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Schwindel seit 8 Jahren

Epbba hat die Diskussion gestartet


Hallo !

Ich habe schon viel gestöbert im net, was Dauerschwindel betrifft.

Ich habe seit meiner letzten Schwangerschaft Schwindel.Angst habe ich nicht mehr. ( hatte ich lange) Ich bin 42 , habe 2 Kinder, bin glücklich verheiratet. Habe nicht zuletzt durch meine Erkrankung eine stressige Zeit hinter mir. Bin jetzt seit 41/2 Jahren zu Hause, also habe meinen (supertollen ) Job gekündigt.Einen neuen Job anzunehmen würde nicht gehen. Ich bin immer schwindelig(im sitzen und liegen ist es wesentlich besser) Habe sehr wenig Energie. Muß viel Pausen machen.Mein Herz stolpert auch manchmal. Mir ist öfter schlecht. Meine Augen sind unberechenbar. Hatte auch schon mal Doppelbilder und Aura. aber nur wenig Schmerzen. Untersucht worden ist auch fast alles(MRT, Borreliose, Ohren,Augen,Blut, MS, ect) Kann es denn doch eine psychische Sache sein? Auch noch nach so vielen Jahren? Habe schon 2x Therapie mitgemacht. er hat noch ne Idee was ich machen kann.( manchmal bin ich wirklich am Ende und kann gar nix mehr)

Antworten
M}oSni7x0


Re: Ebba

Hallo Ebba. Kann dir sehr gut nachfühlen. Ich leide jetzt seit über einem Jahr an Dauerschwindel. Und wenn ich deine Geschichte lesen, kann ich mich ja auf etwas freuen :-/

Mir sagte der Neurologe, das Gehirn würde das Gelichgewichtsorgan ausgleichen. Und nach zwei bis drei Jahren sollte ich beschwerdefrei sein. Aber wenn ich das lese, kommen mir noch mehr Zweifel. Wie bei dir wurden auch bei mir sämtliche Untersuchungen gemacht. Aber ohne wirklichen Befund. Auch ich habe diese Sehstörungen. Gehe nächste Woche desswegen zu einem Augenarzt. Aber ich dachte mir schon länger, dass die Sehstörungen etwas mit dem Schwindel zu tun haben könnten. Ich kann dir auch keinen Rat geben, was du tun kannst. Wenn ich die Lösung hätte, wäre ich jetzt beschwerdefrei. Das mit der Psyche habe ich mir auch schon überlegt. Aber so lange:-???

Ich habe auch schon mit einem ehemaligen "Schwindler" darüber geschrieben. Er hat es geschafft. Mit Ads. Habe mir auch schon überlegt, ob ich es nehmen sollte. Aber die Nebenwirkungen sind gewaltig. Und wenn es dann nichts bringt, ist es auch wieder ein Rückschlag. Hast du zwischendurch auch Phasen, wo du beschwerdefrei bist? Ich habe vielleicht ein bis zwei Tage in der Woche, wo es beinahe weg ist. Aber diese Momente sind viel zu selten. Und meine lieben Mitmenschen bringen mir leider zu wenig verständnis mit. Weil es niemand,der es schon einmal erlebt hat, verstehen kann, wie grausam dieser Zustand ist. Sorry, dass ich dir nicht helfen kann. Aber du kannst mir glauben, es gibt viel mehr "Schwindler" als man glaubt. Aber man sieht es uns meistens nicht an.

Gruss Moni

ezmelOiex1


Hallo!

Ich gehöre auch zu den Schwindlern! Habe seit ca.2 Jahren diesen Schwindel. Moni hat ja schon meinen Beitrag HWS Schwindel im Liegen gelesen. Ebba du kannst ihn dir ja auch nochmal durchlesen, dann brauch ich nicht nochmal alles zu schreiben.Bei mir ist es genau anders: im liegen und sitzen merke ich den Schwindel, wenn ich gehe ist er weg. Ich glaube inzwischen nach all den Untersuchungen ohne Befund und all den Therapien nicht mehr an eine organische Ursache.Ich vermute nicht mehr, dass es an der HWS liegt.Das habe ich bis vor kurzem noch geglaubt. Ich denke, weil ich auch viel Stress hatte und so oft unter Verspannungen und Rückenschmerzen leide, dass deswegen der Schwindel gekommen ist. Er ist damals ganz plötzlich gekommen. Er hat mich auch nicht so gestört, da er bis März nicht immer da war. Seit März ist er vorallem nun auch im sitzen, was mich bei der Arbeit extrem stört, ständig da. Konzentration ist da nicht mehr angesagt. Ich versuche trotzdem weiterhin arbeiten zu gehen und so weit es geht am Alltag teilzunehmen und auch mal abends etwas zu unternehmen. Ablenkung ist die beste Medizin. Obwohl man schon seinen inneren Schweinehund überwinden muss, da wenn es einem so schwindlig ist, man oft keine Lust hat oder auch keine Kraft etwas zu unternehmen. Frage an Moni: Was heißt Ads? Ist das Antidepressiva? Ich weiß nicht, ob ich bereit bin, Antidepressiva zu nehmen. Aber ständig mit dem Schwindel zu leben habe ich auch keine Lust mehr drauf. Es soll auch Medikamente geben, die keine schlimmen Nebenwirkungen haben. Vielleicht probiert man es aus. Schwindel ist ja auch nicht gerade angenehm. Ich kenn mich überhaupt nur ganz wenig mit diesen Medikamenten aus. Deshalb weiß ich auch nur, dass man müde davon werden kann. Müde finde ich auf alle Fälle besser als Schwindel. Wisst ihr noch etwas über Nebenwirkungen bescheid?

EBBA: Es kann wohl länger dauern bis so eine Therapie eine Besserung ergibt. Mein Arzt meinte, dass es von den Personen abhängt und man kann auch dazu selbst beitragen, indem man versucht auch wenn es schwer fällt am Alltag wieder teilzunehmen. Geh doch mal mit einer Freundin aus und mach mal einen Entspannungstag. Gerade mit 2 Kinder hat man öfters mal Stress. Insofern gönn dir mal Zeit für dich und versuche nicht ständig dran zu denken. Gerade Doppelbilder sind ein Zeichen für Stress. Bei mir ist der Schwindel genau anders. Aber das kann total individuell sein. Alles Gute euch beiden! Viel Glück und irgendwann sind wir bestimmt schwindelfrei!

e@melIie1


Hallo!

Ich gehöre auch zu den Schwindlern! Habe seit ca.2 Jahren diesen Schwindel. Moni hat ja schon meinen Beitrag HWS Schwindel im Liegen gelesen. Ebba du kannst ihn dir ja auch nochmal durchlesen, dann brauch ich nicht nochmal alles zu schreiben.Bei mir ist es genau anders: im liegen und sitzen merke ich den Schwindel, wenn ich gehe ist er weg. Ich glaube inzwischen nach all den Untersuchungen ohne Befund und all den Therapien nicht mehr an eine organische Ursache.Ich vermute nicht mehr, dass es an der HWS liegt.Das habe ich bis vor kurzem noch geglaubt. Ich denke, weil ich auch viel Stress hatte und so oft unter Verspannungen und Rückenschmerzen leide, dass deswegen der Schwindel gekommen ist. Er ist damals ganz plötzlich gekommen. Er hat mich auch nicht so gestört, da er bis März nicht immer da war. Seit März ist er vorallem nun auch im sitzen, was mich bei der Arbeit extrem stört, ständig da. Konzentration ist da nicht mehr angesagt. Ich versuche trotzdem weiterhin arbeiten zu gehen und so weit es geht am Alltag teilzunehmen und auch mal abends etwas zu unternehmen. Ablenkung ist die beste Medizin. Obwohl man schon seinen inneren Schweinehund überwinden muss, da wenn es einem so schwindlig ist, man oft keine Lust hat oder auch keine Kraft etwas zu unternehmen. Frage an Moni: Was heißt Ads? Ist das Antidepressiva? Ich weiß nicht, ob ich bereit bin, Antidepressiva zu nehmen. Aber ständig mit dem Schwindel zu leben habe ich auch keine Lust mehr drauf. Es soll auch Medikamente geben, die keine schlimmen Nebenwirkungen haben. Vielleicht probiert man es aus. Schwindel ist ja auch nicht gerade angenehm. Ich kenn mich überhaupt nur ganz wenig mit diesen Medikamenten aus. Deshalb weiß ich auch nur, dass man müde davon werden kann. Müde finde ich auf alle Fälle besser als Schwindel. Wisst ihr noch etwas über Nebenwirkungen bescheid?

EBBA: Es kann wohl länger dauern bis so eine Therapie eine Besserung ergibt. Mein Arzt meinte, dass es von den Personen abhängt und man kann auch dazu selbst beitragen, indem man versucht auch wenn es schwer fällt am Alltag wieder teilzunehmen. Geh doch mal mit einer Freundin aus und mach mal einen Entspannungstag. Gerade mit 2 Kinder hat man öfters mal Stress. Insofern gönn dir mal Zeit für dich und versuche nicht ständig dran zu denken. Gerade Doppelbilder sind ein Zeichen für Stress. Bei mir ist der Schwindel genau anders. Aber das kann total individuell sein. Alles Gute euch beiden! Viel Glück und irgendwann sind wir bestimmt schwindelfrei!

eOme^lie81


Hallo!

Ich gehöre auch zu den Schwindlern! Habe seit ca.2 Jahren diesen Schwindel. Moni hat ja schon meinen Beitrag HWS Schwindel im Liegen gelesen. Ebba du kannst ihn dir ja auch nochmal durchlesen, dann brauch ich nicht nochmal alles zu schreiben.Bei mir ist es genau anders: im liegen und sitzen merke ich den Schwindel, wenn ich gehe ist er weg. Ich glaube inzwischen nach all den Untersuchungen ohne Befund und all den Therapien nicht mehr an eine organische Ursache.Ich vermute nicht mehr, dass es an der HWS liegt.Das habe ich bis vor kurzem noch geglaubt. Ich denke, weil ich auch viel Stress hatte und so oft unter Verspannungen und Rückenschmerzen leide, dass deswegen der Schwindel gekommen ist. Er ist damals ganz plötzlich gekommen. Er hat mich auch nicht so gestört, da er bis März nicht immer da war. Seit März ist er vorallem nun auch im sitzen, was mich bei der Arbeit extrem stört, ständig da. Konzentration ist da nicht mehr angesagt. Ich versuche trotzdem weiterhin arbeiten zu gehen und so weit es geht am Alltag teilzunehmen und auch mal abends etwas zu unternehmen. Ablenkung ist die beste Medizin. Obwohl man schon seinen inneren Schweinehund überwinden muss, da wenn es einem so schwindlig ist, man oft keine Lust hat oder auch keine Kraft etwas zu unternehmen. Frage an Moni: Was heißt Ads? Ist das Antidepressiva? Ich weiß nicht, ob ich bereit bin, Antidepressiva zu nehmen. Aber ständig mit dem Schwindel zu leben habe ich auch keine Lust mehr drauf. Es soll auch Medikamente geben, die keine schlimmen Nebenwirkungen haben. Vielleicht probiert man es aus. Schwindel ist ja auch nicht gerade angenehm. Ich kenn mich überhaupt nur ganz wenig mit diesen Medikamenten aus. Deshalb weiß ich auch nur, dass man müde davon werden kann. Müde finde ich auf alle Fälle besser als Schwindel. Wisst ihr noch etwas über Nebenwirkungen bescheid?

EBBA: Es kann wohl länger dauern bis so eine Therapie eine Besserung ergibt. Mein Arzt meinte, dass es von den Personen abhängt und man kann auch dazu selbst beitragen, indem man versucht auch wenn es schwer fällt am Alltag wieder teilzunehmen. Geh doch mal mit einer Freundin aus und mach mal einen Entspannungstag. Gerade mit 2 Kinder hat man öfters mal Stress. Insofern gönn dir mal Zeit für dich und versuche nicht ständig dran zu denken. Gerade Doppelbilder sind ein Zeichen für Stress. Bei mir ist der Schwindel genau anders. Aber das kann total individuell sein. Alles Gute euch beiden! Viel Glück und irgendwann sind wir bestimmt schwindelfrei!

eNmeli!e1


Hallo!

