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Probleme beim Einschlafen

CmarropllXxIV hat die Diskussion gestartet


Guten Tag allerseits,

ich hatte heute folgendes Problem:

Ich konnte über die Nacht keinen Schlaf finden. Und das nicht aufrund irgendeines schwer auf meiner Seele lastenden Problems, ich habe einfach seit gestern morgen keinerlei Müdigkeit verspürt. Es ist noch nicht einmal groß unangenehm, ich fühle mich völlig fit, nur dass ich etwas neben der Spur stehe (aber auch nicht in besonderen Ausmaßen).

Dies ist nun auch das dritte Mal, dass so etwas passiert und langsam ängstigt es mich.

Nachdem ich gestern Abend einfach nicht schläfrig wurde habe ich die Zeit genutzt und etwa bis vier Uhr am PC gearbeitet.

Daraufhin wollte ich mich dann "zwingen" einzuschlafen und habe ich zu Bett gelegt, leider ohne dass mein Kopf Ansätze machte seine Tätigkeit einzustellen - ich habe mich achteinhalb Stunden buchstäblich zu Tode gelangweilt, mir Gedanken zu Geburtstagsgeschenken, Büchern, die ich gerne lesen würde, meinem leider verstorbenen Handy, etc. gemacht; leider ohne, was ich hoffte, dem Thema überdrüssig zu werden und in einen abenteuerlichen Traum einzusteigen. Auch die ersten 40 Seiten des "Zauberbergs" konnten mich zum ersten Mal nicht in den Schlummer scheuchen.

Während des Abends habe ich bescheidene Mengen an Alkohol (sozusagen einen Schlummertrunk) zu mir genommen, aber keinerlei koffeinhaltige Getränke.

Ist es in solchen Fällen ratsam schlaferzwingende Mittel (z.B. Zopiclon) zu sich zu nehmen? Ich könnte mir vorstellen, dass dies gesünder ist als zwei Tage am Stück wach zu sein, aber ich ziere mich gerne davor; die Wirkung von Zopiclon beängstigt mich.

Zum Schluss ein paar Infos über mich:

Ich bin 20 Jahre alt, Nicht(-wirklich-)raucher. Schwierigkeiten einzuschlafen habe ich seit meiner Kindheit, aber nie erheblich; ich liege nur gerne noch ein wenig grübelnd im Bett bevor ich abschalte.

Liebe Grüße,

Carolus

PS: Nachdem ich den Text noch einmal korrekturgelesen habe drängt sich mir der Verdacht auf, dass ich doch etwas weiter neben der Spur stehen könnte, als ich erst zugeben wollte; ich bitte dies zu entschuldigen.

Antworten
NAorfdxi84


Ich würde Medikamente erstmal vermeiden solange es hier bloß um eine Nacht geht. Da würde ich es mit den typischen "Tipps" probieren, sprich den Tag über Sport machen und sich bewegen, abends eben auf blaues Licht (= Handy, Tablet, PC, TV) verzichten, für ne passende Schlafhygiene (Schlafzimmer eher etwas kühler, keine Lichtquellen wie Standby LEDs usw., frische Luft) und ein gutes Bett sorgen und ggf. Einschlaf- / Entspannungsrituale wie ne Tasse Tee oder auch ein Bad o.ä. ausprobieren.

Dein Körper wird sich den Schlaf schon holen wenn er ihn braucht und wenn keine echte Erkrankung vorliegt.

C"arrfollxXIV


Hallo,

vorerst einmal vielen Dank für die Antwort.

Bildschirme kann ich leider abends nicht vollständig vermeiden, da Uni + Job davon abhängig sind, aber zum Reduzieren des Schadens nutze ich schon seit längerem f.lux.

Mein Handy hat vor einigen Tagen den Geist aufgegeben, also ist dieses Problem auch aus dem Weg geräumt ;-)

Als Einschlafritual nutze ich ein Glas Wein.

Ich schaue einfach mal, wie es heute wird.. Es neigt sich ja schon der Nacht entgegen.

LG Carroll

N-ord~i8b4


Alkohol hilft aber nicht wirklich, man wird zwar müde, der Schlaf ist aber einfach nicht so erholsam. Mal ganz abgesehen davon das man mit so einem Ritual ganz schnell in ne Sucht rutschen kann ohne es zu merken.

Dann lieber erstmal abklären lassen ob organische Probleme vorliegen oder ob du "bloß" nicht abschalten kannst. Und wenn es am "nicht abschalten können" liegt dann eben andere Mittel und Wege finden ohne Medikamente oder Alkohol, so wichtig wie man gerne meint ist es nicht bis nachts um 3 am PC zu sitzen wenn man auf der anderen Seite dafür die Gesundheit an die Wand fährt. Dann lieber morgens um 4 oder 5 aufstehen und dann arbeiten, dafür aber abends um 20 Uhr die Kiste ausmachen und runter kommen.

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