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Muskelzuckungen seit Wochen

ScCHaWELxT hat die Diskussion gestartet


Hallo med1 Community,

Ich möchte euch gerne mal etwas erzählen zu mir und meinem Problem derzeit, allerdings muss ich da weiter vorne anfangen und hoffe auf eure Meinung und ggf. Erfahrungen:

Ich bin 20 Jahre jung und habe vor ca. 6-7 Wochen etwas mit einer Dame gehabt und habe eine Art "Aids-Phobie" entwickelt. Ich war mir ziemlich sicher das sie mich angesteckt hat - und das auch, obwohl sie nach dem GV vor meinen Augen negativ getestet wurde. Sie ist kein unbeschriebenes Blatt und das habe ich für mich selbst als eindeutiges "Zeichen" genommen. Ich habe ständig meinen Körper beobachet. Ein paar Tage nach dem Geschlechtsverkehr, als die Sorgen angefangen haben evtl. HIV zu haben (Mache mir ständig Gedanken um meine Gesundheit), ist dann Schwindel aufgetreten, Halsschmerzen, und all die Symptome die ich vorher gegooglet habe. Google hat mich verrückt gemacht. Ich habe Symptome wahr genommen und dachte, ok.. das war's.. Das hat mich so mitgenommen, dass ich keinen Schlaf mehr gefunden habe und das über Wochen. Ich habe echt Angst gehabt zu sterben, obwohl das noch unbegründet war. Ich konnte nicht mehr arbeiten, einfach nichts mehr. Eines Morgens bin ich dann aufgewacht und habe an meinem rechten Bein im Oberschenkel Muskelzuckungen festgestellt - so eine Art "Pochen" unter der Haut. Die Haut bewegt sich dabei mit, aber nicht das ganze Bein. Außenstehnde sehen davon also nichts, wenn sie nicht genau auf die Stelle gucken oder fühlen. Wenn man die Hand draufhält, merkt man das recht gut. Dieses Pochen tritt sehr unregelmäßig auf, an manchen Tagen stärker, an manchen Tagen schwächer. Aber meist nur, wenn ich zur Ruhe komme. Also während des Sports, oder gehen oder evtl. mit Freunden mal paar Bier trinken merke ich gar nichts. Nachdem ich dann nach 15 Tagen einen PCR-Test (sicher nach ca. 14 Tagen)+ p24 Antigen-Test (bilden sich nach 14 Tagen und gehen dann zurück) gemacht habe und auch diese beiden negativ waren, habe ich mit dem Thema HIV abgeschlossen und ich habe auch wieder Schlaf gefunden und konnte wieder normal denken. Die Muskelzuckungen sind allerdings nicht verschwunden und sind bis heute noch da. Und da fängt die nächste große Sorge an. D*** wie ich bin, habe ich wieder Gegooglet.. und was sehe ich erstes.. ALS! Und nun hat sich die nächste Angst entwickelt.. Neurologe-Termin erst in 3-4 MONATEN möglich!

Hatte jemand evtl. auch schon einmal so Muskelzuckungen nachdem er/sie evtl. unter starker Stresssituationen stand? Hat jemand Erfahrung mit so etwas gemacht? Schmerzen tun diese Zuckungen nicht, aber sie sind sehr nervig und machen mich natürlich sehr nachdenklich das etwas mit meinem Körper nicht stimmt. Vielleicht auch nur psyschisch bedingt? Aber dann müssten diese doch so langsam verschwinden?

Ich bin gespannt auf eure Meinungen...

Gruß,

Sebastian

Antworten
b7a\yqalxa


Hallo Sebastian,

willkommen im elitären, handverlesenen :-D Club der Zucker und ALS-Ängstler. Darf ich dich auf unseren bestehenden Faden verweisen? Erstellt von Mimimau5, findest du hier unter dem Punkt Neurologie auch.

Da sind ganz viele, die das gleiche plagt. ALS hat keiner. :) Aber Angststörungen, so wie ich.

Du bist da sehr herzlich willkommen :)

S CHW+ExLT


Hallo, danke für die Antwort. Wo finde ich den Faden denn? Suche aber sehe nichts.. :(v ":/

b+ayaHlxa


[[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/715636/]]

Darüber müsstest du hinkommen :)

O`li1x973


@ Schwelt,

wie bayla schon schon schrieb sieht das nach ner Angststörung aus.

Bei HIV war schon abwegig, dass Du Symptome sofort wahrgenommen hast - die Krankheit braucht aber Jahre, bis sie ausbricht, mal ganz abgesehen davon, dass das Risiko sich als Mann bei einer Frau anzustecken sehr, sehr gering ist. Schließlich ist AIDS heute heilbar und führt - bei guter Behandlung in Mitteleuropa - zu keiner Lebensverkürzung mehr. Fast alle Patienten sind nach jahrelanger Therapie symptom- und viele sogar virusfrei (was aber nicht bedeutet, dass die Krankheit harmlos ist, da die Medikamente durchaus Nebenwirkungen haben).

Mit der ALS hast Du sicher eine bessere Krankheit für Deine Angstprojektion gefunden, weil diese unheilbar ist. ALS gibt es in unterschiedlichen Formen, und zwar einer erblichen und einer nicht erblichen (zufälligen = sporadischen Form). Die sporadische Form ist bei einem 20-jährigen praktisch ausgeschlossen (übliches Erkrankungsalter 50 bis 70). Also käme bei Dir nur die erbliche Form in Betracht. Die ist aber dominant vererblich, d.h. einer Deiner beiden Eltern müsste an der erblichen Form erkrankt sein (was eigentlich immer vor dem 40. LJ geschieht). Wenn also Deine Eltern beide über 40 sind und beide keine ALS haben, bist Du bei der ALS raus.

Da Ängste in der Regel eine Überlastungsanzeige der Psyche sind, solltest Du Dich lieber fragen, von wo der Stress kommt und was du dagegen tun kannst. Viel Glück dabei!

O

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