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Benommenheit/Schwindel/Sehkraftverlust Seid 12 Monaten

oGnodBisexp


Hallo! Du hast in Deiner anfänglichen Fragestellung wirklich nur die Hälfte gesagt. Der Fahrradunfall und erhöhter TSH fehlten. Eine Schilddrüsenüberfunktion kann wirklich solche Beschwerden verursachen. Dazu ist aber eine umfangreiche Schilddrüsendiagnostik notwendig mit Ultraschall und Szintigrafie sowie Jodbelastungstest, eventell auch Suppressionstest. Wahrscheinlich ist es nur eine Entzündung nach verschleppter Erkältung.

BienitiaB.


Wie weit hast Du Dich mal damit auseinander gesetzt, dass es psychosomatisch sein könnte? Hast Du Dich dort mal intensivst in die Marterie eingelesen?

Geh mal in eine psychosomatische Klinik, genau das berichten dort die Patienten, glauben es nicht, bestehen auf was Körperlichem. In der Regel vergehen 10 Jahre, bis sie zur Einsicht kommen, dort mal tiefer zu schürfen und endlich, endlich Hilfe zu bekommen und sie anzunehmen.

M8ar*iusx95


Hallo!

Entschuldigt dass ich so spät antworte.

habe eure Antworten nicht gesehen da ich nicht bemerkt habe dass es eine zweite Seite gibt...

ich war auch schon mehrere mal in einer Gesprächstherapie und nicht wirklich viel mit dem Thema beschäftigt.

Zu Onodisep

Ich habe erst vor 3 Tagen herausgefunden dass ich nach neuer TSH Norm einen zu hohen TSH Wert habe.Mein alter Hausarzt hatte mir nach der Blutabnahme gesagt es sei alles ok.Erst durch das einholen einer zweiten Meinung ist dies aufgefallen.

Ich war heute bei einem Anderen Arzt der mit direkt Blut abgenommen hat um den TSH nochmals zu Kontrollieren und fT3, fT4 und TPO-Antikörper sowie Vitamin D im Blut bestimmen.

In der Radiologie werde ich mich auch bald melden.

nach sehr langer zeit bin ich wieder ein bisschen zuversichtlich...

LG!

L{upoB7d49


... und ich habe langsam genug von Arztbesuchen die mir nicht weiterhelfen.

Bei 1 Jahr lang Beschwerden und der umfangreichen Diagnostik ist es auch unwahrscheinlich, dass Du etwas körperliches hast, was solche dauerhaften Symptome verursacht.

Du solltest Dich tatsächlich damit "anfreunden", dass es psychosomatisch Hintergründe gibt.

Manchmal beginnt so etwas recht plötzlich durch eine Verkettung mehrerer Umstände zu einem ungünstigen Zeitpunkt - so wie von Dir beschrieben...

Nur weg geht es nicht mehr von alleine - und schon gar nicht schnell.

Aber zunächst muss man die richtige Therapie finden - und nicht immer wieder neue Diagnostik.

Alles Gute ! :)*

JYodxie


Hallo Marius95,

als ich deinen Beitrag gestern gelesen habe, kam mir das alles seeehr bekannt vor! Bei mir war der Auslöser für diese "Trauma" (ja, das ist es wirklich, da bin ich inzwischen von überzeugt) zuviel Kaffee....

Diesen Tag in meinem Leben werde ich nie vergessen und obwohl es nun 20 Jahre her ist, komme ich davon nicht los und habe dadurch psychosomatische Symptome entwickelt (so wie Lupo das auch meinte), die aich in ähnlichen Symptomen äußern, da die riesengroße Angst da ist, dass so etwas nochmal passieren könnte (und zwar auch ohne Kaffee)...

Dieser Tag lief jedenfalls so ab: Es war mein eigener Geburtstag und ich hatte nachmittags ein paar Freudinnen zum Kaffeetrinken und Kuchenessen eingeladen. Vorher hatte ich mit meinen 20 Jahren noch kaum Kaffee getrunken....und an diesem besagten Tag kippte ich dann ohne Nachzudenken und mitr den Folgen bewusst zu sein, 2 Tassen starken Kaffee in ziemlich kurzer Zeit rein....ein paar Stunden später führ ich meine Schwester und ihre Freundinnen zu einer Party, zu der ich eigentlich später auch noch wollte.

