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MS?

wbaldfeex55


Ich musste nach der Punktion 2 Stunden liegen und viel trinken. Dann durfte ich wieder aufstehen. Kopfschmerzen hatte ich nicht.

Das Ergebnis hast Du wann?

m%gxS


Den nächsten Termin habe ich in genau einer Woche, am Dienstag den 30.08., dem Tag der Entscheidung. Wenn ich wenigstens ein bisschen einschätzen könnte, wie meine Chancen stehen würden... Eher negativ, eher positiv usw bloß ist es denke ich für jeden sehr schwer das einschätzen zu können und alles bloße Spekulation mehr oder weniger. Wobei Wörter wie Entzündungsherd, chronisch-entzündetes ZNS, Sehnerventzündung und die veranlassten untersuchen wie HWS und BWS MRT sowie Lumbalpunktion irgendwo ihre Wirkung hinterlassen haben und man nicht gerade pessimistisch sein muss, um von einer MS Diagnose auszugehen :(v

Naja einfach mal beten und hoffen *:)

F2ire,flyx86


Ich drücke die Daumen, dass ein guter oder zumindest für dich akzeptabler Befund bei raus kommt.

Aber hey...Zumindest sind die doofen Untersuchungen abgeschlossen. ..Also Kopf hoch

wdalSdf#ee5x5


Was gab es denn heute für ein Ergebnis ??? ??

STabrixnaA


Gibt's was Neues?

Thhebl=acklpony


Alle denken an dich :)z

m,gDS


MS :(v

wIa8ldf"eaex55


Das tut mir Leid für Dich. Aber das Leben geht weiter. Was hat man Dir als Behandlung angeboten?

TQheblUackxpony


Ich schließe mich waldfee55 an - das tut mir sehr Leid für dich. Aber du wirst das wuppen!!

Sicherlich musst du das Ganze erst einmal verdauen. Ich kann mir vorstellen, dass diese erste Zeit nach der Diagnose nicht sehr schön ist.

Trotzdem - lass den Kopf nicht hängen (auch wenn das leichter gesagt als getan ist). Ein Thread vom letzten Jahr ([[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/707747/)]] hat mich sehr an deinen erinnert - und schau mal, wie gut es der Threaderstellerin jetzt geht. Es gibt auch viele andere positive Berichte im Internet, hier im Forum, und ich hatte dir ja schon mal die Blogs mamaschulze.de und staublos.ch empfohlen. Einem Freund von mir hat in der Zeit nach der Diagnose der Film "Kleine graue Wolke" sehr geholfen - er handelt von einer jungen Frau, die gerade die Diagnose bekommen hat und jetzt damit fertig werden muss.

Vielleicht gibt dir die Diagnose ja auch den Anstoß, dein Leben insgesamt gesünder und entschleunigter zu gestalten, sodass die Krankheit auch etwas positives mit sich bringt.

Kennst du denn vielleicht jemanden mit MS, mit dem du dich austauschen könntest? Von einer Freundin, die dich zum Arzt begleitet hat, hast du ja schon erzählt - dass du so viel Unterstützung im Freundeskreis bekommst, ist super.

Ich drücke dir die Daumen für die jetzt kommende, sicher zunächst schwere Zeit - die dich aber noch stärker machen wird, da bin ich mir sicher :)*

j-amV88


Hey msg,

der Thread den theblackpony erwähnt ist von mir :-D Ich hab letztes Jahr die Diagnose bekommen und musste auch ziemlich von Arzt zu Arzt rennen bis ich ernst genommen wurde! Ich hab zwar von Anfang an positiv gedacht, aber bis ich das auch wirklich angenommen habe, hat es ein wenig gedauert. Aufeinmal fallen einem dauert Kennzeichen die mit MS anfangen auf, man fragt sich, wie komm ich zur Arbeit in nem Rollstuhl etc. Aber das geht vorbei! Irgendwann kommt dann doch die Routine wieder, der Alltag und du kannst nachwie vor das Leben genießen! Ich hatte seitdem keinen Schub und komm echt gut zurecht! Und mein Anfangs-MRT war wirklich fatal! Jetzt hat es sich beruhigt! Lass dir Zeit mit der Entscheidung welche Basistherapie die richtige für dich ist! Kannst mir gern ne PN schreiben, wenn du möchtest @:)

Slabri9naA


Son Scheiß :(v

Aber Kopf hoch, das Leben geht weiter!

Mir hat besonders der Austausch mit anderen Betroffenen gut getan und tut heute noch gut ;-)

Ich hab auch gebraucht, es zu verdauen, aber irgendwann wird die Welt wieder "normal", weiß nicht wie ich es sonst sagen soll.. ist aber so :)z

m;gS


Ja, vielen Dank erstmal. Bin bloß momentan sehr überrumpelt und auch sehr emotionslos mehr oder weniger. Außer in meinem Kopf, da gehen die Gedanken Kreuz und quer...

