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Habe Schwindel seit 5 Wochen und suche Hilfe

McaVrkh-25 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich leide jetzt seit 5 Wochen unter Schwindel. Es ist ganz plötzlich aufgetreten und ich bin zum Notarzt welcher mich sofort ins Krankenhaus überwiesen hat. Nach einem CT, Blutuntersuchungen, Hör- und Gleichgewichtstest (das mit dem kalten und warmen Wasser im Ohr) meinten sie ein Gleichgewichtsorgan würde nicht mehr richtig laufen. Sie haben mich 2 Wochen da behalten und mir Cortison und Antibiotika gegenen und mich dann nach Hause geschickt. 4 Wochen lang wurde es auch immer ein kleines bisschen besser. Nach 3 Wochen konnte ich wieder arbeiten. Seit Anfang dieser (der 5.) Woche wird es aber wieder schlechter. Die Ärzte sagen das würde nicht so ganz ins Bild passen. Mittwoch hatte ganz plötzlich eine Schwindelattacke. Ich konnte mich nur noch auf den Rücken legen (dann wurde es besser) sobald ich mich hingesetzt habe merkte ich wie der Schwindel kam. Es dauerte 5 Sekunden und ich konnte mich nicht mehr halten. Beim Laufen war es genauso. Am nächsten Tag war es wieder etwas besser. Laufen ging wieder. Allerdings mit dem üblichen Unsicherheitsgefühl und der Benommenheit. Nächste Woche muss ich noch zum MRT.

Ihr könnt sicherlich verstehen das ich natürlich erschrocken war das es nach 4 wöchiger Besserung zu so einem Rückfall kam.

Ich kann mir das nicht erklären. Genauso sagen die Ärzte ja es käme vom Gleichgewichtsorgan aber die eigentliche Ursache können sie mir auch nicht nennen.

Über Antworten würde ich mich sehr freuen. Ich habe dieses Forum gestern entdeckt und hoffe ihr könnt mir helfen.

Vielen Dank :o)

Antworten
sfmAillxa


Hallo Mark,

wird dir während der Schwindelattacken auch übel, musst

du erbrechen?

Liebe Grüße

FhLUOTTELLOTTE


Hast du evtl Nahrungsmittelallergien/unverträglichkeiten?

S=amonxa


Ich habe 6 Monate auf einer Hals, Nasen, Ohren Abteilung gearbeitet. Dort atten wir auch solche Fälle wie du. Kam meistens vom Gleichgeweichtsorgan aus. Es könnten sogenannte

"Steinchen" in der Gehörschneke haben. Je nach dem wie die sich verlagern kommt es zum schwindel.

Oder es gibt eine Krankheit die heisst Morbus Meniere. hat auch etwas mit dem Gleichgewicht zu tun.

grüessli Samona

Meomni7x0


Re: Samona

Hoi Samone

Bin zufälligerweise auf deinen Beitrag gestossen. Leide seit über einem Jahr an Schwindel und habe sämtliche Untersüche schon hinter mir. Ohne wirklichen Befund. Auch bei mir wurde festgestellt, dass das linke Gleichgewichtsorgan nicht mehr richtig oder gar nicht mehr funktioniert.

Du hast von einer Krankheit Namens Morbus Meniere geschrieben. Leider habe ich trotz vieler Untersuchungen und Vermutungen was es sein könnte, noch nie davon gehört. Ich wäre froh, wenn du mir näheres über diese Krankheit und ihre Auswirkungen schreiben könntest. Auch das mit den sogenannten Steinchen im Gehörgang. Denn ich versuche alles, um wieder gesund zu werden. Demnach muss ich auch allen möglichen Ursachen auf den Grund gehen.

Und da mir bis jetzt kein Neurologe oder Arzt helfen konnte, verusche ich eben ohne Àrtzte, eine Ursache zu finden.

Es grüessli vo de Moni und ich danke dir scho zum vorus. Da ich gläse ha, dass du au us de Schwyz chunsch, juhui ändlich e mal öpper us de Schwyz, chasch du das sicher au entziffere!