Im Auto schon dachte ich, ich bekomme keine Luft, machte das Fenster weit auf, obwohl es kalt draußen war. Atmete dann viel zu viel ein (denke ich im Nachhinein...), dann bekam ich Schwindel, Übelkeit, Herzrasen, Schwitzen und Zittern in Armen und Beinen....Auf der Party angekommen, musste ich dringend auf die Toilette von dem ganzen Kaffee und stieg aus dem Auto aus....da wurden die Symptome noch schlimmer: Konnte mich kaum auf den Beinen halten, mir war soooo schwindelig und das zittern in den Beinen war echt krass. Habe es dann irgendwie geschafft, wieder nach Hause zu fahren (konnte meine Beine kaum noch richtig spüren beim Kupplung treten) und hatte dabei so eine Panik,dass ich dachte ich sterbe....Zuhause angekommen verkrampften auch noch meine Hände ... das war dann die Krönung des ganzen....

In dem halben Jahr nach diesem Vorfall war ich auch nicht mehr dieselbe wie vorher: Erstmal hörte ich ganz mit dem Rauchen und mit Alkohol auf, hatte in abgeschwächter Form ähnliche Symptome und mir war den ganzen Tag leicht schwindelig (Schwankschwindel). Außerdem hatte ich Ängste, die ich bis dahin nicht kannte....es fing dann auch der Ärztemarathon an und es wurde nichts gefunden - außer ein paar kleinen angeborenen Fehlbildungen im Hirn, die dafür allerdings nicht verantwortlich sind - wie mir mehrere Ärzte bestätigten.

Ich habe also seitdem eine "Angststörung" - diese habe ich lange nicht akzeptieren wollen und man merkt es mir in meinen beruflichen und privaten Leben eher nicht an, weil ich alles versuche trotzdem zu machen.

Die gute Nachricht: Manchmal habe ich jahrelang keine Symptome, bin gut drauf und komme super damit klar, die schlechte Nachricht: Dann jedoch kommen die Symptome für Monate wieder mit fiesen Ängsten und Schwindel etc...

Habe noch keine Therapie gemacht, weil ich Zusammenhänge in den letzten 20 Jahren gut verstanden habe und ich es auch jetzt akzeptiere...

Ich konnte auch nie glauben, was eine traumatisierte Seele an körperlichen Symptomen hervorrufen kann - besonders, wenn Angst im Spiel ist....

Wünsche dir alles Gute!!! @:)

mGuhkuXhx2k


@ Marius95

Hm ich habe aufgrund einer Symptome da so einen Verdacht. Hast du schon mal darüber nachgedacht, ob Verspannungen für deine Symptome in Frage kommen? Und nein, es muss nicht wehtun, Benommenheit, Schwindel und Sehkraftverlust sind da durchaus auch ohne irgendwelche Schmerzen möglich.

Sucht mal bitte bei youtube nach Sternocleidomastoideus Selbstmassage. Der würde zu deiner Beschreibung passen.

MRariqus9x5


Hallo liebes Forum,entschuldigt das ich mich die Tage nicht gemeldet habe aber ich wollte zuerst auf die Ergebnisse aus dem Labor warten.

Zu der Verspannungsproblematik kann ich nur sagen dass das alle Umfangreich abgeklärt wurde und nicht der Grund sein kann.

Meine Eltern sind beide Physiotherapeuten.

Also ich habe Folgende Ergebnisse bekommen.

VCA-IgG und EBNA-1-IgG-Antikörper nachgewiesen.Serologisch Befundkonstellation einer durchgemachten EBV-Erstinfektion.

Bei Kontakt Immunschutz anzunehmen.

Das würde bedeuten das Ebstein Barr als Ursache weg fällt da das schon hinter mir liegt.

Jetzt das interessante.

Mein Doc hat mir mitgeteilt das ich Borreliose habe.

