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Ist das wirklich Migräne?

R}an}domw_Gxuy hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,

ich habe mal eine Frage und würde mich freuen wenn ihr mir eure Erfahrungen und euer Wissen teilen würdet.

Zu mir bzw zur Krankheitsgeschichte:

Seit 2 - 2,5 Jahren plagen mich Migräne-artige Attacken, meist bei der Arbeit (Bürotätigkeit):

- Sehstörungen, kann nicht mehr lesen. Objekte erkennen fällt mir schwer

- ich bin extrem Geräusch emfindlich und die Stimmen mancher Kollegen fühlen sich an als würde mein Gehirn zerquetscht

- Taubheitsgefühle vom kleinen Finger über den ganzen Arm bis hin zum Gesicht (Zunge, Lippen, etc ohne Gefühl)

- wenn es ganz schlimm ist, kriege ich nicht einmal ein Wort über die Lippen, obwohl ich mir im Kopf bereits einen Satz zurecht gelegt habe. Raus kommt aber nur Gestottere und "ääähm, ääh" und andere Laute.

- das ganze tritt nie zusammen mit Schmerzen auf

Dass das ganze vor allem bei der Arbeit sehr unangenehm ist, und nicht gerade karriereförderlich, ist klar. Teilweise plagen mich diese Anfälle mehrmals wöchentlich. Zum Glück verschwinden die Symptome häufig nach 1 - 2 Stunden. Zurück bleibt nur ein extrem müdes und erschöpftes Körpergefühl.

Als ich vor 2 Jahren aufgrund dieser Beschwerden ins MRT zur Untersuchung des Gehirns kam, entdeckte man zwischen dem zweiten und dritten Halswirbel eine 3 cm große Zysteim Spinalkanal, die auf das Rückenmark einerseits und auf einen Nerv andererseits drückte. Der Kopf bzw. da Gehirn schien gesund und in Ordnung. Mir wurde schon recht früh gesagt, dass die Symptome damit nicht erklärt werden können, allerdings müsste die Zyste dennoch dringend enternt werden. ich erhielt sehr schnell einen Platz in der Neurochirurgie in der Charité in Berlin und habe die OP Gott sei Dank ohne bleibende Einschränkunden überstanden. Für mich hat sich allerdings nichts geändert, außer einer 15cm langen Narbe im Nacken. Die Beschwerden treten immernoch auf.

Die Ärzte sagten mir, dass sie nichts machen könnten. Es würde sich wohl um Migräne handeln. Allerdings würden Triptane und co nur den Schmerz nach der Aura behandeln, nicht aber die Auro selbst.

Deswegen meine Frage: Ist das wirklich Migräne? Habt ihr Erfahrungen in der Richtung? Hat jemand von euch auch so eine Migräne mit Aura aber ohne Schmerz? Was kann man gegen die Auro tun? Gerade in Gesprächen mit Kunden würde ich mich am liebsten verkriechen, wenn ich merke, dass es wieder losgeht... :°(

Beste Grüße,

Random_Guy

P.S.: bitte entschuldigt meine Gequängele, aber ich hatte eben erneut so eine Attacke und ich bin gerade total gefrustet :-|

Antworten
H(allobaxllo1


Als ich 14 war hatte ich wahrscheinlich auch migräne mit aura, ohne kopfschmerzen.

Ich bin morgens aufgewacht, arm war taub und ich konnte irgendwie nicht mehr sprechen, ganz komisch.

Ich bin 20 und die ärzte wissen immer noch nicht ob es ein öeichter schlaganfall oder migräne mit aura war. Die symptome sind zu ähnlich um das zu bestimmen..

Ich habe eine kleine zyste im gehirn, manchmal dachte ich das das von den gekommen ist. Hatte das allerdings nur 1 mal und nie wieder. Hab einige zeit blutverdünnungsmittel bekmmen, kann net sagen ob das hilft aber vielleicht habe ich sie deshalb bekommen?

Khersxje


Ist bei mir ähnlich, wenn ich eine Migräneattacke habe: Sehstörungen (waren schon so schlimm, dass ich mich nicht mehr alleine fortbewegen konnte), Geruchs- und Geräuschempfindlichkeit, Taubheitsgefühle, hin und wieder Sprachstörungen. Und das Ganze mittlerweile auch ohne, bzw. nur wenig Kopfschmerzen. Ich kann dagegen nichts tun außer auf direktestem Wege nach Hause zu fahren. Mit etwas Verzögerung bekomme ich dann meistens noch Übelkeit und Durchfall. {:( Medis nehm ich nicht, würden auch nicht drinbleiben.

Ich versuche es jetzt nochmal mit Osteopathie, ich hab meine Halswirbelsäule etwas im Verdacht. Vielleicht ist das ja für dich auch ein Ansatz, wenn du sagst, dass du die Anfälle meist beim Arbeiten bekommst.

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