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Aufruf an alle, die Wirbelgleiten haben

t4om-x69


Tretmassage nach Siegel

Hat jemand praktische Erfahrungen mit dieser selten anzutreffenden Massagetechnik gemacht?

H;olger-x23


Tretmassage nach Siegel

??? Was soll die denn bewirken ???

H]olg@er-2x3


@ out-side-x

"Alte" Depressiva, hast Du Beispiele ??? Wenn ich Dich richtig verstehe, soll die Dosierung niedriger sein als zur der Depressionsbehandlung, aber als Nebenwirkung wirksam gegen Schmerzen der Kategorie 2 und 3 (nach WHO)sein ???

:-)

LG

Holger

B}onita2x000


Antidepressiva als Analgetika

Vor 10 Jahren wurde dies auch schon mehr oder weniger erfolgreich getestet. Die Präparate hießen damals Anafranil und Ludiomil, lt. der Roten Liste von 2006 gibt es diese heute noch. Bd. wurden in Kombination mit Analgetika unterschiedlicher Art gegeben - bei mir in Verbindung mit NSAR. Habe keine signifikante Besserung erfahren bei einem Zeitraum über einem Jahr.

Der Sinn ist natürlich mit Hilfe der Antidepressiva beim chron. Schmerzpatienten einen gesunden ??? Abstand zu den Beschwerden hinzubekommen. Wird bei mir schon problematisch, je mehr Pillen, je mehr Nebenwirkungen und das ist dann schon fast garantiert. Weil man ja sowieso schon skeptisch ist...

Nichts desto trotz, damals habe ich es probiert, ohne großartig voreingenommen zu sein und es hat nicht richtig funktioniert. Die NSAR für sich allein hätten auch so ihren Zweck erfüllt. Tuen sie heute auch noch. Und ruinieren Magen und Nieren. Leider...

Wenn man 80 oder 90 Jahre alt wäre, könnte man damit sicher leben... Aber so?!

Aber ich denke, dass Antidepressiva sicherlich nicht verkehrt sind in der Schmerztherapie... Denn Depressionen aufgrund langjähriger Rückenschmerzen kennen sicher die meisten hier - oder?!

Solange es jedoch Möglichkeiten gibt, darüber zu reden oder Unmengen an Schokolade zu essen, kann man sie gut im Griff halten.

In diesem Sinn einen schönen Abend mit einem leckeren Rumtüffel!

Anja :p>

t;homytiigxer


@TigerTill

ich hab die chinesische Medizin in fast allen Facetten probiert...wenn es Euch interessiert, dann schreib ich ein paar Zeilen dazu...

DHoro3\8


Erfahrungen mit Facettenbehandlung ???

Hallo ihr Schmerzgeplagten,

hat jemand von euch schon Erfahrungen mit der CT-gesteuerten Therapie bzw. Facettenbehandlung?

Hatte von Holger einen Link zu diesem Thema - klingt alles ganz einfach und Nebenwirkungsfrei - da frage ich mich doch warum macht das hier nicht jeder bzw. warum nehmt ihr noch die diversen Schmerzmittel ???

Freue mich über eure Berichte,

liebe Grüße,

Doro (heftig schmerzgeplagt...)

Hpolgexr-23


Erfahrungen mit Facettenbehandlung

Hallo Doro,

wenn das wirklich so einfach wäre und so gut wirken würde, wäre das wirklich eine gute Sache. Jetzt kommt das große ABER:

Wenn der Schmerzverursacher lediglich das kleine Wirbelgelenk bzw. dessen Nerven sind, ist das eine gute Methode, um über einen begrenzten Zeitraum eine Schmerzlinderung zu erlangen. Ein Behandlungszyklus dauert etwa 6-7 Spritzen, also 12-145 Wochen. In der Zeit sollte man dann verstärkt Krankengymnastik machen, um so die Beschwerden dauerhaft zu lindern.

Nun ist es aber so, dass die Behandlung bei mir z.B. kaum eine Wirkung gezeigt haben. Ist auch nicht verwunderlich, denn auch andere Bereiche verursachen normalerweise bei Instabilität/Wirbelgleiten Schmerzen. Hinzu kommt noch, es gibt keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Vor dieser Spritzentherapie wird eine Einverständniserklärung vom Patienten unterschrieben, die ähnlich der einer OP ist. Die Wahrscheinlichkeit einer Komplikation ist wohl gering, Nebenwirkungen durch das Kortison sind aber nicht so selten. Das Gesicht wird etwas runder ;-). Das Gewebe rund um die Injektionsstelle kann sich verändern, vernarben.

Die Behandlung ist eine von vielen gewesen, die bei mir nicht geholfen hatten, aber ein Versuch war es schon wert. Man muss sich halt auch darüber im Klaren sein, dass es eine Schmerztherapie ist, die unterstützen kann, aber die Ursache nicht beseitigt. So, das war meine Erfahrung mit den 14 Spritzen.

Ich denke, wenn es bei Dir gute Wirkung zeigen würde, wäre es für eine Zeit lang eine Alternative zu den bedröhnenden Schmerzmitteln, oder ???

Liebe Grüsse und schöne Pfingsten Euch Allen

@:) @:) *:)

Holger

oEut-sisde-x


Ich kann nur soviel dazu sagen, wie es in der Broschüre steht, die mir ein Mediziner gegeben hat:

Von den Psychopharmaka sind nur solche Medikamente sinnvoll, die normalerweise gegen Depressionen eingesetzt werden. sie setzen an den Schaltstellen des Rückenmarks an, die bei vielen chronischen Schmerzen verändert sind. da sie als alleinige Medikamente aber meist nicht ausreichen, werden sie häufig mit anderen medikamenten kombiniert. --> Amitriptylin, Trimipramin, Doxepin; Benzodiazepine (letztere können abh. machen)


Ich war vorgestern in der WWK. Eigentlich bin ich nun genauso schlau, wie vorher. %-| Dr. Metz war nicht da, was ich allerdings eher für positiv hielt, weil er genauso schnell wieder aus dem Untersuchungszimmer ist, wie er reingekommen ist %-|. Laut Untersuchungsarzt könnten meine Beschwerden in der BWS durch beginnenden Morbus Scheuermann und durch eine minimale BS-Verschiebung (hab den medizin. Ausdruck vergessen) ausgelöst werden. Bei Morb. Sch. wäre ich ja auch familiär vorbelastet %-|... viel blabla... angeblich wirken sich die Schrauben in der LWS (auch wenn eine vllt etwas falsch sitzen sollte) nicht auf die BWS aus. Nun bleibt es mir überlassen, ob ich sie mir rausmachen lasse, oder nicht... keine Ahnung (eben so "schlau" wie vorher auch).

Naja... ich mache schön brav meine Übungen weiter, bemühe mich gerade zu sitzen, zu gehen und zu laufen und keinen "Buckel" zu machen. Aber das ist alles immer so leicht getan, denn aufrecht stehen/sitzen/gehen funktionoiert bei mir nur dann, wenn ich auch bewusst darauf achte. Und ich kann nicht 17h am Tag auf meine Haltung achten, es warten ja auch andere Arbeiten auf mich.

Wenn ich meine Übungen mache, dann kann mir wenigstens hinterher keiner einen Vorwurf machen, ich hätte aus krankengymnastischer Sicht nichts getan. :-|


Schöne Feiertage an alle *:) und ne runde Eis!! :p>

o"ut%-side-xx


Aber das ist alles immer so leicht gesagt (nicht getan)

B`o@niwta2'000


Facettenblockade

@Doro

@ Holger

Kann mich der Meinung von Holger nur anschließen, was Injektionen in die Gelenkfacetten anbelangt, habe selbst mehrere Intervallbehandlungen hinter mir ohne Erfolg.

Die einzige Injektionstherapie, die mir geholfen hat, war die epidurale. Nur leider die letzten Male mit erheblichen Nebenwirkungen, wie Meningismus mit tagelangen üblen Kopfschmerzen.

Wie Holger schon gesagt hat, das Zeug (meistens Cortison + Lokalanästhetika) muß sich ja irgendwo ablagern und kann dann dadurch auch wieder zu Reizungen führen.

Meistens sind eben nicht nur die kleinen Gelenke betroffen, sondern der ganze Komplex von Wirbelkörper, Nerven, Bändern und Muskeln. Und das vor allem, wenn man sich schon viele Jahre mit Rückenproblemen rumschlägt u. zum chron. Schmerzpatienten geworden ist.

Aber Doro, vielleicht hilft dir die Facettenblockade wirklich, gerade wenn du noch nicht soviel an Therapien versucht hast! Und wenn du eine gewisse Zeit bis zur OP überbrücken möchtest.

Ausprobieren, die Risiken bei der Facettenblockade sind relativ gering.

Liebe Grüße *:)

Anja

TfigerkTill


Altenative Schmerztheapien

@thomytiger

hallo, ich hoffe das du das liest, es würde mich sehr freuen wenn du über deine Erfahrungen berichten könntest!

