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Extreme Ein und Durchschlafstörungen, seit Wochen

mIeth2adexmic hat die Diskussion gestartet


Hi zusammen, ich leide nun schon seit fast einem Monat extremen Schlafstörungen. Entweder kann ich nicht einschlafen (ode erst nach vielen Stunden) oder ich schlafe sofort ein, werde nach 4-5 Stunden wieder wach, bin extrem müde und brauche dann 2-3 Stunden bis ich wieder einschlafe.

Grundsätzlich ist mein Körper völlig erschöpft, aber mein Gehirn verweigert dreist den Schlaf. Ich liege mit geschlossenen Augen da und merke, wie da eine Wand, ein Widerstand ist, der den Schlaf behindert.

Ich suche nun einen Weg, um den Schlaf notfalls zu erzwingen und mein Gehirn zu brechen. Mir sind Folgeschäden, auch dauerhafte, egal, eure Tipps können ruhig radikal sein. Allerdings weigere ich mich nutzlose Präparate zu fressen, die mich entweder abhängig oder noch kaputter machen. Ich will irgendwann auch wieder ohne Stoff schlafen können, lediglich mein Gehirn soll unter Zwang lernen, dass ich das nicht mehr dulde.

Antworten
LTa Rucoxla


öhm..

Ich suche nun einen Weg, um den Schlaf notfalls zu erzwingen und mein Gehirn zu brechen

das ist völlig unmöglich, wenn man nicht gerade Narkosemittel verwenden will.

lediglich mein Gehirn soll unter Zwang lernen, dass ich das nicht mehr dulde

eine derart radikale Haltung zu sich selber könnte allerdings einer der Gründe für das Problem sein.. sehr entspannt klingt das ja nicht.

Es gibt da eigentlich nur einen einzigen sinnvollen, hilfreichen und auch irgendwie radikalen Tipp.. lass es Dir einfach völlig egal sein. Tu was Du tun willst und scheiss auf den Schlaf.

fjalco +pelegWri2noi:dexs


Hallo Methademic,

hast du momentan Probleme die dich beschäftigten. Auf der Arbeit oder privat? Oder Schmerzen?

Nicht schlafen können liegt oftmals daran, vor allem wenn man es erst seit kurzem hat. Ich kenne das Problem auch. Bei mir ist es allerdings psychisch. Ich kann dich da verstehen. Es ist sehr unangenehm und vor allem ist man tagsüber kaum zu etwas zu gebrauchen. Wenn man noch berufstätig ist, ist es sehr anstrengend.

Ich nehme allerdings Medikamente. Sie helfen bedingt.

Ich wünsche dir, daß du einen Weg daraus findest.

Liebe Grüße

msethakdemxic


Nö, ich habe nur diese Schlafprobleme. Abgesehen davon ist mein Leben entspannt und normal. Es gibt keinen Grund für diese extremen Probleme.

mnet&had]emCixc


Entspannt bin ich nach einem Monat schlafmangel nun wirklich nicht mehr, ist ja auch verständlich. Auf den Schlaf zu scheissen ist auch nicht mehr möglich, da ich langsam unter Schmerzen und Ausfällen leide und kaum mehr funktioniere. Dennoch finde ich nicht mal aus Erschöpfung in einen längernen Schlaf. Habe heute 2 1/2 Stunden erzwingen können, na dem ich mich nochmal bis 7 oder 7:30 gequält habe. Mitlerweile hoffe ich schon auf einen zusammenbruch oder Krampfanfall, nur damit ich mal länger die augen zu mache. Langsam denke ich wie Kurt Cobain: Wenn ich mich wie ein Junkie fühle, dann kann ich auch wie einer leben...

Ich weiss nur eines: Ich mache das nicht so über Jahre hinweg mit, da verrecke ich lieber. Wenn man bedenkt, dass andere das schon 20-30 Jahre erleiden, nein. Medikamente sorgen ja offensichtlich auch nur dafür, dass man schläft, aber den ganzen Tag platt ist und ohne auch nicht mehr schlafen kann, ist auch nicht das wahre. Baldrian und der Müll funktionieren gar nicht. Bier lässt mich schlafen, darf man aber nicht zu oft machen, wegen der Suchtgefahr und Gewöhnung.

