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Starker Kraftverlust im linken Arm

j+essGy-Z8x1


Ich erwartet auch von keinen mehr was.

Wie ich mir die Zukunft vorstellte. Ich vegetiere im Bett vor mir hin , bis ich Irgendwann ersticke oder durch was anders sterbe.

jJes`sy-8q1


@Chi wo du anscheinend so gut über alles bei mir bescheid weiß, dann sage mir bitte was ich noch Positives im Leben habe?

SVandykErgxo


Jessy, ich weiß nicht, warum du dich so angegriffen fühlst.

Aus meiner Sicht ist es schon wichtig, etwas über den sonstigen Hintergrund zu wissen.

Denn es spielt schon eine Rolle, ob jemand berufstätig ist oder nicht. Genauso kann es bei einem Läufer/Fußgänger andere Ursachen für die Beschwerden geben, als bei jemandem, der den ganzen Tag sitzt/liegt.

Und wenn man weiß, wie es dir momentan geht wie das im anderen Faden gelaufen ist fand ich aber auch übergriffig , kann man sich auch konstruktive Gedanken machen.

Meine Vermutung ist, dass es etwas mit der Lagerung zu tun hat und dadurch ein Nerv geklemmt ist evtl auch durch dein niedriges Gewicht, da ist einfach kein Polsterung da, so dass der Nerv gleich komprimiert wird. .

p9elzt\i8erx86


Ich wollte nur kur zu bedenken geben, dass es bei systemischen Vaskulitiden zu einer ZNS-Involvierung auch im Sinne neuropsychiatrischer Auffälligkeiten kommen kann. Insofern sollte man hier nicht alles Gesagte, insbesondere die zum Teil übersteigert erscheinenden Reaktionen (auf mehr gedachte/befürchtete denn tatsächlichen Reaktionen der User zumindest hier in diesem Faden), das zum Teil etwas seltsam anmutende, widersprüchliche Verhalten und die übersteigert erscheinenden Erwartungen, wie sich die User hier verhalten sollten, auf die Goldwaage legen.

Was bleibt ist wohl die Tatsache, dass Jessy sich in einer körperlichen und seelischen Ausnahmesituation befindet, die sich die meisten hier (exklusive meiner Wenigkeit) vermutlich nicht einmal ansatzweise vorzustellen vermögen. Dass Frust dabei bis zu einem gewissen Grad eine normale Reaktion ist, sollte klar sein.

Mit gut gemeinten Ratschlägen sollte man sich daher vielleicht etwas zurückhalten, zumal sie nicht richtig ankommen, auch wenn sie zum Teil ihre Berechtigung haben mögen.

c.hi


Ich erwartet auch von keinen mehr was.

Wie ich mir die Zukunft vorstellte. Ich vegetiere im Bett vor mir hin , bis ich Irgendwann ersticke oder durch was anders sterbe.

Also hast du überhaupt keine Hoffnung auf Besserung? Und bis du stirbst, willst du lieber noch mehr leiden, als Hilfe in Anspruch zu nehmen?

wo du anscheinend so gut über alles bei mir bescheid weiß, dann sage mir bitte was ich noch Positives im Leben habe?

Ich kann dir sagen, warum du nur noch negatives siehst, dir nichts recht gemacht werden kann und dir alles sinnlos und schwarz vorkommt: Du bist depressiv. Wer ständig Schmerzen hat, sich nicht mehr gut bewegen kann, komplett allein da steht, der wird auf Dauer depressiv. Man muss aber nicht das Opfer seiner Depression sein. Es gibt da Menschen und Medikamente, die einem helfen können, wenn man sich denn noch helfen lassen will, anstatt alles und jeden abzublocken. Es zwingt dich niemand, griesgrämig zu sein und du hast immernoch Optionen.

c hi


Damit hast du Recht, pelztier und mir ist es auch klar. Nur ohne fremde Hilfe kommt sie aus der seelischen Ausnahmesituation nicht heraus. Und von allein wird es auch nicht besser. Was soll man also tun? Helfen kann man nicht, ignorieren hilft nicht?

jvess-yl-x81


Also hast du überhaupt keine Hoffnung auf Besserung? Und bis du stirbst, willst du lieber noch mehr leiden, als Hilfe in Anspruch zu nehmen?

Von welcher Hilfe sprichst du?

Chi ich weiß selber was mir psychisch gut tun würde, was mich ein bisschen aufbauen würde. Ich freue mich schon über Kleinigkeiten.