Interessiert mich wirklich brennend...ungefähr so brennend wie mein rücken gerade wehtut ;-)

liebe grüße

till

S`cPhmboll#i 1x3


Hallo Holger

so heute habe wieder einen Termin in Seligenstadt. Bin so gespannt, was der mir heute sagt. Nach der Laserbehandlung kann ich länger Strecken viel schlechter laufen als vorher, ist doch Scheiße. Mein Schmerztherapeut hat mir jetzt auch neue Tabletten verschrieben und zwar nehme ich jetzt ein Morphinsulfat. Es geht mir auch Zeitweise ganz gut damit, aber das kann die Lösung nicht sein. Aber Angst vor einer erneuten OP habe ich natürlich auch. ich werde mich wieder melden, wenn ich mehr weiß.

Bis dann

Gruß Britta

H5ol?ger-r23


@ out-side-x

Hi, ich will mal meinen Senf zu der Untersuchung in der WWK geben.

Als ich das gelesen hatte, war ich echt entsetzt. Da bist Du wirklich nicht schlauer als vorher. Zu der Feststellung vom Untersuchungsarzt, hier eine Definition des beginnenden M. Scheuermann:

Im Jugendalter auftretende Wachstumsstörung an Grund und Deckplatten der Wirbelkörper der Brust- und / oder Lendenwirbelsäule mit vermehrter Kyphose bzw. verminderter Lordose (Ab- bzw. Zunahme der physiolog. Schwingung der Wirbelsäule). Es müssen mindestens drei benachbarte Wirbelkörper betroffen sein, die jeweils einen Keilwirbelwinkel von mindestens 5 Grad aufweisen.

1. Das wäre eindeutig im Röntgenbild zu sehen. 2. Die Erkrankung tritt im Wachstumsalter auf, da bist Du schon ein paar Jahre raus ;-).

Wenn ich meine Übungen mache, dann kann mir wenigstens hinterher keiner einen Vorwurf machen, ich hätte aus krankengymnastischer Sicht nichts getan.

Stimmt schon, ist aber doch frustrierend, wenn es nicht hilft.

Ich dachte doch, dass sie sich bei der Untersuchung mehr Mühe geben, um der Sache auf den Grund zu gehen. Enttäuschend. Wie geht´s jetzt weiter ??? Willst Du es mit der Schraubenentfernung versuchen, oder noch eine andere Meinung einholen ???

Liebe Grüsse

Holger

tKho2m^ytixger


@till - Chin. Medizin

Sorry, ich bin nicht so oft hier...in kurzen Zügen...ich bekam 09/2006 meine Spondy L5/S1, leider gingen die Schmerzen nicht weg. Schulmediziner gaben auf, einzige Möglichkeit per Schmerztherapie, was ich aber nicht wollte. Durch Zufall wurde ich aufmerksam gemacht, dass diese Möglichkeit mit der TCM besteht. Einen Versuch war es wert...der Weg dahin war aber ein wenig beschwerlich, da meine Krankenkasse nicht sofort zustimmte (private KK). Die Beahndlung dort erfolgte nach der Zungen- und Pulsdiagnose und ging Hand in Hand mit den deutschen Ärtzen, bzw. deren Behandlung. Ich bekam Akkupunktur und Einzel-Qigong und eine sehr intensive Behandlung mit Arzneitee (ächt zzz z....). Aufenthalt in der Klink war vier Wochen, da die KK eine fünfte Woche als med. nicht notwendig erachtete (hahahahaha)! Schade, da es wirklich ein wenig besser wurde. Aber egal.

Das auf was Du wartest kommt aber jetzt....

wenn ich zu denen gleich gekommen wäre, bzw. wenn ich das gewusst hätte, wäre die OP vermutlich nicht notwendig gewesen...so die Aussage der Ärzte, die mich behandelt haben.

Klar kann man hinterher immer leichter so etwas behaupten, als zuvor, aber wenn Du nur ein wenig an diese Möglichkeit glaubst dann nimm sie wahr, bevor Du zur OP gehst.

Tja leider sind meine Schmerzen immer noch nicht weg/besser und meine KK wird jetzt versuchen mich berufsunfähig zu schreiben, oder dies einzuleiten...dann "Gute Nacht"...ohne Geld wird dann mein/unser Haus wohl auch nicht mehr zu halten sein...

tnhomRytig8er


Mal eine Frage an alle hier....

was ratet Ihr mir? Wie, bzw. besser wo in welchem Beruf kann man denn wieder Fuß fassen? Ich bin im Moment selbst. Handwerker und so wie es aussieht werde ich das nicht mehr machen können. Das Amt für Arbeit (oder so) schweigt mich lächelnd an....die haben keine Ahnung was machbar wäre.

Ich hab halt eine Familie zu ernähren und wenn möglich möchte ich unser Haus auch nicht verkaufen müssen...

Um Vorschläge bin ich dankbar...um Jobangebot noch viel dankbarer

Grüßle

Thomas *:) @:) *:)

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