Cannabis ist da noch eine homöopathische Möglichkeit, aber schwachsinniger Weise illegal.

L$aRucxola


Man kann den Schlaf nicht erzwingen. Das ist ein Automatismus, auf den man keinen direkten Einfluß hat. Aber wenn mans erzwingen will, dann wird man weniger entspannt und vertreibt den Schlaf eher. Ausser Dich damit abzufinden gibts keine Alternative.

Und man sollte die Folgen realistisch betrachten - so wenig schläfst Du gar nicht. "nach 4-5 std wieder wach" bedeutet ja dass Du 4-5 std schläfst, und das ist an sich ganz ok.

Und - die Trübung des Wohlbefindens, die Du berichtest, kommt zu einem großen Anteil nicht vom fehlenden Schlaf, sondern von dem Druck, den Du Dir selber machst.

Also, es mag nervig sein, aber sooo arg isses auch noch nich, gefährlich sowieso nicht, und das beste was Du tun kannst, ist, Dich entspannt damit abzufinden; dann stehen die Chancen, dass es besser wird, am besten.

UQrsixna


Ich denke auch, du machst dir selber zu viel Druck mit dem Erzwingen des Schlafes. So wird es nichts. Nimm es gelassener, auch wenn du mal schlecht schläfst, reg dich nicht auf, das ist absolut kontraproduktiv. Schau nachts nicht auf die Uhr, so denkst du negativ im Sinne von; boah.. ich war jetzt zwei Stunden wach, habe nur vier Stunden geschlafen.

Ansonsten empfehle ich dir; dich genügend sportlich zu betätigen, damit du abends körperlich müde bist. Wenn dich sonst was belastet, also du Gedanken drehst anstatt zu schlafen, schreib die Gedanken auf und sag dir, dass du dich morgen wieder damit beschäftigst. Auch eine Möglichkeit wäre, es mal mit leiser beruhigender Einschlafmusik zu versuchen. Gibt CD oder kannst du auch im Internet hören. Muskel-Entspannungstechniken von Jacobson kannst du als Einschlafritual probieren.

ich leide seit über 20 Jahren an Schlafstörungen, bin mindestens 2-5x nächtlich wach und weiss schon gar nicht mehr, wann ich das letzte mal durchgeschlafen habe, aber ich lasse mir deswegen keinen Druck mehr machen. Der Körper holt sich den Schlaf, den er braucht meist selber und nur in einer wirklich schlimmen Situation (Traumatisches Erlebnis etc.) funktioniert das mit dem Schlafen nicht mehr, sodass man krank wegen Schlafentzug wird.

m{ethade,mixc


Ich denke an gar nichts wenn ich schlafen will. Ich mache die Augen zu und lasse alles ziehen. Sport hilft nicht, egal wie müde ich bin, ich schlafe nicht ohne Probleme ein. Es spielt keine rolle was ich mache, ich habe schon alles durch und stehe nun vor der Wahl: Junkie werden und Heroin, Cannabis, Benzos etc. nehmen oder mich ins Koma zu saufen oder weiter irre zu werden. Aktuell bin ich körperlich mehr am Ende als Seelisch. 4-5 Stunden Schlaf reichen auf Dauer nicht aus, da ich mich nicht mehr Belasten kann, bin einfach zu eschöpft, aber schlafen ist ja auch nicht möglich. Mein Gehirn ist einfach immer hell wach, daher MUSS ich es zwingend BRECHEN. Also den kaputten Fleischanzug meinem Willen wieder unterwerfen oder ihn solange zerstören, bis er gehorcht.

Früher konnte ich 7-12 Stunden durch schlafen und bin immer sofort weg gewesen. Plötzlich, grundlos von heute auf morgen nicht mehr. Das ein zustand den ich nicht mehr akzeptieren kann, bevor ich Jahre oder Jahrzehnte so aufm Zahnfleisch gehen muss, verrecke ich lieber. Das ist es mir nicht wert.

Hat jemand noch hilfreiche Tipps? Wie gesagt, Folgeschäden werden in Kauf genommen.

PS: Ich habe heute nur 2-2 1/2 Stunden geschlafen, kann kaum mehr tippen, aber mein Hirn ist immer noch munter. Scheiss auf positives Denken, ich kann ja nicht mal mehr gerade laufen.

