derart hohem Fieber würden sie schon einen Senker geben, auch wenn ich erst nicht wollte, hab ichs dann gemacht. Das Ergebnis war, dass mein bis dahin hoch fieberndes Kind, das den ganzen Tag nicht von meinem Schoß gewichen war, weder essen noch sprechen oder sonstwas gewollt hatte, plötzlich beim Spaziergang aus dem Wagen und einmal kurz über den Spielplatz toben wollte. Das war wirklich völlig schräg und sicher nicht geeignet, den Heilungsprozess zu unterstützen.

Ich lese hier immer mal mit, liebe TE, ich lass Dir :)* hier und finde, Du machst das sehr gut in dieser schwierigen Situation.

Hnoul-iWooxd


Guten Morgen. Er hat auf jeden Fall wieder einen Schub. Er läuft noch immer anders, als sonst und ist auch wieder, sehr sehr aktiv. Wir sind trotzt Melatonin seit 4 Uhr wach. Er hat sich gestern ausgetobt, ich habe versucht ihn mit Wasserspielen etwas zu beruhigen, was nicht gelang, und trotzdem schläft er so schlecht. Dadurch, dass es anscheinend die Muskeln betreffen könnte, ist es vielleicht doch etwas nervliches. Aber, bislang hat auch noch niemand den Hüftschnupfen ausgeschlossen.

Wir sollen nun ihm sprachlich eine Stütze einrichten, indem wir Dinge fotografieren, diese so anbringen, dass er sie nutzen kann, indem er es uns zeigt. Nun macht er Dinge einfach schnell kaputt. Wie mache ich das am besten? Habt ihr da vielleicht eine Idee?

R@acuiBsxa


Ich weiß nicht, ob ich die Frage richtig verstehe: Du hast Angst, dass er die Karten gleich wieder kaputt macht? Dann würde ich sie vielleicht laminieren o. ä., das sollte sie stabiler machen.

Ansonsten würde ich die Karten nicht einfach nur irgendwo aufhängen, sondern schon auch mal kurz mit ihm besprechen. Man könnte auch Spiele damit spielen, etc. Klingt nach einer aufwändigen, aber sehr schönen Idee.

d*ana1e8x7


Ich würde die Teile auch einfach laminieren, damit sie eventuellen Frustanfällen standhalten.

H{oliWaood


Ich weiß, dass man es nicht schreibt und noch viel weniger ausspricht. Und ich hoffe und glaube, ihr wisst, wie sehr ich meine Kinder liebe, beide! Seine Art bringt mich an meine Grenze.

Seit halb vier zieht und rüttelt er an mir, tritt mich, schreit und versteht nicht, dass das Auto zum Kindergarten erst gegen 8 Uhr kommt. Er läuft weg, öffnet die Tür oder die Terasse und ist einfach unglaublich fordernd. Er tut seinem Bruder weh, schmeißt sein Spielzeug weg und macht alles kaputt, was ihm in die Hände kommt. Er ist im Kopf keine drei Jahre alt und ich weiß, dass schimpfen nichts bringt.

Sein Melatonin wirkt nicht mehr so, wie es eigentlich sollte. Die Ärzte wissen nicht, was sie einem für einen Tip geben sollen. Und alle warten auf den Pflegeantrag, der noch dauert. Und selbst dann, sieht es mit der Pflege gerade so aus, dass sie durch freiwillige übernommen wird, die natürlich nicht um halb 4 hier steht und einem unter die Arme greift. Wir haben es halb acht und ich bin vom Stresslevel her an meiner Grenze.

Fpreßsa_cxk


Mütter müssen ja generell belastbar wie die Esel sein und chronischen Schlafmangel immer wieder wegstecken, aber was du da leisten mußt, ist unmenschlich.

Ich könnte das einfach nicht mehr, und egal wie brutal und mies es sich anhört: ich würde das Kind weggeben.

Denn ich wüßte, dass ich so nicht mehr lange in der Senkrechten bleiben könnte und schwer krank würde, und dann könnte ich mich eh nicht mehr um das Kind kümmern.

Ich würde das Jugendamt einschalten. Als Notfall sogar, falls das geht. %:|

HpolbiWooxd


Das möchte ich so aber nicht. Es ist unser Sohn, mein Sohn, den ich Monate lang ausgetragen habe. Ich habe die wirklich schwere Geburt über mich ergehen lassen, ohne Schmerzmittel. Ich habe bei allem immer alles lange und gut abgewägt und so wie ich meine auch immer den besten Weg gewählt. Ich will nicht akzeptieren, dass das unser Weg sein soll. Und ich will auch nicht akzeptieren, dass man sich seiner Verantwortung uns gegenüber entzieht. Als Arzt muss man doch das erstreben haben, dass es dem Kind gut geht. Dieses Däumchen drehen, wilde Sachen in den Raum stellen, die mich verzweifeln lassen und dann einen ohne weiteres nach Hause schicken?! Das geht doch so nicht!

M4ilaixla


:)* natürlich darfst du das aussprechen! Ich habs ja schon oft geschrieben, es kaum zu glauben, was du in den letzten Jahres alles geleistet hast. Die meisten anderen hätten ihre Grenzen schon früher erreicht. Und man kann sein Kind sehr lieben und trotzdem nicht mehr können. Mach dir doch nicht noch mehr Druck, in dem du dir quasi verbietest an und über deiner Grenze zu sein. Du bist ein Mensch, du darfst das.

Darf ich, was die Kommunikation angeht (ohne dein Kind gesehen zu haben) einen Vorschlag machen? Für manche Kinde, die nicht in das (relativ abstrakte System der Sprache) reinkommen, kann Kommunikation seeeehr frustrierend sein. Sie haben sich und die Welt entdeckt und können die aber nicht so verändern wie sie wollen. Z.B. merkt sich ein bananenliebhabendes sprachgesundes Kind, dass das leckere Ding Banane heißt und versucht das irgendwann zu kommunizieren. Vielleicht wird dann sowas wie Nane draus, das Umfeld versteht, es bekommt die Banane und die Sprache hat einen Sinn bekommen. Ok, das ist jetzt alles sehr vereinfacht und verkürzt.

Wenn nun dein Sohn sein eigenes Ich und die Welt wahrnimmt, aber die Interaktion so gar nicht klappen mag, ist das natürlich superfrustrierend und kann auch einfach ein Baustein sein, der aggressiv macht. Ein Weg könnte sein, die für ihn relevanten Wörter mit Gebärden zu unterstützen. Es gibt da einen Ansatz der heißt "Gebärden unterstütze Kommunikation" (GuK). Das ist ein kleiner Grundwortschatz auf Karten- die konntest du mit den anderen Karten kombinieren. Man schaut quasi nach der Gebärde für Banane (um bei dem Beispiel zu bleiben) und koppelt die (zusammen mit dem Wort) an die echten Banane mit relativ vielen Wiederholungen. "Du willst eine Banane (Gebärde)." "Hier ist die Banane (Gebärde)". Manchmal ist es für Kinder leichter die Gebärden zu erlernen, bevor sie zur Sprache kommen. Und ich könnte mir vorstellen, dass er in den anderen Karten vielleicht keinen Sinn sieht, weil es ja keinen unmittelbaren Kommunikationszusammenhang gibt. Und dann sind es halt lustige Bilder, die man runterreißen kann. Ich glaube, dass er einen unmittelbaren Kommunikationserfolg braucht, um in ein System einzusteigen. Wenn es klappt, hättet ihr sozusagen eine Art Krücke bis er in die verbale Kommunikation kommen kann.

Liebe Grüße,

Milaila @:)

ddanayex87


Ich kann dich gut verstehen und natürlich darf man schreiben, dass man irgendwann am Ende ist.

Freiwillige könnten dir aber am Tage helfen und dann hast du auch Morgens mehr Nerven. Geh zum Hausarzt und sieh zu das DU für dich eine Haushaltshilfe bekommst. Nur ein wenig, damit du mal ein wenig luft holen kannst.

Und vielleicht kannst du bei der Frauenberatungsstelle auch jemanden bekommen und dann kannst du vielleicht nochmal ein Termin beim SPZ machen und dir da nun einen MArschplan geben lassen.

H&oliW:ooxd


GUK haben wir schon versucht. Seine Sprache funktioniert unter anderem auch nicht, weil seine Wortwelt nicht zu unserer passt. Da ist die Banane nicht nur eine Banane, sondern auch der Schuh und der Arm. Nur als Beispiel. Worte, die er ausspricht, haben keine zugeordnete Ordnung bei ihm. Er versteht es nicht und imitiert höchstens, was er hört, in seinem Wortlaut. Diese Worte, die er dann in seiner Sprache ausspricht, sind völlig aus dem Kontext und ergeben keinen Sinn. Wir werden es jetzt mit Piktogrammen versuchen, wobei ich da auch eher denke, dass das nicht klappen wird. :-/

d*anxae87


Na ja, Piktogramme sind ja ein ganz anderes System, vielleicht sind die Systeme da ja kompatibler. So wie Legastheniker ja oft besser in anderen Zeichensystemen zurecht kommen, also Chinesische schriftzeichen ohne Probleme nutzen können. Es gibt das auch bei Musiknoten, also Leute die "Notenblind" sind und einfach nur Noten nicht lesen können, aber mit anderer Schrift keine Probleme haben. Eventuell kann er BIld-Zeichen, aber keine Laut-Zeichen.

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