» »

Mrt mit Angio?

sRchwa`nkxi


MRT ohne Befund

Hallo ihr Lieben, :-)

also,ich habe das MRT mit Angio hinter mich gebracht.

War absolut nicht schlimm!!!

Bei der Untersuchung wird einem erst eine Kanüle gelegt,durch welche dann während des MRTs das Kontrastmittel läuft.

Dies passiert aber nur für ca. 1 Minute und man spürt es überhaupt nicht.

Die Ärzte haben,sollte man wirklich einmal allergisch darauf reagieren,auch sofort ein Gegenmittel parat,wurde mir versichert.

Auch die Röhre ist nicht beängstigend.

Man wird nur mit dem Kopf hineingefahren und bekommt auf den Kopf einen Helm,an dem ein Spiegel befestigt ist,durch den man die ganze Zeit die Ärzte sehen kann.Ausserdem bekommt man eine Klingel in die Hand,für den Notfall.

Die Untersuchung an sich ist absolut schmerzfrei,nur halt durch die Klopfgeräusche,die das Gerät verursacht etwas laut.(man bekommt Ohrstöpsel)

Danach dauert es nur ein paar Minuten,und es wird einem direkt der Befund mitgeteilt.

Die Bilder mit Angio sind gestochen scharf und man kann die Gefässe super gut sehen.

Also,bei mir war alles in Ordnung.

Jetzt stehe ich also wieder am Anfang. :-/

Auf der einen Seite ist man froh,das nichts am Kopf ist,denn wer lässt sich gerne am Kopf evtl operieren.

Auf der anderen Seite ist man total deprimiert,weil ja somit auch keine Ursache für den Schwindel zu erkennen ist.

Anfang Oktober lasse ich nun noch eine Angiographie vom Hals machen,da ich wie ihr oben in meinen Berichten lesen könnt,ja den Verdacht habe,das dort die Wurzel des Problems ist.

Also heisst es erstmal,weiter schwindelig durch die Gegend wanken und weiter hoffen.

Leute, ich sage Euch,wenn das auch nichts bringt,weiß ich auch nicht mehr weiter. :°(

Geanu wie Moni hat auch mein Mann den Verdacht,das hier ein neues Phänomen aufgetreten ist,und noch keiner darüber Bescheid weiß.

Den soviele leiden plötzlich unter Schwindel.Alle psychosomatisch?

Sorry,aber sind wir inzwischen so weich,das und jedes "Problem" zum anfälligen Patienten macht?

Icj werde mich wenn die Untersuchung nichts bringt,nach einer psychosomatischen Therapie umsehen,denn das ist ja dann nur noch das einzige was bleibt.

Allerdings kann ich mir nicht vorstellen,das ich bis vor 3 Jahren alles auf die Rolle bekommen habe und von einem Tag auf den anderen psychosomatisch erkrankt sein soll.

Aber ich werde nichts unversucht lassen,denn ich will wieder ein normales Leben führen.

Sonst krieg ich echt nich Depessionen und dann behalten die recht. :-D

Sorry für meine etwas sarkastische Aussage über Psychologen,aber ist einfach meine Unkenntnis und meine Unwissenheit.

Ist schwer nachvollziehbar,das ein Schwindel nichts organisches sein soll.

Wünsch Euch alles Liebe und freu mich,wenn ihr wieder hier ins Forum schreibt.

Kommt man sich nicht so alleine vor. ;-)

schwanki *:)

MqoLni7x0


Re: Schwanki

Hallo Schwanki

Vielen Dank für deinen Bericht wie es dir ergangen ist. Es ist wirklich depremierend zu hören, dass wieder einmal ein Untersuch ohne Befund vorrüber gegangen ist. Tut mir leid für dich!

Lass den Kopf trotzdem nicht hängen und denke daran, es muss eine logische Erklärung hinder dem Schwindel stehen. Man kann nicht immer alles auf die Psyche schieben, auch wenn es das einfachste für die Àrzte ist. Wir bleiben am Ball. Den die restlichen Jahre will ich sicher nicht so verbringen. Zumal ich immer mehr anfange, neidisch auf die Fahradfahrer zu sein, die sich schnell und ohne Schwindel fortbewegen, was mir nicht mehr möglich ist. Letztes Jahr war ich in einem tiefen Loch, weil ich keinen Sport mehr treiben konnte. Aber mittlerweilen versuche ich trotz des Schwindels aktiv zu bleiben. Alles Gute und viel Kraft!

Moni

L=upxo049


Hallo Schwanki & Moni,

Erstmal ganz betont einen Glückwunsch, Schwanki, dass das MRT ohne Befund war. Damit sind doch schon einige schwere, in Frage kommenden Erkrankungen ausgeschlossen und darüber solltest Du sehr froh sein. Auch wenn die Beschwerden dadurch natürlich keine Spur besser werden, es gibt wirklich keinen Grund, diese Tatsache als depremierend zu empfinden. Es gibt übrigens sehr wenige Krankheiten des Gehirns (bis auf manche Tumore oder Zysten), die durch eine Operation zu heilen wären. (Nach dem einfachen Motto, "Fehler gefunden - Fehler enttfernt - Beschwerden vorbei"). Sollte man sich auch mal vor Augen halten. Hätte man nämlich eine Diagnose aus einem Kopf-MRT, wüsste man zwar endlich Bescheid, aber es gibt in den meisten Fällen noch lange keine einfache Heilungsmöglichkeit.

O.K., aber ich habe das alles selbst genauso erlebt und kann das deshalb gut nachempfinden.

Auch Deine Gedankengänge, Schwanki, in Bezug auf Psychosomatik, sind für mich durchaus nachvollziehbar, da ich ähnlich "gestrickt" bin und so krampfhaft nach einer streng logischen, wissentschaftlich fundierten, eindeutigen (körperlichen) Diagnose gesucht habe, die ich (...heute Gott sei Dank) trotz sehr systematischer Suche nie bekommen habe. Auch die Tatsache, daß es einen von heute auf morgen getroffen hat, daß man vorher nie Probleme hatte, dass man immer fit war und sein Leben meisterte usw, usw.. All das macht die Sache nicht einfacher. Bei mir führte es sogar dazu, dass das Umfeld sagte, "wenns DEM so schlecht geht", der muss eine böse Krankheit haben.

Ein Satz ist mir noch aufgefallen "Sind wir inzwischen so weich, daß uns jedes Problem zum anfälligen Patienten macht ?". Ich glaube inzwischen das Gegenteil. Wir sind so hart (bzw. das Leben verlangt es häufig....), daß wir ständig über unsere Grenzen gehen, ohne es zu merken, bis der Körper sich mit Symptomen meldet.

Ich weiss, das "Psycho-Gequatsche" hilft wenig, so lange es einem schlecht geht, aber das ist es, was mir dazu eingefallen ist.

Erstmal noch viel Kraft und nie aufgeben !

Viele Grüsse

Lupo

sbchwAankxi


Mann weg!! Schwindel weg ???

Hallo ihr Lieben, *:)

also erstmal danke an Lupo für Deine Worte.

Natürlich bon ich froh,das nichts ernsthaftes dahinter steckt,aber auch gleichzeitig deprimiert gewesen. Die Betonung liegt auf gewesen.

Mein Hausarzt sagt mir ja schon seit längerem,das es wohl mit der Psyche zusammenhängt.Doch ich als logisch denkender Mensch,konnte mir die Zusammenhänge absolut nicht erklären.

Wie kann man,wenn die Psyche krank ist, körperliche Beschwerden haben.

Doch der Körper sucht sich scheinbar ein Ventil....

Tja jetzt stellt Euch mal vor.

Mein Mann ist schon seit Jahren Alkoholiker,obwohl er das ja immer abstritt.Aber ich denke,so 10-15 Fläschchen Bier plus ab und an Schnaps etc.,hat wohl kaum etwas mit normalem Trinverhalten zutun. >:(

Naja,über die Jahre kam ich irgendwie damit klar und lebte eigentlich ganz gut und in Frieden.

Doch vor ca. 1 Jahr,wurde es immer schlimmer.

Er beschimpfte mich verbal auf die übelste weise und wurde immer "irrer".

Als er auch vor den Kindern nicht mehr halt machte,schmiss ich ihn vor gut 3 Monaten raus.

Als er merkte,das er auch mit seinem Druckmittel,dem lieben Geld, nicht mehr weiterkam und ich hart blieb,stand er plötzlich eines Morgens als die Kinder in der Schule waren,zitternd und bebend vor mir.

Er wolle einen Entzug machen und ich solle ihm helfen.

Nun, ich bin ja kein Unmensch und 15 Jahre streift man auch nicht so einfach ab.

Allerdings machte ich mir schon damals meine Gedanken,warum es mir in der Zeit seiner Abwesenheit nicht so schwindelig war. ???

Naja,ich fuhr also mit ihm zum Arzt,und dort sagte er diesem auchmdas er vom Alkohol loskommen wolle.Ich fuhr mit ihm wirklich von Pontius zu Pilatus wegen der ganzen Formalitäten.

Zuhause machte ich mit ihm den Entzug durch,was wirklich nicht einfach war,doch die Kinder und ich waren bereit ihm eine Chance zu geben. :-D

Wer unsere Bürokratie kennt,der weiß,das nunmal alles seine Zeit braucht und ein Therapieplatz steht auch nicht sofort zur Verfügung.

Er trank auch in den nächsten Wochen wirklich absolut keinen Tropfen und die Hoffnung stieg. ;-D

Aber dennoch wurde mein Schwindel in der Zeit wieder stärker und so richtig wohl fühlte ich mich nicht.Aber woran es lag,konnte ich nicht fest machen.

Tja und vor einigen Tagen hatte ich den Verdacht,das er wieder etwas trinken würde. :°(

Zuerst stritt er es ab, doch dann meinte er,das das ja wohl jeder "Mann" tun würde, nur ich würde mich so anstellen und hätte ein Problem damit.

Naja,vor 3 Tagen,musste ich morgens zum Arzt und als in nach Hause kam,war es unübersehbar,das er getrunken hatte.

Ich sagte ihm auf den Kopf zu,das ich mich nicht gerne an der Nase rumführen lassen würde.

Daraufhin flippte er total aus.Er wurde sogar handgreiflich!!!

Ich schmiss ihn auf der Stelle raus.

Ulkigerweise,war ich heute dann 3 Stunden bei uns im Ort unterwegs und erledigte Einkäufe etc.,ohne grossartige Schwindelgefühle. :-D

Auch bei meinem Hausarzt war ich,weil ich so arge Verspannungen im Nackenbereich hatte und dieser sagte mir auf den Kopf zu,das es mir bestimmt bald besser ginge,wenn er nun nicht mehr da wäre.

Ich habe mir nun ein Buch über Psychosomatik,Angst und Panik gekauft.

Denn so langsam glaube ich auch daran,das es Zusammenhänge zwischen Psche und Körper gibt.

Im Moment ist zwar ein leichtes Schwindelgefühl da,doch nicht zu vergleichen zu sonst.

Ansonsten fühle ichmich,so gemein das vieleicht gegenüber seinem Ehemann klingt,als wäre ich befreit.

Ich ahbe über 15 Jahre gebraucht,um diesen Schritt endgültig zu tun,und ich hoffe es war der richtige.

Ich möchte diesen Mann nicht nochmal zurück. NO CHANCE!!!

Auch wenn er uns den Geldhahn zudrehen will,weil er genau weiß,das dies das einzige ist,mit dem er mich treffen kann,da ich auf Grund des Schwindels nicht mehr berufstätig bin.

Die Kinder wollen ihn auch nicht mehr,und ich denke wir werden es schaffen!!! :-/

Drückt mir mal die Däumchen.

Danke,das es dieses Froum gibt,jetzt konnte ich mir wenigstens mal eine Menge von der Seele schreiben.

Ich hoffe ich habe Euch nicht zu sehr gelangweilt. :-)

Eure hofentlich bald nicht mehr durch die Welt als "schwanki" laufende.

schwanki

Ldupo04x9


Hoppla, Schwanki,

das sind ja Neuigkeiten....

Nur noch ein Tipp. Sei vorsichtig mit Deiner "digitalen" Denkweise "Mann weg - Schwindel weg ?" (...immerhin mit Fragezeichen ;-) ).

Stelle Dich auf einen langsamen, evtl. sehr langfristigen Prozess der Besserung ein. Gerade wenn die Beschwerden schon länger anhalten, kann dies einige Zeit in Anspruch nehmen, auch mit Rückschlägen. Wichtig ist, dann nicht gleich alles wieder in Zweifel zu ziehen und den eingeschlagenen Weg nicht zu verlassen.

Ich wünsch Dir auf jeden Fall viel Kraft für die kommende Zeit und hoffe, Du meldest Dich ab und zu.

LG

Lupo

sIchwKaxnki


@Lupo

Hallo Lupo,

es ist mir schon klar,das ich nicht von heute auf morgen "geheilt" sein werde.

aber ich denke inzwischen,das ein grosser Teil meines Schwindels damit zusammenhängen könnte.

Sicher wird es ein langer und beschwerlicher Weg,erst Recht mit diesem Psychoterror,den mein lieber Mann nun veranstaltet.[img]http://www.mainzelahr.de/smile/boese/zeter01.gif[/img]

Aber ich hoffe,das ich die Kraft habe,dies durch zustehen und es sich im Laufe der Zeit herausstellen wird,ob es da tatsächlich zusammenhänge gibt.

Wünsche noch einen schönen Abend

schwanki

e.rol|enna


[b]Hallo Schwanki & Moni,[b]

mir geht es ganz ähnlich wie euch. Das, was ihr schreibt, kann ich so gut nachempfinden. Habe seit Mai letzten Jahres Dauerschwindel, der mal mehr oder weniger auftritt, aber vorhanden ist er immer. Auch ich beneide die Radfahrer, die einfach so drauflosfahren können.... das alles traue ich mir nicht mehr zu, ich bin viel zu unsicher. Letzte Woche hatte ich mal wieder ein paar ganz gute Tage, aber diese Woche war echt schlimm, es kam noch ein ständiger Kopfdruck hinzu, den man zwar noch nicht als Kopfschmerz bezeichnen kann, aber sehr lästig und störend ist. Wenn ich in die Stadt gehe, wird alles noch schlimmer. Ich wohne ca. 10 Minuten Fußweg vom Zentrum entfernt, und je näher ich diesem komme, desto mehr spüre ich den Schwindel. Und je mehr Menschen dann um mich herumwuseln, desto schlimmer wird es. In Kaufhäusern, bei stickiger Luft und Neonlicht, wird mir sogar manchmal etwas übel und ich fühle mich ganz schlecht.

Ja, auch ich tue mich schwer damit, die Diagnose der Ärzte (ich habe auch das volle Programm hinter mir), nämlich eine psychische Ursache, zu akzeptieren. Der "Witz" ist, dass ich aufgrund des nicht aufhörenden Schwindels letztes Jahr depressiv wurde und sogar 7 Wochen in einer psychosomatischen Klinik war. Die Depressionen sind zwar weitgehend weg, aber der Schwindel ist noch da. Ich kann mich damit einfach nicht abfinden. Der Schwindel bedeutet einen erheblichen Verlust an Lebensqualität für mich. Dass man es einem nicht ansieht, macht die ganze Sache nicht gerade einfacher. ("ach die mit ihrem Schwindel, das bildet die sich doch bestimmt nur ein"). Und die gutgemeinten Ratschläge, dass es vielleicht "am Blutdruck" liegt usw. Als wenn man das alles nicht schon zigmal gecheckt hätte...

Ich will einfach nur wieder so sein wie vorher! Der 29. April 2003, das ist der Tag, der mein Leben veränderte, so theatralisch sich das auch anhören mag.

Das Internet habe ich natürlich auch schon abgegrast auf der Suche nach neuen Möglichkeiten. Ich will einfach nicht aufgeben. Im Moment bin ich auf der orthopädischen "Schiene". Akupunktur und HWS-Therapie hat nichts gebracht.

Habt ihr auch manchmal so ein komisches Gefühl "in den Augen". So eine blöde Wahrnehmung, als säße der Kopf nicht fest auf dem Körper, ach ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll.

Jetzt wünsche ich euch erst mal ein schönes schwindelarmes Wochenende.

Hannah

P.S.

Ich habe in diesem Forum auch schon in einem anderen Strang (Eigene Diskussion für phobischen Dauerschwankschwindel) ein paarmal gepostet.

sTc"hwaxnki


@erolenna

Hallo erolenna,

ersteinmal,willkommen im "Schwindelclub";-)

Deine Neidgefühle kann ich sehr gut nachvollziehen.Ich schaue auch ab und an aus dem Fenster und wenn ich dann die Jogger und Radfahre,die Mütter mit ihren Kindern gegenüber bei uns im Wald mit Spielplatz sehe,könnte ich vor Neid platzen.

Vor ein paar Jahren war das alles für mich auch selbstverständlich und nun??

Naja,wie ich oben ja berichtet habe,werde ich nun merken,ob es wirklich die Psyche ist,die mir da einen Streich spielt,da ich mich von meinem Mann getrennt habe.(macht jetzt Psychoterrot,steht ständig vor der Tür oder ruft an >:()

Es wird sicher einige Zeit dauern,bis man ein zumindest kleines Ergebnis sieht,aber ich habe inzwischen gelernt zu warten. :-/

Kleiner Erfolg ist für mich schon,das meine Töchter gestern zu mir sagten,das sie sich jetzt viel ruhiger,sicherer und zufriedener fühlen,seit er nicht mehr da ist.

Du hast geschrieben,das der 29.April2003 Dein Leben veränderte.

Darf ich fragen,was vorgefallen ist,das Du aus der "Bahn" geworfen wurdest?

Würde mich freuen,wenn Du Dich mal wieder meldest.

Liebe Grüsse

schwanki

Mzonix70


Re:Erolenna

Hallo Erolenna

Hallo Leidensgenossin. Unser Leiden scheint einige Parallen aufzuweisen. Aber das tut es scheinbar bei allen "Schwindlern". Mein Leiden begann am 5. Mai letzten Jahres. Fast zur gleichen Zeit wie bei dir. Ich wachte eines Morgens auf mit einem heftigen Drehschwindel. Damals habe ich mir noch nicht allzuviele Gedanken darüber gemacht. Nur als es nach einer Woche noch nicht besser wurde, ging ich zum Arzt und habe seitdem eine ganze Reihe von Untersüchen hinter mir.

Zu dieser Zeit grasierte ein Virus der scheinbar das Gleichgewichtsorgan anfällt und zerstört. So hat man es mir jedenfalls erklärt. Den ein Mann, der nur ein paar Kilometer von mir entfernt wohnte, hatte den gleichen Virus erwischt. Auch er hat sich nie wieder erholt. Ich weiss nicht, wsa bei dir festgestellt wurde. Hat man bei dir auch eine Unterfunktion des Gleichgewichts festgestellt. Oder ist das bei uns Schwindlern immer so? Ich habe in Kaufhäuser und bei vielen Menschen auch immer heftigeren Schwindel. Und wenn das Licht dann noch schlecht ist, dann ist es um mich geschehen. Dann kann ich kaum mehr stehen. Ich leide auch unter Sehstörungen. Ich habe immer das Gefühl, das Bild zittert irgendwie. Schwer zu erklären, wenn man es nicht selber erlebt hat.

Das ist übrigens mit dem Schwindel auch so. Vor ein paar Jahren habe ich eine ältere Frau gekannt, die auch unter sehr heftigem Schwindel litt. Ich konnte das selber nie nachvollziehen und hatte auch kein Mitleid mit ihr. Wie sollte ich auch. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie hart das ist, wenn sich die Welt immer dreht und man nicht mal Laufen kann, ohne immer aufzupassen, das man nicht fällt. Mich würde interessieren, ob bei dir auch eine "Virusdiagnose" gemacht wurde. Und wie bei dir die Heilungschancen ausehen. Darüber wurde doch sicher auch spekuliert, oder? Hoffe du schreibst auch weiterhin in diesem Forum. Wir Schwindler brauchen Leutchen, mit denen wir uns austauschen können.

Gruss Moni

e$rol*ennxa


Hallo Schwanki und Moni,

*:)

ach es ist gut zu wissen, dass es außer mir auch noch vielen anderen so oder ähnlich geht. Das ist wirklich ein Trost, und ich finde es schön sich auszutauschen. :-)

Am 29. April kam der Schwindel, quasi über Nacht. Beim Aufstehen war er auf einmal da. Nachdem ich den Arbeitstag noch überstanden habe, wurde es am Abend immer schlimmer und ich war froh, als ich zuhause war. Am nächsten Morgen bin ich dann gleich zur Ärztin, es war der Mittwoch vor dem Maifeiertag, und sie hat sofort den Neurologen angerufen und es ist ihr gelungen, mich noch "reinzudrücken". Nach stundenlangem Warten war ich dann so fertig, dass ich mich zuhause übergeben musste. Wenn ich Zynikerin wäre, würde ich sagen, das war "der Beginn einer langen Freundschaft" (mit dem Schwindel)! :-/

Die ersten Tage waren ganz schlimm, ich konnte nicht mehr alleine aus dem Haus. Als dann nach ca. 6 Wochen der Schwindel nicht mehr verschwand, bekam ich eine Art Nervenzusammenbruch. Daraufhin folgten einige Angstattacken. Es war fürchterlich. Nach ein paar weiteren Wochen, die ich nur mit Beruhigungstabletten überstand, wies der Neurologe mich schließlich in die psychosomatische Klinik ein, wo ich als Häufchen Elend ankam. Die Mitpatienten sagten mir, dass ich in 1 – 2 Wochen schon ganz anders aussehen würde, ich habe es nicht geglaubt. Aber es war tatsächlich so, es ging bergauf. Jedenfalls psychisch, der Schwindel blieb aber. Ich war dann 7 Wochen dort, und es war dann eigentlich eine ganz schöne Zeit.

Ich habe dann von Oktober bis Mai noch meine letzten Monate Arbeit geschafft (ich mache Altersteilzeit). Ich habe immer gedacht, wenn ich erst zuhause bin, wird der Schwindel vergehen, schob ihn immer auf den zum Schluss ungeliebten Job, meinen nervenden Chef und meine zickige Kollegin und die verhassten stressigen Vertretungen im Chefsekretariat. Mein Mann ist ja schon seit 3 Jahren zuhause, und manchmal nervt er mich auch ziemlich. Aber dass er weggeht, möchte ich nun auch wieder nicht!. Ich hatte so viele Pläne: reisen, Sport treiben, vielleicht eine ehrenamtliche Tätigkeit annehmen etc. Aber jetzt weiß ich gar nicht mehr, was ich machen soll.

Vielleicht bin ich auch einfach zu ungeduldig. Ich denke mal, das "Schwindelverhalten" ist jetzt erst mal in mir verankert und hat sich sozusagen verselbständigt. Auch wenn evtl. mögliche Ursachen nicht mehr vorhanden sind, stellt sich möglicherweise nicht gleich eine Besserung ein. @ Schwanki, so geht es dir vielleicht auch mit deinem Mann.

@ Moni,

was du da über den Virus schreibst, der das Gleichgewichtsorgan zerstört, ist ja schrecklich. Ich habe so etwas noch nicht gehört, aber heutzutage ist ja alles möglich... meine Güte. Ich hatte zu dieser Zeit allerdings einen Infekt, einen ganz blöden Reizhusten.

Ein MRT wurde übrigens letztes Jahr bei mir gemacht, der Befund war o.k. Beim HNO kam auch nichts raus. Eine Virusdiagnose wurde nicht gemacht. Moni, kannst du mir das mal näher erklären, bitte? Über meine Heilungschancen weiß ich so gut wie nichts, meine Hausärztin zählt mich zu "ihren Schwindelpatienten" und damit hat sich die Sache wohl. Man muss selber immer weiterforschen und aktiv werden. Sie ist zwar äußerst hilfsbereit, und wenn ich sie um Überweisungen und dergl. bitte, bekomme ich das alles. Aber von selbst unternimmt sie nichts. Nächste Woche habe ich wieder einen Termin bei meinem Neurologen, da werde ich ihn mal direkt fragen, was ich noch machen kann.

Habt ihr den Schwindel auch immer, d. h. von morgens bis abends? Bei mir ist er im Sitzen und Liegen Gottseidank nicht spürbar. Die variierende Stärke des Schwindels kann ich an nichts festmachen (das Wetter scheint manchmal eine Rolle zu spielen). Über den Augen habe ich das Gefühl, dass mein Kopf nicht richtig durchblutet wird oder "leer" ist. Ich bin auch oft müde, habe aber massive Einschlaf- und Durchschlafstörungen.

So jetzt reicht es aber von mir, hab euch ja ganz schön zugequatscht, sorry, es sollte nicht so lang werden!

Liebe Grüße,

erolenna

E sthexr67


jaja so trifft man sich wieder *:)

Habe auch schon mal in dem Thread "phobischer Dauerschwankschindel geschrieben" ...

Bei mir kam der Schwindel auch von einer Minute auf die andere. Zack, da war er und hat mich seit dem nicht mehr verlassen, ausser für wenige angenehme Stunden. Bin jetzt ca. 3 Monate dabei- sozusagen noch ein Frischling ;-)

Habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass die Ärzte dem Schwindel ziemlich machtlos gegenüber stehen und einfach drauf hoffen, dass man als Schwindler irgendwann aufgibt und nicht mehr zu ihnen in die Praxis kommt oder doch bitte einen anderen nervt.

Das mit den Sehstörungen habe ich auch. Habe manchmal das Gefühl, dass meine Augen nicht richtig scharf stellen können. Oder dass es mir beim Gucken an Tiefe fehlt. Dann sieht alles flach wie eine Foto Tapete aus.

So lange es nur ein bisschen schwankt, komme ich halbwegs damit klar. Letzten Freitag hatte ich es in einem Lokal aber so heftig, wie schon lange nicht mehr. Mir war tooootal schlecht. ALso ich dann im Bett lag und mich von der Glotze berieseln liess, war es gleich besser. Das nervt mich am meisten, dass man nie weiss, wann das Schwindelmonster zuschlägt.

Ärztemässig habe ich mich für die kurze Variante entschieden. HNO, Neurolge, Kernspin... um die schlimmsten Sachen auszuschliessen. Weitere Odysseen erspare ich mir (vorerst) Hatte heute meine zweite Stunde bei einer Psychotherapeutin. Keine Ahnung, ob's was gegen den Schwindel bringt. Aber schaden kann es auf keine Fall. Während dem Gespräch habe ich erstmal gemerkt, was mir alle auf der Seele brennt. Also warum nicht? Ist doch eine Chance.

Und eins ist klar ... das Schwindelbiest kriegt mich nicht klein.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Neurologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH