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Kribbeln und Taubheitsgefühl

E3iszpeit


Hallo...

ich bin froh, das Thema hier gefunden zu haben....

Ich habe das Taubheitsgefühl im linken kleinen Finger und Ringfinger und der halbe Handballen. Teilweise kommt es auch zum Kribbeln bis Stechen in diesem Bereich. Und: Es zieht über den Arm-Schulter-Hals bis in die linke Wange, die sich taub anfühlt. Aber das passiert meist nur bei körperlicher Betätigung (PC-Schreiben reicht schon).Auch bis runter ins linke Bein zieht es dann...

Ich war letzte Woche stationär in der Neurologie. Da wurden dann Schlaganfall und MS definitiv ausgeschlossen. Diagnostiziert wurde Ulnarisneuropathie. Also bis Ellenbogen wäre das die Ursaché - aber weiter doch nicht :-/ ... Also der Rest Einbildung? Nachdem ich das hier alles gelesen habe, verliere ich ja fast die Hoffnung, dass die Ursache gefunden und vor allem auch behoben wird ":/

Wäre schön, wenn hier paar Schreiber der letzten Jahre ihre Erfahrungen von den Folgebehandlungen und -untersuchungen berichten würden...

Schönes Wochenende allen

sDtep0hie3x170


Hi,

oh Gott, was bin ich froh, dass es doch sooo viele mit dem gleichen Problem gibt. Deshalb reih ich mich mal hier ein.

Mir wurde empfohlen, da man auch bei mir denkt, dass das Kribbeln psychischer Natur ist, mit meinen kribbelnden Körperteilen zu sprechen. Was ich dann aber doch etwas skurril fand.

Deshalb habe ich jetzt ein Tagebuch gestartet. Ich hoffe, es hilft mir, darüber zu schreiben und mich mit meinen Ängsten ein wenig selbst durch den Kakao zu ziehen.

Ich freue mich über Mitleser, denn der ein oder andere wird sich hier drin bestimmt wiederfinden. Und je mehr das mit mir "gemeinsam" durchmachen, desto besser wird's hoffentlich.

[[http://hypochondrix.blogspot.de/]]

Vielleicht schaffen wir es ja so, ein kleines Hypochonder-Netzwerk aufzubauen und uns mehr auszutauschen!

Lieben Gruß!

SVchZwarzxflug


Hallo Leute,

erst mal weiß ich das hier länger nichts mehr geschrieben wurde, mich würde jedoch interessieren welche Diagnose ihr letztlich bekommen habt und was euch geholfen hat. Ich finde es schade das man das hier nicht erfährt, weil sie die Leute sich nach Genesung dann meistens nicht mehr melden.

Na ja ich versuch's trotzdem mal und schildere kurz meinen Fall:

Erst mal bin ich bin ebenfalls froh diesen Thread gefunden zu haben, weil hier im Gegensatz zu meinen eröffneten Threads zahlreicher und vor allem hilfreicher und verständnisvoller geantwortet wurde.

Ich leide auch jetzt seit fast 2 Jahren hauptsächlich unter Taubheitsgefühlen, außerdem dem Gefühl einer "Matschbirne". Kribbeln habe ich so nicht, trotzdem ist es schlimm genug und ich möchte wieder normal fühlen und leben können.

Meine geistige und körperliche Leistungsfähigkeit und allgemein Lebensqualität leiden sehr darunter. Vorher war ich immer top gesund.

Bei mir fing es nach einem Zahnarztbesuch mit Herausbohren von Amalgam an. Vorher immer top gesund gewesen. Da ich jedoch länger entgiftet habe und nur 2 Füllungen hatte schließe ich eine Vergiftung mit Quecksilber nun eher aus.

Zurzeit nehme ich B-Vitamine in der effektivsten Form, dazu noch Magnesium und Alpha-Liponsäure sowie Omega 3 Fettsäuren, also alles was gut für die Nerven ist, jedoch verschafft dies nur eine gewisse Linderung der Symptome.

In einem anderen Forum habe ich jedoch von einem sehr ähnlichen Fall gelesen: Nachdem ebenfalls nach herausbohren von Amalgam bei einer jungen Frau Missempfindungen anfingen und sie länger ohne Erfolge Entgiftete und Vitamine zu sich nahm, fand sie heraus das es bei ihr letztlich Allergien und Intolleranzen waren, weil die Darmschleimhaut und Enzyme durch das HG gestört werden.

Aus dem Grund habe ich auch einen Termin in einer Dermatologischen Klinik gemacht um mich in dieser Richtung mal richtig durchchecken zu lassen.

Richtung Borreliose (und allgemein Viren- und Infektionserkrankungen) und Schilddrüse werde ich auch nochmal gehen, weil bisher nur Bluttests gemacht wurden die nicht immer aussagekräftig genug sind.

Auch psychische Ursachen, diese Depression die hier beschreiben wurde schließe ich nicht gänzlich aus, weil ich doch schon viel durchgemacht habe, deshalb habe ich auch schon einen Termin bei einem Psychotherapeuten gemacht.

Irgendwas muss es ja schließlich sein und ich möchte einfach nur noch wieder anfangen zu leben statt nur vor mich hin zu exestieren, zumal in mein Leben noch vor mir habe.

Ich werde auf jeden Fall noch meine endgültige Diagnose hier reinschreiben, weil ich weiß wie es ist wenn man sich verzweifelt in einem Gesundheitsforum anmeldet, man Menschen mit gleichem Schicksal findet aber dann nicht mehr erfährt was Ihnen letztlich geholfen hat.

Gruß

D2ipwHipe


Hallo zusammen,

ich habe seit ca. einem halben Jahr ähnliche Probleme:

Alles fing bei mir mit einem Hörsturz (links) an. Der Hörsturz wurde mittels Magnesium erfolgreich "therapiert", jedoch hatte ich wenige Tage danach ein plötzlich auftretendes Taubheitsgefühl in der rechten Backe. Die Missempfindung breitete sich nahezu symmetrisch über das komplette Gesicht aus. Über die Nase, unter den Augen entlang, hinter dem Ohr vorbei (inkl. starkem Druckgefühl auf das jeweilige Ohr) hin zur Schläfe. Dies jeweils auf beiden Seiten. Allerdings waren dies keine Lähmungserscheinungen, sondern eher ein pochendes Kribbeln. Hinzu kam eine rötliche Färbung der rechten Backe und einer einseitig gereizten Mundschleimhaut. Zunächst vermutete ich einen weiteren drohenden Hörsturz, da der Druck auf die Ohren so groß war, dass es sich anfühlte als würden diese jeden Moment zu gehen.

Der erste HNO-Arzt überwies mich zum Neurologen. Der Besuch beim Neurologen endete ohne Befund, allerdings auch ohne weitere Untersuchungen. Der zweite HNO-Arzt hatte meine Heuschnupfen-Allergie und evtl. Probleme mit der HWS als Ursache im Verdacht. Mein Zahnarzt konnte zwar eine leichte Schwellung der Backe bestätigen, meine Vermutungen bzgl. Verdacht auf Speicheldrüsenstein oder eine Reizung der Speicheldrüse räumte er aus und überwies mich an die Kieferchirurgie welche keinen Handlungsbedarf sah. Die Physiotherapie entdeckte, dass der Atlas-Wirbel ausgerenkt war. Nach ca. einem Monat waren die Missempfindungen so schnell über Nacht wieder verschwunden, wie sie gekommen waren. Daher verknüpfte ich den Erfolg mit der Einrenkung des Atlas-Wirbels.

Nun, nach wenigen Monaten ging es von vorne los! Ähnliches, meist symmetrisches, Kribbeln über den Nasenflügeln, unter den Augen entlang zum Ohr und hin zur Schläfe auf den Kopf inkl. Kribbeln kreisrund auf ebendiesem. Das Kribbeln fühlt sich von Tag zu Tag unterschiedlich an und variiert in Position und Stärke. Schmerzen habe ich (noch) gar keine, einfach nur ein ständiges leichtes bis mittleres Kribbeln.

Mittlerweile versuche ich so gut es geht nicht daran zu denken, mich abzulenken.

Auf meinem Plan steht nun ein großes Blutbild inkl. Prüfung des Vitaminhaushaltes. Eine erneute Prüfung, ob der Atlas erneut ausgerenkt ist und somit evtl. als Ursache in Frage kommt. Sofern all dies nichts hilft, werde ich erneut einen Neurologen aufsuchen und mich auf den Kopf stellen lassen.

Ich melde mich erneut, wenn ich neue Infos habe. Bis dahin bin ich für jeden Tipp dankbar.

D'esit_SHasxi


Ich klinke mich mal hier mit ein:

Es fing alles damit an das ich starke Migräne bekam,ich als ich wieder zu Hause war ein Tablette genommen habe und die Migräne abends wieder weg war.Ich lag auf dem Sofa und merkte dann das mein Bein "eingeschlafen"war und bin aufgestanden,leider ging dieses Gefühl nicht weg und es wanderte nun auch in den Arm.Am nächsten Tag keine Veränderung und es kam noch schlimmer,es wanderte ins Gesicht.Daraufhin bin ich sofort in die Notaufnahme gefahren,dort wurde mir gesagt das sie auch nicht genau wüssten was es ist und einen Schlaganfall ausschließen(hatte ich Angst das es sowas sein könnte).

Ich wurde wieder nach Hause geschickt mit einer Überweisung zum Neurologen,da ich seit 2007 unter Migräne leide und wir vermuteten das es daher kam.

Am nächsten Tag bin ich dann zu meinem Hausarzt und er hörte meinen Bauch ab,weil ich auch noch Durchfall bekam und er meinte ich sollte wirklich mal zum Neurologen gehen.

Leider was das nicht so einfach weil man nirgends einen schnellen Termin bekam und ich entschied mich zu einer Akutsprechstunde zu gehen(Neurologe)dort habe ich meine Symptome erzählt und er sagte mir das er nicht denkt das es von der Migräne kommt,wenn dann würden solche Symptome vor einer Migräne und nicht danach auftreten.Er gab mir dann wiederum eine Überweisung zur Radiologie um ein MRT machen zu lassen und meinte es könnten auch Durchblutungsstörungen sein.(mrt wurde vor einem Jahr schonmal gemacht).Ich dann wiederum wieder zu meinem Hausarzt und erzählte ihm was der Neurologe gesagt hat und er schaute mich gleich ganz komisch an weil ich sagte der neurologe vermutet es seien Durchblutungsstörungen.

2 Wochen zuvor wurde ich von meiner Zecke gestochen und nun mussten wir sicher gehen ob es nicht doch die Zecke gewesen ist.Inzwischen hat die Taubheit im Bein und Arm aufgehört,sie kam nun nur noch im Gesicht vor.Blut wurde gezogen aber auch da alles in Ordnung.

Der Arzt fragte mich dann welche Symptome denn jetzt noch da wären.Ich sagte ihm,schwere Beine und Schwindel ab und zu und ein ziehen vom Nacken bis in den Kopf mit Rückenschmerzen.

Er verschrieb mir 2 Überweisungen einmal HNO wegen Schwindel und einmal Orthopädie wegen HWS.

Ich wieder zur Akutsprechstunde in die Orthopädie und er machte ein paar Muskelübungen und mein HWS wurde gerönt.Hws auch alles in Ordnung und er verschrieb mir Physiotherapie wegen den Schmerzen.

Nun sitze ich hier und weis nicht so richtig mehr weiter.Momentan ist das Tubheitsgefühl im Gesicht wieder weg :) habe noch Rückenschmerzen und was mir noch richtig Angst macht,Herzrasen.Dies ist aber nur in der Nacht schlimm.Am Tag geht es.

Wenn ich hier so lese das viele auch nicht wissen was es ist,könnt ich schonwieder heulen :°(

D4ipwipxe


Kurzer Zwischenbericht:

In der Physiotherapie wurde festegestellt, dass mehrere Halswirbel verrenkt waren/sind.

Das große Blutbild ergab eigentlich nur erfreuliche Neuigkeiten. Kein Vitamin B12 Mangel, keine Borreliose-Anzeichen und auch sonst sind die Werte für meine Verhältnisse wirklich gut. Keine erhöhten Entzündungsparameter, nichts!

Langsam bin ich etwas ratlos. Entweder ist es wirklich (nur) eine Kombination aus falscher Körperhaltung und Stress, die dazu führt, dass sich meine Nackenmuskulatur komplett verspannt oder es ist doch etwas neurologisches.

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