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Nicht zu stoppende Krampfanfälle, das Ende?

sKchn-arxchy hat die Diskussion gestartet


Ich weiss gar nicht, wo ich posten soll, ich hoffe ich bin hier richtig. Vor einem Jahr hatte meine Mutter eine Hirnblutung, danach kamen die epileptischen Anfälle. Zudem wurde bei ihr ein Tumor in der Lunge mit Metastasen festgestellt. Sie kann nichts mehr, nicht sprechen, nicht essen oder trinken, nicht bewegen etc.

Gestern wurden wir ins KH gerufen, weil es wohl dem Ende zugeht. Eine letzte Ölung hatte sie auch schon.

Seit mindestens 48 Stunden hat sie alle 2 Minuten einen epileptischen Anfall und srlbst das Keppra und Diazepam hilft nicht. Es ist kaum zu ertragen es anzuschauen. Gibt es denn nichts auser Diazepam, was helfen könte? Ist das der Sterbeprozess? Ich halte es nicht durch. Vor einem Jahr war sie voller Leben und nun leidet sie so sehr. Die Ãrzte wollen auch nichts stärkeres geben, wegen der folgenden Atemdepression.

Antworten
oznowdisePp


Hallo! Du und Deine Mutter tun mir sehr leid!

leider sieht das für mich sehr schlecht aus, ungünstige Prognose - wie der Arzt sagen würde. Die von Dir zitierten Medikamente sind nicht das non-plus-ultra, das eine ist ein anti.epileptikum [[http://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/KEPPRA-750mg-1218089.html]], das andere ein Beruhigunsmittel, das auch müde macht[[http://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/Diazepam-ratiopharm-10mgml-Tropfen-zum-Einnehmen-4464073.html]]. Es gibt Leute, die nehmen das auch im nicht finalen Zustand (so wie ich und bin dabei munter).

So mit letzter Ölung und so möchte ich nicht auf ein starkes Schmerz- und Schlafmittel aus der Gruppe der BTM-pflichtigen Opiode verzichten wollen. Ob diese bei Epilepsie wirklich helfen, weiß ich nicht, ich würde da aber den Krankenhausarzt fragen und ihn ggf darum bitten, um Deiner Mutter das Leiden zu erleichtern. Mit Sicherheit könnte man Deine Mutter in ein künstliches Koma versetzen, wo dann die Krämpfe, nach allem was man weiß, wirklich aufhören sollten. Sollte sich der Arzt taub stellen (vielleicht nur weil es ein "christlich" geführtes Krankenhaus ist), wäre an eine Verlegung in ein anderes Krankenhaus mit Palliativstation zu denken! Das ist ausdrücklich keine Sterbehilfe, sondern dringend notwendige medizinische Begleitung auf dem letzten Weg. Bitte kein Hospiz, weil dort auf Komfort in angenehmem Ambiente vorallem für die Angehörigen besonderen Wert gelegt wird - aber es geht in erster Linie um Deine Mutter und die braucht zu aller erst ärztliche Hilfe. In der Hoffnung, dass ich hier nicht allzu sehr gegen die Netiquette verstoßen habe, wünsche ich Dir viel Kraft und Kraftsterne: ' :)*

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