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Aufruf an alle, die Wirbelgleiten haben

o=ut-s2ide-x


padi: und was hat er von einem Partner/Mitarbeiter, der keine volle Leistung bringen kann?! Er muss halt ne Zeit lang ein bisschen mehr arbeiten... eben bis du wieder fit bist. Dann kannst du auch wieder mehr Leistung bringen!! Aber manche verstehen das nicht.

p3adi7x6


Ja leider manche verstehen das nicht :-(

H olCgerx-23


Neues Forum

So, jetzt kann ich auch im neuen Forum schreiben. :-) Ist etwas gewöhnungsbedürftig, oder was meint Ihr ???

LG und schönes Wochenende

Holger

S-heVep8;4


Hallo Holger,

Mir gefiel das "alte" ehrlich gesagt besser mit dem Rot. Außerdem landete man vorher auch immer schon auf der aktuellen Seite des Forums. Aber nun gut. Da ich jetzt einen schnelleren Rechner hab, dauert's auch keine 10 Minuten mehr und ich kann gut damit leben, dass man jetzt zusätzlich noch auf die aktuelle Seite blättern muss. ;-)

Hab jetzt wohl leider doch erst Ende des Jahres Termin in der WWK zur OP :-( War eigentlich vereinbart, dass ich August/September bereits unterm Messer lieg und jetzt soll ich mich da erst wieder melden. :-| Jetzt bin ich wieder am Überlegen, ob ich's nicht doch hier in Würzburg machen lassen soll - das ginge vermutlich schneller. Hätte natürlich auch wieder Nachteile. Hmmpf. :-/

Wünsch euch ein schönes Wochenende

Gruß vom Schaf

HGolgcer-2x3


Hallo Schäfchen :-),

6 oder 7 Monate bis zur Op zu warten, ist eine verdammt lange Zeit. Ich würde es auch woanders versuchen. Was wären denn die Nachteile ???

:)*

Liebe Grüße

Holger

Saheeup84


Hallo Holger,

die Nachteile wären, dass das hier Ärzte machen würden, die das recht selten machen, wenig Erfahrung haben und ich sowieso schon so Schiss vor dem Ganzen habe. :°( Außerdem müssten die mich in Würzburg im Falle einer Krise verlegen, weil sie keine Psychos im Haus haben, was in Bad Wildungen der Fall wäre. Da ich psychisch bereits ziemlich angeschlagen bin und auch für nix garantiere, spräche das halt schon eher für die WWK. :°(

Ach shit, ich hab echt keine Ahnung, was ich machen soll... >:(

Trotzdem allen ein schönes & schmerzfreies Wochenende

Gruß vom Sheep

p~adix76


Hallo Sheep,

solange Wartezeit ist aber heftig :|N, ich war am Dienstag dort und soll in 4-6 Wochen operiert werden.

Wofür sind denn dort Psychos?? ???

LG Patrick :)* :)* :)*

A~nja3x8


Huch, ich dachte ich bin im falschen Forum. Aber nein. Ist doch erst mal sehr gewöhnungsbedürftig.

Hab schon lange nicht mehr hier geschrieben, aber vor einigen Tagen noch reingeschaut, da war noch alles "normal". Nunja, man wird sich dran gewöhnen.

Hallo padi76 und Sheep84,

bin auch "verschraubt" worden und zwar 2005 in der WWK. Ich habe mal ein Paar Seiten hier zurückgeblättert und gelesen, dass ihr auch evtl. für eine Op. dort auf dem Plan steht..

padi - einen so schnellen OP-Termin dort zu bekommen ist ja super toll. Selbst den Termin für Sheep84 finde ich schnell. Ich habe damals fast 1,5 Jahre warten müssen.

Hat sich in der WWK doch wohl endlich mal was bzgl. der schrecklich langen Wartezeiten geändert? Ich kann es ja kaum glauben ???

Über mein OP-Ergebnis kann ich eigentlich nur GUTES berichten. Ich bin L5/S1 versteift worden und heute wieder voll arbeitsfähig und ich fühle ich viel besser als vorher.

