» »

Angst vor CT!

Bqaja1x8 hat die Diskussion gestartet


Hallo, nach langem hin und her, habe ich es heute geschafft meinen Hauarzt zu einem CT zu "überreden", denn diagnostisch, war es wohl nicht notwendig.

Nochmal zu den Maßnahmen:

10.03 EEG o.B

15.03 HWS-Untersuchung o.B

20.03 Augenuntersuchung o.B

29.03 Chefärztin der Neurologie o.B

--> Diagnose: Spannungskopfschmerz

02.06 Augenuntersuchung wieder o.B

Einerseits, bin ich froh ein CT bekommen zu haben, weil ich so hoffe endlich damit abschließen zu können und endlich ohne Angst leben zu können. Mein Arzt meinte auch, dass es wohl eher eine therapeutische Maßnahme ist. Andererseits habe ich schreckliche Angst vor der Diagnose.

Wie hoch ist ungefähr die Wahrscheinlichkeit, dass man jetzt tatsächlich doch was findet.

Auf der Überweisung steht: "chronisches Kopfschmerzsyndrom; alle Untersuchungen o.B; erbitte CCT"

Kann man aus dieser Beschreibung irgendetwas in Bezug auf einen Verdacht erkennen?

Vielen Dank, für alle, die mir helfen.

Antworten
J\odije


hallo baja,

diese geschichte kommt mir ziemlich bekannt vor...bei mir waren auch alle untersuchungen o.B. (neurol., HNO, internistische, augenärztliche). Da ich mir aber auch solche sorgen machte (wegen meines "phobischen schwankschwindels") und der neurologe die MRT ebenfalls als "therapeutisches mittel" anwenden wollte, in dem seiner aussage nach zu 99,9% nichts bei rauskommt, musste ich leider das gegenteil erfahren.

daran siehst du, dass es zwar sehr, sehr unwahrscheinlich ist, dass man wenn alle anderen untersuchungen o.B. sind, trotzdem etwas findest, es ist jedoch nicht ausgeschlossen.

wie gesagt "äußerst unwahrscheinlich", also geh mal hin und berichte, was rausgekommen ist...

alles gute, ich drück dir die daumen :-)

LG, Jodie

B+a_ja1t8


@Jodie

Wie ich aus deinen vorangegangenen Beiträgen gelesen habe, hat man bei dir eine Zyste im Kleinhirn diagnostiziert!?

Dass, man so etwas nach sämtlichen Untersuchungen noch findet, ist gar nicht mal so ungewöhnlich, denn eine Zyste macht sich ja nicht unbedingt bemerkbar und führt auch nicht zu Veränderungen...

Meine Angst stützt sich mehr auf Hirntumor, obwohl sich mein Psychologe, bei dem ich wegen gerade dieser Angststörung in Behandlung bin, mit absoluter Sicherheit sicher ist, dass dabei nichts raus kommt!

Wenn ich doch auch diese Sicherheit hätte....

Das CT ist übrigens am 23.06

Jmod\ie


hi baja...

ja das hoffe ich auch für dich!! was meine diagnose angeht, hast du richtig gelesen...

eine epidermoidzyste ist übrigens ein tumor, denn es handelt sich nicht um eine flüssigkeitsgefüllte zyste (heißt nur so, da es im MRT zystisch erscheint), sondern um einen gutartigen hirntumor, der wahrscheinlich angeboren ist, aber dennoch zum wachstum neigt. wie schnell ist jedoch von patient zu patient sehr unterschiedlich...ich hoffe, dass mein epidermoid gaaaanz langsam wächst und ich noch lange eine OP herauszögern kann!

mach dich bis zum 23.06.mal nicht verrückt. es ändert auch nix! sei froh, dass die untersuchungen normal waren, sodass du ja schon eine zimelich hohe sicherheit hast, dass nix sein wird!!

schönes WE!

jodie

B3ajaK18


@Jodie

Mein PSychotherapeut, würde seine Hand dafür ins Feuer legen, dass der Befund vom CT auch negativ sein wird... ;-D

B9aja?1x8


@all

Hi, also ich war heut nochmal bei der Chefärztin der Neurologie im KH. Ich wollte wissen, was sie zum CT sagt und welche Meinung sie hat, denn schließlich hat sie ja auch alle Befunde und mich neurologisch Untersucht. Ihre Worte waren, dass die Psychoterapie das A und O sein muss und vor allen anderen Sachen kommen muss! Als ich fragt warum mein Facharzt kein MRT macht sondern ein CT macht, meinte sie: "Ich sag Ihnen das mal ganz grob. Wenn sie das Geld haben sich ein MRT zu leisten, dann machen sie das. In ihrem Fall ist ein MRT vor der Krankenkasse nicht begründbar und dass sie ein CT bekommen, darüber können sie schon froh sein, da haben sich die Krankenkassen noch nicht so." Ein CT/MRT ist aus medizinischer Sicht nicht begründbar, da es keine Indikation gibt. Ein CT wäre nur aus therapeutischer Sicht notwendig, meinte sie. Sie untersuchte mich auch gar nicht nochmal, weil sich in 6 Wochen nichts verändern könnte. Auf die Wahrscheinlichkeit, dass im CT nach allen Befunden noch was raus kommt, meinte sie: "Die Wahrscheinlichkeit ist vergleichbar mit der Geschichte vom Storch, der die Babies bringt...!"

Ich denke das sagt alles. Was meint Ihr dazu? ;-)

JTodie


hi baja,

ja das hört sich doch alles ziemlich beruhigend an! die neurologin hat schon recht...dem würde ich auf jeden fall zustimmen.

nur, wie du weißt, gibt es in SEHR seltenen fällen aber auch ausnahmen :-/....ganz ehrlich gesagt: es gibt keine 100%ige garantie, dass beim CT nichts herauskommen wird. denn wenn du das schon vorher wüsstest, dann würdest du ja keines machen wollen/müssen... ;-)...

mein hausarzt sagte zu mir nach meiner diagnose: wenn man wahllos 500 menschen von der straße zu einer MRT oder einer CT schicken würde, würde man sicher bei 20 leuten etwas finden, was da nicht hingehört und wovon diese menschen bisher noch nichts gemerkt bzw. gewusst haben.

ich war mir immer ziemlich sicher, dass mit meinem gehirn alles in ordnung ist...

auch, wenn sich das alles jetzt ziemlich negativ anhört, diese option wird bei dir mit sicherheit nur zu einer wahrscheinlichkeit von unter 0,1 % eintreten, von daher: geh hin und berichte uns dann, dass du kerngesund bist :-)

alles alles gute,

jodie

swchSnurz


Es ist z. Bsp. auch so dass ca. 7 - 10 Prozent aller Menschen eine Arachnoidalzyste im Gehirn haben. Die wenigsten wissen ein Leben lang davon weil sie nie eine CT oder MRT machen.

Bdajxa18


@schnurz

Nur wie schätzt du die Meinung der Neurologin und die Wahrscheinlichkeit ein? Würdest du da voll mitgehen und der Neurologin vertrauen? ;-)

