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Schwindel und Panik

D:izzxy2


Alternative Medizin/Therapien

Habt ihr damit Erfahrungen gegen den Schwindel gemacht? Ich denke grade Behandlungen, die die Energieströme aktivieren sind sicherlich erfolgversprechend.

Ich habe noch kaum Erfahrungen damit, da das ja auch meist mit ganz schönen Kosten verbunden ist. Außerdem vertraut man irgend wie doch zuerst der westlichen Medizin, warum auch immer.

Ich war bisher nur einmal bei einer Heilpraktikerin. Sie hat mir eine Kombination von Schüßler-Salzen verschrieben. Das hat bisher aber noch keinen Erfolg gegen den Schwindel und dieses permanente düselige Gefühl gebracht. Sie würde jetzt weiterhin mit Homöopatie ansetzen.

Entspannungstrainings sind sicher auch nicht schlecht. Ich versuche mich jetzt mit der Tiefmuskelentspannung nach Jacobson. Werde euch berichten, ob sie zu erfolgen führt.

Außerdem bemühe ich mich, wieder mehr Sport zu machen. Zum einen für den Rücken und auch so für die Kondition. Ich denke, dass ist bestimmt auch hilfreich. Aber es dauert halt seine Zeit. Das bestätigt ihr ja auch immer wieder. Während der Zeit, wo es zum Schwindel kam habe ich ne ganze Weile schon keinen Sport mehr gemacht, wegen der akuten Rückenschmerzen. So konnte ich den ganzen Stress nicht abbauen und dann brauch ich mich eigentlich nicht wundern, dass es zu solchen körperlichen Symptomen kommt.

Wenn ich mir nur sicher sein könnte, dass das mit den erweiterten externen Liquorräumen nichts zu bedeuten hat!!! :-/

Viele Grüße an alle Leidensgenossen und Ratgeber

SNuz9an8na


Schwindel und Panik

Hallo zusammen, leide schon seit 5 Jahren an Schwankschwindel, der bis zu meinem Unfall vor 1 1/2 Jahren so einermaßen erträglich war. Da ich 2 Bandscheibenvorfälle in der HWS habe, wurde der Schwindel immer darauf geschoben (war immer in neurologischer Behandlung). Durch einen Unfall saß ich 1 Jahr im Rollstuhl, jetzt ist alles verheilt, komme aber nicht auf die Beine wegen des Schwindels, der stärker ist als je zuvor und sich Panikattacken dazu gesellten. (Bin nicht in der Lage, eine Straße alleine zu überqueren, bin dann wie gelähmt.) Es ist wohl eine Agoraphobie (Platzangst) daraus geworden. Habe nächste Woche einen Termin bei meinem Neurologen. Hat jemand Erfahrung mit einer Psychotherapie? Was passiert da und bezahlt das die Kasse? Wäre dankbar für jede Mitteilung, denn ich kann ohne Begleitperson nicht mehr das Haus verlassen. Viele Grüße, Suzanna

sSmillta


Hallo,

@SchwindelundPanik,

ich habe deine Beiträge gelesen und meiner Meinung nach hört es sich sehr nach einer Angststörung an. Ich spreche aus eigener Erfahrung und auch ich wollte es über lange Zeit nicht wahrhaben, das es sich um Panikattacken handelt. Deine Verkrampfungen in den Muskeln können durch eine Hyperventilation entstehen.

Für mich sind Angststörungen, wie auch Depressionen übrigens nicht ausschließlich psychische Erkrankungen, sondern meines Erachtens spielt auch immer der Stoffwechsel eine große Rolle. Aus meiner Sicht werden diese Erkrankungen aus verschiedenen Gründen ausgelöst und darum habe ich, nach langem hin und her, auch von mehreren Ansätzen her versucht die Ängste in den Begriff zu bekommen...was mir zum Glück auch gelungen ist.

Man muß allerdings ziemlich viel Geduld aufbringen und auch

mal Rückschläge in Kauf nehmen. Mein Hauptsymptom war übrigens auch der Schwindel...in allen Variationen. Wenn du noch Fragen hast...nur zu :-)

Liebe Grüße

S%chw{indelusndPanixk


Hallo Smilla

Hallo Smilla,

vielen Dank für Deine Antwort.

Mich würde natürlich brennend interessieren von welchen unterschiedlichen Ansätzen Du hier sprichst mit denen Du das alles wieder unter Kontrolle bringen konntest.

Noch einmal eine andere Frage. Wie schon berichtet ist vor etwas mehr als 2 Jahren eine MRT von meinem Kopf gemacht worden, zudem vor einem halben Jahr ein EEG und EEG mit Reizung. Alles ohne Befund. Da die MRT ja nun schon relativ lange zurückliegt stellt sich mir die Frage ob ich darauf bestehen soll noch mal eine MRT machen zu lassen? Was meint Ihr ?

Viele Grüße,

S&P

S#chwSindelun5dVPanxik


Zusatz

Hallo noch einmal,

habe gerade falsch berichtet. Es hat sich vor 2 Jahren nicht um eine MRT sonder CT gehandelt.

Gruß,

S&P.

LBu pcox049


@ S&P

...wenn es zu Deiner weiteren Beruhigung beiträgt, O.K.

Aber wenn Du ehrlich bist, erwartest Du nicht wirklich einen Befund, oder ? Ich glaube, Du bist schon weiter.

Viele Grüsse

Lupo

Dui)zzxy2


Noch keine weiteren Erfahrungen mit alternativer Medizin?

Hallo zusammen,

ich stelle am besten noch mal die Frage, ob irgendwem schon mal eine Therapie vom Heilpraktiker oder chinesische Medizin gegen den Schwindel geholfen hat?

Danke für Antworten,

macht's gut

sLmil&la


@S&P

Hallo S&P, sieh doch mal in deine Mailbox :-).

Gruß

AJNGELx5647


@SuP

Hallo,

als ich deine Geschicht gelesen habe konnte ich viele Symptome von mir erkennen.Also angefangen hat es bei mir mit Drehschwindel danach bekam ich in höhe ersten Halswirbel immer einen Druck und ein Benommenheitsgefühl(wie 2 Bier getrunken).Mittlerweile geht es mir wie dir,so eine Gangunsicherheit(die man mir beim gehen aber nicht ansieht-torkeln oder so) die sich im Kopf abspielt.Auch Die Attacken von denen Du berichtest kenn ich.In dem moment bekomme ich Schweißausbrüche-Unsicherheit beim stehen und gehen in extremer Form,Verkrampfungen an der wirbelsäule(Nacken und BWS).Alle Untersuchung ohne Befund.

Ich sende dir meine E-MAILAD. wenn du schreiben willst

s+kjeld


hallo zusammen!

ich habe meinen schwindel seit 3 Tagen...vor etwas mehr als einer woche habe ich meine masterarbeit in zellbiologie/molekulare genetik abgeschlossen. der weg dorthin war ziemlich steinig zumal ich mir mit einigen forschungsresultate "feinde gemacht habe" aber diese geschichte ist zuuu lang. dazu kamen noch eine reihe familiäre probleme. all dies nagte sehr an meiner substanz doch ich hielt durch und spielte brav mein spiel. an jenem besagten dienstag wurde mir meine diplomnote bekanntgegeben und ein stein fiel mir vom herz. doch seit diesem zeitpunkt (so glaube ich zumindest) hat der schwindel angefangen. am anfang dachte ich noch es könnte von der kleinen feier am vortag gewesen sein...es ist ein extrem lästiges gefühl, ständig muss man das gleichgewicht finden hier und da ausbalancieren als würde man rund um die uhr bierchen kippen...doch nun da ich all dies hier gelesen habe glaube ich dass es bei mir vielmehr der stress war der mir auf eine weise von den schultern fiel und gleichzeitig vielleicht auch die angst wies nun weitergeht. gerade eben versuchte ich mir klarzumachen was da wohl alles in mir vorgeht und siehe da der schwindel liess kurze zeit nach. wenn ich mich genügend stark auf etwas konzentriere dann scheint es besser zu werden. wie dem auch sei...ich werde nicht zulassen, dass sich dieser schwindel bei mir festsetzt. vielleicht einfacher gesagt als getan aber ich werde ihn auf alle fälle bezwingen. ich habe eine ideopathische hypersomnie...das sich in einem extrem verstärkten schlafbedürfnis äussert...dazu habe ich in bestimmten situationen ritalin (ein amphetaminderivat genommen)...durch meinen willen habe ich mein ziel erreicht und mein studium gut abgeschlossen auch mit meinem handicap. es muss auch hier einen weg geben und ich werde nicht locker lassen ehe ich diesen gefunden habe. ich habe von der uni aus zugang auf die forschungsliteratur und ich werde mich in den nächsten paar tagen dort auch so richtig einlesen...zeit habe ich zu genüge. ich werde wieder posten sobald ich was kluges herausgefunden habe. wer mich vorher erreichen will kann das gerne via email oder icq tun!

ich glaube nicht, dass ich der einzige bin der so denkt...aber man MUSS NICHT mit diesem @*ç%!-Schwindel leben!!!

tfrinix30


das mit dem torkeln habe ich auch. Ich meine dann immer, ich schwanke, dabei merken andere Leute nichts. Verkrampfungen in der Wirbelsäule habe ich auch manchmal. Ich glaube, das auch viel vom Wirbel kommt, das z.B. Rückennerven eingeklemmt sind, die diese Beschwerden verursachen.

Lpupo0x49


Tu's nicht....., Skeld

...das mit dem "einlesen" meine ich.

Bei 3 Tagen Schwindel wären Entspannung, Sport und Abstand zu den überstandenen Strapazen der bessere Weg, schnell wieder davon loszukommen.

LG Lupo

bWetty* siebxen


wenn man nur will...

kann man alles!

hi skeld,

pflichtbewusst und ehrgeizig ziele verfolgen. hart bleiben, egal welchen belastungen man sich aussetzt.

DENN: wenn man nur will, kann man alles!!!

dachte ich immer. nur nicht blamieren. viel erreichen. (hab ich auch) und stolz das nächste heere ziel im blick.

erste warnungen kamen von meiner familie. aber was wissen denn schon die anderen von den zwängen: man muss einfach dinge tun. MUSS.

---und jetzt meine "fiktion": als alles nicht half, war der letzte der sich wehren konnte, mein körper. mit schwindel.

(und wie!!!!!!!!!)

ey, ich bin schon 5 wochen arbeitsunfähig!!!!!!! (ist sicher für viele andere "schwindler" lachhaft wenig) ich glaubs nicht. muss ich aber wohl, denn die vielfältigsten untersuchungen liegen hinter mir. und für mich die diagnose: psychosomatische erkrankung (reicht hier kurz)

und ich lerne gerade entgegen aller grundsätze der erziehung des braven kindes mich von dem wort: MUSS zu verabschieden.

(fällt mir grad ein: der song "müssen nur wollen")

das wird bei dir und einigen anderen wackligen personen auch zutreffen.

viel glück beim strategie-finden

betty7

U|tBa7x0


Schwindel

Hallo Zusammen,

bis gestern ging es mir genauso, wie Ihr es in Euren Berichten beschreibt. Ich hatte auch ständig Schwindel-Attacken, Kopfschmerzen und konnte meinen Kopf nur unter Schmerzen bewegen und es ging gar nichts mehr, kein Auto fahren, kein Einkaufen von Arbeiten ganz zu schweigen (8 Wochen krank geschrieben). Laufen war nur in Begleitung möglich. Ich war bei meinem Hausarzt (ratlos), beim HNO (Kristalle, die im Ohr nicht ihren Ausgangspunkt wieder einnehmen) und dann ging es zum Chirurgen (Verspannung im HWS-Breich). Ich bekam Krankengymnastik verschrieben, aber die machte es teilweise noch schlimmer als es war. Auch die Variante mit den Nerven habe ich durch. Es hat alles nix genützt, der Schwindel ging einfach nicht weg. Mein letzter Versuch vor der Resignation war ein Besuch beim Heilpraktiker (Studium für amerikanische Chiropraktik, Mitglied der DAGC). Der wurde mir wärmstens empfohlen und so ging ich dann voller Vorurteile hin und war vollkommen erstaunt. Er hat es geschafft, dass ich innerhalb einer halben Stunde mich wieder völlig normal bewegen kann ohne Schwindel. Mein ganzes Problem bestand auf einer sogenannten

Blockierung (eben nicht nur im HWS Bereich). Heute, nur einen Tag nach der ersten Behandlung, kann ich fast alles wieder problemlos machen. Ohne Schwindel, ohne Kopfweh und ohne Schmerzen. Vor allem kann ich wieder allein laufen. Ich fand die Behandlungen und Diagnosen der einzelnen Ärzte mehr als enttäuschend. Da wird irgendeine Diagnose gestellt und wenn man dann nach Wochen immer noch keine Besserung merkt, wird einem immer wieder Ungeduld unterstellt.

Gebt nicht auf! Ich wünsche Euch gute Besserung und viel Erfolg!!!!

DKizzxy2


Hallo zusammen,

ich bin immer noch eifrig am kämpfen gegen den Schwindel und die Benommenheit. Aber bisher hat sich immer noch nichts getan.

Ich mache viel Sport und die Tiefmuskelentspannung nach Jacobson. Beides verschlimmert den Schwindel wenigstens nicht. Sonst nehme ich so normal es geht am Alltag teil. Auch wenn das manchmal nicht gerade leicht fällt.

Mit den Ärzten und einer Heilpraktikerin stehe ich auch weiter im Kontakt. Wenn es etwas neues gibt halte ich euch auf dem Laufenden. Ich hoffe auch von euch weiterhin Erfahrungsberichte zu hören, danke für die bisherigen.

Alles Gute!

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