Ich gehöre auch zu den Schwindlern! Habe seit ca.2 Jahren diesen Schwindel. Moni hat ja schon meinen Beitrag HWS Schwindel im Liegen gelesen. Ebba du kannst ihn dir ja auch nochmal durchlesen, dann brauch ich nicht nochmal alles zu schreiben.Bei mir ist es genau anders: im liegen und sitzen merke ich den Schwindel, wenn ich gehe ist er weg. Ich glaube inzwischen nach all den Untersuchungen ohne Befund und all den Therapien nicht mehr an eine organische Ursache.Ich vermute nicht mehr, dass es an der HWS liegt.Das habe ich bis vor kurzem noch geglaubt. Ich denke, weil ich auch viel Stress hatte und so oft unter Verspannungen und Rückenschmerzen leide, dass deswegen der Schwindel gekommen ist. Er ist damals ganz plötzlich gekommen. Er hat mich auch nicht so gestört, da er bis März nicht immer da war. Seit März ist er vorallem nun auch im sitzen, was mich bei der Arbeit extrem stört, ständig da. Konzentration ist da nicht mehr angesagt. Ich versuche trotzdem weiterhin arbeiten zu gehen und so weit es geht am Alltag teilzunehmen und auch mal abends etwas zu unternehmen. Ablenkung ist die beste Medizin. Obwohl man schon seinen inneren Schweinehund überwinden muss, da wenn es einem so schwindlig ist, man oft keine Lust hat oder auch keine Kraft etwas zu unternehmen. Frage an Moni: Was heißt Ads? Ist das Antidepressiva? Ich weiß nicht, ob ich bereit bin, Antidepressiva zu nehmen. Aber ständig mit dem Schwindel zu leben habe ich auch keine Lust mehr drauf. Es soll auch Medikamente geben, die keine schlimmen Nebenwirkungen haben. Vielleicht probiert man es aus. Schwindel ist ja auch nicht gerade angenehm. Ich kenn mich überhaupt nur ganz wenig mit diesen Medikamenten aus. Deshalb weiß ich auch nur, dass man müde davon werden kann. Müde finde ich auf alle Fälle besser als Schwindel. Wisst ihr noch etwas über Nebenwirkungen bescheid?

EBBA: Es kann wohl länger dauern bis so eine Therapie eine Besserung ergibt. Mein Arzt meinte, dass es von den Personen abhängt und man kann auch dazu selbst beitragen, indem man versucht auch wenn es schwer fällt am Alltag wieder teilzunehmen. Geh doch mal mit einer Freundin aus und mach mal einen Entspannungstag. Gerade mit 2 Kinder hat man öfters mal Stress. Insofern gönn dir mal Zeit für dich und versuche nicht ständig dran zu denken. Gerade Doppelbilder sind ein Zeichen für Stress. Bei mir ist der Schwindel genau anders. Aber das kann total individuell sein. Alles Gute euch beiden! Viel Glück und irgendwann sind wir bestimmt schwindelfrei!

M{oni7x0


Re: Emelie 1

Hi "Schwindlerleidensgenossin"

Ads ist wie du richtig vermutet hast, Antidepressiva. Die Idee, es zu nehmen gegen den Schwindel war nur ein Vorschlag oder eine Lösung, die ich vielleicht für mich treffen werde. Aber ob ich es dann wirklich tue, weiss ich noch nicht. Ich glaube auch nicht wirklich, dass es hilft. Aber ich habe schon so vieles ausprobiert, das es auf eines mehr oder weniger nicht mehr draufankommt.

Auf diese Idee brachte mich Lupo, der auch schon oft in diesem Forum geschrieben hat. Auch er hat unter Schwindel gelitten und hat es damit weggebracht. Aber bei ihm war es scheinbar psychischer Natur. Er hat einmal geschrieben, es gäbe fast dreihundert Gründe für Schwindel. Und erst wenn man den wahren Grund für Schwindel herausgefunden hat. kann man ihn bekämpfen. Bleib am Ball!!

Gruss Moni

L!upo<0x49


Hallo Ihr "Schwindler",

Moni, Du hast mich zwar richtig zitiert mit den "300 möglichen Gründen für Schwindel", jedoch sollte dieser Spruch von etwas ganz anderem überzeugen, nämlich von der Unsinnigkeit einer endlosen Suche nach einer evtl. doch körperlichen Ursache.

Gerade im Internet liegt eben die Gefahr darin, sich immer wieder neue "Ideen" zu holen, nachzuforschen und damit die Angst und dadurch wiederum den Schwindel noch zu verschlimmern. Der Teufelskreis von Angst und Schwindel führt in diesem Moment unbarmherzig nach unten.