Mir hätte heute es z.b viel gedeutet, in Garten zu kommen. Da eben liegen, aber eben was anders sehen als Laptop, TV oder Wand.

Heute morgen wurde es mir verweigert, weil ich angeblich noch Postiktal war.Später soll es zu heiß für mich gewesen sein.

Ich werde sowieso nur noch entweder als postiktal oder interiktal gesehen.

cahi


Es steht ziemlich deutlich in deinem anderen Thread: Du willst keine Therapie und du willst niemanden dafür bezahlen, dass er dich therapiert. Die Gründe dafür kann ich nicht nachvollziehen. Ja, man bezahlt Menschen dafür, dass sie einem helfen. Das ist alles, kein Therapeut kann eine zwischenmenschliche Beziehung ersetzen. Wenn du aber nur in deinem Zimmer liegst, anstatt in eine Klinik zu gehen, bekommst du auch keine anderen Menschen zu Gesicht und keine Therapie und es kann sich einfach nichts entwickeln. Du nimmst dir damit jede Chance auf irgendeine Art von Beziehung und Hilfe.

jXessyX-8a1


Das macht meine Gesundliche auch nicht besser.

Und im Krankenhaus bekomme ich auch kein zu Gesicht außer Arzt, Krankenschwester und Verschiedene Therapeuten. Alle mit Mundschutz und im Isolierzimmer.

jges'syx-81


Und aufs Thema zurück zukommen, ich kann mein Arm jetzt gar nicht mehr bewegen.

p!el.ztiexr86


Ich kann einiges von dem, was Jenny hier sagt, durchaus nachvollziehen. Dass gerade junge schwerkranke Menschen weitestgehend sich selbst überlassen werden, sowohl von der Umgebung wie vor allem von den Ärzten. Je schwerer krank man ist, desto weniger gibt es in dem heutigen System eine adäquate Hilfe- Das ist eine Realität, der sich die meisten "normalen Menschen" nicht stellen wollen (und es ja auch nicht müssen). Wie man sich fühlt, wenn man mehr oder weniger direkt von Ärzten mitgeteilt bekommt, dass "man" nichts mehr machen könne (was manchmal nicht mehr heißt, als dass sie nichts mehr mit einem zu tun haben möchten, da man zu viel Arbeit bedeutet und nicht zwangsläufig bedeutet, dass es wirklich und wahrhaftig keine Hilfe auch anderswo mehr gibt) und man es gefühlt nicht "wert" ist, dass alle möglichen Anstrengungen auch unternommen werden, als ob es keine Rolle mehr spiele, ob weitere Probleme hinzukommen, da man eh schon "Gemüse" ist.

Dass man quasi eine Toleranzschwelle mit offenem Ende haben muss, was schwerwiegende Einschränkungen angeht, während andere Patienten mit relativen Pipifax-Problemen "umsorgt" werden. Ich kann auch nachvollziehen, dass man nichts mit Psychologen zu tun haben möchte, insbesondere, wenn man in der Vergangenheit mit dieser Sorte von Ärzte nur schlechte Erfahrungen gemacht hat und deren Pseudodiagnosen, Ignoranz und Arroganz überhaupt erst die katastrophale Situation mit herbeigeführt haben. Ich empfinde ähnlich wie Jessy, dass man sich nicht den letzten Rest Würde nehmen lassen möchte, und dass ab einem gewissen Punkt, ab einem gewissen Ausmaß an realen Einschränkungen und (tatsächlicher oder "nur" aktuell scheinbarer) Ausweglosigkeit kein Psychologe der Welt diese Realität mit seinem Gerede verschönern geschweige denn auch nur ansatzweise ändern kann.

Ich kann auch verstehen, dass man sich im Krankenhaus nicht gut aufgehoben fühlt, und hier tatsächlich zum Teil mehr Schaden als Nutzen angerichtet wird.

Ja, all das kann ich nachvollziehen und der Frust und die unbändige Wut, die dabei aufkommt. Nein, das alles ist nicht im Entferntesten gerecht. Aber was ändert das an meiner Realität? Nichts. Letzten Endes gibt es nur zwei "Alternativen": Weitermachen, in der vagen Hoffnung, dass es doch noch ein besseres Morgen geben könnte. Dann muss man aber auch mit dem letzten bisschen Kraft, was man noch aufbringen kann, kämpfen, und das jeden beschissenen Tag. Man kann und darf Momente der tiefen Verzweiflung haben, aber insgesamt muss die Richtung klar sein. Oder aber aufgeben, in letzter Konsequenz Suizid begehen. Dazwischen gibt es keine konsequenten Entscheidungen.

Und genau diese Konsequenz sehe ich bei Jessy nicht. Sie will einerseits nicht, dass ihre Krankheit im Mittelpunkt steht, sie darauf reduziert wird, sondern echtes menschliches Interesse, fragt aber immer wieder gezielt auch medizinische Fragen, die, das müsste ihr klar sein, kein User hier beantworten kann. Antworten dann User in einem Forum auf einer eher menschlichen Ebene und geben nicht praktikable Ratschläge auch aus Unwissenheit der medizinisches Hintergründe (wobei es imho bereits seltsam von anonymen Usern eines Forums echtes menschliches Interesse zu erwarten), ist ihr dies andererseits auch nicht recht, und entgegen ihrer Aussage scheint sie jegliche Form von Aufmerksamkeit (oder besser: Interesse) zu suchen, ganz gleich, welche Form dieses Interesse dann annimmt. Objektiv gesehen ist auch ein Forum kaum in der Lage dazu jemanden in solch einer Situation in egal welcher Form zu unterstützen, und es ist unsinnig und kontraproduktiv, dies von einem Forum zu erwarten, weil man dann auch die letzten Reste mentaler Kraft, die man vielleicht noch hat, für ein sinnloses Unternehmen vergeudet.

Wenn man tatsächlich der Meinung ist, dass man in einer Situation steckt, bei der kein Psychologe einem helfen kann sie zu ertragen, und die psychische Situation, wenn sie auch prekär sein mag, eine adäquate Reaktion auf die prekäre körperliche Situation ist und somit keine eigenständige Depression vorliegt, dann gibt es nur eine Möglichkeit: man muss versuchen sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu befreien. Und wenn man genau weiß (wie ich auch), welche Kleinigkeiten man bräuchte um ein Leben mit akzeptabler Lebensqualität führen zu können, dann muss man alles für eine etwaige Chance tun und dafür kämpfen, dass genau diese Kleinigkeiten wieder möglich werden. Oder man lässt es, und gibt auf. Das ist auch mehr als legitim, wenn man derart lange schon gekämpft und gelitten hat. Auch ich schwanke immer mal wieder zwischen den zwei Alternativen. Auch das ist legitim. Aber Jessy befindet sich seit geraumer Zeit, in der sie hier schreibt, genau zwischen diesen Alternativen und erwartet entgegen ihrer Aussage, dass der entscheidende Impuls von außen kommt. Das ist aber ein Trugschluss, denn so wird es nicht funktionieren können.

So legt sie in dieser Situation den Fokus auf für mich unverständliche Dinge wie normale Physiotherapie trotz ihres extrem starken Untergewichts, was in der Situation für ihr eigentliches Ziel wieder ein wenig auf die Beine zu kommen (im wörtlichen wie im übertragenen Sinne) kontraproduktiv sein dürfte. Sie verschwendet Energie darauf hier tlw. die User, auch die, die erkennbar es wirklich nicht böse mit ihr meinen, zu vergraulen und teilt auch kräftig aus. Für was?

Sie sagt, wie erwarte nichts, erwartet aber de facto von den Usern, dass diese ihr den Impuls von außen geben, dass diese vollstes Verständnis und Mitgefühl haben, wobei sie zugleich nicht auf ihre Situation, sondern auf sie als Menschen eingehen sollen, und sie als Mensch auch nichts zu geben bereit ist, ja in ihrer Situation vermutlich auch nicht zu geben in der Lage ist (was wiederum völlig verständlich ist)

Sie möchte menschliche Zuwendung und Ansprache, was ein nachvollziehbarer Wunsch ist, aber ebenso dürfte es klar sein, dass die Voraussetzung für die Realisierung dieses Wunsches eine etwas bessere körperliche, zumindest aber mentale Verfassung ist, weil eine gleichberechtige Beziehung auf Augenhöhe immer eine gewisse, zumindest mentale Unabhängigkeit fordert, und momentan habe ich eher den Eindruck, als ob sie es ganz und gar nicht schafft sich mental abzugrenzen und unabhängig zu sein. Es macht vielmehr den Eindruck, als ob sie jemanden unbewusst sucht, an dem sie sich festkrallen kann, so dass die von ihr gewünschte Beziehung zu diesem Zeitpunkt womöglich gar nicht möglich ist. Die einzigen Menschen, die eine derart ungleiche Beziehung auf nicht-professioneller Ebene auszuhalten imstande sind, sind neben Familienangehörigen (die meist aber auch irgendwann überfordert sind) Seelsorger, Pfarrer und ähnliche.

Der wichtigste Schritt wäre also eine Rückerlangung einer gewissen körperlichen Unabhängigkeit (wobei man hierbei natürlich sich kleine Ziele stecken sollte, wie selbstständige Intimhygiene), was auch die Rückerlangung einer mentalen Unabhängigkeit erleichtern würde. Und diesen beginnt man ganz gewiss nicht über ein Forum.

Kurz gesagt: Jessy sollte sich entscheiden. Fürs Weitermachen oder Aufgeben, eins ist so legitim wie das andere, und dann danach handeln. Momentan erniedrigt sie sich zum guten Teil auch selbst, auch wenn sie meint, dass dies allein die Anderen tun würden. Das ist jedenfalls der Eindruck, der bei mir über die letzte Zeit entstanden ist.

Und ich kann insofern mitreden, weil ich selbst seit langem schwerkrank bin, stark auf Andere angewiesen bin im alltäglichen Leben und mich zwischen den genannten Alternativen entscheiden muss. Das habe ich irgendwann begriffen. Ja, es ist verdammt ungerecht, aber das ändert nichts an der Realität. Wenn überhaupt, kann nur ich selbst diese Realität noch ändern.

E]hemaligeWr NuLtze2r (#5G45421)


Alle mit Mundschutz und im Isolierzimmer.

Bist Du so hochgradig ansteckend... oder hast Du eine Knochenmarkstransplantation hinter Dir .. ansonsten gibt es nämlich keinen Grund, warum sich das medizinische personal so verhüllen sollte !

Ich habe schon einige therapeutische Einrichtungen von innen gesehen... so, wie Du es beschreibst, hab ich da kein Personal gesehen.

EhhemaligeDr NutZzer (x#545421)


17.08.16 20:26

Und aufs Thema zurück zukommen, ich kann mein Arm jetzt gar nicht mehr bewegen.

jessy-81

Und um beim Thema zu bleiben .... dann solltest Du wohl einen Arzt aufsuchen, der die Ursache der Nichtbeweglichkeit herausfindet.

Es sein denn, das soll so bleiben ... was ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen kann.

pkeljztie-r8x6


So legt sie in dieser Situation den Fokus auf für mich unverständliche Dinge wie normale Physiotherapie trotz ihres extrem starken Untergewichts, was in der Situation für ihr eigentliches Ziel wieder ein wenig auf die Beine zu kommen (im wörtlichen wie im übertragenen Sinne) kontraproduktiv sein dürfte.

Ebenso ist mir unklar, warum sie für sehr lange Zeit eine parenterale Ernährung oder auch Sondenernährung ablehnte, als sie noch in einem weniger kritischen Zustand war.

Das ist das, was ich mit widersprüchlichem Verhalten meinte. Ich glaube, sie muss ich zunächst klar werden, für welche Alternative sie sich entscheidet. Diese Entscheidung wird ihr ihr Körper auch nicht abnehmen, da bin ich mir recht sicher.

Eine Lungenentzündung, auch eine langwierige, bzw. die Folgen davon können prinzipiell ausheilen. Wenn die Atemmuskuskulatur überfordert bzw. ermüdet ist, könnte man auch hier mglw. mit den richtigen Einstellungen und einem Beatmungsmediziner noch etwas verbessern und die (Teil)Genesung ermöglichen. All das erfordert aber einen Impuls aus ihr selbst (auch wenn es so nicht sein sollte, ist es so), und dieser wiederum eine Entscheidung von ihr.

jVe2ss-y-8b1


Ebenso ist mir unklar, warum sie für sehr lange Zeit eine parenterale Ernährung oder auch Sondenernährung ablehnte, als sie noch in einem weniger kritischen Zustand war.

Das stimmt aber nicht. Ich hatte es nie abgelehnt.

Den Hitman Katheter habe ich seit ca.März. Sondennahrung war davor auch Monatelang zusätzlich gewesen.

Da gab es bei mir kein bocken

Auch wurde in der Vergangenheit nicht von mir der Sauerstoff usw. abgelehnt.

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