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Migräne? Was tun?

T$sb=n hat die Diskussion gestartet


Hallo Forumsgemeinde,

ich leide seit einigen Jahren immer mal wieder unter Kopfschmerzen und bin mir nicht sicher, ob das Migräne ist, denke aber schon. Die Schmerzen selbst machen sich durch Pochen (an den Schläfen fühlbar) bemerkbar, manchmal ist es nur einseitg. Wenn ich schnelle Bewegungen ausführe (z. B. schnell von einem Stuhl aufstehe) ist das im Kopf auch schmerzhaft, so als ob eine Flüssigkeit in einer Schale hin und her schwappt und dieses "Schwappen" ist schmerzhaft (sorry, ich finde kein anderes Bild dafür). Wenn es ganz schlimm ist mit den Kopfschmerzen, kommt Übelkeit hinzu, ein komisches Gefühl im Magen, typische Kopfweh-Übelkeit, schwer zu beschreiben. Oft Aufstoßen (ohne Sodbrennen). Manchmal das Bedürfnis zu erbrechen, was aber nicht gelingt.

Zu den Kopfschmerzen kommt es oft, wenn ich zu lang ins Helle schaue, aber auch (und dann besonders stark), wenn ich zu wenig Luft durch die Nase bekomme (ich habe dann keinen Schnupfen, aber das Einatmen durch die Nase geht schwer und tut ein bisschen weh, weil es da anscheinend eine Engstelle gibt bzw. sich die entsprechenden Luftkanäle zugeschwollen anfühlen). Wenn ich - wie gestern z. B. - längere Zeit Sport mache und daher intensiv Luftholen muss, merke ich oft schon, wie durch dieses Einatmen das Kopfweh auf längere Sicht entsteht.

Aspirin helfen so gut wie gar nicht. Thomapyrin intensiv hilft manchmal, aber ich möchte nicht ständig Schmerzmittel nehmen. Ein bisschen hilft es, sich in einen dunklen Raum zu legen und die schmerzenden Stellen zu kühlen. Aber auch das hilft nur schwach. Wenn ich Glück habe, sind die Kopfschmerzen am nächsten Morgen weg, wenn ich Pech habe, ist es beim Aufwachen ein bisschen besser, aber verschlimmert sich dann schnell wieder. Oft gehen die Schmerzen über zwei, drei Tage. Dann gibt es aber wieder Wochen, wo ich kaum damit zu tun habe.

Mein Vater hatte, als er etwa in meinem Alter war, auch öfter Kopfweh. Er lag dann immer in einem abgedunkelten Raum.

Langer Rede kurzer Sinn: Gibt es Leute mit ähnlichen Erfahrungen/Symptomen, die vielleicht auch schon einen Weg gefunden haben, die Schmerzen zu beseitigen/zu lindern? Und wenn ja, habt ihr das mittels Medikamenten geschafft oder durch eine andere Art der Behandlung.

Ich wäre für jeden nützlichen Hinweis sehr dankbar. @:)

Antworten
mEusqicu\s_6x5


Du solltest schon zum Arzt gehen. Eine Expertenliste gibt es [[http://www.dmkg.de/kopfschmerzexperten HIER.]] Ob es sich bei Dir wirklich um Migräne handelt, wird dann sicherlich festgestellt.

Ein Teil der Medikamente zur Behandlung von Migräne und zur Vorbeugung gegen diese Attacken ist rezeptpflichtig. Die bekommst Du ohnehin nicht ohne Arzt...

Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel (den viele haben, ohne es zu wissen) und Migräne, vgl. [[http://www.hormonzentrum-an-der-oper.de/hormone/vitamin-d.html hier.]] Empfehle daher, den 25-OH-D-Wert im Blut untersuchen zu lassen.

MUajaV2x7


Ob es wirklich Migräne ist, kann dir nur ein Arzt sagen.

Aber von den Symptomen her, klingt es schon danach. Gerade die Übelkeit ist sehr typisch für Migräne. Auch was du über schnelle Bewegungen schreibst, ist bei meinen Migräneanfällen genauso.

Leider hab ich noch nicht die ultimative Lösung gefunden. Je nach dem, wie oft du Migräne/Kopfschmerzen hast, könnte die Cefaly helfen. Das ist ein Gerät zur Neurostimulation und sollte täglich 20 Minuten getragen werden. Damit hat sich die Anzahl der Migräneanfälle von 1 mal pro Woche auf 1mal im Monat reduziert. Das macht aber nur bei häufigen Migräneattacken sind, sonst lohnt sich das finanziell nicht.

avuchXsoeine


Hallo,

das kommt mir alles ziemlich bekannt vor! @:) Mein Hausarzt hat gesagt, er würde mir nichts Härteres verschreiben wollen, solange Thomapyrin-intensiv und eine Ruhephase nach der Einnahme hilft. Er hat mich dann zum Neurologen überwiesen (Untersuchung war ohne Befund) und zum Augenarzt, der zur Zeit an einer Lösung des Problems dran ist.

Also scheu dich nicht, die Ärzte abzuklappern, sicher findet man auch für dich eine Lösung!

Avloicei=mWondoeJrland


Wann treten die Kopfschmerzen auf? Hat Dein Vater sie heute immer noch, oder war das zeitlich beschränkt?

Tosxbn


Danke schonmal für alle eure Antworten, da sind gute Tipps und Links dabei. Z. B. wusste ich das mit dem Vitamin-D-Mangel nicht.

@ Alice:

Mein Vater hat die Schmerzen nicht mehr so, seit er älter ist. Die Kopfschmerzen treten wie gesagt dann auf, wenn ich mich viel an der frischen Luft bewege und viel schnaufen muss, also beim Sport, z. B. beim Radfahren, und ich das Gefühl habe, nicht genug Luft durch die Nase zu bekommen, weil da was "zu" oder verengt ist. Was auch eine Rolle spielt, ist Licht. Wenn ich z. B. die Sonnenbrille vergesse und zu viel ins Helle schaue.

Oder meintest du das zeitlich? Meist treten sie abends auf und schleichend. D. h. ich merke schon ein einige Zeit vorher, dass z. B. das Durch-die-Nase-Einatmen mal wieder schwerfällt und es unangenehm ist bis wehtut, die Luft durch die Nase einzusaugen, weil es wie gesagt zu eng ist (ich versuche dann zwar durch den Mund zu atmen, aber ein bisschen Luft wird ja trotzdem durch die Nase eingeatmet und das ist dann schon ein bisschen schmerzhaft).

Als Kind hatte ich mal Nasenpolypen (operativ entfernt) und sehr häufig Mittelohrentzündungen (auch letztes Jahr seit langem mal wieder Mittelohrentzündung und es musste durchs Trommelfell gestochen werden, um die Flüssigkeit rauszukriegen). Von daher denke ich, dass bei mir diese Verbindungen von Nase zu Ohr und zu den Nebenhöhlen anatomisch gesehen eher eng sind. Vielleicht begünstigt das ja das Kopfweh?

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