Wenn also die wichtigen Untersuchungen gemacht sind (...und erst dann !) und kein somatischer Befund festgestellt wurde, sollte man sich irgenwann damit beschäftigen, daß der Schwindel psychische Ursachen haben könnte. Und gearade die von Euch oft zitierte Dauer des Schwindels (evtl. jahrelang) deutet nicht auf eine schwere körperliche Erkrankung hin. Was für eine Krankheit soll das sein, wo man über Jahre 24 Stunden am Tag solche Beschwerden hat, aber nie kollabiert, geschweige denn daran stibt ? Glaubt mir, ich hab alles durch, panisches Herumgestochere im Internet, sinnloses Rumtherapieren, enttäuschte Hoffnungen und immer wieder Angst, dass mein schönes Leben bald zu Ende ist.

Bitte Vorsicht mit Antidepressiva. Ich habe nicht damit "den Schwindel wegbekommen". Ich nahm es, als ich total am Ende war und dachte, ich überlebe die nächsten Tage nicht, also für keine Therapie und für keinen Menschen auf dieser Welt erreichbar war. Nach ca. 10 Tagen Verschlimmerung aller Symptome (Schwindel kann eine der Nebenwirkungen sein), wachte ich morgens auf und hatte das erste mal nach Monaten wieder Hunger. Das Angstgefühl war weg, die Unternehmungslust kam zurück und – Schwindel und alle anderen Symptome waren deutlich verbessert ! Nun war sogar ich überzeugt. Warum sollte sich ein körperlich verursachter, monatelanger Schwindel durch Einnahme von AD verbessern.

Was ich damit sagen will, AD ist nur sinnvoll als letzter Ausweg, um überhaupt therapierbar zu werden, um den Teufelskreis umzukehren. Ich habe über 2 Jahre Verhaltenstherapie gemacht, war 6 Wochen in psychosomatischer Reha, 4 Monate nicht arbeiten, mache regelmäßig Sport, Entspannungstraining usw. Nur so habe ich mich Stück für Stück und ganz langsam wieder ins schwindelfreie Leben zurückgearbeitet.

Hatte allerdings auch größte Probleme, das AD (SSRI) wieder abzusetzen, brauchte 8 Monate.

Psychogener Schwindel ist heilbar – aber nicht schnell.

M[onFi70


Re: Lupo

Hi Lupo ich weiss, ich zitiere dich ein bisschen viel. Aber deine Aussage mit den dreihundert Möglichkeiten hat mich einfach nur nachdenklich gemacht. Aber was du durchgemacht hast, schockiert mich schon! Ich konnte immerhin immer arbeiten, auch wenn es mir an manchen Tagen schon etwas schwer fällt.

Ich glaube trotz allem nicht, dass es bei mir Psychisch ist. Ich war immer ein aufgestellter, aktiver Mensch. Die Panikatacken kamen erst nach dem Schwindel. Weil das ewige Drehen und Schwanken mich in ein tiefes Loch stürtzte und ich mit Müh und Not wieder da raus kam. Das AD würde ich auch nur als letzte Notlösung nehmen. Aber ich versuche trotz allem, irgendwie da raus zu kommen. Den die nächsten Jahrzehnte so zu verbringen, würde mir echt stinken!

Bei mir sagte der Neurologe, dass in zwei bis drei Jahren das Gehirn es schaffen würde, das zerstörte linke Gleichgewichtsorgan wieder zu kompensieren. Aber das natürlich nur, wenn es tatsächlich der Virus war, der es zerstörte. Diese Theorie klingt unglaublich, oder??

Trotzdem danke, dass du dir trotz eigener Probleme, noch die Mühe und Zeit nimmst, uns "Schwindlern" zu helfen.

Ich hoffe, das du auch weiterhin Schwindelfrei bleibst und diesem Forum als Helfer und nicht wieder als Patient treu bleibst.

Viele Grüsse Moni

U]mxi


Re: Ebba, Hallo!

Hallo!

Ich war auch ein Schwindler, 3 Jahre lang!:-)

Bin jetzt wieder artig- nein, mir geht es wieder gut!

Nach meiner ersten Schwangerschaft habe ich auch Schwindelgefühle bekommen. Es fing schleichend an. Ich deutete es als Kreislaufprobleme. Es war jedoch etwas anders. Es wurde immer schlimmer und ging in einen Dauerschwindel über. Ab und zu hatte ich Todesangst und mein Herz pochte, ich hatte Angst umzukippen. Ich habe alles ärztl. abklären lassen. Die Empfehlung war jedesmal einen Psychologen aufzusuchen. Ich habe das getan, in der Hoffnung dort die Ursache finden zu können. Ich war dort gut aufgehoben und eine psychische Ursache konnte nicht gefunden werden. Da nichts half habe ich leichte Psychophamaka mir verschreiben lassen. Sie zeigten keinerlei Wirkung. Nach meiner zweiten Schwangerschaft bin ich (ein Jahr lang) erfolgreich behandelt worden. Bei mir lag die Ursache des Schwindels in Verspannungen, verursacht u.a. durch Blockaden der HWS. Ich bin regelm. zur Massage, Osteopathie gegangen. Habe Spritzen im Nacken bis zu den Ohren bekommen, die zur Muskelentspannung dienten. Das war alles sehr langwierig aber es hat mir geholfen. Nach und nach reduzierte ich die Behandlungen. Später, nachdem die Verspannungen weg waren folgte über Krankengymnastik der Muskellaturaufbau um den Halswirbeln halt zu geben. Gelegentlich bin ich wieder etwas verspannt, dann mache ich Dehnübungen. Das alles hat mir geholfen. Es gibt viele Ursachen für Schwindel, dies war halt bei mir so. Ich hoffe, es wird Dir bald auch wieder besser gehen.

R2enè nmenxtor


Hallo euch schwindel geplagten !

bin echt froh das ich nich der einzige bin dem es so geht, leider is ja der letzte beitrag schon ne weile,nämlich 7 jahre her hoffe mir antwortet trotzdem noch jemand.

Fakten leide seit 15 jahren am schwindel immer begleitend mit anderen schmerze, wie spannungskopschmerz mißempfindungen kribbeln in den extremitäten brustschmerz und rückenschmerz, teilweise abgeschlagenheit und gereiztheit (symptome wechseln sich ab, eins is weg und wird gleich ergänzt) hab auch so ziemlich alle untersuchungen hinter mir. Dazu sei gesagt das ich mit 18 bin jetz 30 nen autounfall hatte mit Genickbruch den ich GOTT SEI DANK ohne Lähmung überlebt habe. Dennoch ist das Leben schwer für mich habe ständig mit meiner Psyche zu tun dachte es wird besser wenn ich Vater werde was ich nun bin, ein toller sohn der 16 monate is, nen haus und tolle super partnerin.

Leider hatte ich in meinem leben bisher es nie leicht mußte auch um alles kämpfen bin scheidungskind mit 8 weiß nich ob das alles dazu beiträgt hatte wie gesagt schon ne menge scheiße erlebt bin dadurch auch immer mit alkohol in berührung gekommen aber nicht massiv. Hab jetzt mega persönliche dinge von mir erzählt weil ich leider nicht an einen termin zum Psychologen ran komme :)= Würde mich echt riesig über austausch oder ärztlichen rat freuen, bin meistens voll am ende mit mir. möchte aber unbedingt meinen lieben sohn aufwachsen sehn.

seid alle lieb gegrüßt von mir und kopf hoch.

Renè

V"era"2207


hey Leute ,

ich habe diesen schwindel seit mittlerweile 5 jahren und ich habe das gefühl es is schlimmer geworden.

Bei mir fing alles an als ich aufhörte Drogen zu nehmen, ich hatte einen üblen Absturz von den Drogen da wusste ich so geht es nich weiter.

aber ab dem tag an ging es mir schlecht .ich hatte Schwindel, Panikattacken , Angststörungen usw.

Habe das immer nich so ernst genommen, aber mittlerweile kann ich keinen normalen Arbeitstag mehr Leben. Habe mich jez auf eine Warteliste setzen lassen für eine Ambulante Therapie nächste Woche geht es auch los.

Ich hoffe das es mir danach besser geht, habe mittlerweile die Hoffnung aufgegeben. Eine bekannte von mir hat das gleiche, sie bekommt AD namens Cipralex.Ihr geht es sehr gut damit.

Montag werde ich meinen Arzt fragen ob ich die auch nehmen kann.

Auf jeden fall is es echt gut zu wissen das man nicht die einzigste auf dieser Welt ist !

Liebe Grüße

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