» »

Nur ein Hws-Syndrom?

Jnör-g Häufslexr hat die Diskussion gestartet


Am 17.03.2004 habe ich mir die oberen drei Halswirbel ausgerenkt. Dieses machte sich u.a. mit Schwindel und dem Gefühl, rechtsseitig nur eingeschränkt wahrnehmungsfähig zu sein, bemerkbar. Zudem hatte ich Taubheitsgefühle in der rechten Gesichtshälfte. Nach einer Ärzteodysee wurden die Halswirbel am 06.04.2004 neu justiert.

Am selben Abend hatte ich das Gefühl, einen elektrischen Schlag zwischen Schulter und Kopf zu erhalten. Nach Aussage meines Orthopäden wäre das der Zeitpunkt gewesen, zu dem ein blockierter Nerv zurück in seine Bahn gesprungen sei.

Nun dachte ich, daß sich meine Leiden reduzieren würden, bis sie ganz verschwunden wären. Aber das war bisher ein Trugschluß! Die Beschwerden sind nach wie vor vorhanden. Allerdings treten sie intervallweise auf!? Mittlerweile sind wir zur Akupunktur übergegangen. Diese bringt auch Linderung, leider nur kurzfristig. Seit Beginn der Akupunktur habe ich den Eindruck, daß mein kompletter Kopf (vor allem im Ohr- und Stirnbereich) unter Druck steht. Mein Orthopäde meint, ich müsse Geduld haben, aber er sagt nicht, wie lange. Der Neurologe will von einem HWS-Syndrom gar nichts wissen und meint nach einem Schädel-CT (!), es wäre alles in Ordnung und ich soll die Beschwerden einfach ignorieren (Haha).

Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir verraten, warum meine Beschwerden nicht vergehen.

Schon mal vielen Dankfür Eure Anregungen und Antworten

Antworten
Rdosasrio


HWS-Syndrom

Auch "mein" Neurologe bestreitet die Halswirbelsäule als Ursache für meine Schwindel- bzw. Gleichgewichtssymptomatik. Wenn man dieses Forum mal durchforstet, wird man sich wundern, bei wievielen Leuten mit unserem Problem die Halswirbelsäule ins Spiel gebracht wird. Alles Spinner?...

Als ich vor einigen Wochen bei einem Röntgenologen in der Praxis wartete, kam eine ältere Dame herein, die sich nur noch mühsam vorwärts bewegen konnte. Sie habe einen Schlag am Hals verspürt und seitdem könne sie nicht einmal mehr einkaufen gehen. Auch eine Spinnerin?

Warum gibt es nicht mal eine fachliche Diskussion der Mediziner, Neurologen und Orthopäden, hinsichtlich dieser Frage?

Rosario

c"andQice_nxight


schwindel

ich habe auch schwindel von der HWS es ist schlimm, hat irgendjemand was gefunden was den schwindel beseitigt ??

mein hausarzt und der physiotherapeut sagen es kann ganz sicher vom nacken und wirbelsäule kommen durch fehlhaltungen. ich laufe da seit 4 wochen mit rum und trau mich kaum noch raus weil mir das solche angst mache und ich mich so unsicher auf den beinen fühle. kennt das jemand ???

wäre für ratschläge dankbar

gruss

Sdara0h20x00


Hallo Jörg,

mir wurde auch ein Halswirbel eingerenkt, den ich mir ausgerenkt hatte, allerdings NUR einer. Dieser wurde durch einen Chiropraktiker wieder eingerenkt.

Wurde bei dir anschließend nochmal ein Röntgenbild oder Kernspint gemacht, ob die Halswirbel jetzt richtig stehen? Ein SchädelCT nützt natürlich wirklich nichts, nur ein HWS-CT oder besser HWS-Kernspin. Wurde bei mir danach gemacht, da ich noch Beschwerden hatte.

Jedenfalls, mir ging es nach dem Einrenken erst auch nicht gut; gar nicht gut. Also, mind. 4 Monate mußt du geben. Das Einrenken ist ein starker Eingriff (erfuhr ich erst danach!!). Bei mir ging es letztendlich auch nur wegen guter Krankengymnastik wieder weg.

Geh' doch mal zu einem Chiropraktiker und frage auch nach einem Rezept für Krankengymnastik. Bei weiteren Fragen... meine mailbox.

gute Besserung, Sarah

c$ar|ismxa66


ich kenne das nur zu gut. ganz ehrlich!

eindeutig ist das eine angststörung und kommt nicht vom nacken.

der nacken ist natürlich in mitleidenschaft gezogen, aber nur, weil man die ganze zeit verkrampft durch die gegend läuft. man hat ja angst umzufallen. am anfang bei so einer geschichte glaubt man ja und sucht alles warum einem schwindelig ist.

viele grüße

S%arahF2000


Hallo Candice,

ich hatte ein Jahr lang konsequent Krankengymnastik gegen HWS-Schwindel. Seitdem bin ich so gut wie symptomfrei.

Viele Grüße,

cWanndice|_night


weiss keiner rat ???

seit neustem habe ich auch noch so ein komisches kribbeln im arm und im linken bein bis in den po was kann das sein ???

auch HWS?? habe sorge, dass ich MS oder sowas habe

gruss

SVuzmanxna


Re.: HWS-Syndrom

Hallo zusammen, leide auch unter Schwindel und Gangunsicherheit. Bei einem MRT wurden 2 Bandscheibenvorfälle in der HWS festgestellt. Der Neurologe sagte, daß der Schwindel zweifelsfrei daher kommt.

