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Absetzsymptome Snri Duloxetin (Cymbalta)

N"oktxe hat die Diskussion gestartet


Hallo an Alle,

ich würde gerne von euch wissen, wie lange ihr mit Absetzsymptomen bei SSRI/SNRI Präparaten hattet. Heute vor 3 Wochen war mein erster Tag ohne Duloxetin 30 mg. Ich sollte es in einem Zeitraum zwischen 2 bis 3 Wochen auf Anweisung meines Neurologen ausschleichen. Ich nahm immer eine gewisse Anzahl Kügelchen aus der Kapsel. Klappte auch ganz gut. Montags nahm ich die letzte reduzierte Kapsel und den Donnerstag zuvor bekam ich dann diese "brain zaps". Wie Stromschläge in den Kopf, die durch den Körper zucken. Durch googlen, nicht durch meinen Neurologen, erfuhr ich überhaupt mal was das ist und woher das kommt. Noch schlimmer aber finde ich meine Gefühlswelt. Ich war 2 Wochen hochagressiv und weinerlich zugleich. Zudem berührt mich nichts mehr. Gehörte eigentlich zu der Sorte, die sich sofort Sorgen über alles macht. Und nein, es ist nicht schön und ich kann es nicht genießen. Es fühlt sich emotional so tot an wie mit den AD's.

Meine Mutter lag im Krankenhaus. Bevor ich diese Medis genommen hatte - ich nahm Duloxetin für ein Jahr - konnte ich mich darüber sorgen. Aber, ich habe nichts gefühlt. Selbst wenn meine Tochter weint, weil sie z. B. Streit mit ihrem Freund hat, ging mir das eigentlich nahe. Nun fühle ich nichts mehr. Und das macht mir allmählich Angst. Ich kann im Internet nichts darüber finden. Daher meine Frage an euch, ob ihr nach dem Absetzen auch solche Erfahrungen gemacht habt und ob das wieder weg geht oder ob diese Medis mich jetzt dauerhaft abgestumpft haben. Denn wütend werden kann ich noch, weinen kann ich noch. Nur Mitgefühl, Interesse und Freude empfinde ich nicht mehr. Das war mit ein Grund, wieso ich Duloxetin eigentlich absestzen wollte. Denn damit ging das los. Sie haben mich emotional total leer gemacht.

Ich nahm sie nicht wegen Depressionen. Sondern wegen Angst vor einem körperlichen Symptom, zu dem keine körperliche Ursache gefunden werden konnte. Daher vermutete man etwas Psychosomatisches.

Ich konnte immer glücklich sein und mich auf etwas freuen. Egal wie scheiße es mir ging. Irgendwas war dennoch schön. Auch wenn es ein Buch zu lesen war, im Bett abends gemütlich davon schlummern. All das ist weg. Ich kann mich nicht mehr freuen. Nicht auf Urlaub, auf nichts.

Können AD's einen etwa depressiv machen, wenn man es vorher nie war? Der Neurologe selbst stellte fest, dass ich eine Angstproblematik, aber keine Depression habe. Und wie gesagt, ich konnte mich freuen, sorgen und Mitgefühl haben. Und nun ist das weg. Es ist kein schöner Zustand. So kenne ich mich nicht. Auch das Nachdenken fällt mir nach wie vor schwer. So, als hätte ich das AD nie abgesetzt.

Als ich vorher über Jahre Opipramol genommen hatte und es ausschlich, war ich danach wieder ich. Natürlich mit all den Ängsten und Sorgen. Aber auch mit der Freunde und dem Glücklichsein.

Ich wäre froh, wenn ihr mir da weiterhelfen könntet. Mir macht das nämlich ganz schön zu schaffen.

Vorab schon mal 1000 Dank für alle Antworten! :-)

Antworten
Ncok3txe


Keiner, der mir etwas darüber sagen kann ??? ":/ :°(

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