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Wadenzucken (seit 5 Jahren)

lSaguxn4 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich schildere meinen Fall:

vor ca. 5 Jahren (da war ich 24 Jahre alt) hatte ich eines Morgens starke Krämpfe in den Waden. Das ging über ca. 1-2 Wochen, dann waren sie weg.

Seitdem habe ich spasmenartige Zuckungen in der linken und rechten Wade. Manchmal mehr manchmal weniger, an anderen Tagen gar nicht. Was meine Sinneserfahrung geht an, verläuft es von "ich ignoriere es" bis "es fühlt sich nervig an". Speziell fällt es mir im Sitzen auf, da die Waden dann natürlich entspannt sind. VIDEO: [[https://youtu.be/U0j8Vaazyvc]]

In der Vergangenheit war ich bei Ärzten und Medizinern, die mir alle nicht so recht weiterhelfen konnten.

1. Beim Neurologen: im Jahre 2013 wurde eine Narbe auf der linken Hemisphäre gefunden und eine im Rückenmark der Halswirbelsäule. Laut Neurologe ist so etwas aber meist unbedenklich, da es wohl im Laufe eines Menschenlebens zu solchen Narben kommen kann. Mir wurde eine Liquorpunktion angeraten, die ich nach vielen Überlegungen ablehnte. Seitdem haben sich diese Smptome jedoch weder verschlimmert noch verbessert.

2. Befreundeter Mediziner: erst vor ein paar Monaten, als ich ihn darauf ansprach, war seine erst Vermutung Magnesiummangel. Dies konnte ich aber ausschließen, da ich mir direkt zu Beginn dieser starken Krämpfe Magnesium in der Apotheke kaufte. Ich wurde dann von ihm darüber aufgeklärt, dass auch Apotheken schlechte Produkte verkaufen und fand heraus, dass ich Magnesiumcitrat- oder aspartat gekauft hatte. Er empahl mir Oxid (Magnesiocard) + Calcium für die Magnesiumaufnahme. Ich hatte auch in den ersten paar tagen das Gefühl, dass diese Zuckungen komplett weg waren. Leider ist es aber immer so ein Kommen und Gehen und hängt scheinbar auch allgemein von meiner generellen Verfassung ab. Ich nahm diese Tabletten als über ca. 6 Wochen, damit sich meine Magnesiumspeicher wieder auffüllen konnten und baute dann langsam von 5 Tabletten a 60 mg täglich auf 2 Tabletten pro Tag ab. Der Mediziner sagte, dass es durchaus sein kann, dass bei einem Magnesiummangel von mehreren Jahren durchaus neuronale Bahnen geschaffen wurden, die dazu führen, dass dieses Symptom zu einem Tick geworden ist und eventuell nie wieder verschwinden wird. Ich sage, es gibt bestimmte Aktivitäten, die dieses Symptom verschwinden lassen (siehe unten)

Allgemein: ich bin sportlich, wiege 60 Kg bei 171 cm Körpergröße. Ich ernähre mich gesund, lebe einen sehr ausgewogenen vegetarischen Lebensstil mit gelegentlichem Fisch und Eiern. Ich trinke keine Milch, nehme aber calciumstarke Produkte auf. Dennoch sitze ich aufgrund meines Studiums viel am PC und am Klavier.

Am Rande: Mir ist aufgefallen, dass diese Symptome auf Reisen in der Natur mit Waldwanderungen und viel Bewegung sowie sozialer Interaktion ab ca. 4 Wochen wesentlich nachlassen. Auch die Meditationstechnik Zazen (also Sitzen und auf Körper und Geist fokussieren) lassen diese Zuckungen regelrecht verschwinden.

Ich hoffe, hier findet sich jemand mit den gleichen Erscheinungen. Ich wäre auch über den Rat von kompetenten Menschen dankbar.

Danke!

lagun4

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