U%rsi?na


Du kennst ja die Tipps mit Folgeschäden selber; hast sie ja aufgezählt. Etwas anderes gibt es nicht.

Aus deinen Beiträgen kommt extrem viel Wut rüber, genau das ist es was dich am Schlafen hindert, du bist wütend, weil dein Körper nicht mehr funktioniert und dir keine 7 Stunden Schlaf gibt. Und genau da beisst sich die Katze in den eigenen Schwanz. Du liegst im Bett, verdammst alles, wünscht dir nichts mehr wie guten Schlaf. Wenn du so verkrampft an die Sache rangehst, dann wird es nichts. Das ist eine Spirale, in der du dich bewegst, auch wenn du schreibst, du denkst nichts und lässt alles ziehen. Diese Angst vor dem "nicht schlafen können", sitzt jetzt in dir drin, wenn auch unterbewusst. Erzwingen kann man Schlaf definitiv nicht. Je mehr du erzwingen (dein Wort, welches eben genau Zwang ausübt) willst, umso weniger kommt er, weil du eben genau dann nervös bist, wütend.

Falls du gar keinen Ausweg findest, geh zum Arzt und berede mit ihm die Sache. Keine Ahnung, je nach Arzt, verschreibt er dir ein Schlafmittel und je nach Schlafmittel bist du innerhalb kürzester Zeit süchtig, was ja auch nicht im Sinn der Sache ist.

_OBlurmen_die+_Zwexite


Lieber methademic, ich kenne dein Problem sehr gut und die Tipps, dass du dir zu viel Druck machst mit dem Einschlafen sind genauso hilfreich, wie einem ungewollt kinderlosen Paar zu sagen, dass es sich zu viel Druck macht und mal entspannen soll. Da denkt man, dass man ja selber Schuld ist und macht sich dadurch nur noch mehr Druck :|N .

Also ich habe Einschlafprobleme. Wenn ich mal schlafe, dann ist es ok. Ich wach zwar oft auf, kann aber meist wieder einschlafen. ABER das erste Einschlafen ist wirklich knifflig. Ich war beim Psychiater deswegen, der mir medikamentös geholfen hat. Es ist deutlich besser geworden, wenn auch noch nicht weg. Teilweise schlafe ich erst morgens um 4 oder 5 Uhr ein, vorher finde ich nicht zur Ruhe. Und ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man ALLES für eine ruhige Nacht tun würde. Nach einem Monat extremem Schlafmangel fühlt man sich wie ein Zombie. Ich hatte ganz schlimm Herzklopfen, Schwindel, Übelkeit und ein Gefühl, wie total vollgesoffen zu sein. Manche Tage bin ich nicht mal mehr Auto gefahren, weil ich es für fahrlässig hielt.

Also meine Tipps:

- geh zu einem Arzt. Ich habe ein Antidepressivum für abends bekommen, das mich runterbringt und leichter in den Schlaf finden lässt. Dazu noch für ganz harte Nächte Zopiclon, von dem ich nur eine halbe Tablette nehme und das mich am nächsten Tag trotzdem fit sein lässt. Das Antidepressivum konnte ich vor 2 Wochen schon wieder absetzen und Zopiclon brauche ich nur noch sehr selten.

- nicht mehr nach 20 Uhr essen und zu trinken maximal bisschen Wasser, damit der Stoffwechsel auch zur Ruhe kommt.

- nach Möglichkeit eine kurze Mittagspause mit Augen zu einrichten. 30 Minuten reichen oft schon. Denn wenn man abends ZU müde ist, ist der Körper übersteuert und man findet deshalb nicht in den Schlaf.

- keine Medikamente mehr nach 20 Uhr. Habe früher oft spät abends Schmerztabletten genommen (medizinisch begründet) und irgendwann gemerkt, dass es mich aufpuscht, wenn ich abends was gegen Schmerzen nehme. Ich kann jetzt teilweise besser mit Schmerzen einschlafen als mit der Einnahme der Schmerztabletten.

- muss man ausprobieren, obs hilft: Schüssler Salze. Ich bilde mir ein, dass die mir geholfen haben.

- nicht mehr abends im Bett ins Smartphone starren, lieber kurz ein Buch lesen.

