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Starker Kraftverlust im linken Arm

p=elztiser8x6


Nachtrag: Was du kurzfristig für dich selbst ausprobieren könntest:

1. Wenn du einatmest - geht dann der Bauch rein oder raus? Normal wäre eine Auswärtsbewegung des Bauches während der Einatmung, und eine Einwärtsbewegung bei der Ausatmung. Bei einer signifkanten Atemmuskulaturschwäche und/oder Ermüdung der Atemmuskulatur verhält es sich genau umgekehrt ( - ist bei mir auch so).

2. Ich weiß nicht, ob dir diese Position noch möglich ist: wenn ja, könntest du versuchen eine Nacht mit so hoch wie möglich aufgerichtetem Oberkörper und Kopf zu schlafen - das würde dem Zwerchfell etwas helfen.

Ich selbst schlafe zwar nicht im Sitzen, aber doch auf einem sehr hohen Kissenstapel. Rutsche ich herunter, merke ich das mitunter sofort mit starker Atemnot.

j"ess1y-81


Mich macht grade irre das ich mich so schlecht konzentrieren kann. Ich habe den P0.1/PImax in den unterlagen gefunden. Den aktuellsten P0.1/PImax lag bei 14% und FEV1 bei 43% was immer das heißen mag.

Ich sollte bis vor kurzen mit überdruckbeatmung schlafen und soll es jetzt auch wieder. Diese ganzen Untersuchungen dazu sind schon gemacht worden, es stand auch die Diagnose Hypoventilation. Allerdings wurden die Untersuchungen in meiner schlechten zeit gemacht(Lunge akut, Rippenbruch, Benzo abhändig) und wurde darauf geschoben.

Es ist nur so und ich weiß jetzt nicht ob ich einfach von der einen Nacht so erschöpft bin oder sich so eine verschlechtrung eingegestellt hat.

Mittwoch/Do Nacht wieder Alarm geschlagen, allerdings problem nicht weckbar, stecke wahrscheinlich zu stark im Sauerstoffmangel drin und zur bewußlosigkeit geführt, tiefwert bei Pulsoximeter war bei 52%

Das alles lief dann seien verlauf mit Beatmung, schlimm wurde es nur als ich wieder anfing wieder zu mir zu kommen, ich hatte das gefühl man bringt mich um, ok meine Reaktionen waren wahrscheinlich auch so. Ein sehr starkes Autoritäres vorgehensweise hat es wahrscheinlich meine Panik nur noch schlimmer gemacht .

Ich neige sowieso zu Panisch und Orientierungslos wach zu werden. Erkenne Wohnung und Pflegerin nicht, meine ich bin im KHS.

Ist seit Samstag eigentlich erst, das ich eigentlich einigermaßen zu was in der Lage bin, wie jetzt schreiben auch wenn auch sehr eingeschränkt. Davor soll ich die meiste zeit Apathisch dargelegten haben mit öfters leiche o2 absacker und wieder wehren gegen Behandlung.

Man soll sehr viel spaß mit mir gehabt haben.

Ich hoffe das es jetzt nur von der einen Nacht kam, anderes Kettenreaktion mit völlige Übergeantspruchung/Erschöpfung usw. Die NAcht war schon heftig.

Es ist jetzt so, das immer jemand waches im Raum da sein soll. Anderes würde mir der Pfegedienst kündigen. Nenne es mal 24 Stunden Dauerüberwachung.

Allerding ist so ein neues Problem entschanden, dafür reicht das Pflegegeld nicht. Es ist so um einiges teuer. Lange kann ich mir das nicht leisten.

@Pelztier sind deine Beschwerden wenigsten etwas besser geworden

jcessyM-81


Jetzt habe ich den Salat, Pflegedienst hat den Vertag gekündigt.

j1esesy-8x1


Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll,ich würde nie alleine klar kommen. ich will nicht nichts Heim oder sonst was..

pielzt0i`er8x6


mir geht's leider immer noch nicht wirklich besser, daher nur kurz

Den aktuellsten P0.1/PImax lag bei 14% und FEV1 bei 43% was immer das heißen mag.

der niedrige FEV1 ist sicherlich durch die bronchiale Obstruktion bzw. die Verschleimung geschuldet. Das Verhältnis P01.1/PImax ist erwartungsgemäß bei dir deutlich erhöht, d-h- die Atemmuskulatur ermüdet bei der hohen Atemarbeit, die sie leisten muss.

Da du aber nicht die Werte für die Einzelparameter PImax und P0.1 genannt hast, kann man keine genaue Aussage über den Grad der Erniedrigung der Kapazität vs dem Grad der Erhöhung der Last treffen.

Wie auch immer: 14% sind deutlich erhöht, aber meinen Infos nach noch unter dem kritischen Wert von 25%, ab dem ein Atempumpenversagen droht.

Das mit dem Pflegedienst ist natürlich schlecht. Solche Situationen waren aber, auch wenn ich dir das jetzt nicht zum Vorwurf machen will, absehbar.

Niemand übernimmt gerne Verantwortung für einen solch komplexen Patienten im ambulanten Rahmen, und man muss auch erkennen, dass dieser Rahmen irgendwo seine

Grenzen hat. Das heißt nicht, dass man stationär immer besser versorgt wird - im Gegenteil, oftmals ist in vielen Kliniken schlechter versorgt. Das weiß ich ebenso wie du. Aber ich denke, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, an dem du sich, so lange es überhaupt noch geht, aktiv für eine Klinik entscheiden solltest, und ihr, d.h. dein Onkologe und du, alles dafür tun solltet, damit der Klinikaufenthalt eine potenzielle Chance für dich sein kann.

Eine andere Alternative sehe ich nicht mehr.

Gibt es übergangsweise vll die Möglichkeit einen (anderen) Intensiv-Pflegedienst zu beauftragen?

jjess1y-8x1


Gibt es übergangsweise vll die Möglichkeit einen (anderen) Intensiv-Pflegedienst zu beauftragen?

Nein gibt es nicht. Das war sowieso so ein Thema für sich, überhaupt ein Pfelgedienst zu finden der mich nimmt. Davor hatte ich einen wo es gar nicht ging. Meinten leicht verdientes Geld, Betreuung sah so aus, kammen mehr mals am Tag für je 10-30 Minuten .

Das ging aber gar nicht, Pflegerinnen standen ständig vor dem Konflikt, mussten eigentlich wieder gehen und eigentlich nicht zu verantworten. Es wurde so wegen jeden kleinkram ein Notarzt gerufen.

Es wurde schlussentlich da von den Pflegerinnen zur Pflegeleitung gesagt das es so nicht mehr geht.

Die ganze Pflegesitution jetzt zuhause hatte ich auch nur, weil ich als nur noch Palliativfall deklariert wurde. Sonst wäre das sowieso nicht gegangen. So haben sich auch alle Rechtlich abgesichert

Daher bin ich auch nicht in den letzt Tagen nicht in KH gelandet, selbst als ich nicht mehr wirklich bei mir war. Recht ausführlich Patientenverfügung von mir greift. Wo auch es mit drin steht mit nicht KH usw. Es steht auch drin, das ich nicht Intubiert werde.

Mir hat die Patientenverfügung eine sehr große Beruhigung gebracht. Wurde so nicht bei jeden zwischenfall panisch das ich ins KH komme und war auch so ruhiger.

Es brachte mir auch andere vorteile als nur noch Palliativ zu zählen

Würde ich jetzt ins KH gehen, kann ich jetzt schon schriftlich geben, lande ich nicht auf Rheumatologie, Neurologie oder Lungenstadion sondern auf ITS wenn ich ganz viel Glück habe aus Palliativ oder Onko.

Erst auf ITS gelandet komme ich nicht mehr runter. Die Szene hatte ich schon hinreichend.

Es hat keine Stadion bock auf jemand der Einzelzimmer brauch mit nur GKV, sehr hoher medizinischer und pflegerische auffand und zu ständigen Zwischenfällen neigt.

pPelztOier86


Sorry, (ambulante) Palliativpflege ist aber nicht wirklich das, was bei dir gemacht wurde, oder auch, was du darunter zu verstehen, ja zu erwarten scheinst (nämlich dass mal alles tut, um dich zuhause zu lassen, auch in den Situationen, in denen das gegen die Vernunft geht).

So leid es mir tut: Wenn du alles so rigoros ablehnst, dann hast du nicht einmal mehr den Hauch einer potenzielle Chance auf eine Verbesserung deiner Situation. Versteh' mich nicht falsch: Es ist deine legitime Entscheidung, es sind deine legitimen Ängste und Traumata, aber dann solltest du dir erstens auch über die primären Gründe dieser Entscheidung (eben deine Ängste und Traumata) und deren Konsequenzen bewusst sein und zweitens diese tragen und nicht auf der einen Seite so handeln und denken, auf der anderen Seite um Hilfe schreien und klagen (wenn nicht explizit, so doch implizit - wenn dem nicht so wäre, würdest du dich anders verhalten).

Deine Erkrankung ist sicherlich komplex und selten, und eine interdisziplinäre, adäquate Behandlung bzw. Betreuung ist unter den gegeben Umständen sehr schwierig - aber bestimmte Komponenten deiner Erkrankung können prinzipiell genauso behandelt werden wie die entsprechende Problematik bei anderen Schwerkranken mit einer anderen Grunderkrankung. Wie die Problematik der Pneumonie und Atemmuskulaturermüdung bei sehr schlechtem Allgemeinzustand und fortgeschrittener Grunderkrankung. Das ist keine seltene Problematik, die nur dich, jessy, betrifft. Mach' dich hier nicht spezieller, als du bist. Du bist kein gewöhnlicher medizinischer Fall, das ist klar, aber in bestimmten Punkten besteht die Möglichkeit, dass man dir helfen könnte, indem man üblichen Kenntnisse und Verfahren für Intensivpatienten anwendet.

Als Beispiel dazu: ich habe wie bereits erwähnt eine sehr seltene und schwere Darmerkrankung. Auch nach der Anlage eines künstlichen Darmausgangs kommt es immer wieder zu Darmschlüssen bzw. darmverschlussähnlichen Zuständen. Ich weiß, dass die meisten Ärzte (und zwar auch Chirurgen und Gastroenterologen) noch nie etwas von der Erkrankung gehört haben. Ich weiß aber auch, dass in der Akutsituation eines Sub(ileus) die Kenntnisse, die zumindest Chirurgen über das "akute Abdomen" und (Sub)Ileus-Zustände haben haben, ausreichen, um mir akut wenigstens etwas zu helfen und über diesen Akutzustand zu bringen. Das ist nicht viel, aber besser als nichts.

Ist es sicher, dass du auf die ITS kommen würdest? Das ist momentan von dir nur Spekulation. Und selbst wenn: wäre es so schlimm, wenn es eine potenzielle Chance zur Verbesserung deiner Situation böte, wären deine Ängste diesbezüglich wirklich so unüberwindbar in diesem Fall?

Auch wenn in der Vergangenheit die ITS in der einen Klinik dir nicht adäquat helfen konnte, muss das nicht für eine andere Klinik gelten.

Ich neige sowieso zu Panisch und Orientierungslos wach zu werden. Erkenne Wohnung und Pflegerin nicht, meine ich bin im KHS.

Ist seit Samstag eigentlich erst, das ich eigentlich einigermaßen zu was in der Lage bin, wie jetzt schreiben auch wenn auch sehr eingeschränkt. Davor soll ich die meiste zeit Apathisch dargelegten haben mit öfters leiche o2 absacker und wieder wehren gegen Behandlung.

Man soll sehr viel spaß mit mir gehabt haben.

Das, was du hier beschreibst, ist PTBS in Reinstform.

Das hat mit Ängsten, die ein objektives Korrelat zu der Wirklichkeit haben, nichts mehr zu tun. So lange du darin gefangen bist, ist dir wirklich nicht mehr zu helfen. Und ich bin mir inzwischen nicht mehr sicher, ob du überhaupt noch da raus willst.

Du (oder dein PTBS) machen - bewusst und/oder unbewusst - die ohnehin komplizierte medizinische, aber in meinen Augen und meiner Erfahrung nach per se nicht zwingend unlösbare Situation noch viel komplizierter, und so nimmst du dir jede potenzielle Chance.

"Leichte O2-Absacker" sind sicherlich nicht die primäre Ursache für deine Apathie und Aggressivität. Die Apathie könnte noch von deutlich erhöhten PCO2-Werten herrühren, aber die Aggressionen passen dazu weniger, und wenn es in diesem Zeitraum nur zu leichten Sättigungsabfällen gekommen ist, dann ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass deutlich erhöhten PCO2-Werte vorlagen.

Das ist vielleicht nicht das, was du hören willst. Es ist aber ganz ehrlich das, was ich denke und empfinde. Daher werde ich hier auch nicht mehr weiter schreiben, so lange du dieses Muster zeigst. Weil mein Schreiben hier weder dir etwas zu bringen scheint (mglw. sogar im Gegenteil), noch dass ich es in meiner eigenen besch... Situationen (gut) ertragen könnte, wie jemand seine potenziellen Chancen, um die ich - meine ohnehin hohen Grenzen überwindend - gekämpft habe, und die ich in 99% der Fälle trotzdem nicht erhalten habe, wegwirft. (Und nein, das ist/war keine "heroische Tat" von mir und diese Aussage ist damit keine Selbstbeweihräucherung. Ich habe lediglich versucht, das absolut und wahrhaftig Maximale herauszuholen...das ist eher eine "Pflichterfüllung", die dem allgemeinen Wert des Lebens (wohlgemerkt nicht im Besonderen meines Lebens) Rechnung trägt)

pyelztQiexr86


Nachtrag:

..das ist eher eine "Pflichterfüllung", die dem allgemeinen Wert des Lebens (wohlgemerkt nicht im Besonderen meines Lebens) Rechnung trägt und Respekt zollt)

jressy-)8x1


Du hast einiges falsch verstanden, ich habe auch nicht von Palliativpflege gesprochen, aber ist auch egal.

Welche Chancen schmeiße ich den weg? Nur das man mich in meiner bescheiden Situation noch zusätzlich auf der ITS quält. Mehr schmeiße ich nicht weg.

joess-y-8x1


Ich kann dir sagen was ich in den letzten Tagen eigentlich vor hatte(vor Verschlechterung und Kündigung). Ich wollte mir eine Möglichkeit suchen das für mich KH in Frage kommt. Ja ich habe mich mit den gedanken auseinander gesetzt.

Ich sah für mich nur die Möglichkeit das jemand mitkommt und ich zumindest minimal die sicherheit habe das meine Interessen duchsetzt werden wenn ich zu schwach dafür bin und man nicht alles mit mir machen kann wie man will und unnötigt quält. Unterstützt. Ich habe für dies kämpfe alleine auch so keine kraft. . Auch weiß wie man bei mir reagieren muss wenn was ist, es fängt ja schon damit an, das man wissen muss wie man mir am, besten Körperlangerung hilft wenn ich schlecht Luft bekomme, ich selber kann das ja nicht.

Die ja regelmäßig kommen, wissen das bei mir und es besteht ein gewissen vertrauen besonders zu einer. Aber es ist ja einiges mehr.

Und das war was ich abklären wollte, ob es möglich ist das die mit ins KH kommt und da mit bleibt.

Pflegegeld würde ich für die Tage im KH ja nicht bekommen, das hätte ich abklären mussen bzw. auch das KH damit einverstanden ist. und ob auch jemand mitkommt.

Aber das alles ist ja jetzt sowieso egal. Ich werde weder in ein paar Tagen eine Pflegerin haben und auch ist mein zustand für KH zu schlecht das ich es zulassen kann.

Ja ich bin mir sicher das ich auf ITS kommen würde, ich bin mit weit aus besser zustand und besseren Blutgasen auf ITS gekommen als jetzt.

Und selbst wenn nicht, spätends nach den 2-3 zwischenfällen auf Stadion, lande ich dann da.