M.ark-2x5


Lebensmittelunverträglichkeiten habe ich nicht und Übel wird mir auch nicht.

Habe nur ständig dieses Benommenheitgefühl. Der Schwindel ist mal stärker mal schwächer. War heute beim Orthopäden - da war

auch alles ok.

@samoa:

mir geht es ähnlich wie Moni. Es wäre nett wenn Du mir ebenfalls das Morbus Meniere und das mit den Steinchen erklären könntest

@moni:

wie lange leidest Du schon unter Schwindel Moni?

Danke für eure Beiträge.

LG

Mark

M7onix70


Re: Mark -25

Hi Mark - 25. Ich leide schon seit über einem Jahr, genaugenommen Anfang Mai letzen Jahres an Schwindel. Aber bekomme desswegen bitte keine Panik. Bei dir muss es nicht so weit kommen. Bei mir wurde auch herausgefunden, dass ein Gleichgewichtsorgan nicht mehr arbeitet. Aber bei dir kann die Sache auch nach einigen Tagen oder Wochen ausgestanden sein. Bei jedem Menschen ist es individuell. Was für mich gilt, muss bei dir nicht eintreffen.

Versuch dich nicht verrückt zu machen, Ha, ha ich weiss, das ist leichter gesagt als getan. Ich leide eigentlich den ganzen Tag mehr oder weniger heftig daran. Wenn es mir einigermassen gut geht, dann bin ich gelassen. Wenn es mir einmal sehr mies geht, steigere ich mich dann auch noch mehr hinein, was das ganze natürlich noch verschlimmert. Ich hoffe, dass uns Samona bald aufklärt, was es mit dieser Krankheit auf sich hat. Und Kopf hoch, Mark, bei dir wirds sicher schnell wieder vorübergehen!

SCamoxna


Morbus Meniere

Hallo Zäme

Dieser nachstehende Text habe ich nicht selber verfasst. finde ihn aber übersichtlich.

Menière-Krankheit (Morbus Menière)

Was ist die Menière-Krankheit?

Innenohr mit Schnecke und Labyrinth: Bei der Menière-Krankheit ist unter anderem das Gleichgewichtsorgan betroffen

Diese Erkrankung hat ihren Namen von dem französischen Arzt Prosper Menière (Paris, 1799-1862), der sie als einen ausgeprägten Zustand von plötzlichen Drehschwindelanfällen, Übelkeit, Erbrechen, Ohrensausen (Tinnitus aurium) und einseitigem Gehörverlust beschrieb. Die Krankheit äußert sich in Anfällen von plötzlich auftretendem Drehschwindel mit Übelkeit bis zum Erbrechen, die ohne erkennbaren Anlass zu jeder Tages- und Nachtzeit auftreten können. Sie dauern minuten- bis stundenlang an und wiederholen sich in unterschiedlich großen Abständen. Das Schwindelgefühl kann so stark ausgeprägt sein, dass der Patient selbsttätig nicht mehr stehen kann. Zusätzlich besteht ein fluktuierender (zeitweise auftretender) Hörverlust verbunden mit Ohrensausen (Tinnitus) und einem Druckgefühl im betroffenen Ohr.

Was ist die Ursache der Menière-Krankheit?

Die Krankheit geht vom Innenohr aus. Durch eine Störung der Produktion und Resorption von Endolymphe kommt es in der Endolymphe zu einer Erhöhung der Ionenkonzentration und somit zu einer vermehrten Wasseransammlung (Hydrops) im Inneren des Innenohres und des Gleichgewichtsorgans, die durch den erhöhten Druck sogar zu Einrissen in den Membranen des Innenohres führen kann. Diese Veränderungen treten plötzlich und ohne Vorwarnung auf. Die auslösende Ursache dieser Störung ist bisher unbekannt. Auch Stress kann diese Anfälle hervorrufen.

Welche Symptome treten auf?

