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Kind 3 Jahre entwickelt sich zurück- Nerven sterben ab, Gendefek

p:elztlier8x6


Ich lese hier nur ab und zu mit, habe aber dennoch m.E. einen Gesamteindruck gewonnen, und ich kenne mich ein wenig im Bereich der Neurologie und der in Frage in kommenden, hier zum Teil erwähnten Stoffwechselerkrankungen aus. Und ich muss sagen: vielleicht liegt es an meiner angeblich mangelnden sozialen Kompetenz oder Empathiefähigkeit, aber ich kann absolut nicht nachvollziehen, was hier manche User schreiben, um nicht zu sagen: "abziehen". Weniger fein, aber direkter und in dieser Situation wirklich passender formuliert: Geht's noch?

Da ist eine Mutter, die sich offensichtlich in einer wirklich (und nicht wie heutzutage so oft vermeintlich) beschissenen Situation befindet und entgegen dem heute vorherrschenden Trend diese unter Aufbietung all ihrer physischen und psychischen Kräfte zu (er)tragen versucht, und dabei nicht einmal jammert - und dann muss sich genau diese Person vor Forenusern, die sich vermutlich noch nicht einmal ansatzweise eine solche Situation vorzustellen vermögen, weil sie selbst eine wirkliche Ausnahmesituation im Leben noch nicht einmal gestreift haben, dafür rechtfertigen, was sie schreibt, wie sie handelt, und was sie denkt. Noch einmal: Geht's noch? Das ist schlicht Anmaßung und Selbstgerechtigkeit. Vermutlich sind das genau die User, die wegen relativen Lappalien ihr Leben nicht auf die Reihe bekommen und/oder Menschen, die im Psychologie-Forum von ihrem vermeintlich so schwierigen und verkorksten Leben berichten, mit viel "Mitgefühl" und Rat zu Seite stehen.

Wenn man mit solchen Situationen nicht konfrontiert werden will, weil die eigene Psyche das nicht aushalten kann, dann ist das in Ordnung. Nicht in Ordnung ist aber, wenn man dann die Menschen, die keine Wahl haben als in einer anderen Realität zu leben (oder unterzugehen), der Unwahrheit, der falschen Wahrnehmung und/oder Unfähigkeit bezichtigt, nur damit die eigene schöne Welt, in der man lebt, keine Risse bekommt.

Es ist nun wirklich nicht meine Art Kraftausdrücke zu verwenden und sehr direkt zu werden, aber hier fällt mir nichts mehr anderes ein.

p7elztiuerx86


...und meiner Erfahrung nach ist von selbsternannten (professionellen wie nicht-professionellen) Psychologieverstehern noch nie wirkliche Hilfe gekommen, geschweige denn eine inhärent höchst schwierige Situation tatsächlich verstanden oder gar einfacher geworden.

pFelz,tierx86


@ HoliWood

Dir wünsche ich weiterhin viel Kraft. Mehr kann man dir m.E. aktuell nicht wünschen, weil alles andere unehrlich, anmaßend und/oder spekulativ wäre.

IEsabxell


Holiwood

Gut. Wenn das so läuft, dass einem vorgeschrieben wird, wie man mit seinen Problemen umzugehen hat, jemanden der irgendwo anschluss sucht, den er sonst nicht findet...(...)...

Ich erkläre es gerne auch hier nochmal öffentlich:

Auch wir von der Moderation wollen Dir nicht vorschreiben was Du zu tun oder zu lassen hast, bzw. nicht. Ebensowenig wird Dir ein Anschlußsuchen, bzw. Austausch mit anderen Menschen hier verwehrt.

Wofür wir allerdings keine Plattform bieten ist das Ausleben einer derartigen Situation über Jahre, als Ersatz dafür etwas zu ändern. Das kommt dem gleich, dass wir Dir nicht verhelfen (positiv) weiterzukommen, sondern damit dazu verhelfen in der Situation zu verharren.

Wir sind natürlich gerne des weiteren bereit uns mittels PN mit Dir auszutauschen. Nichts liegt uns ferner als Dir Steine in den Weg zu legen oder Dich als Forum (Plattform) im Ganzen abzulehnen. @:)

Aber damit das nicht mißverstanden wird:

Über die konkrete Problematik mit Deinem Sohn kannst Du natürlich weiterhin hier sprechen, Dich austauschen. Deswegen wurde dieser Faden ja auch nicht geschlossen und wird es auch nicht.

Nur eine Übertragung des geschlossenen Fadens hierher werden wir nicht gestatten.

ILsSabelxl


pelztier

Man muß immer den Einzelfall anschauen.

In diesem Fall geht es bei der Moderatorenentscheidung, sowie auch vielen Reaktionen der User, nicht um die Situation als Solches warum (mittlerweile!) so agiert wird - sondern in der Hauptsache um einen zeitlich sehr langen Verlauf, in dem sich Holiwood nur im Kreise dreht.

Es ist also nicht so, dass hier Jemand "unehrlich, anmaßend, spekulativ" oder sonstwie unterwegs wäre.

Holiwood hat lange (teilweise über Jahre (!)) sehr viel Anteilnahme, Unterstützung und Verständnis bekommen. Soweit es den Usern möglich war. Doch so wie im RL auch irgendwann die Menschen im Umfeld nicht mehr wissen was sie tun können, nicht mehr bereit sind sich dem Leid gegenüber zu sehen, wenn vom Betroffenen selbst gar nichts kommt außer sich darüber auszusprechen ohne weitere Handlung - ist es hier genauso.

Es geht nicht darum ihr Leid, ihre schlimme Situation, nicht erkennen (und nicht nachvollziehen) zu können. Es geht nicht darum ihr nicht helfen zu wollen - aber sowas ist nun mal keine einseitige Sache. Es wird sich sehr viel mit ihrer Situation beschäftigt, es werden (wurden) wirklich hilfreiche Ratschläge gegeben, weit tiefer und außerhalb von einem "Dann trenn' Dich doch endlich" oder "Mach' dies und das und schon ist Alles gut" - es wurde -nochmal: sehr lange Zeit- viel auf sie eingegangen, auf ihre Ängste, Befürchtungen usw..

Doch irgendwann ist eine Grenze erreicht - bei den (vielen) Usern ebenso wie auch bei dem Forum (der Moderation/Administration). Die Grenze des Forums (aber auch der (vieler) User), dass es an der Zeit ist, dass von Holiwood selber was kommt.

p'elMztxier86


...Und wer sind die User, die beurteilen können/dürfen, was sie im RL unternommen und/oder verändert hat, welche Ratschläge sie umgesetzt hat und welche nicht bzw. welche Schwierigkeiten dabei bestehen, ganz zu schweigen davon, was das "Richtige", und was "sich-im Kreis-Drehen" in ihrer Situation sind, und wie die Situation wirklich ist?

Wiederum zeigt man sich mitunter sehr verständig, wenn ein User nach zig Jahren mit seiner psychischen Erkrankung und/oder Persönlichkeitsstörung sich immer noch im Kreis dreht und jedwede Hilfe ablehnt, sich ausschließlich im Forum auskotzt, und dieses Verhalten mit der inhärenten Natur der Erkrankung/Störung mglw. noch entschuldigt....Da wird m.E. mit zwei Maß gemessen.

Ich gestehe, ich sehe die Sache vielleicht ein wenig durch andere Augen, weil ich mich selbst seit Jahren in einer Ausnahmesituation befinde (bedingt durch schwere, progressive, kaum behandelbare Erkrankungen mit zahlreichen Fehldiagnosen und körperlichen wie seelischen Misshandlungen) und ich mir in dieser Zeit immer wieder anhören konnte, was ich in meiner Situation angeblich besser machen könne/solle, was die Gründe für meine Schwierigkeiten mit den deutschen Ärzten und der Diagnosefindung sowie für die Unmöglichkeit adäquate Betreuung oder gar Hilfe zu erhalten seien - und zwar von Menschen, die selbst bisher eher auf der Sonnenseite des Lebens standen, zumindest nie eine echte Krise und schon gar nicht eine permanente Ausnahmesituation haben erleben müssen, aber meinen, Sie hätten das Recht und das Vermögen meine Situation beurteilen zu können, weil sie irgendwelche relativen Lappalien hatten.

Sofern man nicht einmal ansatzweise in solch einer Situation wie der meinigen oder der von Holly war, der kann zwar gerne versuchen Rat zu geben, aber er sollte sich darüber bewusst sein, dass er weder die Situation noch den Betroffenen kennt noch Selbiges auch nur ansatzweise einschätzen und nachvollziehen kann, und sich dementsprechend verhalten. Er kann allenfalls etwas dazu sagen, wie er sich seiner Meinung nach in dieser Situation verhalten würde, wäre er selbst betroffen, wobei er diese Aussage aus seiner Komfortzone heraus tätigt. Dass man dies bedenkt, ist auch eine Frage des Respekts gegenüber dem Betroffenen, und in diesen Situationen ist Zuhören manchmal das Einzige und das Beste, was ein Außenstehender tun kann.

Wenn man sich als Außenstehender dem jedoch völlig konträr verhält, dann kann ich nicht umhin zu denken, dass es einem nicht um einen Versuch des Verstehens und der Hilfestellung geht, sondern um eine (freilich unbewusste) Verteidigung des eigenen Weltbildes, damit die eigene kleine Welt heil bleibt, und man sich einreden kann (wie die moderne westliche Gesellschaft auch gerne proklamiert), dass man in absolut jeder erdenklichen Situation im Leben eine bestmögliche Lösung, einen gangbaren Weg finden kann, wenn man nur an sich selbst arbeitet. Sprich: dass man in jeder erdenklichen Situation immer noch eine Rest-Kontrolle über das eigene Leben behalten kann. Wer einmal in einer wirklichen Ausnahmesituation war und wirklich gekämpft hat, der wird wissen, dass das ein Irrtum ist. Eine Illusion, derer sich die anderen nur allzu gerne verschreiben, erfüllt es doch den Wunsch nach Sicherheit.

prelzti(e&r86


edit: Und wer sind die User, DASS sie beurteilen können/dürfen, was sie im RL unternommen und/oder verändert hat, welche Ratschläge sie umgesetzt hat und welche nicht bzw. welche Schwierigkeiten dabei bestehen, ganz zu schweigen davon, was das "Richtige", und was "sich-im Kreis-Drehen" in ihrer Situation sind, und wie die Situation wirklich ist?

FEix u0nd Foxxie


pelztier: :)^

skeptUembe_r82


Ich stimme Pelztier in vielen Punken zu. Besser hätte ich es nicht schreiben können.

soepteSmber82


Punten=Punkten

MgonYika`6x5


Ich finde die Moderatorenentscheidung nicht gut und auch nicht nachvollziehbar. Warum sollte das Forum nicht auch eine Plattform für Probleme sein, die jemand über Jahre umtreibt? Es kann doch von außen keiner beurteilen, auch keiner vom Moderatorenteam, ob es ihr hilft oder nicht. Wer weiß, was wäre, wenn es das Forum nicht gegeben hätte. Manche Probleme sind nun mal langwierig und das Herumkreisen, Rückschritte, kleine Fortschritte, sind sogar sehr typisch. Ich empfinde diese Entscheidung erzieherisch und anmaßend.

h6iklei/nes


Warum sollte das Forum nicht auch eine Plattform für Probleme sein, die jemand über Jahre umtreibt?

Vor allem angesichts der Tatsache, dass es hier durchaus den ein oder anderen gibt, der sich sogar mit Ansage so im Kreis dreht, über Jahre.

I-s]abelxl


Niemand will hier irgendwem etwas vorschreiben.

Doch wir vom Forum entscheiden im Einzelfall so, wie wir es hier getan haben. Nach sehr langer Überlegung.

Monika65

Das hat überhaupt nichts mit "erzieherisch" oder "anmaßend" zu tun, sondern mit den Grenzen, die wir uns als Forum setzen. Mit den Grenzen, die wir hier als Forum haben. Das habe ich nun die letzten Tage schon mehrfach bezüglich Holiwoods Situation ausgeführt, in diesem, wie auch dem anderen [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/727978/?p=42#p22586883 Faden]].

Wir wollen hier eine bestimmte Plattform bieten, im Grundsatz "Hilfe zur Selbsthilfe - von Laien für Laien".

Du schreibst:

Manche Probleme sind nun mal langwierig und das Herumkreisen, Rückschritte, kleine Fortschritte, sind sogar sehr typisch. Ich empfinde diese Entscheidung erzieherisch und anmaßend.

Ja. Manche Probleme sind so langwierig usw... wie Du sagst. Aber hast Du ihre gesamten Fäden gelesen? Auch unter ihren anderen, vorherigen Nicks, die ja recht offen liegen? Hast Du damit Stunden verbracht diese zu recherchieren? Kennst Du das gesamte Ausmaß ihrer Anwesenheit hier? Das Ganze was uns veranlasst hat zu diesem Schritt?

Ich wiederhole, bzw. zitiere mich selbst:

Das kommt dem gleich, dass wir Dir nicht verhelfen (positiv) weiterzukommen, sondern damit dazu verhelfen in der Situation zu verharren.

Wir setzen (und haben!) unsere Grenze(n) genauso wie es auch ein Mensch aus dem RL tun würde - nicht zuletzt auch irgendwann ein Therapeut (wobei wir ja auch diesen Anspruch nicht erheben).

Pelztier

Was Deine Ausführungen angeht: Sie gehen viel, viel weiter als das um was es bei unserer Entscheidung (und auch der Entscheidung so mancher User hier) geht. Ebenso sehr viel weiter als das, was dieses Forum bieten kann.

Wir sind kein professionelles Therapieforum, haben auch niemals den Anspruch dahingehend erhoben, weder wir als Forum an sich, noch die User die hier schreiben - doch das ist es, was Du hier offenbar erwartest ":/, anders kann ich das nicht interpretieren.

Das hier ist kein Therapieforum, kein Forum welches professionelles Verhalten von wem auch immer erwartet oder gar verlangt. Doch genau deswegen sind wir uns unserer Grenzen auch bewußt.

kVatiaxfox


Unglaublich. :-|

a+ka$f


werden diese ganzen Magersuchtsfäden, in denen sich hier über Jahre öffentlich totgehungert wird, inzwischen auch konsequent geschlossen? Das wäre mal eine wirklich sinnvolle Aktion!

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