In einer großen Internet-Studie könnt Ihr alles über Schwindel nachlesen [[http://neuro24.de/schwin.htm]]. Dort steht, daß es nur eine Verlegenheitsdiagnose von Neurologen sei, Schwindel auf die HWS zu schieben, weil sonst umfangreiche Untersuchungen erforderlich wären. Orthopädische Ursachen für Schwindel seien sehr sehr selten. Mein Neurologe weiß auch nicht weiter. Verschreibt mir KG und Amitryptilin. Mußte mir einen Gehstock zulegen um nicht hinzufallen.

Grüße von

D`e'jnFa


HWS-Syndrom

Hallo. Habe gerade eine anstrengende Arztodysee hinter mir um die Ursachen für meinen anhaltenden Schwankschwindel und die Kopfschmerzen herauszufinden. Fazit aller Untersuchungen: Ich bin organisch topfit, habe aber angeblich ein chronisches HWS-Syndrom! Mein Orthopäde sagt, ich sollte mich damit abfinden. Leichter gesagt als getan, wenn man Tag für Tag durchs Leben schwankt :-). Leider stelle ich fest, dass es euch auch nicht anders geht. Wenn einer von Euch eine Lösung findet, weiht mich bitte sofort ein, ja?

Vorerst versuche ich es mit Akupunktur und "Muskelentspannern".

LG Dejna

w>alte'r1u956


HWS abhängiger Schwindel

Hallo,

ich habe in diesem Forum schon mehrfach darüber geschrieben.

Diese Symptome habe ich 5 Jahre in starker Form erleiden müssen, da die Schulmedizin nicht weiter wusste.

Mit Vitalogie/Atlaslogie und original Dorn-Methode bekommt ihr eure lästige Symptome mit der Zeit in den Griff. Sucht mit google nach diesen Begriffen damit euch die Zusammenhänge Wirbelsäule, Nerven und eingeengte Gefässe, klarer werden. Oft ist ein Beckenschiefstand mitbeteiligt, der eine Skoliose bis zum 1. Halswirbel (Atlas) bildet.

Mir geht es heute viel besser.

Gruss Walter

NSinE


Hallo!

Immer Vorsicht vor Einrenkversuchen von irgendwelchen Orthopäden. Ohne vorherige Diagnostik inkl. Röntgenbild nie einen Einrenkversuch durchführen lassen. Auf Dauer ist es auch nicht die Lösung. Normalerweise müßte man rein rechtlich auch eine Einwilligungserklärung unterschreiben, daß du bereit bist, diese Methode durchführen zu lassen, es kann zu frappierenden Folgeschäden kommen bis zum Schlaganfall.

Wichtig ist eine muskelaufbauende Gymnastik, mit bestimmten Übungen die man sich von einem Krankengymnast zeigen lassen soll. Schonung ist die falsche Art damit umzugehen so werden die Störungen immer stärker. Ein gutes Entspannungstraining wie Muskelentspannung nach Jacobsen, Autogenes Training etc. kann helfen, auch Wärme und Akupunktur tragen zu einer Linderung bei.

Ich habe auch vor 10 Jahren den Fehler gemacht und bei Problemen mit der HWS mich einrenken lassen, früher half solch ein Einrenken 1/2 Jahr bis die Abstände kürzer wurden. Okay nach mehreren Unfällen mit Schleudertrauma sind meine Beschwerden jetzt chronisch geworden.

Die Therapien die Walter vorschlägt sind sicherlich hilfreich, mir hilft jetzt mein Krankengymnast mit einer gezielten manuellen Therapie, meine akuten Beschwerden zu lindern.

Man muß sich arrangieren, versuchen sportlich aktiv zu bleiben, auch wenn man stundenlang am Rechner sitzt zwischendurch ein paar Übungen ausführen. Eine invasive Diagnostik wie MRT etc ist bei akut auftretenden Fällen nur ratsam, wenn wirklich Lähmungserscheinungen in den Armen dazukommen.

Am Schluß vielleicht auch mal überlegen, was euch zur Zeit so schwer auf euren Schultern lastet. Fühlt ihr euch gestresst ? immer muß man auch bedenken, daß wirklich auch seelische Einflüsse dareinspielen. Amitryptilin ist zwar ein Antidepressivum hilft aber auch gegen auftretende chronische Schmerzen.

Die angegebene Seite neuro24.de ist wirklich zu empfehlen.

Alles Gute

B6oots'mannscdh<ickxi


Hallo!Habe auch Radikuläres HWS Syndrom,bin seit einer Woche in BESTER Behandlung.Es konnte keiner Helfen, Schwindel,schmerzen im Nacken,und Linken Arm bis in die Fingerso ,wie Arsch und Bein.Gute Medikamente,Spritzen,Reizstrom,Wärme,fangen an zu Helfen.Dank meines Orthopäden.Schlimm währe es gewesen,wenn noch Lehmungserscheinungen hinzu gekommen währe,aber mal noch eine woche warten,dann gehe ich erst mal wieder Arbeiten.Medikamente Diclo Dispers und Lyrica. LG :)^

CGoug9ar8x4


Hallo Bootsmannschicki

bei mir wurde auch ein radikuläres HWS Syndrom vor ca. 3 Jahren diagnostiziert, nur leider habe ich bis heute keine gescheite Behandlung bekommen.. Hast Du nach Medikamebten gefragt oder sie einfach bekommen vm Arzt? Ich laufe nun schon seit 3 Jahren mit Kopfwe Schwindel und allem was dazugehört rum., ich werd bald wahnsinning, ich höre nur machen Sie Sport das mache ich, aber es wird nur schlimmer als besser!!

B9ooPtsamannAschixcki


Hallo Cougar84.

Nein brauchte nicht fragen,viele Ärzte haben keine Zeit, frage deinen Arzt danach, er wird dir hoffentlich helfen.

LG

B\oo/tsmann sch3icki


Heute gehts nur noch um Geld,und nicht mehr ums Helfen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH