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Aufruf an alle, die Wirbelgleiten haben

H(olg\ehr-2x3


@ messdi

Hallo, schreib doch mal mehr, ist ein wenig mager so ;-D ;-D ;-D. Was treibt Dich hierher ???

Gruß

Holger

HTolgmer-23


@ Butterfly

Hallo,

ist das nicht eher eine Verengung des Spinalkanals ??? Syringomyelie hab ich erst mal nachgelesen, da hatte ich noch nichts mit zu tun. So, wie ich das sehe, betrifft das ja Nerven im Rückenmark. In welcher Höhe hast Du denn davon Beschwerden? Das Rückenmark endet ja beim ersten Lendenwirbel. Die Chondrose kann wohl zu einer Spinalkanalverengung führen. Wenn die Hauptbeschwerden die Schmerzen im linken Bein sind, würde ich eine Nervenbedrängung bei L4 bis S1 annehmen.

OP ist nicht angeraten laut Ärzte

Welche Ärzte waren das ??? Können sie die Aussage vernünftig begründen ???

Kennt einer diese Symptome ???

Nee, also von mir kenne ich das nicht.

eine Wirbelsäulenvermessung habe ich noch vor mir...

Das kenne ich auch nur von ganz normalen Röntgenaufnahmen. Was ist denn bei Dir vorgesehen ???

*:)

Liebe Grüße

Holger

sbunnxy806


Hallo,

ich (28) bin jetzt seid Februar letzten Jahres Krankgeschrieben, wegen einem Gleitwirbel, L5. Ich habe massive Schmerzen ausstralend vom Lendenwirbelbereich in mitlerweile beide Beine mit taubheitsgefühlen, einer beidseitigen Fußhebeschwäche. Oft stralen mir die Schmerzen auch in den oberen Bereich aus, dann kann ich meine Arme nicht mehr heben und habe stechende Schmerzen im BWS-Bereich, die mir fast die Luft zum atmen nehmen. Da ich eine Vorerkrankung an der Wirbelsäule habe, eine operierte Skoliose, kann mir keiner helfen. Alle Ärzte die ich durch habe, trauen sich nicht daran, selbst die Ärzte der Spezialklinik, in der damals die Skoliose operiert wurde.

In der Spezialklinik hat man mir damals 13 Wirbel versteift und keiner kann oder will dehalb daran gehen, weil Sie sonnst die restlichen Wirbel im unteren Berech (L5 und S) versteifen müßten und keiner weiß was dann passiert! Laut der Spezialklinik und den Ärzten hier ist das Risiko zu groß, das der HWS-Bereich dann das ganze nicht mehr schafft und genau das was im LWS-Bereich passiert ist im HWS-Bereich passiert!

Ich gehe jetzt seid einigen Wochen zum Schmerztherapeuten, laut dem was er sagte, kann er nur noch versuchen mir die Schmerzen etwas zu nehmen, so das mein Leben wieder etwas lebenswerter wird. Morphium wird weiterhin mein ständiger Begleiter bleiben.

@ Hope0207**,

Novamin ist ein Medikament, ob in Tabletten oder Tropfen Form, das zur Schmerzstillung bei mittelmäßigen Schmerzen eingesetzt wird, gerne wie du es auch bekommen hast nach OP's. Tramal oder auch Tramadol genannt, wird bei starken Schmerzen eingesetzt, oft auch in der Krebs Therapie, da es sehr stark ist.

Naja, ob es sinnvoll ist ein meines nachachtens mittelmäßiges Schmerzmittel (Diclofenac) in ein starkes umzuwechseln, stelle ich hier mal so in Frage? Hast Du den mehr schmerzen? Ich meine er hat schon recht in dem er sagt Diclo geht auf den Magen, aber dann sollte er dir besser ein Magenmittel verschreiben, ich meine nur wenn der Schmerz gleichbleibent ist.

LG

H"ol|ger-23


Hallo Sunny,

welche Spezialklinik ist das denn, die Dir diese Auskünfte gegeben hat ??? Das würde mich mal interessieren.