- alle Störquellen entfernen. Wir haben z.B. Nagetiere mit Laufrad, das total schlimm rumpelt. Hör ich das beim einschlafen, wars vorbei für einige Stunden, weil dann mein Adrenalin hochschießt.

So, ich glaub das wars erst mal. Du musst natürlich alles individualisieren oder vielleicht trifft auch einiges gar nicht auf dich zu. Aber lass die Finger von Heroin oder so. Klar fühlst du dich gerade eh wie ein Junkie, aber das wäre doch ne Nummer zu hart. Baldrian und so rezeptfreies Zeug hast wahrscheinlich schon probiert. Ich kenn wen, dem das scheinbar super hilft, ich dagegen kanns schlucken wie Smarties, es hilft nicht. Ich musste auch tatsächlich einige Abende mein Gehirn mit Zopiclon abschalten, weil mein Körper so übersteuert war, dass ich nicht mehr alleine in den Schlaf gefunden hab.

Wichtig ist, dass du mit einem Arzt sprichst, der dich ernst nimmt. Als ich mit meiner Hausärztin drüber gesprochen habe, dass ich was brauche, was mich sicher einschlafen lässt, wollte sie mir Globulis geben. Daher musste ich bis zum Psychiater gehen.

Berichte mal weiter.

b0ien}e00x7


Mich haben "dysto loges" aus der Apotheke nach wochenlangen Einschlafproblemen wieder ruhig schlafen lassen - ist kein Schlafmittel, sondern wirkt ausgleichend bei innerer Unruhe. Vielleicht magst Du das mal probieren, ich war total überrascht, wie gut das bei mir angeschlagen hat. :)^

mtethahdeTmic


Die erste massive Welle der Schlafstörung habe ich mit Hoggar Night brechen können, als sich die zweite angebahnt hat, habe ich mir ein Tütchen gegönnt. Seit dem habe ich keine Probleme mehr, das Kraut hat diese Funktionsstörung in meinem Gehirn wohl gut behandelt.

Radikales Problem, radikale Lösung. :D

1Oa+O1a=2xaa


@ TE

Du klingst sehr aggressiv deinem Körper gegenüber.

Dann sagst du auch noch, dass dir auch dauerhafte Folgeschäden egal seien, hauptsache pennen und am nächsten Tag wieder fit sein.

Tja, bei dauerhaften Schäden wird das dann aber nicht so sein. Dann wirst du noch mehr leiden als jetzt.

Macht du dir überhaupt Gedanken über das, was du sagst?

Und sooo große Schlafstörungen hast/ hattest du nicht, wenn du, wenn auch erst nach 2-3 Stunden nach schon 5 geschlafenen Stunden wieder einschläfst.

Also, da sind meine Schlafstörungen schlimmer.

Meine Nacht ist oft schon um 2 Uhr beendet.

Du wirst noch ein böses Erwachen erleben, was deine brutale und aggressive Haltung gegenüber deinem Körper betrifft. Der wird es dir noch heimzahlen und dann wünscht du dir deine Schlafstörungen zurück, ich schwöre es.

m)eth0ademxic


Ach, was solls? Hauptsache meine Schlafstörungen sind nun endlich weg, es ist herrlich, ordentlich schlafen zu können. Ich zwinge meinen Körper übrigens immer so zu funktionieren, wie ich es will. Geist über Materie und wenn es mal nicht geht, habe ich mitlerweile entsprechende "Meinungsverstärker".

Sterben muss jeder irgendwann, deine früher, der andere später. Ich mache mir da keine Sorgen und fürchte mich auch nicht.

Im Grunde wollte ich nut mitteilen, dass meine Schlafstörungen seit ner Weile weg sind.

12a+1ad=2axa


Ich meine ja nur, weil sich deine Vorhaben widersprechen. Du willst mit Gewalt fit sein, aber die sind die Folgeschäden der Maßnahmen, die du ergreifst und die mehr als nur Unfitness versprechen, egal.

Bin mal gespannt, welchen Holzhammer du später gegen Drogenkonsum, Krebs oder sonstiges einsetzen wirst.

Wenn du keine Unfitness ertragen kannst, wirst du dich eines Tages umbringen müssen, denn dein Geist wird nicht immer über die Materie siegen. Solange du auf Erden bist, wird der Körper siegen.

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