Das Ergebnis der Untersuchung ergab :

Borrelia burgd. IgG (ELISA) Ergebnis: 26.0 Referenz: 6.0

Bei postivivem Elisa-Antikörpernachweis zeigt auch der Immunblot Antikörper insbesondere gegen Borrelien spezifischer Partialantigen der Frühphase OspC/p41 int,serologischer Befund mit früher Ummunantwort vereinbar.Korreliert die aktuelle klinische Symptomatik mit dem Frühstadium einer Borreliose?

IgG- und IgM Antikörper könen auch nach ausgeheilter Infektion u.U über Monate bis Jahre persistieren.

Falsch positive IgM Befunden können durch eine polykonale Immunstimulatioin bedingt sein.

Meint ihr mein Doc hat jetzt mal ins Schwarze getroffen und der Uhrsprung meines Problems ist damit gefunden?

Ich werde trotzdem noch einen Nuklearmediziener wegen der Schilddrüse aufsuchen!

Lg!

uyser525x0


Na hattest du mal einen Zeckenstich?

Von EBV haben die meisten Menschen Antikörper im Blut.

Daher wird es von den Ärzten als unwesentlich angesehen. Allerdings ist es trotzdem ein Puzzlestein, der das System chronisch belastet. Bis zu einem gewissen Punkt kann der Körper alles tolerieren und man fühlt sich normal/gesund. Ist die Kompensation bereits an der "Kotzgrenze", braucht nur ein kleines Fitzelchen dazu kommen und die Bombe platzt. Dann können viele Dämme brechen und man merkt erstmal, wie belastet man die ganze Zeit eigentlich war. Das ist leider das Tückische am menschlichen Körper... Die jahrelang aufgebauten Belastungen müssen dann in einer umfassenden Sanierung angegangen werden, bis die Kompensation wieder greift.

Letztlich ist jeder Mensch mehr oder weniger belastet, ob es zum Ausbruch von Symptomen/Krankheiten kommt, liegt viel daran, wie voll das Faß insgesamt ist.

So gesehen könnte der Fahrradsturz oder auch der Zeckenbiß zum Überlaufen geführt haben. Eine Schilddrüsen-Störung ist meiner Meinung nach schon ein Zeichen für ein belastetes Gesamtsystem.

Kann aber sein, dass durch die richtige Einstellung der SD der Körper zurück in die Kompensation gelangen kann. Letztlich erzeugt Dekompensation belastende Symptome, die wiederum Streß für uns bedeuten. Jede Art von negativem Streß belastet das System weiter, sodass es immer mehr entgleist. Ein Teufelskreis kann schnell entstehen. Daher können sogar in manchen Fällen Psychopharmaka helfen, um den seelischen Streß zu bändigen. Die eventuell dadurch eintretende Beruhigung hilft dem Körper auch, wieder zurück in die Kompensation zu kommen.

Mgaridus9x5


Ja sogar mehrere.

1 mal Zeigte sich sogar eine Borreliose artige Rötung/Kreis.Hab Medikamente genommen,es kann aber sein dass es nicht vollständig gewirkt hat.

In gut einer Woche wird sich Zeigen ob es die Borreliose war oder in wie weit sich mein Zustand ändern.Im moment bin ich nur noch schlapper vor lauter Antibiotika.

Meinst du ich sollte einen Termin beim Psychologen machen und dass mal ansprechen?

Ich wollte mich eigentlich von der Psychischen schiene erstmal fernhalten..sonst hat man da den Ruf weg..

LG!

Moariuxs95


Meint ihr es könnte auch mit einem Vitamin B12 Mangel zusammenhängen?

Da waren meine Werte auch in der unteren Grauzone.

LG

jXacFk99n


Wegen dem B12 Mangel würde ich mal ein Holo TC Test machen lassen.

[[http://www.aerzteblatt.de/archiv/61696]]

Wurde zwecks der Borreliose auch ein Westernblot Test gemacht, oder nur der Elisa?

IgG steht ja für zurückliegend kann man sich gut an dem Ig(G)emerkt merken, und IgM für momentan!

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