Der Arzt meinte, dass er mir die Therapie mit spritzen empfiehlt, vor allem hat er von diesem kleinen Gerät erzählt, welches ziemlich unkompliziert sein soll... Man, wie schwer es gerade ist über diese spritzen und alles zu schreiben, vor allem gestern den Engsten davon zu berichten und beim Sprechen oder hier jetzt beim Schreiben wirklich zu realisieren, dass die Diagnose jetzt fix ist und man sich damit nun abfinden MUSS, komme was wolle... Jedenfalls hat er mir wie bereits erwähnt zu den Spritzen geraten und von den Tabletten aufgrund der doch vorhandenen Nebenwirkungen (die bei den spritzen nicht so stark sein sollen(?)) abgeraten. Außerdem meinte er, dass as Spritzen auch wohl mit das effektivste sei. Andere Behandlungsmethoden seien seiner Meinung nach zu übertrieben und so, als würde man mit Kanonen auf Spatzen schießen. Denn er meinte auch, dass meine Werte im Liquor nicht dramatisch wären und dass ich im Endeffekt nur 2 Herde habe. Einmal der Fleck in Gehirn und zum anderen meine Sehnerventzündung. Und auch, dass ich die MS seit 4 Jahren wohl schon habe und es selbst ohne Medikamente ja mehr oder weniger normal für mich war. Zudem hat er circa 360 MS Patienten, bei denen ich wohl mit Abstand zu den "besseren" gehören würde, also das der Normalfall wohl schlimmer aussehen würde... Keine Ahnung, bringt mir denke mal auch nicht so viel, wenn es noch schlimmer werden kann. Er selbst sagt, dass man nicht weiß, wie es sich entwickelt. Nur weil ich jetzt eine "gute" Ausgangslage habe, heißt das doch noch lange nicht, dass ich einen milden Verlauf haben werde. Oder? Zudem bin ich ja auch noch jung... Wenn ich wirklich seitdem ich 18 bin MS habe, werde ich doch im Alter von 50 zwangsläufig schlimmer dran sein als jemand, der es mit 45 diagnostiziert bekommt oder nicht... Bei mir hat die Krankheit jetzt einfach Jahrzehnte Zeit mich zu fressen... Klar, wenn die Therapie greift und alles, muss es nicht so kommen, versteh ich schon, dennoch würde ich mal gerne wissen, wie viele Menschen, die jung MS diagnostiziert bekommen haben, sich im Alter schlagen bzw wie es ihnen dort geht. Ich kann mir schon vorstellen, dass ich, egal wie mild es jetzt noch ist oder sonst was, in 20-30 Jahren einfach wirklich im Arsch bin...

Ich habe einfach so sehr gehofft, dass ich von einer MS verschont bleibe... Naja, vielleicht schafft ja jemand paar Fragen aus meinem geistigen Wirrwarr herauszufiltern und zu beantworten :D... Auf jeden Fall heißt es nun bisschen den Lifestyle ändern, sei es Ernährung, Sport aber auch "Drogen" wie Alkohol und Zigaretten, da ich beides nicht gerade wenig konsumiert habe in den letzten Jahren... Das werde ich wohl beides komplett streichen müssen, was vielleicht auch nicht gerade schlecht ist.

Wie gesagt, danke nochmal für die ganzen Aufmunterungen. Durch das schreiben geht es mir jetzt etwas besser auch.

mzs92


Ich habe seit 24Jahren MS. Am Anfang hatte ich einen Schub nach dem anderen. Dann wurde Betaferon zugelassen und seit 22 Jahren spritze ich. Vor 2 Jahren hatte ich einen Schub, vor 9 Jahren und davor noch 2.

Meine Probleme sind vor allem aus der unbehandelten Anfangszeit. Das ist bei dir viel besser!

Ich habe ein Kind großgezogen, mache Aquajogging und Gymnastik, gehe auch mal eine Stunde wandern und nutze trotzdem einen E-Rollstuhl . Ich durfte leider keinen Führerschein machen, weil ich vom erdten Schub an starke Doppelbilder hatte. Das ist nie weggegangen und das ließ sich nicht vereinbaren.

Ich habe auch heute ein schönes Leben und das wirst du auch haben. In meinen Anfangsjahren sah ich viele schlimme Verläufe. Es gab keine wirksamen Medikamente. Heute ist es ganz anders!

An das Spritzen gewöhnst du dich schnell. Welches Medi ist denn vorgesehen?

SKommeWrson{ne8x0


Es tut mir leid, dass du diese Diagnose erhalten hast. Ich wünsche dir viel Kraft und die Geduld zu lernen mit der Krankheit umzugehen.

Ich bin selbst nicht betroffen - kenne aber 3 MS Erkrankte. Bei einer - meiner Tante - trat die MS erst so um die 50 auf. Bei zwei anderen wurde die Krankheit in deinem Alter diagnostiziert.

Alle 3 sind sehr patente Frauen die im Leben stehen und kaum Einschränkungen haben. Eine hatte zwei Kinder und die andere hat sogar Drillinge auf die Welt gebracht.

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute!

wiald@feNe55


Leider weiß man wirklich nicht, wie sich die MS entwickelt.

Ich habe eine Bekannte, die sie mit 25 bekam, jetzt ist sie 47. Sie hat kognitive Störungen, ansonsten geht es ihr gut, sofern ihr nicht die Hitze und Herr Uthoff zu schaffen machen. Eine andere Bekannte bekam die Diagnose mit 44 Jahren und hat in den ersten beiden Jahren 8 Schübe gehabt. Es lässt sich daher nicht sagen, ob man in jungen Jahren schlechter dran ist als im Alter.

Ich soll meine MS ja auch schon seit 18 Jahren habe, jetzt bin ich 60 Jahre und habe nur Schwierigkeiten, länger zu laufen. Ich kann mich allerdings an keinen Schub erinnern.

Die Diagnose zu verarbeiten, dauert in der Regel ein Jahr, sagt man zumindest. Wenn ich ganz ehrlich bin, zweifele ich immer noch dran, weil das schlechtere Laufen nach einem Infekt losging. Es ist zwar ein langer Strang im Rückenmark, aber dafür gibt wohl mehrere Ursachen.

Tue Dir Ruhe an, mache nicht mehr jeden Mist mit und denke in erster Linie an Dich und was Dir guttut. Das ist schon die halbe Miete :)*

LG

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