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War das eine Schlafparalyse oder ein Obe?

L3orelexi3 hat die Diskussion gestartet


Heute früh - zwischen 03:00 und 05:30 passierte folgendes:

Mein Freund schlief im Wohnzimmer während ich in seinem Schlafzimmer schlief. Ich wurde kurz wach und anschließende versuchte ich wieder einzuschlafen. Ich lag dabei auf dem Rücken. Ich merkte wie ich in den Halbschlaf geriet - ich war aber noch etwas bei Bewustsein. Plötzlich spürte ich ein enormes Energiefeld, ich bekamt ganz deutlich mit, wie ich immer tiefer in den Sog geriet und eine derartige Schwere auf mir lastete, ich hörte wie es auf mich (eher versuchte in mich) hineinzurennen. Ich war wie gelähmt, versuchte meine Lippen zu bewegen, um nach meinem Freund zu rufen. Es gelang mir nicht, mein ganzer Körper war gelähmt und steif. Mit aller Kraft versuchte ich meine Augen zu öffnen - es gelang mir sehr schwer, dann hatte ich es geschafft, nach dem die Augen öfter auf und zugingen. Ich rief meinen Freund und er kam zu mir und legte sich neben mich.

Eine Weile blieb ich wach, weil ich einfach Angst hatte, dass es wieder passiert. Dann legte ich mich wieder auf den Rücken und das gleiche passierte wieder ich versuchte wieder mich von dieser lähmenden schweren Kraft zu befreien, wieder versuchte ich, meinen Freund anzusprechen, es veruchte, mich in den Schlaf zu treiben, aber ich war stark genug, mit aller Kraft meine Augen zu öffnen um meinen Freund anzusprechen. Er schlief aber weiter.

Dann blieb ich wieder eine Weile wach und versuchte später seitlich liegend einzuschlafen, aber irgend wie trieb es mich wieder auf den Rücken. Ich spürte dass es wieder kamm, aber etwas anders, kurz sprürte ich diese Lähmung und dieses Schwere, ich wehrte mich dagegen, dann hörte ich wie meine Katze nach mir mautzte (ich habe eine Katze, die aber bei mir zu Hause wohnt - mein Freund und ich wohnen nicht zusammen). Plötzlich dachte ich:"Hier muss ich keine Angst haben, meine Katze darf ruhig in mein Innerstes." Ich sahr schemenhaft, wie sie an meinen Kopf vorbeilief und ich spührte ihr Gewicht und ihr Laufen auf meinem Bauch (ich empfand es als die Rettung oder auch Vertrautheit). Doch dann geschah etwas eigenartiges: Meine Katze löste sich auf und eine riesige Wellenschwingung in meinem Körper durchfuhr mich, es kribbelte. Als diese Welle meine Füße verließ. Ich war dabei bei Bewustsein und zwischendurch auch im Halbschlaf.

Dann weckte ich meinen Freund, weil ich nicht allein sein wollte. Anschließend versuchten wir wieder zu schlafen. Diesmal war ich bei vollem Bewustsein. Ich hörte zwei mal ein Geräsuch - als ob jemand mit den Zähnen nach etwas schnappen wollte. Ich dachte, dass mein Freund sich einen Scherz erlauben wollte und fuhr ihn deswegen an. Er stritt alles ab und meinte nicht gehört zu haben.

Nach ein paar Minuten ging ich dann ins Wohnzimmer und sah fern, weil ich einfach Angst hatte.

Beim Frühstück erzählte mir mein Freun, dass er, als ich ins Wohnzimmer ging, ein einziges Mal dieses Geräusch gehört hatte. Da war ich aber nicht dabei.

Wer kann mir ernsthaft etwas dazu sagen?

Lorelei3

Antworten
q8uit6te


Das Selbe ist mir schon zwei mal passiert. Ist zwar schon ca 12 Jahre her ich kann es trotzdem nicht vergessen.

Ich wachte nachts auf und konnte mich nicht bewegen. Ich hatte das Gefühl, eine gewaltige Energie oder Sog wie du es beschreibst würde durch meinen Mund in meinen Körper strömen. Das ganze mit einer unglaublichen Geschwindigkeit, so wie wenn ein Schnellzug durch einen engen Tunnel fährt. ( Dieser Vergleich trifft es am besten) Ich glaube das hört sich komisch an für jeden der es noch nie erlebt hat :-/

Ich hatte panische Angst und wollte schreien. Aber das war mir unmöglich. Mein Mund war weit geöffnet und kein Laut drang über meine Lippen. So lag ich eine Ewigkeit da und starb fast vor Angst.

Einmal erlebte ich das in der Schwangerschaft es war ähnlich, nur hatte ich das Gefühl diese Energie würde aus der Wand neben meinem Bett kommen und in meinen Bauch Strömen. (Selbe Panik).

Verrückt, nicht wahr?

Ich bin mir sicher, dass ich wach war.

e8x-azuobxi


Da Sie die Paralyse bewusst wahrgenommen haben und auch dagegen ankämpfen konnten, würde ich sagen es sit die OBE.

Hab derartige Erlebnisse seit frühester Kindheit. Geschieht es bei mir (ca. 20 - 30 x im Jahr) spüre ich beim "Einschlafen" zunächst einmal ein massives Unwohlsein, oft verbunden mit Angstzuständen. Auch okkustische und visuelle Halluzinationen, die extrem Furcht einflößend sein können, kenne ich zu genüge. Oft Schlafe ich gar nicht wirklich ein, sondern es geht direkt in die Paralyse über. Es geht also nicht zwangsläufig ein Aufwachen voraus, da man oft gar nicht wirklich einschläft.

Regelmäßig spielt mir mein ganzer Körper auch ein intensives Schmerzempfinden vor. Hab mich untersuchen lassen, organisch alles in Ordnung, es sind Phantomschmerzen. Schlafe ich in diesem Zustand aber tatsächlich ein, werde ich nicht selten von sehr realistischen, intensivsten Albträumen geplagt. An erholsamen Schlaf ist in diesen Nächten also oft nicht zu denken.

Für alle, die solche Erlebnisse öfter haben, und auch die Kraft gegen die Paralyse anzukämpfen, empfehle ich:

ist es Ihnen gelunden, wieder ganz wach zu werden, aufstehen, halbe Stunde rumlaufen und erst einmal wieder zur Ruhe kommen, erst dann wieder Schlafen legen. Ansonsten wiederholt sich das Drama wenig später wieder.

Hab im Internet recherchiert. Die Schlafparalyse scheint der Ursprung vom Mythos des Nachtalp zu sein, denn in diesem Zustand hat man oft halluzinogene Erlebnisse, die sich auch in Form Monströser Gestalten/Erscheinungen außern können... Und keine Panik - solche Erlebnisse haben nicht zwangsläufig etwas mit psychischen Störungen zu tun. Diese "Erkrankung ist seit dem Mittelalter", vielleicht sogar früher schon, weit verbreitet. Sie ist unangenehm, aber nicht unbedingt Bedorgnis erregend.

BLilOlie


Bis heute wusste ich nicht, wie es heißt, das ich seit vielen Jahren habe. Weil es letzte Nacht extrem heftig war, begab ich mich heute auf die Google-Suche.

(Ärzte, die ich bei anderen Gelegenheiten etwas lustlos und nebenbei fragte, reagierten nicht sonderlich interessiert. Lag an mir.)

Es tritt mal öfter, mal seltener auf, meist oder vielleicht auch nur in Zeiten erhöhter psychischer und/oder physischer Belastung. Ich habe keine Schmerzen, keine Halluzinationen, nur in dem Moment der fast völligen Lähmung Todesangst. Ich bin währenddessen davon überzeugt, wenn ich nicht dagegen angehe, mich aus der Lähmung befreien, sie lösen kann, mich stattdessen (bleiern müde, in größter Versuchung, wieder einzuschlafen) fallen lasse, wäre dies das Sterben. So fühlt es sich an.

Anfangs passierte es nur beim Einschlafen, und zwar vor allem dann, wenn ich durch Sorgen und Grübeln vorher sehr lange wach lag. Seit einiger Zeit auch mitten in der Nacht aus dem Schlaf heraus.

Meine Augen sind leicht geöffnet, ich sehe meine Umgebung (schlafe mit 'Nachtlicht'), beginne dann mit der restlichen minimalen Bewegungsfähigkeit zu schaukeln, bemühe mich darum, an den Rand des Bettes zu gelangen, um herauszufallen - und somit die Paralyse zu beenden.

Dies schaffte ich bisher immer, manchmal dauert es unerträglich lange.

Ich nehme dann Magnesium, und zwar viel (Magnerot Classic, kauen, geht sofort ins Blut), weil ich mir überlegte, es könne etwas wie eine Verkrampfung sein. Es hilft.

Meist war es mir am nächsten Tag nicht mehr sehr wichtig - allmählich ändert es sich, weil es schlimmer zu werden scheint.

BbatuJhaxn


Ich kann euch beruhigen. Noch real es schein mag. Man sieht sich um bei dieser Paralyse und guckst sich seine Umgebung an ob es den wirklich real ist und man nicht in einem Traum ist.

Zumal empfindet man es als Real, weil man genau in seinem Bett liegt und seine unveränderte umgebung anscheut wie im realen Leben. Aber euer Gehirn gaukelt euch was vor.

Diese Paralyse, wie ich es schon 5 mal hatte, zuletzt gestern erscheint im Traum.

Habe gerade wo anders gepostet einen alten Traum, wo ich den hatte ich mir dann noch sicherer war und ohne Zweifel sagen zu könne, dass es nur im Traum auftritt.

Zuvor meinte ich sogar auf mein leben schwören zu können, dass es real war, da ich in diesesm Sog im Traum bestätigung gesucht habe sprich die Umgebung, dass alles real ist, aber ist es nicht.

Weil in meinem vorletzten Traum hörte die Paralyse auf, wollte zuvor nach Hilfe schreien, weil neben meinem Zimmer meine Eltern waren und ich den Fernseher dessen Lautstärke, gerade durch die Paralyse durch dieses Elektro magnetische Resonanz schreien wollte und mir Hilfe verschaffen wollte, ging natürlich nicht.

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Aufjedenfall....... hörte die paralyse auf, ich beruhigte mich in meinem bett ganz kurz und nahm meinen Mut zusammen und ging ganz zügig zum Wohnzimmer und hä ??? ??? da war niemand kein Fernseher an. Keine Eltern. hä ??? ??? ?

Ab da wusste ich , dass solche sachen nur im Traum passieren, egal wie sehr man sich mit seiner Umgebung bestätigt im Traum , dass doch alles Real ist. Es ist schwierig Real von Traum zu unterscheiden. Was was jetzt real ist.

Allerding hatte ich am nächsten Tag richtige Zweifel und war mir auch nicht sicher ob ich wirklich nach dieser beendete paralyse unbewusst aufgewacht war und ins Wohnzimmer ging und niemand dort sah, wo aber kruz zuvor noch meine eltern Fernsehen sahen.

Oder bin ich im Traum selber aufgewacht und es war immer noch ein Traum keine Ahnung.

Mit solchen sachen und anderen dingen kann mann gar nicht zum psychologen erst gehen, ich meine der denkt doch, was bin ich den für einer, zu mal ich 5 solcher träume hatte mit paralyse und nur in diesem jahr und 3 Träume die wirklich wirklich komisch waren und echt.

Also würde ich das aufschreiben würde ich ein Kino Blockbuster draus machen.

Bzillixe


Erstaunlich, liebe/r Batuhan. Das erste Mal passierte es mir in einem kleinen Hotel an der Ardeche, erster Aufenthalt dort, erste Nacht. Es war Morgengrauen, ich sah die mir vorher fremde Einrichtung des Zimmers und durch die Balkontür die (wunderbare..) Landschaft. Es geschieht in fremden Betten wie im eigenen. Zurückhaltung mit unqualifizierten Ratschlägen und Sechzehntelwissen. Gruß.

B=illfie


Pardon, ich hatte das 'Eltern' überlesen, Du bist vermutlich noch sehr jung. Kein seriöser Psychologe dächte oder sagte: "Was ist der denn für einer?", sondern würde Dir helfen, Dich ggf. an einen Neurologen verweisen.

Viele Grüße - gute Besserung!

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