*:)

Liebe Grüße

Holger

sxunn@y8056


hallo Holger-23,

das war die Werner-Wicker Klinik in Bad Wildungen. Eigentlich eine sehr gute Klinik, aber das waren ja auch nicht nur die Ärzte, auch Ärzte in meinem Umkreis, der Umkreis wo ich halt mit Bus und Bahn und vorallem mit dem Rollstuhl hinkomme.

Wieso kennst du anderes? Würde mich sehr interresieren?

:-)

LG

HKope0820x7


Hallo Holger, Hallo sunny

Danke für eure Antworten bezüglich der Medikamente. Habe mittlerweile selber auch schon herausgefunden, das das Tramal ein Opiat ist. Ich werde es nicht nehmen, denn ich komme mit den anderen Tabletten gut aus. Heute Mittag z.B. habe ich vergessen, meine Tropfen zu nehmen. Ich merke zwar jetzt gegen Abend Schmerzen im Gesäß mit Ziehen bis ins rechte Bein, dazu "spannt" es im OP-Bereich etwas mehr als sonst, aber von starken Schmerzen kann ich -zum Glück- nicht mehr reden.

@ sunny:

Dein Zustand klingt schlimm. Ich hoffe, dass man dir irgendwie helfen kann.

Mir geht es recht gut, 3 Wochen nach der OP. Man wird auch langsamer immer mehr mobiler, traut sich mehr, der Alltag wird einfacher. Bin aber trotzdem vorsichtig und teile mir meinen Tag gut ein und vermeide falsche Bewegungen.Noch 8 Wochen bis zum Nachsorgetermin. Hoffentlich heilt alles wunschgemäß bis dahin, damit ich das Korsett in die Ecke schmeißen kann.... ]:D

LG

A{ltexsL[edher


@ waldmeister2 ....

und auch reichen nur 10% werte nicht wirklich aus um auf 50 % zu kommen

das weiss ich. ich hab ja nur 30% und das schon seit fast 20 j. leider ist nicht ersichtlich wie die einzelnen sachen berechnet wurden. ich weiss nur das damals der 8. punkt abgelehnt wurde,da er weniger als 10% betrug. ein prob was ich dabei habe ist, das ich viele erkrankungen erst viel später herausbekam. und die meissten hab ich von geb. an. wenn ich die hd als beispiel nehe,so hätte ich direkt rente bekommen müssen. da man es aber erst feststellte als ich schon fast 30 war, bekomme ich nichts.

die ärzte die ich damals hatte, haben alles befürwortet. normal wäre ich auch aus dem a-amt raus, nur meinte der letze ort. er müsse mich gesund schreiben,da ich sonnst aus dem amt raus wäre... tolle sache war das. er hat auch nicht mehr mit sich reden lassen. erst attest das nix mehr mit sitzen ist, drekt 4 wochen krankenschein- reha hat die kasse ja abgelehnt- noch mal 2 wochen krankenschein, und dann war ich gesund, jedenfalls fürs amt.

@ Holger-23 ....

das Problem mit einer Reha ist, dass im Normalfall mit dem Antrag ein oder mehrer Ärzte benannt werden, die eine medizinische Begründung für die Notwendigkeit der Reha abgeben.

es wurde von mehreren ärzten begründet,selbst von der rehaklinik. die hatten mich wegen dem antrag ja untersucht. aber es sind chronische erkrankungen und darum wurde die reha 8 mal abgelehnt. ich selber habe meine kasse angerufen und gefragt was das soll.no chance!

rückenschule hatte ich bekommen als ich mit anfang 20 umschulen sollte. als die befunde nach und nach zu der ärztin kamen,durfte ich auch dabei nicht mehr mitmachen, frag mich nicht. es kam damals der befund das ich ne senkniere hab und diese nicht tut solang ich sitze oder stehe. ich denke mir das sie nicht wirklich wusste welche sachen ich sportlich machen kann und welche nicht.

wenn man mich fragt kann ich nur sagen das ich ímmer noch versuche soviel bewegung zu haben wie es nur geht. ich mache auch schwere "arbeiten" auch wenn es mir dabei und danach sehr sehr schlecht geht.aber ich tu es! ich nehme auch soweit es geht keine schmerzmittel, nur ab und an mal novalgin oder ein paar spritzen. anderes hilft leider nicht und auch das hilft nur bedingt. zudem kann ich oral kaum was einnehmen. ich habe einen hund somit muss ich raus und muss mich bewegen. das hilft mir auch wenn ich solangsam merke das diese rasse mitlerweile auch zu schwer für meine knochen ist. ich merke ja wie ich abbaue.

Ja, besser mit geradem Rücken auf die Knie gehen

das weiss ich, nur wenn du seit kindestagen artrose in den knieen hast,wirst du alles tun um das was du hebst nicht über die knie zu heben. ich habe vor ca 10-12 jahren angefangen alles über meine arme zu machen. also aufstehen mit den armen und nicht mit den beinen usw, naja schultergelenke sind nun chronisch entzündet mit kalkablagerungen usw. du siehst, es sind tausend kleinigkeiten die nicht mehr so wollen wie ich es gern hätte.

...oh man nun hab ich wieder soviel getippelt :=o

mfg

p.s. : essen

wgald#meistexr2


@ altes leder

du kannst dir beim versorgungsamt die gutachterliche stellungnahme einfordern.

in dieser stehen die einzelden gdb drin.

du solltest nach dem du die stellungnahme hast, zum sovd gehen und dort einen verschlimmerungsantrag stellen.

gruß jörg

s9unny8E06


Hallo,

@ hope0207

ja is schlimm, aber ich muss lernen damit zu leben ob ich will oder nicht! :°(

Naja, man lernt mit so vielem im Leben/umzugehen und das ist halt ein einschnitt, aber geht schon, mach mir selber mut :)*. Freunde hab ich ja auch die zu mir stehen und das ist viel wert! Hauptsache ich Lebe!!! :-)

Mach aber bloß nicht zu viel! Denk nicht du kannst Bäume ausreißen und wenn dann nimm Bonsaibäumchen, ist besser so, denn es kommt alles zurück, was du deinem Körper an tust. Was hast du denn für ein Korsett? Hartplastik? Oder ein Mieder (wird fälschlicherweise auch so genannt)?

Ich glaubs dir, das du es so schnell wie möglich loswerden willst. :)z

Welche Wirbel sind bei dir versteift? Habe zwar so einiges gelesen, aber das ist mir nicht so ganz klar.

Ein bischen Kraft schick ich dir für die nächsten Wochen, die mit Korsett zu überstehen :)*

LG

HOope0v20x7


sunny806:

Bei mir wurde "bloß" L5/S1 versteift. Wenn ich mich so bewege, dann fühle ich das schon, irgendwie als hätte ich da ein Brett im Rücken. Ich hoffe natürlich noch, dass dieses Empfinden auch von der OP-Narbe her rührt und wieder etwas nachlässt im Laufe der Zeit, denn viele schreiben ja, die Versteifung eines Wirbels (bzw. 2) merke man kaum. ?

Ich habe ein Korsett aus Hartplastik. Ich hab mich da schon ein wenig dran gewöhnt, es gibt einem ja auch Halt und Sicherheit. Nur wenn ich viel in Bewegung oder unterwegs bin, bzw. wenn es recht warm ist, dann wird es echt lästig, weil man dadrunter so furchtbar schwitzt. Da helfen auch die hineingebohrten Luftlöcher nicht mehr viel.

Du hast recht.man denkt man könnte Bäume ausreißen... und dann liegt man abends auf dem Bett und mag gar nichts mehr. Gestern hab ich eine Menge getan im Laufe des Tages und wollte dann ab 16 Uhr gar nicht mehr von meiner LIege runter. Es ist niciht so, dass ich dann Schmerzen hätte (nur etwas mehr als sonst), aber man ist komplett geschlaucht...

Vielen Dank für deine Wünsche, ich schicke dir auch welche :)* :)*

LG

HDolge9r-2x3


Hallo Sunny,

die WWK ist schon eine gute Klinik, keine Frage. Da war ich auch mal zur Untersuchung. Die OP ist dann woanders gemacht worden, weil mir ein minimal-invasiver Eingriff mehr zugesagt hatte. Die Genesungszeit war einige Monate kürzer, kein Sitzverbot, kein Korsett. Sie sind in Wildungen doch sehr konservativ, was die Technik und Behandlung angeht.

Ich kann nicht sagen, das geht oder geht nicht, soweit reichen meine Kenntnisse natürlich nicht. Hast Du eine weitere Meinung von einem anderen Wirbelsäulenchirurgen ??? Könnte Dir bei Bedarf einen oder zwei gute empfehlen, falls Du es noch mal untersuchen lassen möchtest. Ansonsten würde mir noch eine Schmerztherapie einfallen, aber das machst Du ja schon. Hoffe doch sehr, dass Dein Zustand sich bald wieder verbessert.

:)* :)*

Liebe Grüße

Holger

ArltesLjedexr


@waldmeister2...da werd ich wohl nicht drum rum kommen. ich kann nur hoffen das es nicht nach hinten losgeht. wie gesagt hab mit gutachtern so meine probs/erfahrungen. zudem mein arzt sagte: die nehmen ihnen die % weg...warum auch immer.

im mom versuchen die mich auf dem amt als mehr oder weniger gesund darzustellen, obwohl ich weder umschulen darf und als nicht vermittelbar gelte. der arzt hat viele sachen,selbst die die im schwerbeschädigten schein eingetragen sind, unter den tisch fallen lassen.

trotzdem danke

mfg

sTunn~y8x06


Hallo,

@ Hope0207

OH, das kenne ich, mit dem Schwitzen, das war richtig zermürbent, die Luftlöcher reichen auch nicht. Ich hatte meine OP genau wie Du im Sommer damals und ich weiß es noch als wäre es gestern gewesen. Erst habe ich einen Gips-Panzer, von der Brust, fast Schulter höhe, bis zur Leiste gehabt und am ende meines Aufenthaltes in der Klinik (insgesammt 6 Wochen, ca. 3 Wochen nach OP wurde ich entlassen, früher war alles länger) habe ich das Hatplastik Korsett bekommen, genau die gleiche höhe wie der Gips-Panzer und damit musste ich ein halbes Jahr rum laufen.

Wie lange mußt du dein Korsett tragen? Ich weiß nicht trägst du das direkt auf der Haut, wenn ja dann guter Tipp, zieh dir ein Unterhemt oder anderes drunter, etwas aus Baumwolle, das hat mir damals sehr geholfen, man schwitzt weniger.

Wie "bloß", ich denke das reicht auch, ob ein Segment oder mehrere, blöd ist es so oder so.

Ich kann da nur von mir sprechen, ich habe mich recht schnell daran gewöhnt. Am Anfang habe ich gemerkt, wo meine Stange sitzt und alles andere gleich mit, aber ich denke, das wird einfach vom Körper akzeptiert und man lernt damit zu Leben. Das Brett im Kreuz verschwindet, bestimmt noch. Auch wenn es unbegreiflich ist, ich fühle auch kein Brett im Kreuz mehr.

Lass mal noch einwenig Zeit vergehen und sei nicht zu ungeduldig, du weißt ja Bonsaibäumchen! Sei froh, das du schon nach 3 Wochen so fit bist, es wird schon alles wieder klappen. :-) :)* :)*

@ Holger-23

Die WWK ist sehr konservativ, da muss ich dir recht geben. Das Problem ist aber, das mich keine andere Klinik mehr Operieren wird. Es traut sich keiner daran! Ich war hier in der nähe in einer Klinik, die haben sich in den letzten Jahren sehr gemacht, OP technich gesehen, die haben mich zur WWK geschickt, der Chef persönlich war bei meinem abschluss Gespräch dabei. Das ist es nämlich, ich habe zu viele versteifte Wirbel und keiner traut sich überhaupt daran. Alle Ärzte, ob Chirurgen, Ortopäden, Schmerzterapeuten keiner weiß was und keiner will auch nur im entferntesten daran.

Mein jetztiger Schmerzterapeut ist der zweite den ich habe und er ist der einzige der wirklich was tut, ja und mein Hausarzt. Der erste Schmerzterapeut wollte mich obwohl ich ende letzten Jahres schon in Reha war, noch mal in eine andere Reha-Klinik schicken. Jeder schiebt mich wo anders hin, jede Klinik schick mich zur WWK da da ja die Vorerkrankung behoben wurde (die 13 Wirbel versteift wurden).

Also wie du siehst, ich hab so zu sagen keine chance von der WWK wegzukommen.

Es ist leider aussichtslos, da habe ich mich gestern noch mit meinem Schmerzterapeuten drüber unterhalten. Er sieht die Sache genau wie ich und auch wie alle Ärzte mit denen ich gesprochen habe. Wenn die WWK nicht's tut, dann kann man nur noch mit Medikamenten was tun.

Den Kopf lass ich trotzdem nicht hängen, ich Lebe und das ist das wichtigste was es gibt! So aussichtslos ist es also trozdem nicht man muss nur den Kopf nicht hängen lassen.

:)* :)* :)* :)* :)*

LG euch beiden *:)

HFope02$07


Moin zusammen!

Nicht viel los hier ;-). Aber ist ja auch gut, sind zumindest keine akuten Probleme die ausgetauscht werden müssen. Hoffe ich für euch zumindest!

Frage:

Wie ist das mit dem Schmerzgedächtnis? Ich lese hier und an anderen Stellen oft, dass Betroffene nach einer Spondylodese lange Zeit noch starke Schmerzen haben, quasi fast so schlimm wie vorher. Ich hatte nun vor der OP nur zeitweise starke Schmerzen, meist war es noch auszuhalten. Jetzt knapp 4 Wochen nach der OP geht es mir schmerztechnisch so gut, dass ich austeste ohne Medikamente auszukommen. Nachts habe ich dann etwas Schmerzen in den Beinen, so dass ich abends noch etwas nehmen werde. Aber tagsüber komme ich zurzeit schon gut ohne Schmerzmittel aus. Mich würde jatzt a) interessieren, ob ich jetzt si recht wenige Schmerzen habe, weil ich evtl. vorher noch kein Schmerzgedächtnis entwickelt habe? und b) ich hab tagsüber noch leichte Schmerzen im rechten Bein und in der rechten Gesäßhälfte. Z.B. im Liegen bein Anheben des Beins oder beim Niesen.. oder überhaupt beim Gehen/Stehen in der rechten Poseite. Nicht stark, aber spürbar. Sollte ich besser doch meine Medis nehmen, um kein Schmerzgedächtnis zu entwickeln, oder ist das bei geringen Beschwerden nicht so relevant? Was würdet ihr tun?

sunny806:

Ich muss mein Korsett noch ca. 8 Wochen tragen, die Nachuntersuchung ist am 12.11.08, ich denke dann entscheidet sich, was weiter zu tun ist.

Ein Unterhemd trage ich auf jeden Fall unter dem Korsett, anders würde ich das gar nicht ertragen können, glaube ich.

Na, dann bin ich ja beruhigt und hoffe mal, dass auch ich bald dieses "Brett" im Kreuz nicht mehr so spüre. Denn das tut zwar nicht weh ist aber irgendwie fremd, beängstigend...

Ich wünsche dir ganz fest, dass die Ärzte für dich einen Weg finden bei dem dir richtig gut geholfen werden kann!

LG

HcolgNerx-23


Hallo Hope,

Wie ist das mit dem Schmerzgedächtnis? Ich lese hier und an anderen Stellen oft, dass Betroffene nach einer Spondylodese lange Zeit noch starke Schmerzen haben, quasi fast so schlimm wie vorher.

Dann hat entweder die Indikation für diese OP nicht gestimmt oder die Betroffenen haben die OP solange aufgeschoben, dass sie schon sehr viele Jahre mit den Schmerzen gelebt haben. Erst gewöhnt sich der Körper ja an die Medis. Um die gleiche Wirkung zu erzielen, muss die Dosis erhöht werden. Nach der Gewöhnungsphase meldet der Körper Schmerzen, auch ohne das wirklich welche da sind, um eben diese Medis zu bekommen. Es handelt sich ja in dieser Schmerzkategorie um Medis der WHO Stufe 2-3, also um Opioide. Der Patient selbst empfindet diese Schmerzen auch. Eine Abhängigkeit kann bereits nach relativ kurzer Einnahmezeit gegeben sein.

Andererseits erholt sich ein geschädigter Nerv nur relativ langsam. Schmerz beim Niesen, Husten, Bein anheben ist ganz typisch.

Ich würde die Medis gerade so dosieren, dass keine Schmerzen auftreten. Und zwar deswegen, weil so die Gefahr einer Schonhaltung durch den Schmerz vermieden wird.

:-)

Liebe Grüße

Holger

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