Ich kann nur empfehlen, eine Spezialklinik für WS-Chirurgie aufzusuchen. Die machen den ganzen Tag nichts anderes. Ein Krankenhaus, das mal ab und an eine Wirbelsäule operiert/versteift, da würde ich die Finger von lassen. Der Ärger nachher kann so schrecklich groß sein. Natürlich, Pech kann man in jeder Klinik haben. Aber man muss es ja nicht drauf anlegen. Ich habe auch die lange Wartezeit in Kauf genommen obwohl ich manchmal nicht länger als 10min. stehen konnte. Aber es hat sich gelohnt zu warten. Ihr schafft das auch :)^

Ansonsten gibt's ja auch noch den Holger, der hat doch immer so tolle Beiträge hier im Forum, wenn ich mich noch recht entsinne. War er nicht auch in einer "guten" Klinik?

Ich wünsche Euch die Kraft zu einer guten Entscheidung und möglichst nicht so starke Schmerzen.

LG Anja38 *:)

SDheep8x4


Danke Anja,

genau solche Nachrichten braucht ein Hasenfuß wie ich - das macht wirklich Mut. :)^

Vielen Dank ;-D

Schönes Wochenende!

Hpolgmer-z2x3


Hallo Anja :-),

das ist aber schön, von Dir zu hören! Und noch schöner, dass es Dir so gut geht :-D :)^. *freu*.

Ja, das neue Forum ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber das wird schon.

Liebe Grüße

Holger

Hyan+na-M aria


Hallo,

ich bin ganz neu hier. Habe mich versucht ein bischen reinzulesen, aber die Beiträge sind schon recht umfangreich.

Ich habe seit meinem Kindesalter Rückenschmerzen. Hatte auch angeblich 'ne schlechte Haltung, so dass meine Mutter es gut fand, mich ins Ballett zu schicken. Das habe ich 5 Jahre gemacht und hatte danach auch noch ein Hohlkreuz. Mit 15 hatte ich solche Rückenbeschwerden, dass ich keinen Sport mehr machen konnte und viel liegen mußte. Kinderarzt, Sportarzt und Orthopäde standen vor einem Rätsel, weil außer einer leichten Skoliose nichts zu sehen war. Also schickte man mich zum orthopädischen Turnen - das waren fast akrobatische Übungen, von denen es aber nur ein kleines bischen besser wurde.

Nach 2 Jahren vergingen die Schmerzen dann komischerweise größtenteils von selbst (ob's am Wachstum lag?)und ich lernte Krankenschwester. War bezüglich meiner Wirbelsäule eine schlechte Wahl, denn bereits während der Ausbildung waren die Beschwerden wieder da, vor allem nach stärkerer Belastung. Deshalb habe ich dann einige Jahre später bis vor 4 Jahren mit der Pflege ausgesetzt. Dann wollte ich zurück in den Beruf, vor allem, weil mein Mann arbeitslos wurde. Bin z.Zt. in der ambulanten Pflege. Natürlich haben die Schmerzen nicht lange auf sich warten lassen, schließlich waren sie in der Zwischenzeit auch nicht verschwunden, nur nicht so ausgeprägt. Langes stehen ist halt absolut tabu.

Vor ein paar Monaten waren die Schmerzen so stark, dass ich einfach mal trotz meiner "Arzt-Abneigung" zur Orthopädin gegangen bin, einfach weil ich hören wollte, dass da eigentlich nichts besonderes ist. War dann vollkommen baff, dass ich ein Wirbelgleiten L5/S1 habe, 2. Grades nach Meyerding. War im Röntgenbild fantastisch zu sehen.

Habe vorläufig Krankengymnastik bekommen, mache Übungen, habe begonnen mit Abspecken (obwohl ich nicht übergewichtig bin). Trotzdem werden meine Beschwerden schlechter und die Schmerzen strahlen oft ins Bein aus, manchmal komme ich nicht mehr von der Couch hoch oder ich habe das Gefühl, gleich in zwei Teile zu zerbrechen! Mein Mann lacht mich aus, weil ich manchmal nach dem Aufstehen erstmal krumm wie eine Oma loslaufe...

Nun habe ich mal eine zweite Meinung bei einem Freund eingeholt, der als Assistenzarzt in einer ziemlich renomierten Orthopädischen Klinik arbeitet. Nun, der rät mir gleich zu einer OP (Versteifung), das finde ich ganz schön heftig. Das Wirbelgleiten ist ja noch nicht so weit fortgeschritten.

Jetzt mal meine Frage, da Ihr ja alle doch schon länger Erfahrung damit habt. Soll man sich lieber früher operieren lassen, damit der Wirbelabnutzung u. evtl. Komplikationen vorgebeugt wird, oder lieber doch so lange wie möglich konservativ therapieren, das rät mir nämlich meine Orthopädin und ich finde sie recht kompetent. ??? :-/

S9hIee\px84


Hallo und ein herzliches Willkommen Hanna-Maria, *:)

also als erstes muss ich gestehen, dass ich es von Deinem Mann nicht ok finde, wenn er Dich auslacht, weil das meiner Meinung nach das Letzte ist, wenn man eh schon Schmerzen hat. Vor allem, wenn Du nach dem Aufstehen nicht normal laufen kannst, muss das ja schon sehr übel sein!!!

Ich hab auch Grad II und ich stand/stehe vor der gleichen Entscheidung wie Du - OP/Nicht OP. Irgendwann kam ich dann zu der "weisen" Erkenntnis, dass beides Vor- und Nachteile hat bzw. haben kann. Die meisten Ärzte raten einem in der Regel erst einmal zur konservativen Therapie mit Krankengymnastik. Bei vielen bringt's eine Besserung, bei manchen nicht. Ich hab's auch erst einmal damit versucht - erst einmal alles ausschöpfen, bevor ich mich aufschneiden lass. Trotzdem hab ich mich aus mehreren Gründen für eine OP (die ist irgendwann Herbst/Winter) entschieden. Nicht zuletzt hängt's natürlich auch von der persönlichen Beeinträchtigung, den Schmerzen, potentieller Nervenschädigung und vielen anderen Faktoren ab. Hier trotzdem ein paar Fakten:

- Der Wirbel schädigt (je nachdem, wie sehr er gleitet) die darunterliegende Bandscheibe

- Der Wirbel drückt gerne mal auf den Ischias (daher vermutlich auch Deine Schmerzen im Bein) ein Wirbel, der mitunter jahrelang gequetscht wird, erholt sich unter Umständen gar nicht mehr und es kann zu neurologischen Ausfällen/Störungen kommen bzw. auch zu irreparablen Schädigungen des Nervs

- Der Wirbel kann trotz Krankengymnastik noch weiter abgleiten, was die Sache nicht unbedingt erleichtert.

Das waren für mich persönlich die 3 stärksten Gründe für eine OP, da ich bereits neurologische Störungen habe und keine Lust habe, zu warten, bis der Nerv noch mehr geschädigt ist. Aber ich hab's mir echt lange überlegt und letztendlich ist's halt die Abwägung, welches Übel das kleinere ist.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen

Viele Grüße

Esther

Stusatste


Hallo zusammen,

auch ich bin neu hier und erfreut, dass es dieses Forum gibt. Der Frage von Hanna-Maria würde ich mich anschließen. Es ist sehr schwierig, so was zu entscheiden!

Mein Wirbelleiten L5/S1 2. Grades wurde vor zwei Jahren diagnostiziert, zusammen mit zwei Bandscheibenvorfällen. Damals hatte ich zwei "Anfälle". Das waren jeweils 10 Tage Schmerzen ohne Ende, eine Art Stromschläge das Bein hinunter, immer wieder, so dass ich nachts nicht schlafen konnte, da ich die Schmerzen nur beim Gehen aushielt und ich so nächtlang durch die Wohnung wanderte. Spritzen halfen gar nichts, auch nicht Infusionen. Und erstgenommen fühlte ich mich nie. Über die Orthopäden hier in Berlin möchte ich gar kein Wort verlieren, das ist die Hölle...

Danach bekam ich kurz KG verschrieben und musste mir selber Hilfe suchen (und alles selber bezahlen, natürlich). Heilpraktiker aller Art und Osteopathie habe ich ausprobiert. Letzteres hilft mir sehr, wenn ich starke Schmerzen haben.

Jedenfalls ist es seit Ende 2007 wieder schlimmer, meine Muskulatur verschafft mir große Schmerzen (Piriformis vor allem und dann die Muskeln rechts und links von der Wirbelsäule), ganz abgesehen von den Kreuzschmerzen (ich kann mich seit Anfang 2008 nicht mehr bücken). Ich habe erneut ein MRT machen müssen und da hat sich rausgestellt, dass die Bandscheiben wieder relativ heile sind, ansonsten die Wirbelsäule durch das Gleiten geschädigt ist. Mein neuer Orthopäde meint, dass die Versteifung mir helfen würde (er macht das selber und ist sehr erfahren darin), doch ich schrecke davor zurück. Ich bin 38 und denke, dass der Leidensdruck noch stärker sein müsste, eh ich so ein Risiko eingehe.

Kennt Ihr diese unglaublichen Muskelverspannungen an Po und Lendenwirbelsäule auch? Beim Aufrecht-Gehen und Sitzen habe ich ganz oft gar keine großen Schmerzen, aber Liegen, Bücken und vor allem Aufstehen ist sehr anstrengend und schmerzhaft. Die einfachsten Handgriffe im Haushalt rauben mir so viel Energie, und da ich im Internetbereich arbeite ,sitze ich den ganzen Tag, was ja auch nicht so toll ist...

Ich überlege mir, ob ich vielleicht eine Ambulante REHA machen sollte, wie mir von der Physiotherapeutin empfohlen wurde, um wenigstens wieder auf ein normales "Level" zu kommen, auf dem man aufbauen kann mit Training etc. Hat jemand von Euch Erfahrung damit? Und wie lange dauert so was und wer zahlt es (Rentenversicherung?).

Danke und viele Grüße

Su

A:nFja3x8


Hallo Holger und Willkommen an Hanna-Maria

Holger:

Ja, ich freu mich auf, dass es so gut funktioniert. Ich kann nicht klagen.

Hanna-Maria:

Wie Du ein wenig weiter oben lesen kannst, bin ich auch eine die mit Metall im Körper rumläuft.

Die Entscheidung ob OP oder nicht kann'st nur Du alleine treffen. Seidenn die Nervenschädigung ist schon so groß, dass sie Dir der Arzt abnehmen muss. Aber vorschnell handelt wahrscheinlich kein Patient. Man muss halt abwägen, wie weit man mit den Einschränkung und Schmerzen leben kann.

Ich habe damals auch erstmal alle konservativen Maßnahmen ausgeschöpft. Von Sklerosierungsbehandlungen, Schmerztherapie, Krankengymnastik, Akupunktur, Stützbandage. Hat bei mir leider alles nichts gebracht oder nur ganz kurzfristig. Der Wirbel ist weiter gerutscht (wahrscheinlich hätte ich bis zum Nimmerleinstag weiter Handball spielen sollten, da war die Muskulatur anscheinen so gut, da hatte ich keine Probleme). Hatte auch nachher Meyerding II und konnte nur noch wenig Stehen oder Gehen.

Habe mich dann für die Spondylodese entschieden und es bis heute nicht bereut. Der Alltag ist jetzt wieder lebenswert, vorher war das nicht der Fall. Und schließlich musste ich ja noch ein Paar Jährchen arbeiten einplanen.

Also, gut überlegen, nichts überstürzen, aber auch nicht bis zum Äußersten warten.

LG Anja

Acnja3^8


Hallo Susaste,

jetzt habe ich gerade meinen Beitrag im Forum abgeschickt, und lese dann Deinen.

Damals bei mir wurde es auch mit Beantragung einer amb. oder stationären Reha versucht. Seitens der Rentenkasse wurde abgelehnt. Aber die entscheiden glaube ich sowieso nach "Sonnenschein". Sollte sowas bei Dir auch nicht genehmigt werden, versuchs doch mal mit einer Verordnung von deinem Orthopäden über Rehasport. Das sind 50 Einheiten in einem Fitneßstudio (das Studio oder auch manch größere Krankengymnastik-Praxen müssen dazu natürlich eine Genehmigung haben). Einfach mal bei der Krankenkasse darüber informieren. Wenn die Schmerzen das zulassen, finde ich es eine gute Alternative zur KG. Damals vor 3 Jahren bei mir gab es das leider noch nicht.

Übrigens, war damals auch in Deinem Alter.

Ich hoffe, ein wenig helfen zu können.

Anja

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