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Aufruf an alle, die Wirbelgleiten haben

M:endiaxss


Kleine Lektüre über "Spondy" (Wirbelgleiten)

Spondylolisthesis

Synonyme:

Spondylolisthese, Spondylolisthesis, Olisthese, Olisthesis, Wirbelgleiten

Schlüsselwörter:

Spondylolisthesis, Wirbelgleiten

Definition

Gleiten eines Wirbelkörpers mit seinen Bogenwurzeln, Querfortsätzen und oberen Gelenkfortsätzen (und damit auch mit der darübergelegenen Wirbelsäule) über den nächsttieferen Wirbel nach vorne.

Epidemiologie

Spondylolisthesis bei 2-4%, bei Eskimos am häufigsten (40%).

Häufig bei Leistungssportlern mit Hyperlordosebelastung der Lendenwirbelsäule (LWS)

(Speerwerfer ca. 50%, Judokas, Kunstturner und Ringer 25%).

Bei 80% 5. Lendenwirbel betroffen, bei 15% 4. Lendenwirbel.

Ätiologie, Pathogenese, Pathophysiologie

Voraussetzung für das echte Wirbelgleiten ist eine Spaltbildung (Spondylolyse) in der Interartikularportion (bei 5-7% der weißen Rasse). Die Spondylolyse kann sich aufgrund einer Dysplasie der Interartikularportion (evtl. genetische Faktoren), nach akutem Trauma (Rarität) oder als Ermüdungsfraktur entwickeln. Häufig Kombination mit lumbosakralen Übergangsstörungen (Spina bifida bei 50% der infantilen Spondylolysen).

Klassifikation

Einteilung nach Schweregrad des Gleitens (Meyerding 1932)

o Grad I: <25%

o Grad II: 25-50%

o Grad III: 51-75%

o Grad IV: > 75%

Spondyloptose: Komplettes Abgleiten vor den darunter gelegenen Wirbel.

Einteilung nach Ursachen

o Dysplastisch

o Spondylolytisch

o Degenerativ

o Traumatisch

o Pathologisch

o Kongenital

**Medizinische Schlüsselsysteme[b]

ICD-10

M43.0 Spondylolyse

M43.1 Spondylolisthesis

M76.2 Angeborene Spondylolisthesis

Anamnese

Spezielle Anamnese

o Kreuzschmerzen (meist belastungs- oder bewegungsabhängig)

o Pseudoradikuläre oder seltener radikuläre Schmerzausstrahlung

o Instabilitätsgefühl

o Ca. 50% der Spondylolysen und Olisthesen sind klinisch asymptomatisch.

[b]Diagnostik**

Klinische Diagnostik

Inspektion

o Haltung LWS (Hyperlordose, Skoliose)

o Schanzenphänomen (sichtbare Stufenbildung)

Palpation

o Stufenbildung der Dornfortsätze

o Druck-, Klopf-, Rüttelschmerz

o Rückenmuskulatur

o Beckenstand

Spezifische Funktions- und Schmerztests

o Beweglichkeit LWS (u.a. Schobersches Zeichen)

o Hüftlendenstrecksteife bei Kindern

o Stauchungsschmerz

o Neurologische Untersuchung

o Abstützbedürfnis beim Aufrichten

Apparative Diagnostik

Notwendige apparative Untersuchungen

o Röntgen LWS in 2 Ebenen

Im Einzelfall nützliche apparative Untersuchungen

o LWS-Schrägaufnahmen

o Seitliche LWS-Funktionsaufnahmen

o MRT, CT

o Myelographie, Funktionsmyelographie

o EMG, NLG

o Diskographie, Szintigraphie

Häufige Differentialdiagnosen

o Degenerative Instabilität (Pseudospondylolisthesis)

o Verschiebungen der Wirbel nach Frakturen, Luxationen, Entzündungen, Tumoren

Klinische Scores

Wenn ein wissenschaftlicher Vergleich mittels Scores oder Bewertungsschemata angestrebt wird, empfehlen wir die Verwendung des folgenden Schemas in der Originalfassung:

o Oswestry-Low-Back-Pain-Disability Questionaire nach Fairbank et al. 1980

Therapie

Ziele

o Schmerzbeseitigung oder -reduktion

o Beseitigung evtl. vorhandener neurologischer Symptome

o Verhinderung weiterer Progredienz, ggf. Reduktion des Wirbelgleitens

Konservative Therapie

Beratung

o Gewichtsreduktion

o Anpassung der körperlichen Belastung

o Berufsberatung

o Sportberatung (Vermeidung lordosierender und stauchender Belastungen)

o Verlaufskontrollen sinnvoll

Medikamentöse Therapie

(= nur symptomatische Therapie)

o Analgetika

o Antiphlogistika

o Muskelrelaxantien

o Lokalinjektionen

Physikalische Therapie

o Physiotherapie (Kräftigung der Rücken- und Bauchmuskulatur, Entlordosierungsübungen)

o Rückenschule

o Elektrotherapie

o Bei radikulären Symptomen: Stufenlagerung, Extensionsbehandlung

Orthopädietechnik

o Entlordosierende/stabilisierende Rumpforthesen

o Schuhzurichtung (z.B. Pufferabsätze)

Operative Therapie

Allgemeine Indikationskriterien

o Leidensdruck

o Therapieresistenz

o Progredienz des Gleitvorganges

o Neurologische Ausfälle

o Alter

Kontraindikationen

Relativ:

o Hohes Alter

o Ausgeprägte Osteoporose

Operationsprinzipien

o Stabilisierung des Bewegungssegmentes (Spondylodese) mit oder ohne Reposition

o Gegebenenfalls Beseitigung neurologischer Symptome (durch Reposition und/oder Dekompression)

Häufige Operationsverfahren

o Nicht instrumentierte Spondylodese (z.B. Versteifung der Querfortsätze nach Wiltse, ventrale interkorporelle Spondylodese mit Knochenspan)

o Instrumentierte Spondylodese mit oder ohne Reposition (Fixateur interne, interkorporelle Metallimplantate, zusätzliche Knochentransplantation, dorsales, ventrales oder ventrodorsales Vorgehen)

Eine Verschraubung von Spondylolysen kommt vor allem im Kindesalter in Betracht.

Die alleinige Dekompression von dorsal kann eine Zunahme der Instabilität zur Folge haben.

Planung und Vorbereitung

o Adäquate Instrumente und Implantate

o Intraoperative Röntgen-Durchleuchtungsmöglichkeit

Patientenaufklärung

o Natürlicher Verlauf der Erkrankung

o Verhaltensmaßregeln

o Konservative Behandlungsmöglichkeiten

o Operative Behandlungsmöglichkeiten (Indikationen, Risiken, Erfolgsaussichten)

Mögliche Folgen und Komplikationen

o Allgemeine Risiken und Komplikationen:

 Wundheilungsstörung, tiefe Infektion

 Gefäß-Nervenverletzung, Nachblutung

 Thrombose, Embolie

o Spezielle Folgen: Bewegungseinschränkung

o Spezielle Komplikationen:

 Neurologische Störungen

 Bei ventralen Eingriffen: Verletzung großer Gefäße, retrograde Ejakulation, Darmstörung, Narbenhernien

 Schmerzen an der Knochenspan-Entnahmestelle

 Implantatversagen (Bruch, Dislokation, Lockerung)

 Pseudarthrose, Korrekturverlust

Postoperative Nachbehandlung

o Stabilisierende Krankengymnastik

o Evtl. temporäre Korsettversorgung

Stufenschema Therapeutisches Vorgehen

Orientierungskriterien

Leidensdruck, Schmerzen, neurologische Ausfälle, Ausmaß des Gleitens, Progredienz, Alter, Compliance

Stufe 1 ambulant

Beratung, konservative Therapie

Stufe 2 ambulant/stationär

Konservative Therapie bei neurologischen Symptomen

Stufe 3 stationär

Operative Therapie

Prognose

Der Gleitvorgang kann spontan in jedem Stadium zum Stillstand kommen.

Mit zunehmendem Gleiten steigt die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Beschwerden, Funktionsstörungen und neurologischen Symptomen.

Prävention

Bei nachgewiesenem Wirbelgleiten kann allenfalls die Progredienz durch entsprechendes Verhalten (s. Beratung) und konservative Therapie verhindert werden.

Perspektiven, Ausblick

o Mit zunehmendem Einsatz minimal-invasiver Techniken ist insbesondere bei den ventralen Operationsmaßnahmen (Knochenspaninterposition, interkorporelle Metallimplantate) zu rechnen.

o Die dorsale Instrumentation unter MRT-Kontrolle (interventionelles MRT) befindet sich noch im Erprobungsstadium.

Zusammenfassung

Die Inzidenz der isthmischen Spondylolisthese beträgt im Wachstumsalter 4,4 %. Der natürliche Verlauf ist in den meisten Fällen benigne. Die Mehrzahl der Individuen mit geringgradigem Wirbelgleiten bleibt symptomfrei oder hat milde Symptome. Die primäre Therapie bei symptomatischem Gleiten bis 25 % ist konservativ. Bei Kindern vor dem Wachstumsspurt sind wegen des Progressionsrisikos regelmäßige radiologische Kontrollen angezeigt. Bei Versagen konservativer Maßnahmen ist die Indikation zur Operation gegeben. Bei Gleiten von mehr als 25 % sollte wegen des Progressionsrisikos auch bei subjektiver Beschwerdefreiheit die operative Stabilisierung erwogen werden. Die Operationsmethode der Wahl beim Abgleiten bis zu 50 % ist die unisegmental dorsolaterale Spondylodese ohne Metallfixation. Bei schwereren Fällen (Gleiten über 50 %) ist eine ventrale bzw. kombinierte dorsoventrale Fusion notwendig, um eine Progression der lumbosakralen Kyphose zu verhindern. Die klinischen und subjektiven Ergebnisse nach In-situ-Fusion sind in dieser Altersgruppe in 80-90 % der Fälle zufriedenstellend. Die Reposition des Gleitwirbels ist technisch möglich. Sie erfordert die Anwendung von Metallimplantaten und ist mit höherem Risiko verbunden. Eine Überlegenheit bezüglich der Ergebnisse im Vergleich zur In-situ-Fusion konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Die Reposition sollte nach Ansicht des Autors deshalb nur in Fällen von Spondyloptose mit erheblicher Funktionsstörung der Wirbelsäule durchgeführt werden, in denen eine dauerhafte In-situ-Fusion technisch schwer möglich ist.

Muenviasxs


Hier ist es bissl besser erklärt

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Spondylolisthesis

Unter einer Spondylolisthesis versteht man eine Gleitwirbelbildung. Man unterscheidet die angeborene Form von erworbenen Formen. Anfangs macht eine Spondylolisthesis häufig keine Beschwerden. Wenn sie jedoch länger besteht, kommt es durch die veränderte Belastung und zugleich durch die Überbeanspruchung der kleinen Wirbelgelenke in dem betroffenen Wirbelsäulensegment mit der Zeit zu einem Verschleiß dieser Gelenke, der als ---> Spondylarthrose bezeichnet wird. Ein wesentlicher Teil der Symptome, d.h. vor allem der Schmerzen in Verbindung mit einer Spondylolisthesis werden durch diese Spondylarthrose hervorgerufen. Durch die veränderte und vor allem auch vermehrte Beweglichkeit des betroffenen Wirbelkörpers sind außerdem die Bänder betroffen, die den Wirbelkörper in seiner Position fixieren. In der Folge dieser Überlastung können sich hier ebenfalls Symptome ausbilden. Außerdem kann es zu knöchernen Randanbauten am Wirbelkörper kommen, die als ---> Spondylose bezeichnet werden. Die Schmerzen führen zu Ausweichbewegungen in der Wirbelsäule, zu Schonhaltungen und einer vermehrten körperlichen Schonung. Dies resultiert zum einen unmittelbar in eine Verspannung der Rückenmuskulatur, zum anderen mittelbar in eine Verschmächtigung der stabilisierenden Rumpfmuskulatur, in eine schnellere Ermüdbarkeit und eine erhöhte Anfälligkeit des Muskelmantels bei Belastungen. In der Folge kommt es zu mehr Schmerzen. Es entwickelt sich ein Teufelskreis aus Schmerz, Überlastung und Schmerz.

Bei der Behandlung muß zwischen Maßnahmen unterschieden werden, die die aktuellen Symptome beseitigen sollen ("symptomatische Therapie"), und solchen Maßnahmen, die darauf abzielen, die Situation zu stabilisieren und quasi im Sinne einer Vorbeugung darauf ausgerichtet sind, mögliche Probleme in der Zukunft gar nicht erst entstehen zu lassen oder aber ihre Häufigkeit und ihr Ausmaß so klein wie möglich zu halten ("präventive Maßnahmen").

1. Symptomatische Therapie

Bei der symptomatischen Therapie eines Patienten mit Spondylolisthesis muß zunächst geklärt werden, wodurch die Schmerzen hauptsächlich hervorgerufen werden, z.B. ob vor allem die muskuläre Komponente oder die Gelenkkomponente im Vordergrund steht. Diese Unterscheidung ist insbesondere wichtig im Hinblick auf die Frage einer medikamentösen Therapie. So helfen Medikamente aus der Gruppe der ---> cortisonfreien Entzündungshemmer in der Regel ganz gut bei Schmerzen, die durch die kleinen Wirbelgelenke hervorgerufen werden, vor allem auch dann, wenn es dort zu einer begleitenden Entzündung gekommen ist (sogenannte "aktivierte Arthrose"). Cortisonfreie Entzündungshemmer wirken aber nur gering oder häufig gar nicht bei Schmerzen, die durch starke Muskelverspannungen hervorgerufen werden. Hier sollten dann besser Medikamente zum Einsatz kommen, die die Muskelverspannung verringern (sogenannte ---> Myotonolytika). Unabhängig von dieser Unterscheidung hilft Wärme im Regelfall in beiden Fällen ganz gut, wobei Wärme besonders bei Muskelverspannungen ganz im Vordergrund der Behandlung stehen sollte, flankiert von Massagen und u.U. auch Elektrotherapie, z.B. einer Interferenzstrom-Behandlung. In der akuten Phase sollte die Wirbelsäule geschont werden, u.U. sogar durch Bettruhe. Diese sollte aber, wenn überhaupt, nur ganz kurz erfolgen, d.h. höchstens für ein bis zwei Tage, da eine längere Bettruhe zu einer Verlängerung der Krankheitsdauer und zu einer Chronifizierung der Schmerzen führt.

2. Präventive Maßnahmen

Bei den präventiven Maßnahmen unterscheidet man zwischen der sogenannten primären Prävention, einer sekundären Prävention und der tertiären Prävention. Primäre Prävention heißt, daß man verhindern möchte, daß ein Problem überhaupt erst entsteht. Ein Beispiel wäre das Achten auf ordentliche Sitzmöbel und ein ordentliches Sitz- und Bewegungsverhalten bereits bei Kindern in der Schule. Sekundäre Prävention versucht zu verhindern, daß bei

Vorliegen einer Erkrankung oder Vorschädigung andere Folgeerkrankungen oder Probleme entstehen. Ein Beispiel wäre bei einer angeborenen Fehlbildung im Bereich der Wirbelsäule, z.B. einer Spaltbildung im Wirbelbogen, die Entstehung eines starken Wirbelgleitens und die Entwicklung der oben beschriebenen resultierenden überlastungs- und verschleißbedingten Veränderungen. Tertiäre Prävention umfaßt solche Maßnahmen, die ein Fortschreiten solcher Folgezustände verhindern sollen. Bei der Spondylolisthesis beinhaltet dies zum Beispiel das Ziel, das Fortschreiten der Spondylarthrose in den kleinen Wirbelgelenken zu verhindern oder der schmerz- und inaktivitätsbedingten Verschmächtigung der Rumpfmuskulatur entgegenzuwirken.

Bei der Spondylolisthesis ist der wichtigste präventive Ansatz ein rückengerechtes Verhalten im täglichen Leben, im Beruf und bei Sport und Spiel.

