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Wer leidet auch an einer neuralgischen Schulteramyotrophie???

CFar=min!a19R78 hat die Diskussion gestartet


Hallo ,

ich hoffe ich finde noch ein paar Gleichgesinnte

Ich bin 38 Jahre und Mutter 3er Kinder. Im Dezember 2009 wurde ich auf anraten meines Arbeitgebers (Krankenschwester) gegen Schweinegrippe geimpft (wird gerade geprüft ob ein Impfschaden vorliegt...endlich). genau nach 6 Wochen bin ich nachts mit höllischen Schmerzen im rechten Oberarm/Nacken aufgewacht. Mein damaliger Hausarzt hat mich krank geschrieben und ein Schmerzmittel und Physio verordnet. Da nach ein paar Wochen die Schmerzen zwar etwas besser wurden ich aber kaum Kraft hatte wurde ich in Reha geschickt mit der Diagnose Sulcus Ulnaris (Einengung des Ellbogennervs) ???. selbst die damalige Neurologin hat mir eine Ellbogen-Orthese verschrieben und nichts weiter dazu gesagt. Meine Physiotherapeutin hatte mich relativ früh darauf aufmerksam gemacht das mein rechtes Schulterblatt absteht. Ich habe dies meinem Arzt mitgeteilt und er hat es nur mit einem Schulterzucken hingenommen. In der neurologischen Reha kam ich mir total dämlich vor, aber die Ärzte dort haben dem Kind endlich einen Namen gegeben. da ich damals aber schwanger war konnten sie nicht viel Diagnostik mit mir betreiben und haben im Entlassbericht ihre Vermutung geäußert. Mein Hausarzt und die Neurologin haben nichts davon wissen wollen. Ergo und Physio standen auf dem Programm, wo ich auch fleißig daran teilgenommen habe. Ich habe immer wieder die Ärzte aufgesucht und von meinem Problem geredet. Mittlerweile war ich umgezogen und habe den Hausarzt sowie die Neurologin gewechselt. Krank geschrieben wurde ich nicht mehr, da ich in Elternzeit war und sowieso die komplette Schwangerschaft ein Beschäftigungsverbot hatte.

Nach mittlerweile 4 jahren war die Elternzeit vorbei und ich sollte meinen Dienst im OP wieder aufnehmen. Der neue Neurologe hat mir dann endlich bestätigt dass ich nicht mehr schwer heben kann und darf, da ich immer noch keine Kraft im Arm habe ( nach 2 Tellern Suppe schöpfen geht mir die Kraft aus) und eine chronische Sehnenentzündung in der Schulter durch die jahrelange Fehlhaltung/-belastung. mein Arbeitgeber hatte leider keinen passende Stelle für mich parat und fragte mich ob ich Sonderurlaub wegen Kindererziehung in Anspruch nehmen will. Trotzdem ich keine Leistungen erhalte sowie keine Kranken und Rentenversicherungsbeiträge bezahle bin ich bis Oktober 2018 freigestellt und meine Stelle ist mir sicher. Mittlerweile nach fast 7 Jahren ist mein Schulterblatt etwas mehr am Rücken. Die Kraft fehlt nach wie vor. Nach zig Arztbesuche und Physiostunden später mit neuen Begleitproblemen habe ich wieder einen Rehaantrag gestellt. Auf der Krankenkasse hat mir eine Mitarbeiterin geholfen den Antrag auszufüllen und wurde hellhörig als sie das von der Schweinegrippeimpfung gehört hat. Sie hat mich gleich zu ihrem Chef übermittelt und nun wird geprüft ob ich rechtlich dagegen vorgehen kann und evtl Schadensersatz bekomme entweder wegen Fehlbehandlung oder Impfschaden. Ich hoffe das sich alles zum guten wendet, denn diese 7 Jahr waren echt nicht leicht. Die Schulter wird nicht besser, hat mir mein Neurologe gesagt, was schlimm genug ist. Seit dieser Zeit kann ich nicht mehr richtig schlafen, da ich nicht weiß wie ich richtig liegen kann ohne taube Finger oder reißende Schmerzen in der Schulter wenn ich doch ausversehen mal auf der rechten Seite liege. hat jemand von euch eine Ahnung ob man da auch ein Schwerbehindertenantrag bekommt mit mehr als 20%? der erste wurde abgelehnt, da die Diagnose Sulcus Ulnaris lautete :(v

so das war jetzt etwas Viel aber ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tips geben oder Erfahrungen mit mir austauschen.

LG Carmina

Antworten
Jbuppxi_


Hallo Carmina,

auch ich habe seit über 4 Jahren eine neuralgische Schulteramyotrophie. Meine Paresen haben sich auch bei mir nicht gebessert obschon wohl bei den meisten die volle Beweglichkeit nach 2 Jahren wieder gegeben ist.

Ich habe einen Schwerbehindertengrad von 50 (Ausfall oberer Armplexus) und im Sommer einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt. Ich war auch schon beim Gutachter, der mir eine volle Erwerbsminderung für 2 Jahre in Aussicht gestellt hat. Auf den Bescheid warte ich aber noch.

Ich weiss ja nicht wie schwer deine Einschränkungen und Schmerzen sind, aber ein Antrag lohnt sich immer.

LG Silke

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