Eins weiß ich sicher, ich werde mich nicht alleine mich völlig Hilflos ins KH zum quälen freigeben.

Ich werde mich weder zwangsweise ins KH noch Heim bringen lassen.

jmessy1-m8x1


Ich habe in ein paar Stunden ein Termin beim Onkologe, aber das wird wohl nichts ändern.

Für was soll ich noch Kämpfen? Ich habe alles verloren was man verlieren kann, ich will mich nicht mehr weiter quälen lassen. Selbst wenn eine Gewisse Besserung eintreten würde, kann ich trotzdem nichts anders als Laptop und TV und brauche bei allen Hilfe, von jemand die nur im Kopf haben so schnell wie möglich ihre "Arbeit" an mir zu erledigen. Dafür gehe ich nicht Wochenlang ins KH um so ein "leben" zu haben. Wobei die wahrscheinlichkeit höher ist das es ehr eine Verschlechterung erwirkt.

Meine Eltern und Schwester hassen mich und werde nie mehr Kontakt zu den haben. Ich werde nie wieder was liebevolle erleben.Mein Hund wurde mir auch von meinen Eltern weggenommen.

Mein letzter sozialer Kontakt ist auch kürzlich weggebrochen.

Ich habe nichts mehr. Das letzt, das ich zuhause bin, soll auch noch wegfallen.

L'ouiCsiaxna


Hallo jessy,

ich habe einige Threads von Dir gelesen und möchte Dir sagen, dass es mir leidtut, dass Du es so schwer hast.

Es überrascht mich auch nicht, dass die Dienste überfordert sind, das richtet sich nicht gegen Dich sondern hat einfach damit zu tun, dass sie wahrscheinlich sagen, sie können die Verantwortung nicht übernehmen.

Auch wenn Du es nicht gerne hören wirst, ich glaube auch, dass ein Pflegeheim der beste Weg wäre, dass Du ein lebenswertes Leben zurückbekommst. Natürlich fühlt man sich zu Hause am wohlsten, aber das nützt ja alles nichts, wenn Du dort nicht angemessen versorgt wirst.

Das Wichtigste in Deiner Situation sehe ich da, dass Du erst einmal sicher stellst, dass Du medizinisch angemessen versorgt wirst. Das ist zu Hause NICHT machbar. In einem Heim dagegen kann diese Versorgung gewährleistet werden und Du, und das finde ich ganz wichtig, kannst Dich wieder auf Deine Belange konzentrieren und Dich nicht permanent mit etwas belasten, was in fachkundige Hände gehört.

Mir ist klar, dass Du nur sehr eingeschränkt agieren kannst, von dem was ich gelesen habe. Aber sieh es bitte so: Mit einem Laptop hat man heutzutage Zugang zu der ganzen Welt. Und das ist eine Menge. Die Möglichkeiten sind praktisch grenzenlos. Für Dich ist jetzt aber erst mal wichtig, dass Du den Kopf freibekommst und dafür sorgst, dass andere, die dafür ausgebildet und auch ausgestattet sind, den Teil übernehmen, der Dich am Leben hält.

Noch ein Wort, was mir etwas schwerfällt, weil ich Dich nicht kränken möchte, aber ich finde es einfach wichtig zu sagen. Es ist nur allzu verständlich, dass Du aufgrund Deines bisherigen Lebens verbittert bist. Wer wäre das nicht? Ich kann es verstehen, dass Du haderst, mit dem Schicksal, mit einfach allem. Nur: Ich bin sicher, dass Du gute Chancen auf die Erhöhung Deiner Lebensqualität hast, die Voraussetzung ist, Deinen Groll, Deine schlechten Erfahrungen, was auch immer, hinter Dir zu lassen und der Medizin und dem Personal eine neue Chance zu geben. Es gibt keine echte Alternative. Du brauchst spezielle Hilfe, und die gibt es nicht bei Dir zu Hause. Und auch, wenn Du glaubst, dass es im Heim nur Demente oder Sterbende gibt, das ist nicht wahr, die Oma meines Mannes ist seit ca. 1 Jahr im Heim, die Dame ist geistig total fit, nur konnte auch sie nicht mehr allein zu Hause gelassen werden, weil sie immer wieder stürzte und Gefahr lief, mal eine Nacht auf dem Fußboden zu verbringen ohne die nötige Hilfe. Gerade im Alter sind Knochenbrüche kein Spaß.

Bitte, lass Dich auf die Hilfe ein, die Du brauchst. Es mag vielen Menschen schwerfallen, sich in Hände anderer zu begeben, ich gehöre ebenfalls dazu, aber rechne doch mal pro und kontra aus. Was hast Du zu verlieren? Was ist Dein Zuhause denn jetzt gerade wirklich wert? Du bist bettlägerig und die Pflegedienste trauen es sich nicht mehr zu, Dich zu versorgen. Wenn nun das Bett in einem Heim steht, dann wirst Du wieder Kontakte zu anderen Menschen knüpfen, neue Gesichter kennenlernen, und bestimmt ist eins dabei, dass Dich anlächelt und Dir ein Stück Kraft gibt, dass es wieder aufwärts mit Dir geht.

pXelz"tierx86


@ Lousiana

Ein Pflegeheim halte ich für eine denkbar schlechte Idee. Jessys Abneigung und Angst davor kann ich völlig nachvollziehen. Meist ist die Pflegeschaft in Pflegeheimen mit solchen jungen, komplexen Fällen völlig überfordert bei der arbeitstechnischen Überforderung, denen sie sowieso meist ausgesetzt ist. Wenn bei deiner Oma es anders war, dann ist das schön, war aber wohl eher eine Ausnahme.

Nicht (emotional) zu verstehen ist für mich allerdings Jessys rigorose Weigerung einer Klinik, die eine andere Patientin, die ebenfalls eine sehr komplexes und schwerwiegendes Krankheitsbild hat und überwiegend schlimme Erfahrungen hat machen müssen, ihr aus eigener Erfahrung empfohlen hat, eine Chance zu geben. Rational kann ich mir ihr Verhalten mit einer schweren PTBS erklären.

Die körperlichen Probleme, die Jessy hat, sind ohne weitere Evaluierung und Versuch einer adäquaten Immunsuppression und Therapie doch gar nicht per se als nicht mehr verbesserbar zu werten. Aber das scheint sie anders zu sehen bzw. hier scheint sie nicht mehr differenzieren zu können. Das ist vermutlich ihrer schweren PTBS geschuldet. Die sehe ich mittlerweile als ihre primäre Problematik und als das primäre Hindernis auf dem Weg zu einer Verbesserung ihres körperlichen Zustands an.

Wenn ich in einer dafür ausgerichteten Klinik eine maximale Therapie bei einer komplexen Erkrankung erhalten habe, und diese keine oder nur wenige Verbesserungen gebracht hat, dann kann man zweifeln, ob es sich lohnt weiter zu kämpfen und/oder hoffen, dann kann man sagen, dass nichts mehr zu machen sei.

Aber nicht in der Situation von Jessy, in der noch nie eine adäquate Therapie in einem spezialisierten Zentrum (und zwar einem wirklichen und nicht einem, das sich nur so nennt) durchgeführt wurde. In der man noch nicht einmal weiß, ob die neurologischen Probleme prinzipiell zumindest zum Teil mit einer Therapie reversibel wären (z.b. wenn sie autoimmun bedingt wären).

Ja, ich kann wie gesagt sehr viele Erfahrungen und viele Empfindungen von ihr nachvollziehen. Aber nun schmeißt du, Jessy, potenzielle Chancen weg. Ich sage nicht, dass in jedem Fall gute Chancen bestehen - das kann letzten Endes niemand sagen. Ich sage nur, dass aus meiner Sicht definitiv potenzielle Chancen bestehen, die es wert wären um sie kämpfen. Und ich kann sagen, dass ich in einer ähnlichen Situation alles gegeben hätte, hätte man mir eine solche potenzielle Chance geben können.

Das ist vorerst das Letzte, was ich dir, Jessy, hier schreiben werde:

Du machst immer wieder Rückzieher, boykottierst dich immer wieder selbst. Du musst mir oder irgendjemand anderem nichts beweisen. Es geht hier nur um dich und deine Zukunft. Um potenzielle Chancen, die du wegwirfst, weil du an der Vergangenheit klebst und dich ohne Hilfe nicht von ihr befreien zu können scheinst.

In einer solchen Situation braucht man Ziele um durchhalten zu können. Bilder, die man in seinem Kopf generiert. Stelle dir vor, wie du mit deinem Hund wieder zusammen spazieren gehen kannst - wenn nicht laufend, dann geht das auch im Rolli. Es ist zu diesem Zeitpunkt nicht alles aussichtslos, wie du es darstellst. Wenn du dich nicht genügend leiden kannst um für dich zu kämpfen, dann tu' es für deinen Hund. Aber nimm dir um Gottes Willen per se nicht jede Chance, nur weil man dir in der Vergangenheit immer wieder sehr weh getan hat.

L=oui;siaxna


Ein Pflegeheim halte ich für eine denkbar schlechte Idee. Jessys Abneigung und Angst davor kann ich völlig nachvollziehen.

Sie hat aber auch gegen Kliniken eine Abneigung. Sicherlich nicht ohne Grund, aber was ist die Alternative? Zu Hause zugrundegehen?

Meist ist die Pflegeschaft in Pflegeheimen mit solchen jungen, komplexen Fällen völlig überfordert bei der arbeitstechnischen Überforderung, denen sie sowieso meist ausgesetzt ist. Wenn bei deiner Oma es anders war, dann ist das schön, war aber wohl eher eine Ausnahme.

Die Oma meines Mannes habe ich nur "herangezogen" um aufzuzeigen, dass nicht alle in Pflegeheimen dement oder geistig nicht mehr auf der Höhe sind.

Aber sicherlich hast Du Recht, dass eine entsprechend ausgerichtete Klinik das Beste wäre - nur sieht Jessi in allem, was nicht zu Hause ist, einen Verlust ihrer Freiheit und Selbstbestimmung. Wie gesagt, ich kann das nur zu gut verstehen, allerdings wäre ich bereit, einen Teil meiner Freiheit für eine bestimmte Zeit aufzugeben wenn ich dafür die Aussicht hätte, dass es mir danach deutlich besser ginge. Das ist das, was ich ihr gerne ans Herz legen möchte. Was sie als Freiheit (zu Hause) sieht, ist nur eine Illusion. So, wie es ihr jetzt geht, ist es egal, wo das Pflegebett steht, wichtig ist, dass sie professionelle Hilfe bekommt, dass es ihr bald wieder besser geht.

j:es1sy-F8E1


Es wird auch das letzte sein was ich hier schreibe.

Ich verstehe die diskution nicht mit Pflegeheim. ich hatte/habe noch eine 24 Stunden betreuung, eine Person kümmert sich immer die alle samt ind Intentivmedizin bzw. Rettungsmedizin ausgebildet sind+ eben meine eigene kleine ITS zuhause. es muss auch ständig ein Ambu verwendet werdem. Was ich so in kein Heim so hätte. Es bestand auch Regelmäßig kontakt mit Beatungsmediziner usw

Das Problem ist das selbst das nicht ausreicht aber damit wäre erst Recht jedes Heim überfordert.

Meine Atmensitution ist zu instabil.

Ich gehöre genau genommen Intubiert.

Ja genau diese Aussage habe ich auch so bein Arzt bekommen.

Es besteht eine deutliche PO2 Erhöhung, ich meine 63 ist befallen. Meine Nieren schaffen es nicht mehr auszugleichen und folge dessen besteht auch eine starke respiratorischen Azidose. Es stimmt nichts mehr im Blut wie es soll.

Zum Thema ich hätte es nict Probiert. Ich war insgesamt in 3 Unikliniken und mehre andere Kliniken obendrauf.

Pelztier die Klinik die du mir genannt das kann ich nicht mehr kommen. Es zählt keine KK ein fast ein ganzen D. Flug.

Nur weil ich da gerne hin möchte.

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