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Kopf- oder Augenrose?

M!aCrixonx45 hat die Diskussion gestartet


Am 19. Februar wurde mir auf der Arbeit fürchterlich übel und schwindelig, hatte das Gefühl, als ob ich eine Brille aufhabe, deren Dioptrin viel zu hoch war. (Bin kein Brillenträger!) Ich fühlte mich hundsmiserabel und einfach nur krank.

Totale körperliche Abgeschlagenheit beherrschte mich (meine Beine und mein Körper fühlten sich an wie Blei), als ob eine schwere Grippe im Anmarsch ist (dieses war auch naheliegend, da ich ständig nieste - obwohl ich keinen Schnupfen bekam), übermannende, nicht kontrollierbare Müdigkeit.

Meine Augenlider schwollen an und ich hatte nur das Bedürfnis, diese geschlossen zu lassen.

Und diese Augenschmerzen!!! Der Druck war kaum auszuhalten. Als hätte ich Porzellanaugen. Die Augenhöhle oder/und der Augennerv war wie wund bzw. entzündet. Ebenso meine Kopfhaut linksseitig. Ein ständiges Kopf-Jucken und Kratzbedürfnis begleitet mich den ganzen Tag. Aber Kratzen? Lieber nicht. Das kostet mich wirkliche Körperbeherrschung, denn es bringt keinerlei Linderung, sondern tut anschließend richtig doll weh. Kann aber keine offenen Stellen sehen. Es juckt hinten, links und rechts sowie vorne auf dem Kopf, als ob ich einen Kranz umhabe.

Mein Sehfeld war eingeschränkt. Der Schmerz wanderte vom linken Auge, mit der Zeit mittig, dann zum rechten Auge und zurück zum linken Auge (Trigeminus oder wie der heißt wurde diagnostiziert.) und ist da bis jetzt.

Leichtes Jucken oder Kratzen im Auge und aber bestimmt keine Bindehautentzündung, bei diesen zusätzlichen Symptomen.

Zudem hatte ich anfänglich sporadisches Auftreten von extremen Kältegefühl, als ob man eine Menthol(Ice-cool)dusche genommen hätte. Trotz zusätzlichem Wärmeaufwand war keine Besserung möglich.

Körperliche Hinfälligkeit: Schlafbedürfnis bis zu 14 – 16 Stunden. Möglichst nicht ansprechen - nur schlafen. Manchmal Temperatur um 37,5°C.

Keine Konzentrationsfähigkeit, keine Leistungsfähigkeit, keine Aufnahmefähigkeit, keine körperliche Anstrengung möglich.

Das Sprachzentrum ist nicht betroffen, aber das Denkvermögen ist teilweise total eingeschränkt. (Bin doch nicht plemmplemm!)

Um überhaupt aus den Augen gucken zu können, muss ich die Augenbrauen ständig hochziehen und habe das Gefühl, dass ich die Augen aufreiße. Und dann das: Kollegen fragen mich um 13.00 Uhr: (trotz aller Anstrengungen, die Augenlider zu öffnen) "Na, hast Du verpennt?"

Es ist sehr anstrengend, die Augenlider überhaupt zu öffnen. Aufgrund des ständigen Augenbrauenhochziehens ermüde ich nach kurzer Zeit, da es eine ständige Anspannung (Daueranspannung) von Muskeln bedeutet. Ich sehne mich nach Entspannung und versuche mich dann dazu zu motivieren, dieses zu tun. Vergeblich.

Muss jeden Tag ca. 4 – 5 Mal 25 Tropfen von den Kopfschmerzmittel einnehmen, um die Schmerzen zu ertragen.

Ständiges Spannungsgefühl im Nacken und Schulterbereich, links und rechts an der Wirbelsäule. Aber das Schlimmste: Diese Augenschmerzen! - Sie wollen einfach nicht aufhören.

Ich war beim Arzt für HNO, Inneres, 2 x Augen, 6 x Neurologe, Hausarzt; wurde geröntgt, Kernspintturmograph. Keiner hat auch nur eine Ahnung, was es sein könnte. Alle sehen mich ungläubig an wie einen Spinner oder Hypochonder. Also, so hilflos hab ich mich lange nicht gefühlt!!!!!!!!!!!!!!

Habe vor 3 Wochen Augentropfen von meiner Mutter erhalten, weil ich dachte, dass es sich hier um eine vielleicht unbekannte Augeninfektion handelt. Tropfen heißen "Floxal" (gegen Augeninfektionen). Hab sie abends eingeträufelt.

Erstaunlicher Weise haben sie mir Linderung gebracht. Danach hatte ich zwei Tage (vor allem morgens) Augen wie Axel Schulz nach seinem letzten Kampf.

Aber dann wurden die Kopfschmerzen wesentlich besser, verschwanden teilweise gänzlich, so dass ich auf Schmerzmittel verzichten und schmerzfrei, vor allem spannungsfrei, aus den Augen gucken konnte. – Welch ein Glücksgefühl!!! – Nie wusste ich mein Augenlicht so zu schätzen. Aber weg ist es nicht. Nur gelindert.

Auch wurde mein linksseitiger Kopf-Wundschmerz besser und ging teilweise fast ganz weg. Der Hinterkopf (gibt es da eigentlich Drüsen?) juckte nicht mehr und gab kein Sekret mehr ab. Die Haare fetteten nicht mehr so stark.

Dann habe ich, kurz vor Pfingsten, die Augentropfen ausgelassen, weil ich dachte, dass ich mir die Linderung – durch die Augentropfen – vielleicht nur einbilde. Dass sich die Krankheit wahrscheinlich allgemein gebessert hat.

Denkste! Pfingstmontag dann ein bitterer Rückfall. Sogar mit geistigen Verwirrtheitszuständen (was wollte ich gerade? – fiel mir unwiederbringlich nicht mehr ein), Dämmerzustände, Verzweiflung, weil Hilflosigkeitsgefühl, Tränen, Kopfdruck und Erschöpfung, reines Nicht-in-der-Lage-sein zu überhaupt irgendetwas (Bin ich demenz? Nein!) Ich stand geistig neben mir und hab mich regelrecht beobachtet. Bei klarem Verstand. Ist das nicht verrückt? – Werde ich verrückt?

Dann hab ich (aus der verwirrten Situation heraus) auch noch die Tropfen im Garten vergessen. War zu dem auch noch zu faul? oder nicht fähig? in den Garten zu fahren, um sie zu holen.

Da wurde es richtig schlimm mit den Augenschmerzen. Wieder 100 Tropfen (vier mal 25) von dem Kopfwehmittel eingenommen, damit ich es überhaupt aushalten konnte.

Am Montag darauf bin ich in den Garten, weil mir meine SOS-Medizin fehlte. Glaube? Hoffnung? Hilfe?

Hab die Tropfen noch im Garten in die Augen gegeben. Und siehe da. Eine halbe Stunde später war schon Besserung zu spüren.

Wieder neue Termine beim Arzt. ->Augentropfen neigen sich dem Ende!!!!!!!!!

Die Augenärztin ist nicht in der Lage zu helfen. Angeblich sind meine Augen vollkommen gesund. Hat mit einem ca. 5 sekündlichem Blick gesehen: Bin kerngesund. Hab sie angefleht, mir zu helfen. Aber: Ich darf die Tropfen nicht mehr einnehmen. Sie verschreibt mir jedenfalls keine. Wo bekomme ich jetzt die Tropfen her ??? ? Wenn sie doch Linderung bringen ???

Denke an Internet-Apotheke.

Gestern Abend hatte ich wieder solche starken Kopfschmerzen und niesen. Ich dachte: "Verdammt, wo kennst du diesen Schmerz her? So einen Schmerz hattest Du doch schon einmal. Ziemlich lange und intensiv." Aber wo?

Und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen.

Diesen Schmerz hatte ich 1998 schon einmal. Damals hatte ich eine Gürtelrose. Gott waren das Schmerzen!!! Wer diese Schmerzen jemals hatte, kann sich an diese Qualen gut erinnern und wird sie niemals mehr vergessen.

Und genau diesen und keinen anderen Schmerz habe ich heute eindeutig im Kopf. - 100 %ig.

Ich hab dann gleich im Internet nachgesehen unter Gürtel- bzw. Kopfrose. Und tatsächlich.

Diese Art heißt: Zoster ophthalmicus (Gürtelrose des Auges) zu dem kommt eine Trigeminus-Neuralgie (sehr qualvolle Schädigung des dreiteiligen Gesichtsnervs) (und von der otis der Schwindel?)

P.S. Im Oktober letzten Jahres hatte meine Enkeltochter Pfeiffersches Drüsenfieber und im Dezember hatte ich juckende Pustelinfektion (hat wie Fußpilz gejuckt) und anschließend eine komische braune Pergament-Haut unter meinen Füßen, vor denen wir uns alle geekelt haben und die sich gar nicht entfernen lassen wollte, schon gar nicht durch einweichen. (So etwas ähnliches habe ich früher nach einer Krankheit meiner Kinder an den Händen und Füßen gesehen – war es Scharlach?)

Jetzt weiß ich wenigstens was es ist. – Aber ob ich die Ärzte davon auch überzeugen kann? Vor allem benötige ich dringend die Augentropfen!! Und jemanden, der mir glaubt.

Aber ob ich da richtig liege? Und was muss ich jetzt machen, damit ich die Ärzte überzeuge? Oder bin ich so falsch ??? ?

Gibt es Hilfe im Schmerz-Therapiezentrum? Oder hilft eine Kur?

Antworten
MDari{on4x5


Hautarzt

Hallo Ihr

War heute beim Hautarzt. Der hat mir, wie ich schon schrieb überhaupt nicht geglaubt.

Ich habe versucht, ihn dahingehend aufzuklären, dass eine Kopfrose nicht unbedingt auch einen Ausschlag haben muss, und das das auch im Internet ganz klar definiert sei. Und zwar auf den medizinischen Seiten - nicht von mir!

Habe aber nur einen unverständigen Blick (so ungefähr: hast Du Medizin studiert oder ich?) erhalten.

Was bilden sich diese Menschen eigentlich ein? Götter in weiß - oder - weiß nur das, was ich schon einmal behandelt habe.

Fahre morgen zum Blutlabor und lasse auf meine Kosten einen Variozellenviren-Test machen. Zahle ca. 33 Euro dafür. Der Arzt wollte diesen Test nicht machen lassen, obwohl ich ihm sagte, dass ich das selbst bezahlen würde.

Ist doch blöd oder Würde ihm doch nicht weh tun, wenn er das veranlassen würde. Zumindestens würde es mich ziemlich beruhigen.

Erhalte nach ca. 5 Tagen das Ergebnis. Dann sehen wir weiter.

Bis dann

gwürtel*ro2sxa


re. Marion45

Du glaubst es nicht, aber seit ich anfangs Mai an einer Gürtelrose erkrankte, die vom Hausarzt sofort erkannt und mit den entsprechenden Pillen grestoppt werden konnte, leide ich an einer Sensibilitätsstörung an der linken Gesichtshälte und im linken Auge da brennt es leicht ( der Neurologe konnte da nichts erkennen ) Letzte Woche juckte und brennte es mich extrem auf der gesamten Kopfhaut und ich schuppte mich leicht! etwas was ich noch nie hatge und es ist inzwischen wieder gut. Nur das ich neu am rechten Bein ein Brennen verspühre!!!!!! Vor zwei Monaten war ich kerngesund und jetzt ziemlich plemplem !!!!!! Mein Gesicht war auch leicht verzogen so an den Lippen was niemand sah aber ich merke es und es kommt auf den nervlichen Zustand an. Nun muss ich in die "Röhre" !!!! Ich jedoch glaube dass dieser Zostervirus von der die Gürtelrose kommt solche Symthone verursacht. Irgendwie glaube ich das wir irgenwo ähnlich leiden und geteiltes Leid ist halbes Leid. Ich habe übrigens im moment nur Vitanin B Pillen die sowiweso nichts nützen.

gHürteRlrosxa


re Marion45

Sorry, aber mit meiner Konzenration war es auch schon besser. Entschuldige die Tippfehler. Übrigens der Neurologe hat noch erhöhte Reflexe festgestellt. Evtl. MS ??? ?? :-(

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