Aindre~aH1


Re.: Baya18

Hy Baya18,

es ist sehr gut, daß bei Dir diverse Ursache für den Kopfschmerz, den Du ja hast, ausgeschlossen werden. Dies nimmt Dir dann - hoffentlich - die Angst. Ich glaube auch nicht, daß bei Dir was schlimmes herauskommen wird. Ein Neurologe kennt sich sehr gut mit Hirntumoren aus. Diese Untersuchung dient nur zu Deiner Sicherheit! Alles klar? Selbst wenn jemand einen Hirntumor haben sollte, wäre das auch kein Grund in Panik zu geraten. Ich hatte in der Klinik von Prof. Samii, die ihr unter [[http://www.ini-hannover.de]] findet 2 Patientinnen im Zimmer, die an einem Hirntumor operiert wurden. Eine davon war bereits halbseitig gelähmt und konnte nicht mal mehr sprechen. Sie hat - nach wir vor - langes wunderschönes Haar. Das Team von Prof. Samii hat die Haare nur an der Stelle rasiert, wo operiert werden musste. Das restliche Haar wurde mit einem Gel weggeklebt. Als sie vom OP kam, hatte sie zwar einen Verband um den Kopf, aber die Haare waren zu einem Seitenpferdeschwanz zusammengebunden und kamen aus einer Stelle aus dem Verband heraus. Nach ca. 7 Tage konnte sie bereits wieder alleine laufen und schimpfen. Weil ihr nicht sofort alle Worte einfielen, lernte sie zuerst die Schimpfwörter. Sie erholte sich zusehends und wurde nach 2 Wochen entlassen. Also keine Angst! Spannungskopfschmerzen können auch durch Streß verursacht werden, wenn Du z. B. Angst vor irgendetwas hast. Die Ursache kann auch eine Fehlhaltung sein, die Du z. B. in einer Rückenschule und mit Krankengymnastik in den Griff bekommen kannst. Spannung ist gleich Verspannung. Wenn Du verspannt bist, werden die Muskeln ganz hart und können schlimme Schmerzen verursachen. Deswegen denken viele Patienten, daß das was ganz schlimmes sein muß. Also wäre es gut, die Ursache z. B. die Angst oder Fehlhaltung zu bekämpfen. Alles klar?? Es wird schon gut gehen.

Byby

AndreaH1

Blajax18


@all

Mir hat der Chefarzt der Krebsstation an der Charité Berlin zum Thema folgendes geschrieben:

"Das sog. Strahlenrisiko durch ein CT des Kopfes ist sehr gering, da es am Kopf keine strahlenempfindlichen Gewebe gibt. Dennoch sehe ich nach Ihrer Beschreibung auch keine sichere Indikation. Die von Ihnen geschilderten Beschwerden sind alle sehr unspezifisch und offenbar für Ihre Umwelt nicht nachvollziehbar. Durch einen Hirntumor (oder anderen Herd) würden Symptome verursacht, die zunächst deutlich den anderen auffallen (und bei einer neurologischen Untersuchung objektivierbar wären). Es spricht sehr viel für eine tief greifende Verunsicherung und vielleicht auch Krebsphobie, die in erster Linie psychotherapeutisch anzugehen wäre. Ein Tumor äußert sich (wie schon mehrfach erklärt) durch einen progredienten Verlauf, d.h. die Beschwerden nehmen im zeitlichen Verlauf immer weiter zu. Bei Ihnen liegt aber ein wechselndes Beschwerdebild vor, was gerade gegen einen Tumor spricht."

Was haltet Ihr davon und was würdet Ihr an meiner Stelle tun?

sAtellaBpolarxe


und

ich würde meinen, es reicht auch, EIN MAL zu posten, nicht das Gleiche in 2 verschiedene Foren, aber bitte.

Bnaj^a1x8


@stellapolare

Deine Meinung, zu dem was der Prof. Dr. Wust geschrieben hat würde mich aber viel mehr interessieren... ;-D

Ich kann mittlerweile die Ratschläge nicht mehr deuten. Das heißt ich seh die Ratschläge erst gar nicht und Positives erkenne ich sowieso nicht.

Vielleicht kann mir ja einer den Rat und den Kerninhalt entschlüsseln...

S^abix6


Hi Baja!

Ich kann dich sehr gut verstehen, weil ich hab im Herbst auch ein CT gemacht und als wirklich notwendig hat es mein Hausarzt glaub ich auch nicht gesehen, aber ich war danach beruhigt.

Ich glaube nicht, dass man bei dir was finden wird, wenn bis jetzt alle Untersuchungen ohne Befund waren!

Aber ich würd an deiner Stelle das CT schon machen lassen, weil sonst grübelst du ewig weiter. :-)

GGLG; Sabine

ZUina7 x5


@ Baja18

bist Du sicher, daß Du nach dem CT beruhigt bist? Oder versuchst Du dann doch, ein MRT zu bekommen?

Und was ist, wenn im CT eine der bei 10-20% vorliegenden Anomalien entdeckt wird? Vielleicht drehen sich Deine ganzen Gedanken dann nur noch DARUM.

Grüße

Zina

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH