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Unklare Muskelschwäche vorwiegend im rechten Oberschenkel

tYexxa hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich m31 leide an einer Muskelschwäche in den Beinen, die in erster Linie im rechten Oberschenkel auftritt. Sie ist belastungsabhängig und verschlechtert sich bei längerem gehen stark. Es ist aber phasenweise auch in manchen Zeiten generell schlechter und in anderen wieder besser, so dass ich dann auch wieder länger mit weniger Beschwerden gehen kann.

Oft ist es aber so schlimm, das ich schon nach recht kurzen Strecken im rechten Oberschenkel abknicke. In der Regel ist es abends dann besonders schlimm.

Daneben fühlt es sich in beiden Beinen beim Drüberstreichen seltsam, kitzelig, leicht schmerzhaft an und die Schmerzempfindlichkeit scheint herabgesetzt zu sein. Ansonsten habe ich noch einen chronisch roten Hals und ich bin oft nicht so wirklich fit und fühle mich komisch, wobei das wohl nicht unbedingt damit zusammen hängen muss.

Auffällig ist, dass die Schwäche weg geht, wenn man den Oberschenkel mit Eis kühlt und wie ich erst rausgefunden habe, auch wenn man ein Reizstromgerät daran anschließt. Das hilft wirklich sehr, auch noch einige Zeit nach Abschalten des Stroms.

In dieser Ausprägung habe ich es seit Frühling 2015, es hatte sich damals langsam gesteigert. Es war aber auch schon mindestens die letzten zehn Jahre so, dass mir bei längerem laufen die Beine wehtaten. Während der Pubertät und auch noch später hatte ich oft auch einen Juckreiz in den Beinen, der beim darüber streichen dann wegging. Daneben hatte ich früher auch oft noch ein stechendes Jucken im Rücken wenn ich geschwitzt habe.

Die Schmerzen in den Beinen hatte ich auch besonders letztes Jahr, inzwischen ist das besser. Es helfen dagegen Magnesium und Ingwer.

Ich wurde schon auf viele Krankheiten untersucht. Die Nervenleitgeschwindigkeit ist ok, EMG ist auch unauffällig, es wurden MRT Aufnahmen vom Kopf, der kompletten Wirbelsäule und auch der Oberschenkel gemacht. Ferner sind auch der CK-, die Leber- und die Schilddrüsenwerte in Ordnung. Dann wurden noch die Laktat und Pyruvat-Werte bestimmt um eine mitochondriale Myopathie auszuschließen. Darüberhinaus wurde nach Antikörpern für Myasthenia Gravis gesucht und schon zweimal auf Borelliose getestet.

Alles unauffällig, bis darauf das der Pyruvat-Wert niedrig ist (28,1 Norm 39-82) und der B12-Wert des Speichers sich am unteren Rand bewegt: 38 (Graubereich für Mangel 35-50). Ich habe schon Vitasprint und Tabletten probiert, bessert sich darauf auch nicht. Es wurde auch nicht als Ursache für die Beschwerden angenommen.

Daher weiß im Moment kein Arzt mehr weiter und ich weiß auch nicht an welche Fachrichtung ich mich noch wenden soll.

Hat hier jemand irgend eine Idee was das sein könnte. Vielen Dank vorab.

Antworten
j+esHsy[-8x1


Bist du schon mal rheumatologisch untersucht worden?

t-exxa


Nein, das noch nicht. So wie ich es sonst gelesen habe überwiegen dort die Schmerzen und die Muskelschwäche wäre eher untypisch. Es gibt da aber auch sehr viele Krankheitsbilder. Hättest du eine Idee in welche Richtung das evtl. gehen könnte?

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