Spondylolyse und Spondylolisthesis im Wachstumsalter

Die Problematik der Spondylolyse und Spondylolisthese im Wachstumsalter zeigt typische alters- und aktivitätsabhängige Charakteristika: die Interartikularportion bei Neugeborenen ist immer intakt. Spondylolysen bilden sich nur bei aufrecht Gehfähigen und meist schon im Kindesalter aus. Entsprechend der mechanischen Genese ereignen sich Spondylolysen im Sinne von Ermüdungsbrüchen häufiger bei repetitiven Hyperlordosierungen und Rotationen der Lumbalwirbelsäule, die in gewissen Sportarten wie Kunstturnen, rhythmische Sportgymnastik, Speerwerfen usw. gefordert und bewertet werden. Obwohl die Spondylolyse zu den häufigsten Diagnosen bei lumbalen Rückenschmerzen während des pubertären Wachstumsschubes gehört, sind dennoch nur wenige Träger einer Spondylolyse je symptomatisch. Zudem lässt sich der Schmerz meist durch Aktivitätseinschränkung, rumpfstabilisierendes Training, eventuell ergänzt durch vorübergehende Ruhigstellung in einem Korsett beherrschen. Bei Schmerzpersistenz und noch intaktem Discus intervertebralis im Gleitsegment ist eine Technik zur direkten knöchernen Überbrückung der Spondylolysezone ("direct repair") einer interkorporellen Spondylodese vorzuziehen. Geringgradige Olisthesen (Meyerding I, II) bedürfen wegen des vorhandenen Progressionsrisikos bei noch nicht abgeschlossenem Wachstums der regelmäßigen radiologischen Verlaufskontrollen. Ein Gleitgrad von über 50% bei einer Entdeckung vor dem Wachstumsabschluss stellt wegen des hohen Progredienzrisikos eine Indikation zur operativen Fusion dar. Höhergradiges Gleiten (Meyerding III, IV, V) und Kyphosierung des Gleitwirbels geht mit Veränderungen der Wirbelsäulenstatik und damit auch kosmetisch auffallender und funktionell ungünstiger Beckensteilstellung, relativer Rumpfverkürzung und kompensatorisch vermehrter LWS-Lordose einher, weshalb in diesen Fällen eine Reposition und Stabilisation des Gleitwirbels einer Fusion in situ vorzuziehen ist. <<

MfeniTasxs


@Spondylolisthesis

Hoffe das reicht dir soweit.

M>elsn


Soll ich operieren!

ich bin 21 Jahre und bei mir wurde eine Versteifung L5/S1 Grad III festgestellt. meine wirbel sind um 2,5 cm verschoben. im forum habe ich nur gehört das es schmerzhaft ist und die meisten nicht gerade glücklich darüber sind. daher meine frage soll ich operieren?

wie lange liegt man in der klinik?

und wie lange dauert die reha

wann darf ich wieder arbeiten gehen

bin aus österreich

EYkki


Hallo Schmolli 13

Darf ich fragen wo du operiert wirst? Bei mir steht die OP auch an, jedoch übernimmt die Krankenkasse nicht die Kosten für die B-Twin Methode, und nun muß ich mir ne Klinik suchen die mich schnellstmöglich operiert. Komme aus Lauterbach,also ganz in der Nähe. Kannst mich auch gerne mal anrufen, unter der Nummer 06638/770. Bin natürlich auch dankbar wenn mir Andere die Adressen von Kliniken in Hessen geben.

eGl>sixen


hallo melsn

ich habe kein Reha gemacht nur KG in einen reha klinik macht mann manchmal etwas kaputt,der erste Monate ist nix tun angesagt.

Hat dein Arzt dir nicht gesagt wie lange du nicht arbeiten darfst?

Je nach Arbeit geht es von 4 bis 6 Monate,ich fange nächste Monat am 23 Mai wieder an zu arbeiten nach etwas mehr wie 5 Monate.

Der Anfang zu Hause war hart aber jetzt wird es langsam besser,mann braucht viel Geduld........ unmengen an geduld........

Viel gluck

*:)

MHe\lsn


an Elisen

was so lange nicht. ich habe erst im Februar in der neuen firma angefangen zu arbeiten und kann mir ehrlich gesagt nicht leisten so lange krank zu sein.

ich habe erst nächste woche die untersuchung in der klinik. wie lange warst du in der klinik? werde in innsbruck operiert. ich habe nur schmerzen beim schlafen und wenn ich länger stehe. der arzt meinte ich habe deswegen nicht so starke schmerzen weil ich fleißig sport betreibe.

o`u4tsindexx


Melsn

Ob du dich operieren lässt, musst du entscheiden. Aber du kannst dir hier sich ein paar Meinungen einholen.

Ich spiele seit meinem 7. Lebensjahr Fußball. Ich bin trotz Schmerzen drei Jahre nicht zum Arzt. Als sich dann - als ich 17 war - der Gleitwirbel durch Zufall rausstellte, war es schon zu spät.

Ich hatte sehr starke Schmerzen, Ausfallerscheinungen und Grad 4 schon "überschritten". Es blieb eigentlich gar nichts anderes übrig, als zu operieren... und das so schnell wie möglich. Denn, so meinten die Ärzte, sonst könnte es passieren, dass mir auf einmal "die Beine weg sind".

Auch durch Sport lässt sich das weitere abrutschen nicht verhindern. Naja, vielleicht kommt es schon ein bisschen darauf an, was du für einen Sport machst. Du kannst es mit viel Rücken- und Bauchmuskeltraining probieren und mit Physiotherapie.

Außerdem würde ich dir empfehen, noch ein bis zwei weitere Meinungen von Spezialisten einholen.

Noch alles Gute wünsch ich dir.

e=lsixen


Hallo Melsn

Das mit dem operieren musst du schon genau überlegen,sport ist immer gut das kräftigt der muskelatur,es stimmt du musst schon mehrere Ärzte fragen ob so einen o.p. nötig ist.Du sagst du hast nur schmerzen in der Nacht und bei längerem stehen,vielleicht brauchst du eine neue Matratze? Ich schlafe weich das tut mir am besten.Klar der wirbel gleitet weiter aber vielleicht hast du noch Zeit.Ich habe Grad 3 gehabt.Was für Sport machts du dann?

Früher habe ich Extrem sport gemacht turnen und dort habe ich denke ich alles kaputt gemacht jetzt geht es mir besser.

Viel Gluck

MZe;lxsn


ich gehe 2 mal die woche ins fitnesstudio. rad fahren, steppen, bauch und rücken trainiere ich sehr fleißig und manchmal gehe ich joggen. rollerskaten tu ich auch gern.

am 25.mai hab ich einen termin in der klinik für eine computertomographie. übernächste woche gehe ich zum 2ten orthopäden. hatte schon mehrere therapien, moorpackung, massieren, heilgymnastik, und physiotherapie.

Mqe3lxsn


hallo outsidex

wie lange warst du im krankenstand und was hast du für therapien gemacht? meine wirbel sind um 2,5 cm verschoben. hatte in einem jahr eine verschiebung um 7 mm

Sbpond0ylolys9thesxis


Hallo Menissas,

danke für den umfassenden Artikel. :)^

Aber ich habs immer noch nicht kapiert....|-°

Du drückst die Einteilung nach Meyerding in % aus.

Damit ist doch die Gesamtlänge des betreffenden Lendenwirbels gemeint, oder?

Wie bekomme ich dessen Länge heraus, um die 5 mm einordnen zu können?

Oder gibt es dafür auch so ein allgemeines Schema?

**auchmalwiederLöcherindenBauchfragt**;-)

LG, Nadja

MRejniaxss


@Melsn

Bist du verrückt JOGGEN zu gehen!!!!!!! Das soll jetzt keine Anschnautze sein, aber mein Orthopäde (hab Grad 1, also nicht so tragisch) hat mit Rennen, Joggen ab 800 m für den Rest meines Lebens ausdrücklich verboten. Denn durch das Rennen beschleunigst du ja das Abgleiten. Springen darf ich auch nicht.

Also lass das lieber und gehe lieber 1 Tag mehr ins Sportstudio. Ich gehe auch in eines.

SJpodndwyloOlyslthesis


Stoppen mit Sport?

Meint ihr wirklich, durch gezielte Übungen kann man das weitere Abgleiten verhindern?

Mir hat man auch Übungen empfohlen, die gezielt Bauch und Rücken stärken.

Skifahren wäre angeblich in meiner Situation purer Selbstmord hat mal ein Arzt gesagt.

Der nächste hat mir dann Inlinern (!!!!) erlaubt. Da kann es einen auch ganz schön auf Schnauze hauen, oder... ??? ?

Ok., ich mach meine Übungen. Wenn es mir besser geht, such ich mir ein "medizinisches" Studio.

Aber ich meine, hier mehrmals gelesen zu haben, daß das Abgeliten trotz Gymnastik schlimmer wurde...viel schlimmer........ ??? ??? ??? ??? ?

Was tun?

eplsixen


hallo alle

Es abgleiten geht trotz allem weiter aber mit gezielte übungen kann mann etwas gegen die Schmerzen tun.

Joggen ist wirklich verboten,aber es gibt ja auch Nordic Walking.

Mit einen Sportstudio muss mann sehr aufpassen weil die meiste fittnestrainer überhaupt kein ahnung habe welche übungen mann machen darf und was nicht.Informiere euch genau weil es gibt viele Geräte die bei Wirbelgleiten mann nicht benutzrn soll.

Ich gehe heute auf Urlaub und wunsche euch eine gute zeit.

Melsn viel gluck am 25 Mai

8-)

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