Minuten bis Stunden anhaltender anfallartiger Drehschwindel mit Übelkeit und Erbrechen

Einseitige Ohrgeräusche

Einseitige Hörminderung, häufig von Druck- und Völlegefühl im betroffenen Ohr begleitet

Zwischen den Anfällen werden keine Gleichgewichtsstörungen empfunden, die Hörminderung kann bestehen bleiben.

Wie stellt der Arzt die Diagnose?

Für die Diagnose sind genaue Untersuchungen notwendig: ausführliche Krankengeschichte (Anamnese), Ohrmikroskopie, Gleichgewichtsprüfung, Hörtest, Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit (BERA-Untersuchung), Messung von akustischen Aussendungen aus dem Mittelohr (otoakustische Emissionen), eventuell bildgebende Verfahren wie Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT).

Wie kann diese Krankheit behandelt werden?

Stellt der Arzt fest, dass Sie an der Menière-Krankheit leiden, sollten Sie bei einem akuten Anfall Stress vermeiden (Bettruhe). Behandlung des akuten Anfalls:

Medikamente zur Reduzierung von Übelkeit und Erbrechen (Antiemetika)

Infusionstherapien mit durchblutungsfördernden Mitteln und die Gabe von Glukokortikoiden können die Beschwerden verringern.

Beruhigungsmittel

Bettruhe

Es gibt bislang noch keine Medikamente, die die Anfälle verhindern können. Der Arzt wird Sie jedoch ausführlich über die Erkrankung informieren und mit Ihnen Verhaltensmaßregeln ausarbeiten.

Ist das Krankheitsbild außergewöhnlich stark ausgeprägt, kann eine Operation in Betracht gezogen werden. So kann der Chirurg versuchen, den Überdruck im Gleichgewichtsapparat operativ zu entlasten (durch eine Sakkotomie), das Innenohr und das Gleichgewichtsorgan mechanisch zu zerstören oder sogar den Gleichgewichtsnerv zu durchtrennen.

Prognose

Der unberechenbare Verlauf dieser ätiologisch noch unklaren Erkrankung macht Aussagen über Prognose und individuelle Wirksamkeit der angewandten Therapieformen problematisch. Berufe mit hoher Anforderung an den Gleichgewichtssinn (Arbeiten auf ungesichertem Gerüst, Taucher etc.) oder bei denen die Beförderung von Personen erforderlich ist (Pilot, Busfahrer etc.), dürfen nicht ausgeübt werden. Die Arbeitsfähigkeit des Patienten wird durch die Schwere und Häufigkeit der Schwindelanfälle bestimmt.

M"ark-2x5


Re Samona

Danke Samona für die Info,

hört sich ganz schön heftig an. Da meine Ohren 100%ig in Ordnung sind leide ich Gott sei Dank nicht an dieser Krankheit.

Es ist unglaublich wieviele Schwindelauslösende Krankheiten es gibt.

Gruß

Mark

S7amoxna


Steinchen in der Gehörscneke

Dazu kann ich euch auch nicht all zu viel erzählen.

Die Ursache ist unklar. Es bilden sich Ablagerungen "Steinchen" im Gleichgewichtsorgan. Diese können je nach dem wie sie gerade liegen schwindel verursachen. Beim bewegen des Kopfes können sich diese Steinchn verlagern. Wenn sie an einer ungünstigen stelle stecken bleiben verursacht das plötzlicher schwindel. Dieser kann eben so schnell wieder verschwinden, wenn sich das Steinchen wieder an einen anderen Ort hin verlagert. Ich kann euch auch nicht genau sagen was man dagegen machen kann. evtl. MEdikamentöse behandlung..

kVarlx7


Hallo Mark-25

Ich habe seit 10 Monaten mit Schwindel und Schwindelattacken zu kämpfen. Bin bei fast allen Ärzten gewesen und bin "kerngesund".

Also bei mir stellt sich der Schwindel so dar dass ich den Schwindel nur tagsüber habe, wenn ich mich hinlege oder in einen bequemen Sessel setze geht der Schwindel innerhalb von Minuten weg, genau das können mir die Ärtzte aber nicht erkären sie haben schlicht und einfach keine Antwort darauf. Ich habe aber immer in Verbindung mit Schwindel Nackenverspannungen und ein Druckgefühl im Kopf auf der Stirn den Ohren und im Hinterkopf. Aber die Ärzte (Neorologen) wissen nicht wie die Zusammenhänge zwischen dem Schwindel und den Kopfschmerzen sind oder was die Äuslöser der Schwindelattacken sind. Sie glauben das ich unter Basilaris-Migräne (Durchblutungsstörung im Hirnstamm) leide und das den Schwindel verursacht. So ganz überzeugt haben die mich aber noch nicht. Ich nehme seit ca. 2 Monaten Betablocker, mit dem Ergebnis dass die Schwindelattacken nicht mehr so heftig und auch sehr viel kürzer sind, so ca. 2-3 Minuten. Vorher dauerte die längste Attacke 3 Stunden. Nur der Schwindel zwischendurch ist immer noch da.

Ich will noch Untersuchungen machen lassen auf Lebenmittelunvertäglichkeit, Borreliose (bei 2 Bekannten wurde das festgestellt u. beide hatten Schwindel) und ein Ultraschall der Gefäße im Hals.- u. Kopfbereich. Es ist schon sehr nervig wenn man Monate von Arzt zu Arzt geht und keiner findet die Ursache. Manchmal bewundere ich mich selbst wie ich das durchstehe.

F]LOTOTbECLOsTxTE


Schwindel...

....kann man auch durch blockierte ,meist Halswirbel bekommen.

Helfen kann da ein Chiropraktiker-Orthopäde versagen da ;-)

MQonhi7x0


Re: Samona

Hi Samoa vielen Dank für deine Erklärung. Bei mir ist der Schwindel immer vorhanden. Mal heftiger und mal weniger stark. Also schliesse ich bei mir persönlich diese Krankheit Morbus Meniere aus. Trotzdem bedanke ich mich noch einmal herzlich für deine prompten Antworten.

Gruss Moni

MPar]k-2x5


@ karl:

Was genau sind Betablocker? Und wie haben sie einfluss auf Deinen Schwindel?

@ Flottelotte

beim Orthopäden war ich schon. Der hat meinen Nacken geröngt und gesagt es sei alles in Ordnung. Dieses Spannungsgefühö im Nacken und Kopf wie Karl es beschreibt hab ich auch oft.

Lohnt es sich trotzdem zum Chiropraktiker zu gehen? Wieso ist der

besser als ein Orthopäde? Kann er Dinge erkennen die er Orthopäde

nicht sieht?

k5arlx7


Hallo Mark

Was Betablocker genau sind weiß ich nicht. Betablocker werden angewendet um das Herz vor Übererregbarkeit zu schützen. Also bei Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Beschwerden usw. und auch als vorbeugende Migränebehandlung, was ja bei mir der Fall ist. Du mußst die Betablocker mindestens 6 Wochen lang einnehmen bis man eine Wirkung spürt. Du mußt dich auch genau an die Dosierung halten. Denn Betablocker senken den Blutdruck und die Herzfrequenz.

Bei mir sollten die Betablocker bewirken dass als erstes die Schwindelattacken ganz weggehen (was auch schon fast gelungen ist) und später auch der Schwindel den ich so zwischendrin oder auch immer tagsüber habe. Die Attacken sind heute nicht mehr so heftig kommen nicht mehr so plötzlich und dauern nicht mehr so lange, höchstens 4 min. Betablocker sollen wenn man so will in der 2. Phase eine Glättung auf der Innenseite der Aterien bewirken was dann die Migräne und den Schwindel heilen soll. So heben mir die Ärzte dies erklärt. Also bei diesem Medikament mußt Du Geduld haben, was bei so einer langwierigen Erkrankung nicht immer einfach ist.

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