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Aufruf an alle, die Wirbelgleiten haben

oFut-sgide-x


Ich würde auch sagen, dass bei chronischen "flächigen" Rückenschmerzen, bei denen man keinen organischen Ursprung findet, mal in der Psyche forschen sollte. Aber bei stechenden Schmerzen?! Da finde ich, dass sich die Schwester ihre Aussage hätte sparen können.

*:)

j@ess8x7


halli hallo

nun melde ich mich wieder zu wort aus der klinik...

war die ganze zeit nochnicht fit genug....

op hab ich soweit gut überstanden..die ersten tage waren aber echt der horror...

hatte mega schmerzen in den beinen da die nerven gereizt waren bín jetzt 5cm größer...

das selbstständige laufen klappt jetzt mittlerweile auch mit hilfe eines gehgestells auf das ich mich wenn meine beine ma schlapp machen stützen kann,..

fortschritte mach ich von tag zu tag und die schmerzen werden auch immer besser...

nur mim schlafen hab ich noch so meine probleme habe mittlerweile meine halbe eigene bettausstattung hier lol

habe kein sitzverbot und muss auch kein korsett tragen...

habe halt tgl krankengymnastik wo ich lerne wie ich mich richtig bewege ect

lg :-)

p6adii7!6


@ Holger

CT oder MRT wurde bisher nicht gemacht. Die haben ja auch noch nicht mal nen OP-Bericht von mir hier :(v. Habe auch Angst das sie mir Implantatstahl einbegbaut haben. Bin dagegen allergisch. Vertrage nur Titan.

@ out-side-x

Genau das denke ich auch.

*:)

Patrick

SEandr;a2602


Hallo Padi,

ich arbeite in einer Radiologischen Praxis und sehe leider viele Patienten die nach Ihrer OP immer noch Schmerzen haben. Darf ich fragen was bei dir genau gemacht wurde und von wo du kommst? *:) *:) *:)

p$aRdi76


@ Sandra

Bei mir wurden 3 Etagen versteift (L4-S1). Ich komme aus dem Westerwald ca 50 km von Koblenz.

*:)

Patrick

Soandrxa2602


Hallo also ich kann dir nur von mir sagen das ich in keine Reha gekommen bin weil mein Arzt mir geraten hat nichts zu machen. Ich sollte sogar keine Krankengymnastik machen weil das einfach zeit und Ruhe zum heilen braucht.

Er sagte mir ich solle mir das wie ein gebrochenen Knochen vorstellen der ja auch seine Zeit braucht bis er weder richtig zusammen gewachsen ist, und genauso brauchen die Schrauben Ihre Zeit bis sie richtig eingeheilt sind. Ich sollte mich nur so weit bewegen das ich keine Schmerzen habe und die ersten zwei Wochen habe ich fast nur im Bett gelegen und habe dann wieder alles langsam angefangen.

Ich wollte auch zur KG aber mein Arzt meinte wenn sie da hin gehen als junge Frau und sagen sie haben keine Schmerzen machen die viel zu viel mit Ihnen was nicht gut ist. :-D :-D

*:) *:) *:) *:) *:)

wsaldm`eiUsterz2


@ all

so nun hab ich doch glatt doch noch einen bewilligungsbescheid der rentenversicherung bekommen. ich fahre am 17.11.08 zur reha nach bad driburg.

ich hatte nach dem besuch beim doc gar nicht mehr mit gerechnet. der sagte nämlich keine reha. aber scheinbar hat irgend einer ein einsehen gehabt. und mir doch noch 3 wochen urlaub genehmigt. ;-D ;-D

so heute morgen hab ich mal meine schmerzmittel ganz abgesetzt. bis jetzt ist alles gut. auch nicht mehr oder weniger als mit den tabletten.

lange laufen ist sowieso nicht drin, auch nach der op nicht.

viele grüße aus gelsenkirchen

jörg *:) *:) *:) *:) *:) *:)

Hhope0;207


Hallo *:)

Wie ist denn das eigentlich, wenn man eine Reha beantragt hat, und die auch genehmigt bekommt, muss man die dann auch antreten?

Ich frag, weil... naja, ich hab auch eine beantragt und möchte, wenn sie denn genehmigt wird, auch gerne hin. Aber ich befürchte, dass der Termin evtl. über die Weihnachtszeit liegt. Und da haben wir andere Pläne. Wobei... ich persönlich würde die Reha natürlich vorziehen, befürchte aber Enttäuschung seitens der Familie, wenn sie alleine in den Harz fahren soll...... doofe Situation.

Meinen Nachsorgetermin habe ich am 12.11. (11 Wochen postOP) und anschließend sollte es evtl. in Reha gehen. Der Termin wäre super, dann wäre ich Weihnachten auf jeden Fall wieder zu Hause.

Hab aber noch nichts gehört... bin ja mal gespannt.

Mit meinen Schmerzmitteln ist das auch so eine Sache. Mal nehme ich sie, mal vergesse ich die auch. Gestern ahbe ich z.B. erst Nachmittags gemerkt, dass ich nichts geschluckt hab. Allerdings spürte ich dann auch ganz leichte Schmerzen im OP-Bereich.

Nachts ist es eigentlich fast gleich ob mit oder ohne, da hab ich in der zweiten Nachthälfte Ziehen im Beckenbereich bis in die Beine, ob das immer noch die Nerven sind, weiß ich nicht. Schlaf nicht so gut. Ich nehme abends z.Zt. wieder beides Novaminsulfon und Diclofenac.

LG

suusnny8086


Hallo, *:)

ich wollt mich auch mal wieder melden, mein Körper hat sich jetzt endlich etwas an das Regenwetter gewöhnt, naja mehr schlecht als recht, aber ich will nicht klagen. :=o

Reha's sind gut, solange man die richtige zugewiesen bekommt. Ich selber habe mittlerweile schon vier mitgemacht, leider die letzte mit gar keinem Erfolg. Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich zwar in einer Orthopädischen Reha war, aber das große Problem war, dass keiner mit meinem Zustand klar kam. Ich meine damit, das es bei mir schon so schlimm war, das ich im Rolli saß und die Taubheitsgefühle immer schlimmer wurden und deren Übungen viel zu hoch gegriffen waren, der Arzt hatte Ziele, das glaubt man kaum. Laut ihm hätte ich nach zwei Wochen laufen sollen und als das nicht geklappt hatte, schickte er mich dann irgendwann zur Psychologin. Die Psychologin war total klasse, Sie hat sich mit mir unterhalten und meinte dann das gleiche wie ich, das der Wirbel bestimmt nicht mit Therapie zurück geht und das ich alles andere bräuchte nur keine Therapie. Sie hat mit dem Arzt gesprochen und auf einmal gab es kleiner Ziele. Ich selber hatte das zwar auch versucht, aber auf mich wollte der Arzt nicht hören und die Therapeuten mussten erst das ok vom Arzt bekommen, damit Sie was tun konnten. Nach den 6 Wochen die ich da war, ging es mir schlechter als zuvor, ich habe lange gebraucht mit diesen neuen Schmerzen klar zu kommen. Die Klinik ist eigentlich eine gute, aber da Sie nicht vertraut mit meinem Krankheitsbild waren und viel zu wenige Skoliose Patienten mit so einem ausmaß hatten, nicht die richtige für mich. Die anderen Aufenthalte waren super, ich habe viel gelernt, was ich zu Hause umsetzen konnte. Die Kliniken haben mir nicht nur Übungen beigebracht, ich habe auch so einige Gespräche mit Psychologen geführt, da es lange für mich sehr schwer war, den Rücken so zu akzeptieren wie er ist, zu dem Zeitpunkt ging es mir noch bei weitem besser als heute.

Also Urlaub waren die Aufenthalte alle nicht, davon kann ich leider nicht sprechen. Vielleicht ist es für manche wie Urlaub, kein kochen, keine pflichten im Haushalt usw. aber Urlaub, ne das hatte ich eigentlich nicht. Aufstehen morgens gegen 5.30 – 6 Uhr, dann morgens von 8 - 12 Uhr Therapien, Mittagessen und von meisten 13 – 16 Uhr wieder Therapien und in manchen Klinik Aufenthalten sogar samstags Therapien. Also das finde ich ist kein Urlaub, Urlaub stelle ich mir anders vor.

@ Hope

Wenn Du die Unterlagen von der Klinik bekommst, dann kannst Du die Anrufen und gegebenenfalls einen anderen Termin bekommen, falls es wirklich über Weihnachten sein sollte. Es gibt viele Patienten die nicht über Weihnachten in die Reha wollen, Familiäre Gründe usw., dafür haben viele Kliniken Verständnis. Sprich mit denen einfach.

Wie geht's Deinem Nacken, ist es wieder besser oder warst Du beim Arzt?

LG

AvlteswLexder


@sunny806 .... ich werde dir gerne antworten auch wenn es ein langer text wird. ich muss zur erklärung ein paar sachen dazu erwähnen die ich unverblümt sage auch wenn sie evtl übel rüberkommen. es ist halt wie es ist...

Ich weiß nicht ob du es schon mal gesagt hattest, aber ich frag einfach mal, hat Sie ein Rückenleiden? Wenn ja, hat ihr jemand vielleicht schon mal zu einer Morphinpumpe geraten?

zu punkt 1...ja hat sie und leider sind das verschiedene sachen. die fachbegriffe sind vielfältig also beschreib ich dir mal alles soweit es geht. als ich 6j war, war meine ma das erste mal halbseitig gelähmt. grund: mein erzeuger hat ihr die kleinen knöchelchen an den halswirbeln weggeprügelt. die nerven haben sich eingeklemmt und ende wwar.da sie ständig geschlagen,getreten usw wurde ,dazu noch "männer arbeit" leistete ( hausumbau,steine schleppen usw) war der rücken ca 5 j später kernschrott. sie sollte damals zur op nur waren die methoden noch nicht ausgereift und sie wollte mich dort nicht allein lassen. ca 10 j später hatte sie einen wirbel (brustw) der sich wie ein keil abgeschliffen hatte und nur noch zu 1/3 tel twischen den anderen wirbeln lag seit dem muss sie angst haben das der wegrutscht und nichts mehr geht. wir waren danach bei verschiedenen spezialisten. leider haben alle gesagt: da können wir nix mehr tun!.. heute hat sie die wirbel aufeinander liegen und ständig die nerven entzündet oder eingeklemmt. die spiralkanäle sind auch fast mit kalk zu, so das die beinfunktion eingeschränkt ist.der rest an störungen an den wirbeln ist zweitrangig.

sie bekommt seit ca 4 j morphi. über eine pumpe hat der arzt ihr vor 3 wochen einen denkanstoss gegeben. sie will das mit5 der ärztin aus der schmerztheraphie bereden. sie bekommt 3tages pflaster,somit muss nicht alles über den magen. da sie aber damit nicht auskommt muss sie zusätzlich noch tabletten nehmen. sie schränkt sich damit aber soweit ein wie es nur geht. trotz der medis hat sie immer schmerzen. man hat versucht sie auf 75ger pflaster hoch zu setzen, aber das geht gar nicht da sie dann kaum noch laufen kann. ausserdem bekommt sie dann noch stärkere depries usw. sie wollte schon vor jahren wegen diesen schmerzen alles beenden. da ich aber alles zu ihrer unterstützung mache hält sie durch solang es eben geht. ihr kopf funktioniert (in dem fall leider) bestens,sodas sie alles bewusst aufnimmt. sie hat verpflichtungen (von mir bekommen) und solang diese da sind wird sie durchhalten, egal wie es ihr geht.

der punkt versorgungsamt...

sie hatte 20 j 40% und das obwohl jeder arzt ihr sofort bescheinigte das nichts mehr geht. letztes jahr bekam sie 10% dazu,aber das g nicht. sie war schon vor gericht,da ihre ärzte das auch nicht verstanden haben. ohne erfolg! damals hatte sie das zweite kugelköpfchen durchs hinfallen gebrochen. es hiess: wenn sie den nagel rausbekommen,dann stellen sie den verschlechterungsantrag und dann bekommen sie...jaja, nix passierte! sie hatte beide hände gebrochen und bekam noch nichtmal unterstützung in form einer putzfrau. dabei kann man ohne hände weder was trinken, noch aufs wc oder oder oder. wir haben versucht ne pflegestufe zu bekommen. ohne erfolg. es fehlten 20 min,da zum ausziehen,waschen und wieder anziehen nur 2 min vorgesehen sind. ich hab damals der entsprechenden stelle gesagt das die mir das mal zeigen sollen (grummel). vom sozialdienst sollte sie ne haushaltshilfe bekommen, nur hat sie ne wohnung die um ca 50 euro über kurs ist und somit hat sie keinen anspruch. sie soll umziehen,dann bekommt sie solch eine kraft gestellt. sie hat letze woche wieder ne ablehnung vom versorgungsamt wegen dem G bekommen. den leuten ist es einfach egal auch wenn alle ärzte einstimmig sagen: die frau kann nicht mehr!. nochmal zum gericht schafft sie körperlich nicht und ich denke das es für ihre seele nicht gerade vörderlich wäre,sich dieser ablehnung nochmal auszusetzen. desweiteren gehen die amtsärzte so rabiat bei der untersuchung mit ihr um,das sie danach wieder wochen brauch die schmerzen einigermassen in den griff zu bekommen.

In meinem Falle ist es ähnlich, mir hat man keine Begleitperson bewilligt, da es zu dem Zeitpunkt nicht notwendig war, das jemand mich begleitet, laut Versorgungsamt. Das ich aber ohne jemand anderen nicht mehr über die Straße komme oder in Bus und Bahn oder zum Arzt, obwohl ich im Rollstuhl sitze und das schon seid etwas über einem Jahr, das ist unrelewant.

was du schreibst, tut mir wirklich leid,denn ich kann es nachvollziehen. dazu der frust über diese "sesselpfurzer" die gar nicht wissen wie das ist. ich sehe dabei auch immer des menschen seele,die sehr darunter leidet und das in zweifacher hinsicht. erstmal die krankheit und die folgen davon und dann die ständige ablehnung die einen gedanklich schnell zu einem menschen zweiter klasse abstufen können.man kann es ja nicht verstehen. ich persönlich kenne dazu noch leute die auf anhieb 100% bekamen und z b aufm bau schwarz arbeiten gingen *kopfschüttel* die keine einschränkungen hatten,aber alles bekamen. da ich diese leute privat kannte ,darf ich mir dies urteil erlauben zu wissen das deren körper funktionierte. wie soll man sowas noch verstehen? ich selber hab darum für mich angefangen zu resignieren. meiner mutter gegenüber mach ich für ihr leid weiter, für mich hab ich da keinen auftrieb mehr.

Irgentwann fragt man sich echt, was hab ich falsch gemacht, warum ist gerade mir das passiert?

die frage stellt sich ,so glaube ich, jeder der ernsthaft krank ist, ohne dazu etwas beigetragen zu haben. es ist aber gut das du hier ohne scham darüber schreiben kannst. hier wo dich menschen verstehen. auch wenn du keine rechte antwort bekommen kannst,so bist du dennoch nicht allein.ein schwacher trost,aber immerhin. wenn du in meiner nähe wärst,würde ich sogar vorbei kommen und versuchen dich aufzumuntern oder mit dir zu weinen um ein wenig trost und menschlichkeit zu geben. ich kan deine gedanken so gut verstehen das ich ,auch wenn ich dich nicht kenne, am liebsten losheulen würde. das widerum macht mich wütend. ist schon komisch,aber ist so. *fühldichgedrückt* :°_

@Holger-23...ja ,nur hat meine ma was mit dem herz und zudem bluthochdruck. sie wurde nichtmal informiert. es kam nur raus weil sie n unfall hatte und der chirurg sie darauf aufmerksam machte...das finde ich bitter,sorry

mfg

seunnKy80x6


@ AltesLeder

Danke für den Beitrag

Oh Backe, da kann ich echt nichts mehr zu sagen! Schläge, Männerarbeit usw. echt taff das Sie weiter macht, auch wenn es für Dich ist. Das ist ein Schicksal, da weiß ich echt nichts mehr zu sagen, außer Kopfschütteln geht da gar nichts mehr. Das tut mir echt Leid für Sie und auch für Dich und das ist nicht einfach nur daher gesagt, wie viele es tun würden. Das ist echt traurig und dann auch noch der Schwachsinn mit dem Versorgungsamt, denen müsste man echt mal die Krankheiten, auch wenn es nur für einen Tag ist abgeben, echt, dann wüsten Sie wenigstens mehr über den Menschen und die Krankheit. Das sind zustände, 50 % das ist der reinste Schwachsinn, Sie müsste mindestens 100% und meines nach achtens sogar das AG (Außergewöhnlich Gehbehindert) bekommen! Echt das kann ich kaum glauben, ich habe ja schon 60% und ein G, man kann doch die Frau nicht so behandeln. Super ne Haushaltshilfe gibt's auch erst, wenn Sie umzieht, kurze frage, wie soll Sie denn das bitte tun, die haben echt so einen an der klatsche, da werde ich gleich mit frustig! Das darf echt nicht war sein! Und dann auch noch nicht einmal ne Pflegestufe, lächerliche 20 Minuten, die Frau ist zu nichts mehr selbst in der Lage, muss auch noch wahnsinnig Medikamente nehmen um überhaupt den Tag zu überstehen. Ich sag ja ich begreif das echt nicht, ich hab meine Pflegestufe seit ein paar Tagen durch, gut es ist nur Pflegestufe 1, aber es ist ok, das ist ein Anfang.

Darf ich Dich mal fragen, wo Du her kommst?

Vielleicht kann ich Dir da helfen, wegen der Pflegestufe, ich hatte jetzt Hilfe durch eine Pflegesachverständige (ist ein ganz neuer Berufszweig, der zwischen Patient und MDK steht). Sie arbeitet alles aus, während dem Besuch ist Sie dabei und für alle fragen steht Sie nicht nur beratent zur Seite, Sie hilft wirklich. Bei mir hatte der MDK die Pflegestufe auch beim ersten Mal nicht bewilligt und dann hatte ich die Pflegesachverständige per Zufall getroffen und Sie hatte mir direkt Ihre Hilfe angeboten und siehe da es klappte. Wenn Du mir sagst wo Du bzw. deine Mutter wohnt, vielleicht kann ich mit Ihr mal reden, vielleicht kenn Sie auch jemanden bei Euch in der Nähe und kann weiter helfen.

Leider kenne ich diese Zustände zur genüge, nicht nur jetzt wo ich selber Krank bin sondern auch noch von der Zeit als ich noch gearbeitet habe. Ich habe mit Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen gearbeitet und habe viel gesehen und heute, heute sehe ich die andere Seite. Wie man einfach mit Uns umgeht und uns auch in die Ecke schiebt, so lange wir nichts sagen ist alles OK und das sind Zustände die geändert werden müssen!

Ich finde es sehr schön wie Du Deiner Mutter zur Seite stehst.

Danke für Deine lieben Worte, das macht echt mut weiter zu machen. Ja Scharm ist so eine Sache, schämen tu ich mich schon für meine Worte, klar es ist nicht einfach zu schreiben, wenn man über sich selber schreibt oder auch anderen Menschen Gefühle die man hat zu schreiben, aber wenn ich es nicht getan hätte oder auch würde, würde ich einen an der klatsche kriegen.

LG

A)ltesjLedxer


@ sunny806...

Das ist echt traurig und dann auch noch der Schwachsinn mit dem Versorgungsamt, denen müsste man echt mal die Krankheiten, auch wenn es nur für einen Tag ist abgeben, echt, dann wüsten Sie wenigstens mehr über den Menschen und die Krankheit

*lach* ja das wäre mal ne option. den gedanken hab ich auch oft. es muss dir aber nicht leid tun da es wichtiger ist ehrlich und offen darüber reden zu können. zumal du selbst mit solchen problemen konfrontierst wirst und kämpfen musst.das sie für mich weitermacht liegt daran das ich damals für sie weitergemacht habe und alles getan habe ihr zu helfen, für sie einzustehen und auch meinen kopf hinzuhalten.ich hab meine kindheit,jugend und auch das erwachsenenleben komplett auf sie ausgerichtet. ihr ist mein tun sehr bewusst,da alle anderen das genaue gegenteil taten. selbst die, für die sie prügel hingenommen hat um zu schützen. naja ich will hier nicht jammern, es ist halt das leben und menschen sind stark, wenn sie denn wollen.

Super ne Haushaltshilfe gibt's auch erst, wenn Sie umzieht, kurze frage, wie soll Sie denn das bitte tun, die haben echt so einen an der klatsche, da werde ich gleich mit frustig!

die frage hab ich auch gestellt,zumal sie mit 70 nicht mehr umziehen muss. die behörden intressiert es aber nicht. eine pflegesachverständige hatten wir auch mal gestellt bekommen, ohne erfolg. sie stimmte allem zu und die behörden lenten trotzdem ab. das macht frust.ich denke aber das es auch dort bei dem menschen als solches liegt den man antrifft,also ob der mensch gewillt ist für jemand anderen zu kämpfen. wir kommen aus essen. wenn dir jemand einfällt der noch helfen könnte, werde ich gerne nochmal alles aufrollen und es versuchen.

Scharm ist so eine Sache, schämen tu ich mich schon für meine Worte

ich kenne das gefühl und weiss auch wieso man so fühlt. man muss aber irgendwann einsehen das es dafür in einer solchen situation fehl am platz ist denn sonnst fängt man an sich zu vergraben, abzukapseln und das ist noch schlimmer. rede immer darüber wenn es dir schlecht geht. das hilft einem aus dem loch wieder raus zu kommen!

Ich finde es sehr schön wie Du Deiner Mutter zur Seite stehst.

danke. tut auch gut sowas zu hören. ich habe mich vor sehr langer zeit dazu entschieden und würde dies nie ändern, für niemanden.

lg

squn~nyx806


@ AltesLeder,

*:)

ich kann Dir natürlich nichts versprechen mit der Pflegesachverständigen. Ich werde Sie heute Nachmittag mal versuchen anzurufen und mit Ihr mal darüber reden, was Sie vielleicht für Deine Mutter/Euch tun kann. Ich habe ja jetzt so einiges durch Deinen ersten Text über Deine Mutter erfahren. Ich muss Dir ganz klar sagen, dass ich eure Pflegesachverständige, zwar nicht kenne, aber anscheinend hat Sie sich nicht richtig eingesetzt. Bei mir war es so, das Sie beim 1. Gespräch mit Ihrer Freundin, die das gleiche gelernt hat, da war. Die zwei haben sich komplett über alles Informiert, meine Unterlagen (den "Horror Ordner") durch gelesen, sich Notizen gemacht. Danach habe ich die ganzen Unterlagen von mir kopiert und die Freundin hat sich mit meinem Hausarzt in Verbindung gesetzt, zwecks eines Attestes und als alle Unterlagen dann bei Ihr waren, konnte ich den Antrag dann bei der Krankenkasse stellen. Die Pflegesachverständige, hat sich nicht nur über meinen Gesundheitszustand informiert, Sie hat auch das ganze ausmaß gesehen, wie z.B. das ich mich oft abkapsle, das ich manchmal von meiner Freundin gezwungen werden muss zu essen und das große Thema des Vergessens (ist klar das man anfängt vieles zu vergessen, wenn man wenig unter Leute geht und sich unterhält), was ich damit meine ist, das Sie sich das komplette Bild von mir gemacht hat. Danach hat Sie angefangen einen sehr deteilierten Bericht über mich zu schreiben, wobei ich Hilfe brauch, was halbwegs alleine geht, was ich gar nicht kann. Wenn ich mit Fragen von der Kasse Probleme hatte, konnte ich Sie jederzeit anrufen. Beim Besuch des MDK's war Sie dabei und hat noch zusätzlich auf viele Dinge die die Dame nicht gefragt hat hingewiesen. Es war einfach super! :-)

Eine große Frage könnte ich vielleicht schon mal stellen, wie lange ist der letzte Antrag her? Das ist wichtig, da es gewisse, ich nenne es mal Regeln gibt, der letzte abgelehnte Antrag, muss mehr als 6 Monate zurück liegen, hab ich auch erst mit meinem zweiten Antrag gehört. Ich durfte den zweiten Antrag bei der Kasse einreichen, obwohl es weniger als 6 Monate her war, da die mir drunter geschrieben hatten, dass ich mich melden könnte wenn es mir schlechter geht.

Da hast Du Recht, das man ehrlich und offen damit umgehen sollte. Ja ich habe schon viele Hürden und auch viele Löcher mitgenommen, aber das hat mich irgendwo auch stark gemacht und was auch positiv ist, denke ich zumindest, dadurch kann ich vielen Hilfestellungen geben, mit rat und tat zur Seite stehen und noch irgendwo was gutes tun, da ich ja leider nicht mehr mit meinen Kids arbeiten kann versuche ich es eben anders. Vor allem hilft es mir, dadurch das ich für andere da bin, verliere ich, zumindest vom Gefühl her, nicht den Platz im Leben. Ich meine Du kennst es ja selber oder hast es bei Deiner Mutter gesehen, Freunde gehen ihren eigenen weg, wenn man so lange Krank ist.

Menschen können durch viele Situationen merken, wie stark Sie selber eigentlich sind!

Ich rede oft mit meiner Freundin darüber wie es mir geht, was ich noch tun könnte, an manchen Tagen holt einen trotzdem alles ein, denn dann wird einem bewusst, wie allein man ist, das man nicht wirklich was tun kann usw. Das sind dann so Momente, wenn die Schmerzen durchs Wetter oder Überanstrengung stärker werden, da bei mir leider nicht jeder Tag gleich ist, kann ich leider auch nie sagen was ich kann und was ich nicht kann, versuche es dann und es ist doch nicht richtig gewesen. Naja das ist halt alles so ein Teufelskreis!

Wenn Du glücklich bist, dann ist es genau das richtige! Du solltest auch nichts für jemand anderen ändern, nur für Dich selber! :)* :)* Ein bisschen Kraft, das Du das noch lange durchhältst

LG

Sfhedep84


Moin ihr Lieben,

ich bin wieder daaaaaaaaaaaaaaaaaa! ;-)

Am Montag wurde ich aus Bad Wildungen entlassen. Sorry, dass ich mich erst heute wieder melde, aber ist alles etwas umständlich, anstrengend und aufregend, wenn man nach fast 4 Wochen Krankenhaus operiert nach Hause kommt. Deswegen verzeiht mir, dass ich die Beiträge jetzt noch nicht gelesen habe und einfach so in das aktuelle Thema reinquatsche. :=o

OP ist perfekt gelaufen, Wirbel konnte komplett reponiert werden, keine Bluttransfusion notwendig, beide OPs (von vorn und hinten) in einer OP, null Komplikationen und erhöht sitzen (Barhocker etc.) darf ich auch schon. Nach 6 Wochen darf ich auch wieder normal sitzen. 12 Tage post OP wurd' ich entlassen.

Das war die Kurzinfo ;-)

ich wünsch euch allen schmerzfreie Tage

liebe Grüße vom Schäfchen, das noch läuft, als hätt's nen Besenstiel verschluckt ;-D

sJu+nny8n06


Hallo Sheep84,

Du warst in Bad Wildungen? In der WWK wurde ich damals, vor 15 Jahren auch operiert. Ich musste auf Grund dessen gerade schmunzeln.

2 OP's, von vorne und hinten? Darf ich fragen, um welchen Wirbel es sich handelt?

LG

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