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Oberschenkelbeschwerden

b@irgqitt hat die Diskussion gestartet


Hallo, vielleicht kann man mir hier weiterhelfen.

Seit nunmehr fast einer Woche habe ich inzwischen durchgehende Beschwerden im rechten Oberschenkel. zunächst war es ein Ziehen an der Außenseite des rechten Oberschenkels, welches sich immer mal wieder bemerkbar gemacht hat. In den letzten beiden Tagen ist es durchgehend. Inzwischen, seit gestern, ist es ein Gefühl wie nach einer Betäubungsspritze. Es ist egal ob ich liege, stehe oder sitze, das Mißgefühl ist immer da. Woran kann das liegen ???

Ich bin seit nunmehr sieben Wochen als Ausfahrerin für "Essen auf Rädern" unterwegs und seitdem gut 5 Stunden ständig auf den Beiden, laufen, rennen, schnell, schnell.... , das war vorher nicht so. Als Hausfrau und Mutter, konnte ich mir da doch immer die Zeit selber einteilen und mir auch mal eine Auszeit gönnen. Mag das die Ursache sein, die ungewohnten Bewegungen?

-Wenn ich die anderen Beiträge so lese, habe ich nun aber die Befürchtung, dass sich da nichts ändern wird und mir auch eine "Schmerzkarriere" bevorsteht?!?

Zum Arzt mag ich momentan nicht gehen, da ich nicht krankgeschrieben werden möchte, da ich ja noch in der Probezeit bin und den Job auch gerne behalten möchte!!!

Kann mir hier jemand einen Rat oder Hinweis geben ???

-In der Hoffnung, auf Antworten, wünsche ich Euch einen schönen Sonntag-

~birgitt~

Antworten
H.y~per&iojn


hi

nun, mißempfindung und taubheitsgefühle (wie nach einer betäubungsspritze) sind ein zeichen dafür das der entsprechende nerv vieleicht (welcher das betroffene gebiet versorgt) in der lws (l3,4) komprimiert wird.

du solltest auf jedenfall zu einem orthopäden oder neurologen gehen und dich untersuchen lassen. mit solchen dingen darf man nicht warten bis es zu spät ist.

das dir eine "schmerzkarriere" bevorsteht ist auch nicht gesagt. je früher du zum arzt gehst umso früher kann mit der behandlung begonnen werden.

gruss

bgirgixtt


hi hyperion,

danke für die Antwort... Du hast sicher Recht damit, dass ich zum Arzt gehen sollte, und das nur somit eine vernünftige Behandlung begonnen werden kann! Nur genau davor hab ich Bammel, keine Ahnung, wie eine solche Behandlung aussehen kann. Ist man dann arbeitsunfähig? Ohweh, ich mach mich grad verrückt :-/

Hryperxion


hi

nun, eine behandlung könnte z.b. aus schmerzlinderneden spritzen und krankengymnastik bestehen.

zur kg-behandlung könntest du dann nach feierabend gehen.

arbeitsunfähig bist du dann nicht ;-)

das war jetzt nur ein beispiel, welches aber durchaus häufig vorkommt.

bHirgxitt


danke hyperion

ich denke, ich werde doch zum Arzt gehen, Du hast ja Recht ;-)

Und ich will dann mal ganz dolle hoffen, dass es bei solchen Maßnahmen bleibt. Ich danke Dir :-)

bXirgixtt


war beim arzt...

und nun bin ich zwar noch nicht genesen, aber zumindest in Behandlung!!! Es sind die Hautnerven, die einen mitbekommen haben, ausgelöst durch Verspannungen oder einklemmen in der Leistengegend. Den medizinischen Begriff hab ich leider nicht behalten können. Muß jetzt noch zur Kernspin, dann kann man es endgültig abklären... vielen Dank nochmals an Hyperion, für das Mut machen!!!

@ llen Gute Besserung ~birgitt~

Adlexzandmer Kre!y,x HP


Hallo

ein ramus cutaneus syndrom dürfte treffend sein ;-)

Durch das 'plötzliche Training' kann es durch anschwellen der Muskulatur unterhalb des ligamentum inguinale zur Kompression des Nerves kommen, was sich dann in entsprechenden 'Taubheitsgefühlen' äussern kann.

Gelgentlich auch bei falsch trainierenden Sportlern, die statt Ausdauer 'versehentlich' Kraft trainieren (insbesondere Läufer, Radler).

Ein weiteres beliebtes Symptom KANN das abendliche unwillkürliche Zucken der Beine sein!

Da diese Symptomatik aber auch aus LWS kommen kann (L2-L4) sollte man in solchen Foren nicht beruhigen sondern, wie ja geschehen, den Arzt / HP-Besuch empfehlen!

Beste Grüsse und gute Besserung

b$ir8gitt


nach der kernspin

So nach der MRT habe ich heute folgenden Befund erhalten:

Befund: Streckhaltung der LWS.

L2/3 Nachweis eines nach cranial hochgeschlagenen Bandscheibenvorfalls mediolateral rechts mit Verlegung des rechten Recessus und Kompression vorwiegend der rechten austretende L2-Wurzel.

L3/4 keine signifikanten Veränderungen.

L4/5 Osteochondrose mit entsprechenden Wirbelkörperabschlußplattenveränderungen, jedoch nur geringe Einengung des rechten Neuroforamens bei bestehender Facettenhypertropholie und Reizerguß.

L5/S1 Keine Stenosen.

Beurteilung: frischerer, nach cranial hochgeschlagener Bandscheibenvorfall L 2/3 rechtsseitig mit kompression der rechten L2 Wurzel.


So.-...*tief Lufthol*......da ich erst in einer woche einen weiteren Termin bei meinem Orthopäden habe und ich nicht genau weiß, wie ich den Befund zu beurteilen habe, aber verrückt werde, bis zum termin, hoffe ich, dass mir hier jemand sagen kann, was das bedeutet, wie ich mich nun verhalten soll und wie heilungschancen und heilmethoden aussehen........ Könnt ihr mir dazu was schreiben?!?!?**hoffff*

~birgitt~

H.ypVerioxn


hm

wie ich es bereits vermutet hatte, besteht hier eine kompression der nervenwurzel durch einen bandscheibenvorfall.

das bedeutet für dich erstmal schonen!!!! und die nächste ärtzliche untersuchung/besprechung abwarten.

je nach schweregrad des bandscheibenvorfalls und seinen symptomatiken wird entweder nur konservativ therapiert also mit krankengymnastik oder es wird eine kleine op durchgeführt mit anschließender kg-behandlung.

aber das musst du erstmal alles mit dem arzt bequatschen.

gruss

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