» »

Erfahrungen mit Chiropraktik?

C}etus


->

@ Alexander

Bei funktionellen Schiefständen hat man eher einen Gleichstand der Hüftköpfe im Stehen

Na das ist ja nicht schwer zu erkennen ;-D

Das bei Ausgangspunkt Null (=> Füße) bei anatomischer Längengleichheit der Beine auch die Hüftköpfe gleich sein müßen, ist nicht schwer zu erraten. Sonst würde ja ein Fuß in der Luft baumeln :-D

Aber wer misst denn schon im Stand :-D ?

Da wäre nur die Spina iliaca post. sup. (SIPS) als anatomische Referenz erlaubt, mit ihrer gesamten Unzulänglichkeit.

Funktional ergibt der Test liegend/sitzend eindeutigere und reproduzierbarere Ergebnisse, zumal der Patient optisch kontrollierend und bestätigend beteiligt ist.

@ Nelte

ohne Mißtrauen zwischen Dir und Deinem Osteopathen streuen zu wollen und ohne rechthaberisch zu wirken, können Beckenkämme nicht gleich sein bei ihrer Drehung. Das liegt an der Drehachse des Darmbeins, sie liegt hinter der Hüfte (S2). Bin zwar kein Mediziner, verdiene aber mit _Biomechanik_ meine Brötchen, daher bin ich mir so sicher :-D

@ et al.

natürlich ist die funktionale Kontrolle nur EIN Untersuchungsparameter von vielen. Aber hier ein falsches Ergebnis tolerieren, hiesse, falsche therapeutische Rückschlüsse zuzulassen. Und ich bin mir bewußt, daß ein Behandler manchmal in Erklärungsnotstand gerät, etwas funktional komplizierte Mechanismen verständlich darzustellen.

Letztlich ist der Behandlungserfolg entscheidend.

Auch von mir gute Besserung

N]eltxe


...können Beckenkämme nicht gleich sein bei ihrer Drehung.

Die Beckenkämme ja auch nicht. Aber die Hüftköpfe (oder meintest du diese?) bleiben angeblich gleich wenn die Beckenkämme gedreht werden. Da sie es bei mir nicht sind, muss - laut dem Osteopathen - ein Bein tatsächlich kürzer sein. Oder ist diese Pauschalisierung falsch? Kann allein die Beckendrehung eine unterschiedliche Höhe der Hüftköpfe nach sich ziehen?

Grüße

Nvelxte


P.S.

Sorry dass ich so sehr nachhake, aber nach 2 Jahren verschiedenster Aussagen von Ärzten und Therapeuten weiß ich langsam wirklich nicht mehr, was ich glauben soll. ??? Die Erklärung des Osteopathen am Modell war aber so einleuchtend...

Cpetuxs


->

Sorry dass ich so sehr nachhake[/z)

Hi Nelte

...kein Problem.

Die Beckenkämme sind knöchern mit der Hüftpfanne verbunden, denn die besteht aus 3 Knochen. Der Hüftkopf wiederum ist ua. mit der Kapsel und einem Band an dieses Knochensystem angebracht. Folglich kann sich der Beckenkamm nicht drehen, ohne den Hüftkopf. Die hinteren Anteile des Beckenkammes bewegen sich nach hinten/unten/innen, die Gelenkspfanne MIT dem Hüftkopf nach oben/vorne/außen.

Das ist nur EINE Art der möglichen Drehung, es gibt noch mehrere Modelle.

Um es jetzt ganz verwirrend zu machen ;-D : Wenn beide Beckenkämme in die gleiche Richtung verdreht wären, dann wären tatsächlich auch beide Beckenkämme auf gleicher Höhe und die Beinlängen hätten ebenfalls keine Differenz.

Das sollte vorerst einmal genügen :-D

Grüße

Cmetxus


->

Sorry dass ich so sehr nachhake[/z)

Hi Nelte

...kein Problem.

Die Beckenkämme sind knöchern mit der Hüftpfanne verbunden, denn die besteht aus 3 Knochen. Der Hüftkopf wiederum ist ua. mit der Kapsel und einem Band an dieses Knochensystem angebracht. Folglich kann sich der Beckenkamm nicht drehen, ohne den Hüftkopf. Die hinteren Anteile des Beckenkammes bewegen sich nach hinten/unten/innen, die Gelenkspfanne MIT dem Hüftkopf nach oben/vorne/außen.

Das ist nur EINE Art der möglichen Drehung, es gibt noch mehrere Modelle.

Um es jetzt ganz verwirrend zu machen ;-D : Wenn beide Beckenkämme in die gleiche Richtung verdreht wären, dann wären tatsächlich auch beide Beckenkämme auf gleicher Höhe und die Beinlängen hätten ebenfalls keine Differenz.

Das sollte vorerst einmal genügen :-D

Grüße

C*etxus


->

Sorry dass ich so sehr nachhake[/z)

Hi Nelte

...kein Problem.

Die Beckenkämme sind knöchern mit der Hüftpfanne verbunden, denn die besteht aus 3 Knochen. Der Hüftkopf wiederum ist ua. mit der Kapsel und einem Band an dieses Knochensystem angebracht. Folglich kann sich der Beckenkamm nicht drehen, ohne den Hüftkopf. Die hinteren Anteile des Beckenkammes bewegen sich nach hinten/unten/innen, die Gelenkspfanne MIT dem Hüftkopf nach oben/vorne/außen.

Das ist nur EINE Art der möglichen Drehung, es gibt noch mehrere Modelle.

Um es jetzt ganz verwirrend zu machen ;-D : Wenn beide Beckenkämme in die gleiche Richtung verdreht wären, dann wären tatsächlich auch beide Beckenkämme auf gleicher Höhe und die Beinlängen hätten ebenfalls keine Differenz.

Das sollte vorerst einmal genügen :-D

Grüße

Naelxte


Um es jetzt ganz verwirrend zu machen : Wenn beide Beckenkämme in die gleiche Richtung verdreht wären, dann wären tatsächlich auch beide Beckenkämme auf gleicher Höhe und die Beinlängen hätten ebenfalls keine Differenz.

Nein, das leuchtet ein.

Zumindest könnte es also dann bei mir so sein, dass die Hüftköpfe allein auf Grund der Beckendrehung unterschiedlich hoch sind, obwohl die Beine anatomisch gleich lang sind!? Das lässt hoffen.

Dann hat der Osteopath in dieser Hinsicht wohl tatsächlich keine Ahnung, weil er es so kategorisch ausschloss. Besten Dank für Eure Hinweise.

Schönen Gruß

S2ara8h20x00


Hallo Nelte!

mir geht es ähnlich wie Dir. Bei mir ist das eine Bein, allerdings "nur" 1 cm kürzer. deshalb Beckenschiefstand und Skoliose.

Wurdest du denn am Becken schon mal eingerenkt, um den Beckenschiefstand zu beseitigen? Oder hast du vor, es machen zu lassen? ich habe mir auch schon überlegt, ob ich das machen lassen, allerdings muß man dazu auch erst mal einen guten Arzt finden, der das macht, der das kann und richtig macht.

viele Grüße!!

Sarah

Nzeltxe


@ Cetus

Hallo nochmal!

Aber wer misst denn schon im Stand ?

Mein Orthopäde tat das. Zumindest sind all meine Röntgenbilder im Stand aufgenommen.

Das bei Ausgangspunkt Null (=> Füße) bei anatomischer Längengleichheit der Beine auch die Hüftköpfe gleich sein müßen, ist nicht schwer zu erraten. Sonst würde ja ein Fuß in der Luft baumeln

Könnte man also umgekehrt schlussfolgern, dass wenn die Hüftköpfe IM STAND einen deutlichen Höhenunterschied aufweisen, die Beinlängendifferenz anatomisch bedingt sein muss?

(Die von Alexander Krey angesprochenen Fußfehlstellungen und Kniebeugung schließe ich bei 2cm aus)

Danke für Deine Antwort!

@Sarah2000

Hallo,

nein, einrenken lassen habe ich mein Becken bisher noch nicht. Mein jetziger Chiropraktor sieht die Ursache für meinen Beckenschiefstand in der Skoliose und versucht es deshalb über die Wirbelsäule. Ehrlich gesagt, bin ich mittlerweile aber skeptisch ob des Erfolgs. Denn wenn eine tatsächliche Beinlängendifferenz vorliegen sollte - und davon gehe ich bei mir nun doch eher aus (s.o.) - dann kann das nicht erfolgreich sein.

Bist Du Dir denn sicher, dass Deine Beinlängendifferenz eine funktionelle Ursache hat?

Schöne Grüße

S!ar.ah200 0


Hallo Nelte,

ich hab' scon wieder vergessen, was funktionelle Beinlängendifferenz ist. Aber ich gehe davon aus, daß es nicht irgendwie angeboren ist.

Aus meiner Sicht, hat sich mein Becken verschoben. So sieht es aus und fühlt sich so an. Ich hatte einmal Dorn-Therapie zum einrenken, sie hat das Becken auch "eingerenkt", aber bis jetzt ist nichts anders. Mehr Dorn-Therapie kann ich mir momentan nicht leisten.

Dorn soll aber sehr gut sein. Wenn es Dich interessiert, kannst du unter Dorn-Therapie mal im Internet nachschauen.

Meine Beinlängendifferenz haben sie in einer sog. Wirbelsäulenvermessung dreimensional, vermessen.

Ja, und eben im Röntgenbild.

Wie wurde deine vermessen?

Viele Grüße!!

Sarah

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH