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Bandscheibenoperation Hws

AWndremaH1 hat die Diskussion gestartet


Hy,

hat irgendjemand schon eine Bandscheibenoperation an der HWS hinter sich? Wie läuft so etwas ab? Wie lange bin ich danach nicht mehr zu gebrauchen bzw. arbeitsunfähig? Welche Beschwerden hattet ihr denn danach? Seit ihr wieder voll einsatzfähig?

Bitte schreibt mir Eure Erfahrungen. Danke!!!!!!!!

Byby

AndreaH1

Antworten
BUernd xM.


Hallo AndreaH

sag bloss du hast jetzt auch noch ein bandscheibenvorfall im HWS bereich?

meinen arbeitskolegen haben sie dort operiert.

der hat zwei narben vorne am hals.

war 5 monate krank

kommt drauf an was du arbeitest.

by

BerndM

P.S Du scheibst hier im Forum viel,find ich klasse.

ADndredaHx1


Re.: BerndM

Hy BerndM,

danke für Deine netten Zeilen. Ich möchte anderen Menschen helfen, denn es soll niemanden so ergehen wie mir und dann macht es ja auch noch großen Spaß im med1-forum Infos auszutauschen. Ja, leider habe ich evtl. eine Bandscheibenop in der HWS vor mir. Jetzt habe ich schon etwas Angst länger krank zu sein bzw. von meiner Arbeit auszufallen. Ich kann meine Zeit in meinem Beruf frei einteilen, muß aber mit meiner Arbeit (Steuern, Sozialversicherungsbeiträge usw.) sehr zeitnah fertig werden. Ich kann derzeit max. 1 Woche bis 10 Tage ausfallen. Irgendwie muß ich es nach der OP schaffen zumindest Anweisungen an meine jungen intelligenten Damen - die mir zur Seite stehen - geben zu können. Ich liebe und brauche meine Arbeit. Wie ich aus Deinen Beiträgen gelesen habe, hast Du ja auch das Problem mit der Arbeitsunfähigkeit. Ich hoffe sehr, daß du wieder vollkommen gesund werden wirst und drücke Dir ganz, ganz fest meine Daumen und großen Zehen!!!

Also machs gut, BerndM!!!

Byby

AndreaH1

BCine#3611


Hallo,

ich habe die OP seit fast 5 Wochen hinter mir.

Alles fing Mitte Februar an. Plötzlich wurden bei mir der Daumen und der Zeigefinger der rechten Hand taub. Kopfschmerzen hatte ich auch, aber wer geht gleich von einem Bandscheibenvorfall aus. Ich bekam Angst weil die Taubheit rasent schnell voran schritt und ging zum Arzt. Er diagnostizierte einen BSV in der HWS zwischen den Wirbeln 4/5 und 5/6. Er meinte, es ist ein Bandscheibenvorfall, den ich schon länger hätte aber nun das Rückenmark einengt und ich käme um eine OP nicht herum. Nach langem Hin und Her -Termin für MRT, Termin für die Nervenmessung in der Neurologie-bekam ich den Termin für die OP, der 04.06.04. Zwischen Diagnose und OP verging soviel Zeit, so daß sich ein Kribbeln in den restlichen Fingern der rechten Hand und beiden Beinen auch noch ausbreitete.

Beim Aufnahmegespräch im Krankenhaus erklärte mir der Arzt, daß man im Normalfall 8 Wochen nach der OP wieder fit ist. Aber bis zur vollständigen Wiederherstellung 2-3 Monate vergehen.

Die OP verlief sehr gut. Sie dauerte ca. 2 Stunden und wurde per Mikrochirurgie durchgeführt. Ich wachte ohne Wundschmerzen auf. Mir wurde ein Stück Beckenknochen entnommen und von vorn durch den Hals in die Wirbelsäule eingesetzt. Eine Halsmanschette wurde mir noch während der OP angelegt. Die Drainage am Hals wurde mir am nächsten Tag gezogen und die am Beckenknochen einen Tag später. Dann konnte ich auch schon aufstehen. Nach drei Tagen konnte ich auch mittels Duschpflaster duschen gehen. Aber die Manschette durfte ich nur zum Hals-waschen ablegen und dann sofort wieder anlegen. Ich trug und trage sie auch jetzt noch ständig. Ich bekam nun jeden Tag eine Fangopackung von der Physiotherapeutin, da man automatisch den Hals steifer hält und der Rücken durch diese ständige Haltung schmerzt. 10 Tage nach der OP wurden mir die Fäden gezogen. Bei mir bildete sich während der Zeit ein Hämatom an der Hüfte, wo das Stück Knochen entnommen wurde (ist aber eine Ausnahme, nicht die Regel!), so daß ich insgesamt 15 Tage im Krankenhaus lag. Normalerweise wird man am Tag des Fäden-ziehens entlassen. Der Bluterguß lief aber durch die Narbe alleine ab, so daß mir ein Absaugen erspart blieb. Ich fragte auch im Krankenhaus nach den Heilungschancen, ich wurde aufgeklärt, daß sich ein Nerv -wenn überhaupt- pro Tag nur 0,5 mm regeneriert.

In der Zeit erklärte man mir auch, was ich in den nächsten 6 Wochen einzuhalten habe: nicht schwer tragen, nicht über Kopf arbeiten nicht mit dem Kopf nicken und die Manschette ist permanent zu tragen d.h. auch während des Duschens und Schlafens. Mit allem komme ich gut klar, auch mit dem Ding zu schlafen.

Wieder bei meinem behandelnden Arzt erfuhr ich, daß nur ein Wirbel operiert wurde, warum, kann er sich auch nicht erklären, vielleicht hat man bei der OP gesehen, daß das noch nicht notwendig ist.

Am 26.07. muß ich wieder zur Neurologie, dort wird mir die Manschette abgenommen und alles weitere erklärt. Aber die Manschette soll ich auch danach noch ab und zu tragen und nicht sofort ganz weglassen. Eine Reha wird wohl bei mir nicht vorgenommen, da der Hals ruhen muß. Ich werde dann zur Physiotherapie überwiesen.

Jetzt geht es mir so einigermaßen, die Hüfte schmerzt noch bei längeren Spaziergängen und auf der rechten Seite (wo die Narbe ist) kann ich noch nicht liegen. An der Taubheit der Finger und der Beine hat sich leider noch nichts geändert, aber vielleicht bin ich in der Sache zu ungeduldig.

Ich muß dazu sagen daß ich mit der Geschichte von der Klinik ausgegangen bin, in der ich lag. Die OP-Methode usw. von Klinik zu Klinik anders sein.

Viele Grüße von

Sabine!

A@ndrFeaHx1


Re.: Bine3611

Hy Bine3611,

danke für die Info! Bin immer noch dabei das alles zu verdauen. Ich habe vor der OP keine Angst, habe aber ein Problem mit der Halsmanschette. Durch die TOS-OP's und Neurolyse am plexus brachialis (Armnervengeflecht) habe ich eine schlimme Vernarbung (unter der Haut) im Hals und Schulterbereich, die - nach - einer leichten Berührung (die Berührung selbst tut nicht weh) für viele Stunden extrem schlimme Nervenschmerzen hervorruft, so daß ich z. B. keinerlei Halskette tragen kann. Nichtmal ein Arzt darf meinen Hals und bestimmte Stellen meiner Schultern berühren. Die dadurch ausgelösten Schmerzen bekomme ich mit meinen bisherigen Schmerzmitteln Temgesic (Betäubungsmittel) und Novaminsulfon (Metaminzol Natrium bzw. Novalgin) nicht in den Griff. Das muß ich mit meinen Ärzten noch besprechen. Vielleicht haben die ja eine Möglichkeit das Nervengeflecht in dieser Zeit irgendwie zu betäuben. Das nächste Problem das ich noch lösen muß, ist meine lange Ausfallzeit in der Arbeit zu organisieren. Irgendwie muß ich das schaffen. Das "Kribbelgefühl" kenne ich, da ich nach meiner 1. TOS-OP 1987 gelähmt war. Am Anfang war mein ganzer Arm und meine Hand absolut gefühllos (wie wenn es sich um ein Körperteil von jemandem anderes handeln würde) und später kam dann das Gekribble. Dieses "Gekribble" war anfangs ekelhaft (igitt!) und später wurde es irgendwie tauber, die Intensivitität ließ nach. Jetzt ist es ganz ok. Du kannst für die Regeneration der Nerven auch etwas tun. Nimm über einen langen Zeitraum die Vitamine B1, B6 und B12. Das habe ich damals auch genommen und ich glaube schon, das dies was gebracht hat. Zu einer der Nebenwirkungen dieses Vitamincocktails gehört allerdings, daß Dich die süßen kleinen Schnacken und Mücken nicht mehr so gerne stechen. Ist doch nicht schlecht, oder? Also Bine3611, danke, danke, danke!

AndreaH1

B7i,ne3671x1


Hallo Andrea!

Bitte, bitte, bitte...gern geschehen ;-)

Zu Deinem Nervenproblem in Hals und Schulter, irgendwo in diesem Forum habe ich gelesen, daß jemand diese Manschette nur 3-4 Tage nach der OP tragen mußte und danach nur noch nachts. Also wie schon geschrieben, die Behandlungsmethoden werden von Klinik zu Klinik anders sein.

Zu dem Kribbelgefühl: Das mit den Vitaminen habe ich mir gleich aufgeschrieben. Das Kribbel-bzw. Taubheitsgefühl in den Fingern hat sich nicht gebessert, irgendwie "gewöhnt" man sich auch daran, daß sich alles was man anfaßt, wie durch Watte anfühlt, oder als hätte man 2 Paar Handschuhe an. Schlimmer ist das Gefühl in den Beinen sobald unser Fußboden nur gering vibriert, dann ist das Vibrieren in den Beinen ...zig mal so schlimm, als würde man einen Gong schlagen und er dröhnt noch Minuten später.

Deine Lähmungserscheinungen in Arm und Hand die Du hattest, habe ich so ähnlich wenn ich mit auf dem Rücken liegend mit den Armen hinter dem Kopf verschränkt schlafe. Aus dieser Position bin ich zweimal, im Krankenhaus und zu Hause wach geworden und dachte, mir ist der Arm abgefallen, als ich ihn berührte, hatte ich das Gefühl, als wenn ich einen fremden Arm anfasse. Er hing leblos am Bett herunter und ich mußte ihn mit der anderen Hand wieder auf's Bett legen. Es war aber nicht das Gefühl daß man beim normalen Einschlafen von Beinen oder Armen kennt. Ich bekam höllische Angst und schlafe seitdem nicht mehr mit den Armen hinter dem Kopf. Das Gefühl war nach einigen Minuten wieder da. Vielleicht war in dieser Position ein Nerv abgeklemmt.

Zu Deinem Arbeitsausfall: Wie schon beschrieben, 8 Wochen nach der OP wirst Du wieder fit sein. Am Tag der Entlassung habe ich aber gleich wieder angefangen den Haushalt zu schmeißen, man muß sich allerdings dazu zwingen, alles behutsam zu tun. Also, Du kannst fast alle Tätigkeiten sofort wieder ausführen, da muß man nicht 8 Wochen warten. Und da Du nicht im Kohleschacht :-D oder im Tiefbau arbeitest und Du Deine Arbeit frei einteilen kannst, ist das kein Problem. Über das Autofahren hat mich bisher keiner aufgeklärt, aber das traue ich mir auch bis jetzt noch nicht, da ich wegen der Manschette nicht die Übersicht nach links und rechts habe.

Lasse Dir das aber unbedingt operieren und warte nicht zu lange. DIE GESUNDHEIT GEHT VOR!!! Als mir der Arzt erklärt hat, was alles passieren kann, wenn man es nicht operieren läßt -z.B. können die Nerven so stark betroffen sein, daß man unter sich macht und es nicht mehr merkt- dann ist der Arbeitsausfall das kleinere Übel.

Du kannst Dich auch hier: [[http://www.Bandscheibenvorfall.de]] informieren.

Viele Grüße

von der Bine!

ACnFdreaxH1


Re.: Bine3611

Hy Bine3611,

Du hast sicherlich beim Schlafen - mit dem Arm über Kopf - das Armnervengeflecht beleidigt. Wie Du beschrieben hast, ist anfangs der Arm wie tot, aber das gibt sich nach einigen Minuten wieder, wenn Du den Arm in eine andere Position gebracht hast. Dennoch liebe Bine3611, versuch das das möglichst nie wieder passiert!!

Ich kann nur in bestimmten Stellungen auf einem speziellen Kopfkissen liegen und habe mir das auch beim Schlafen unterbewusst angewöhnt.

Du hast durch den Bandscheibenschaden Nervenschäden davongetragen. Das Kribbelgefühl lässt erst nach mehreren Monaten oder Jahren langsam nach. Dann werden diese Körperteile tauber, es kribbelt nicht mehr so stark. Ich habe mit meinen Händen keine Wärmetemperaturempfindung mehr, allerdings tut mir Kälte weh. Wenn ich etwas berühre, wußte ich anfangs nicht, ob ich bereits darauf gedrückt habe. Beim Telefonieren ist das bescheuert. "Entschuldigung, falsch verbunden." Übrigens auch für Dich wäre ein Telefon mit Kopfhörer gut. Du darfst keinesfalls den Hörer zwischen Schulter und Ohr einklemmen! Bitte denk darüber nach. Die Gefühllosigkeit wurde mehrere Monate nach meiner Lähmung besser. Danach kam die Kribbelzeit. Jetzt fühle ich die Dinge, wie wenn zwischen meinen Fingern und den Gegenstand ein Netz liegen würde. An manchen Tagen sind die Schmerzen allerdings so stark, daß ich nur noch gerade bewegungslos im Bett liegen kann. Sobald ich meinen Kopf hebe, wird mir dann übel. Da hilft dann nicht mal Paspertin. Das kenne ich bereits seit mitte der 90er Jahre. Wenn's ganz schlimm ist, wird meine Stimme heißer, obwohl ich keine Erkältung oder so habe.

Das Gefühl mit Deinen Beinen tut mir leid! So schlimm es jetzt klingt, aber ich glaube, das das über einen sehr langen Zeitraum so bleiben wird. Aber nicht verzagen. Es wird im laufe der Jahre besser. Bis dahin mußt Du versuchen, Dich an dieses bescheuerte, besch.... (issene) Gefühl zu gewöhnen. Nimm aber unbedingt die Vitamine.

Danke für den Tipp mit meiner Arbeit. Ich habe den idealen Arbeitsplatz. Mein Telefon hat Kopfhörer und ich sitze auf dem besten Bürostuhl den es gibt (mit Kopfstütze und ziemlich beweglich, so daß ich den ganzen Tag darauf herumbalanziere). Da ich meine Zeit selbst einteilen kann, kann ich - wenn's mir bescheuert geht - mich hinlegen und einfach später anfangen. Meine Arbeit muß allerdings immer sehr pünktlich fertig sein, so daß es passieren kann, das ich bis Mitternacht noch in meinem Büro sitze. Dies ist derzeit aber nicht der Fall, weil mein weibliches Team mich sehr, sehr gut unterstützt. Derzeit werde ich - dank meiner Damenmannschaft - spielend mit meiner Arbeit fertig und habe sogar etwas mehr Freizeit. Es gibt aber halt so manche Dinge, wo nur ich die Entscheidungen treffen kann und auch die Verantwortung übernehmen muß. Ich möchte keinesfalls meine Leute im Stich lassen. Es wird schon gutgehen.

Ich brauche noch einige Untersuchungsergebnisse für die OP, die mir hoffentlich ein Leben zurückgeben wird, wo meine Einschränkungen nicht ganz so radikal wie derzeit sind. Ich weiß, das ich durch mein TOS niemals ein normales Leben führen kann, aber ich will wieder tanzen, schwimmen und mich nicht ganz so eingeschränkt bewegen können, ohne dann später viele Stunden bewegungslos im Bett herumliegen zu müssen. Vielleicht klappt das.

Jetzt habe ich Dich etwas vollgelabert. Entschuldigung!

Liebe Bine3611, Du hast mir mit Deiner Info sehr geholfen!

Ein riesiges Dankeschöne von

AndreaH1

Boinej361r1


Hallo Andrea!

Du hast mich sicherlich nicht vollgelabert, ich bin froh, daß ich mit meinen Sympthomen nicht alleine da stehe. Noch dazu, als mir viele Operierte im Krankenhaus berichteten, daß ihre Beschwerden seit dem Aufwachen von der Narkose wie weggeblasen waren. Das zieht einen ganz schön runter und man wird ungeduldig.

Bekommt man die Vitamine in der Apotheke? Ich möchte sie mir nicht im Drogeriemarkt kaufen, denn dort bekommt man sie meistens nur als wasserauflösende Tabletten. Und das bekomme ich nicht herunter, damit habe ich so meine Schwierigkeiten (würgen!!!), ich brauche z. B. nur ACC-akut zu riechen, dann geht es schon los.

Ich möchte sie lieber als Tabletten schlucken.

Übrigens, was heißt TOS??

Nochmal zur Arbeit: Ich habe beim längeren Sitzen (wie jetzt auch am PC) ein verspanntes Gefühl in der Genickgegend, sicherlich durch die steife Kopfhaltung wegen der Halsmanschette. Aber zwischendurch stehe ich dann mal wieder auf und laufe ein wenig herum oder ändere die Sitzstellung. Das wird bei Deinem ergonomischen Bürostuhl kein Problem sein.

Liebe Grüße

von der Bine!

AMndireaHx1


Re.: Bine3611

Hy Bine3611,

also die Vitamine B1-B6- und B12-Kombination bekommst Du nur in der Apotheke. Bitte nimm die Tablettenform. Es sollten allerdings alle 3 Vitamine enthalten sein. Aber Achtung: Du brauchst trotzdem viel Geduld. Soviel ich weiß regeneriert sich ein Nerv am Tag zwischen 0,55 und 1 mm. Ohne Kopfstütze könnte ich einen Bürotag nicht überstehen. Privat habe ich eine Releaxeliege, denn da kann ich meinen Kopf immer entspannt ablegen ohne sitzen zu müssen. Da ich keinerlei Krankengymnastik machen darf, ist mein Bürostuhl ideal. Ich schwanke da immer hin und her und ohne das ich es merke werden meine Rücken- und Halsmuskeln trainiert. Meine lieben Muskeln müssen ja das Schwanken ausgleichen. Der Stuhl ist von Haider und heißt Bioswing. Wenn Du näheres wissen willst, gebe ich Dir die Anschrift vom Hersteller durch. Du mußt das Gerät vorher aber unbedingt ausprobieren und überprüfen, was Deine HWS dazu meint. Jeder Mensch reagiert da anders. Durch das Tragen der Halsmanschetten sind Deine Halsmuskeln geschwächt. Wichtig ist, das Du ständig "unruhig" sitzt und Dich möglichst oft bewegst. Du solltest bei den Bewegungen herausfinden, was Dir gut tut und was nicht. Die Bewegungen die Beschwerden verursachen, läßt Du bitte vorerst bleiben und besprichst dies mit Deinem Arzt. Also zu meinem ekligen TOS. TOS ist englisch und heißt Thoracic (von Thorax als Brustkorb) Outlet (Auslaß) Syndrom. Bei mir werden in der Schultergegend die Armnerven bei bestimmten Bewegungen gequetscht. Derzeit sind meine inneren Narben die Ursache. Vor meiner 1. OP wurden die Arterien durch das Heben meiner Arme - bei Vorhandensein von Halsrippen, die so groß wie eine 1. Rippe waren - soweit abgedrückt, daß keine Durchblutung zu den Armen mehr möglich war. Also die Durchblutung wurde ausgelassen. Vielleicht heißt es deswegen so. Es ist allerdings gut, daß diese Erkrankung nicht sehr häufig vorkommt. Ausgerechnet ich muß dieses bescheuerte TOS haben. Leider haben meine Beschwerden mit 17 Jahren angefangen. In der Zeit wo mein Skelett mit dem Wachsen langsam aufgehört hat und der Beginn der schönsten Zeit im Leben einer Frau ist. So ein Sch.... Aber mir geht es immer noch gut, wenn ich andere Menschen anschaue, die z. B. mit Lähmungen im Bett liegen oder an den Rollstuhl gefesselt sind. Nicht mal ein Arzt sieht mir äußerlich an, daß ich nicht gesund bin. Manchmal glauben sie mir erst, wenn sie die Befunde lesen. Mein gutes Aussehen hält mich psychisch gesund. Manchmal glaube ich sogar, daß mich diese Erkrankung sehr stark gemacht hat. Liebe Bine3611, Du hast die Hölle hinter Dir. Ab jetzt geht es bergauf - zwar langsam, aber sicher - mit Dir. Habe Geduld. Ich weiß es ist manchmal eklig, wenn Du das Vibrieren am Boden spürst, aber Du wirst auch damit fertig, so wie Du mit allem anderen auch fertiggeworden bist.

Halt die Ohren steiff!!!

Byby

BIine3N611


Hallo Andrea,

natürlich halte ich die Ohren (und den Kopf ;-))steif. Es kann nur noch besser werden. Ich danke Dir erst mal für die nützlichen Tipps und werde mich sicherlich mal wieder hier sehen lassen. Für Dich und Deine bevorstehende OP wünsche ich Dir alles Gute.

Liebe Grüße

von der Bine!

AInd0reaHx1


Re.: Bine3611

Danke Bine!!!

BDinSe361x1


Falls es noch interessiert: Es ist nicht auszuschließen, daß auch ein Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule bei mir vorliegt (wegen der Nervenprobleme in den Beinen). Deshalb habe ich den nächsten Termin zum MRT, 25.08.04, bekommen....schöner Mist!!!

Viele Grüße

von der Bine!

APnjdrheaHx1


Re.: Bine3611

Hy Bine3611,

ich habe gestern beim CT und nochmaligen MRT erfahren, daß ich auch noch einen 2. Vorfall in der HWS habe. Jetzt sind es C4/C5 und C5/C6. Es ist einfach frustrierend!

Wir haben anscheinend nur Pech!

Gute Besserung!!

By

Bline>36x11


Hallo Andrea!

Das ist ja ein schöner Mist. So wie es bei mir war:C4/5 und C5/6. Bei der OP wurde dann aber bloß ein Wirbel operiert (vielleicht war der andere Wirbel nicht so schlimm betroffen). Gott sei Dank, wurde das bei Dir noch rechtzeitig entdeckt, so daß sie bei der OP gleich beide Wirbelschäden beheben können und Du nicht 2x unter das Messer mußt.

Ja, stimmt, wir haben anscheinend nur Pech. Einmal damit angefangen, kommen immer mehr Problemchen dazu.

Liebe Grüße von

der Bine!

A'nd_reaH1


Re.: Bine3611

Hy Bine3611,

bei uns beiden kann es - glaube ich - nur besser werden.

Wir lassen uns halt nicht unterkriegen und bestimmt nicht von so dämlichen Bandscheibenvorfällen in unserer wunderschönen HWS!

Niemals!!!

By

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