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Aufruf an alle, die Wirbelgleiten haben

Stchwarzer ?P<apnter


Hallo

Ich bin neu hier und ich hätte da ein paar Fragen.

Ich habe Skoliose die sich verschlechtert,laut Ärzte habe ich zwei Möglichkeiten.

Die Wirbelsäule versteifen oder in Rollstuhl sitzen.

Die Ärzte haben bei jeder Untersuchung was anders gesagt,wenn ich es nicht machen lande ich mit 18,dann mit 30 und das letze war mit 35 Jahren im Rollstuhl.

Ich habe nicht viel gehört von der Versteifen aber das was ich gehört habe reicht mir.

Das Problem ist wenn ich das mache muss ich viel in die Knie gehen und ich habe bei meinen Knien schon Ops gehabt wegen Pattella Lux.

Könnt ihr mir da bitte mehr erzählen

Lg

H7olgperx-23


Hallo Heike :-),

ich hatte es ganz sicher nicht böse gemeint. Es kann auch niemand erwarten, daß Du hier die 315 Seiten vorher durchkämmst. Es ist halt nun mal so, daß in diesen Foren hauptsächlich Patienten nach Hilfe und Antworten suchen, die Probleme und Beschwerden auch nach Versteifungsoperationen haben. Diejenigen ohne größere Beschwerden haben dann auch meistens keinen Anlaß, hier zu schreiben.

Wenn Du ohne OP auskommst, ist das doch gut für Dich. Niemand wird dich deswegen kritisieren.

Zu den Beschwerden nach OP hab ich so meine eigenen Theorien. Wenn es Dich interessiert, kann ich es Dir gerne sagen (bzw. schreiben). Und Du hast vollkommen Recht, es ist immer eine individuelle Entscheidung.

:)*

Liebe Grüße

Holger

wOalwdmeoisterx2


@ all

so nun hier mal ein bericht von mir.

nach der versteifungs op im august 08 ist soweit alles bei mir noch in ordnung.

schmerzen lassen sich mit tramal 100, 1 mal am tag bekämpfen.

meine umschulung läuft auch gut, bis jetzt fast alles recht gut abgeschlossen und bestanden.

sind in 2 jahren viele einzelne prüfungen.

mein doc sieht mich im moment nicht mehr so oft. :-)

lieben gruß an alle

jörg

PLatchKoPulix67


@ all

Hallo zusammen,

bin wieder repariert ;-D ;-D und habe die Operation soweit ganz gut überstanden.

Im linken Lendenwirbelbereich bekam ich einen kompletten Implantatwechsel und zwischen dem 4. und 5. LW wo mir die Bandscheibe nach hinten weggekippt ist haben die mir einen PEEK Cage (10x32mm) eingesetzt. Ich habe einen Tag auf der Intensivstation verbracht, danach kam ich auf Station. Nach drei Tagen wurde meine Wunddrainage und auch der Blasenkatheter gezogen und durfte ich das erste Mal aufstehen. Mir geht es besser, ich stehe wieder gerade und bin um 1cm größer geworden. Ich habe noch ordentliche Wundschmerzen, aber nicht mit denen zu vergleichen wie vor der OP.

Medikamentös bin ich auf Novalgin 4x 40 Tropfen, morgens und abends 10mg Targin, 3x täglich Tolperison und einmal täglich auf Omep 20mg eingestellt. Zusätzlich muss ich mich abends mit Heparin (Arixtra) spritzen.

Ich bin heilfroh das alles hinter mir zu haben. Was mir aber immer noch etwas Angst und Sorge bereitet ist das es in meinem Rücken immer noch knuckert und knirscht bei den alltäglichen Bewegungsabläufen. Das hatte ich schon gleich wie ich nach der OP das erste Mal aufstehen durfte. Mein Doktor hat dafür keine Erklärung, bevor ich entlassen wurde hatte er mich untersucht und auch die Röntgenbilder die nach der OP gemacht wurden, sehen einwandfrei aus. Vielleicht bin ich einfach zu ängstlich, aber bei der Odyssee die ich innerhalb der letzten 4 Monate hinter mir habe ist das wohl auch kein Wunder.

Ich frage mich auch ob diese Geräusche vielleicht von diesem PEEK Cage kommen könnten ???, denn der muss ja auch noch einwachsen.

Dieses Knackern hört sich aber auch etwas anders an wie vor der OP.

Seit ein paar Tagen habe ich richtig fiese Schmerzen im linken Unterbein und auf dem Fußrücken, es fühlt sich an als wenn ich tausend Kaktusnadeln darin habe, und immer wenn meine Hose daran scheuert tut es weh. Der Arzt erklärte mir das es die Nerven sind die sich wohl regenerieren, denn durch den Bandscheibenvorfall waren diese wohl ganz gut abgeklemmt, deswegen war das Bein auch taub, es ist aber ein gutes Zeichen :)^

Am 20.04.10 habe meinen nächsten Untersuchungstermin in Debstedt.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Start in die neue eisig kalte Winterwoche möglichst ohne Schmerzen.

Viele Grüße Patricia :)* :)* :)*

H-olger&-2x3


Hallo Patricia,

schön, daß die Reparatur erfolgreich war :-). Was ich aber wirklich nicht verstehe, wieso wird ein Fixateur eingesetzt, ohne die Bandscheibe zu entfernen ??? Die Bandscheibe rauszunehmen und durch den cage zu ersetzen, war doch praktisch die Fortsetzung der vorherigen OP. So war das bei mir vor 6 Jahren genauso. Sie sagten, das reicht so aus. Es reichte nicht... Jetzt wirst Du sicher viel besser damit zurecht kommen, denke ich. Die Stabilität ist nun sicherlich deutlich besser.

Der cage dürfte überhaupt kein Spiel haben und müsste fest sitzen, denn der ist zwischen den Wirbeln eingeklemmt, dafür sorgt dann der Fixateur.

Da hast Du nochmal Glück mit den Nerven, wenn jetzt die Empfindungen zurückkehren. Das ist nicht selbstverständlich.

Weiterhin gute Besserung @:).

:)* :)*

Liebe Grüße

Holger

m!illa1:8x05


Hallo zusammen,

bin gerade erst hier drauf gestossen und kann ja mal möglichst kurz und knapp meine geschichte erzählen

mit 16 im trainingslager erster bandscheibenvorfall

mit 17 erste op wegen lähmung der beine, in der op gesehen wirbelgleiten L5/S1 versteifft,

danach vorfall L4L5 bandscheiben op, wieder vorfall L4L5 weiter versteift,

dann vorfall L3L4 op, wieder vorfall weiter versteifft,

dann vorfall L2L3 op, wieder vorfall L2L3 weiter versteifft

dann vorfall L1L2 op, wieder vorfall weiter versteifft

dann Vorfall und wirbelgleiten C5 C6 also hws versteifft dann nochmal aber C6C7 weiter versteifft.

6 monate nach der letzten op bruch des fixateures in der lws leider hat man mir meine schmerzen nicht sofort abgenommen und abgewartet. nach weiteren 4 monaten entlich die diagnose sofort not op. leider waren da die nerven im linken bein schon stark geschädigt. kurz danach entzündung des rückenmarks. 6 wochen künstliches koma 6 monate klinik.

jetzt bin ich 25, bin voll erwerbsunfähig berentet, ab mitte des oberschenkels sind die beine so gut wie taub.

kann noch kurze strecken gehen aber nur mit schienen an den knien und füssen.

es weiss bisher noch kein arzt warum ich so anfällig bin. die nächst op steht schon an. der titan würfel in der hws hat sich gelockert und schabt an einem nerv und an der rückseite der speiseröhre........

tja so sieht es aus............

lieben gruss

milla

Piatcrhoulxi67


@ Holger-23

Hallo Holger,

es freut mich mal wieder von Dir zu hören bzw. zu lesen, wie geht es Dir denn nach alledem was Du so in den letzten Monaten durchgemacht hast?

Irgendwie habe ich das alles auch nicht so richtig verstanden warum die mir bei der Anschlussfusion letztes Jahr die Bandscheibe zwischen L4 und L5 nicht herausgenommen hatten und diese mit einem Cage ersetzten, auch ich habe mich auf so einigen Internetseiten mittlerweile schlau gelesen und überall habe ich dasselbe erfahren, so wie Du es auch beschreibst. Nun ist da hinten ja bei mir alles korrekt, laut Aussage meines Arztes und der Röntgenbilder und ich hoffe inständig dass alles gut wird, sich im Laufe der Zeit eine gute Verknöcherung bildet und mir nicht wieder ne Schraube kaputt bricht.

Ich bin diesbezüglich guter Dinge und auch sehr geduldig. Aber was mich dennoch manchmal verunsichert ist das es weiterhin so komisch knuckert und knackert bei meinen alltäglichen Bewegungsabläufen… Es tut jedenfalls nicht weh. Wenn der PEEK Cage fest zwischen den Wirbeln eingeklemmt ist frage ich mich woher denn dann diese komischen Geräusche herkommen?

Ja das mit den Nerven in den Beinen ist echt ein Ding, so etwas habe ich noch nie empfunden, es sind richtig fiese Nervenschmerzen, aber ich kann froh darüber sein das da wieder Gefühl reinkommt ]:D

Bei uns in Edewecht ist voll der Winter ausgebrochen, es schneit so sehr das es schon richtig gruselig ist.

Ich wünsche Dir und allen anderen noch einen schönen Abend bei bester Gesundheit @:) :)* @:)

Viele Grüße Patricia :)* :)* :)*

PaatcLhsowuli6x7


@ milla 1805

Hallo milla,

schön das Du auch hierher gefunden hast.

Mensch da hast Du aber auch eine Odyssee in so jungen Jahren schon hinter Dich gebracht was Deine Rückenerkrankung betrifft. Wenn ich ehrlich bin weiß ich gar nicht so recht was ich Dir dazu sagen bzw. schreiben kann. Auf alle Fälle hast Du mein vollstes Mitgefühl. Ich schicke Dir mal ein paar Kraftsterne :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* und wünsche Dir ganz viel Mut und Stärke dass Du Deine bevorstehende OP gut bewältigst @:) *:)

Viele Grüße Patricia :)* :)* :)*

myill4a180x5


hi und DANKE

ja ich weiss noch nicht so recht wann ich es machen lass. schiebe es jetzt schon fast ein halbes jahr raus, nur gut ist das alles natürlich nicht wenn immer etwas hinten an der speiseröhre scharbt geschweige denn wenn das ding weiter rutscht es steht ja schon fast bis zur hälfte raus. andererseits habe ich auch schiss das wieder was passier und ich hinterher entweder meine arme nicht bewegen kann oder weiter gelähmnt bin.

ich hab noch überhaupt keine ahnung......

w=algsch


Hallo Ihr Lieben!

Bin gestern auf eine Webseite gestoßen wo interessante Beiträge über Wirbelgleiten anzuschauen sind.

Nun bin ich über diesen thread gestoßen und wollte euch die Seite nicht vorenthalten.

[[http://neuesausdermedizin.de/]]

In der rechten menüleiste könnt ihr die entsprechenden Themen auswählen.

Wenn ihr im Thema seit könnt ihr verschiedene beiträge auswählen. Ich finde da sind auch sehr gute Animationen dabei.

Einfach mal reinschauen, kost ja nix! :)

Gruß

P$atcho]ulix67


@ milla

Hallo Milla,

ich kann Deine Bedenken wirklich gut nachvollziehen und das man aus Angst so eine schwere OP möglichst weit hinten anstellt wenn man so auch noch einigermaßen klar kommt. Vor allen Dingen auch die Ängste ob es nach einer weiteren OP besser wird ist eine Frage die einem keiner beantworten kann, wir müssen da auf unsere Ärzte vertrauen. Hast Du denn einen guten Arzt Deines Vertrauens? Ich denke dass es ja so wie es im Moment ist für Dich ja auch kein Dauerzustand sein kann und dass die Lebensqualität unter den Vorraussetzungen erheblich gemindert ist. Von daher würde ich damit nicht allzu lange warten denn besser wird es so auf keinen Fall. Du hast in Deinen jungen Jahren schon soviel durchgemacht, das wirst Du auch noch schaffen :)^ :)z

Ich drücke Dir ganz doll die Daumen @:) :)* @:)

@ wagsch

Ein wirklich toller und interessanter Thread :)^ :)^

Viele Grüße Patricia :)* :)* :)*

mEill?a180x5


ja habe einen tollen orthopäden der ist mit mir schon quer durch deutschland gefahren. von der hamburger alster klinik, über die charitee, über eine privatklinik in hannover bis nach straubingen und münschen waren wir schon überall. selbst der müller wohlfahrt wusste nicht weiter.

es weiss keiner woher die vorfälle kommen und warum das metall nicht feste einwächst. leider gibt es aber mittlerweile viele docs( nicht meinen orthopäden) die meinen IST ALLES PSYCHE nur weil ich in therapie bin aber eigentlich wegen ganz anderer erlebnisse. diese einschätzung

hat mich leider schon meine beine gekostet ( ich meine die lähmungen) ebenso bin ich mal eine woche mit einem doppelt gebrochenem sprunggelenk herumgelaufen weil man es nicht für nötig hielt ein röntgen bild zu machen.

ist schon komisch das ich mich trotz ( oder wegen) meiner ganzen geschichte immer wieder rechtfertigen muss................. KOMISCH

PQat?chUoulxi67


@ milla 1805

Hallo milla,

so wie Du es beschreibst scheinst Du ja wirklich einen guten Arzt zu haben wenn er mit Dir quer durch Deutschland reist damit Dir geholfen werden kann :)^

Woran es liegt das bei Dir die Schrauben bzw. das Metall nicht so richtig einwachsen will kann ich auch nicht beurteilen, aber ich kann mir vorstellen das Dein Körper auf das Metall vielleicht allergisch reagiert oder aber die Knochen zu weich sind. Wurde bei Dir schon mal ein Knochendichte – Test gemacht?

Wenn die Ärzte ratlos sind ist es schon immer ein Einfaches gewesen alles immer nur auf die Psyche abzuwälzen. Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Ich bin über drei Monate mit einem Schraubenbruch und einem Bandscheibenvorfall herumgelaufen mit übelsten Schmerzen, und anstatt sofort eine Röntgenuntersuchung zu veranlassen wurde ich wochenlang falsch behandelt. Zum Schluss war es dann auch nur meine Psyche die mir einen Streich spielt.

Erst als ich meinem Operateur eine Email in meiner Verzweiflung geschrieben hatte und er mich daraufhin sofort zu einem Untersuchungstermin eingeladen hatte und mich RÖNTGEN ließ kam heraus was bei mir nicht stimmt.

Meine Psyche ist stabil, wenn man aber Wochen und monatelang nur mit hoffnungslosen Schmerzen herumläuft, zugedopt mit vielen heftigen Medikamenten, kann die Psyche schon darunter tüchtig leiden.

Ich empfinde es ebenfalls sehr demütigend in der heutigen Zeit einfach nicht mehr ernst genommen zu werden und sich für seine Krankheit rechtfertigen zu müssen, und seinem Schicksal einfach selber überlassen wird, wenn man wirklich Beschwerden hat. Okay ich für meinen Teil hatte noch Glück weil ich ein hartnäckiger Mensch bin, aber wie mag es vielen anderen Betroffenen gehen die vielleicht ebenfalls nicht ernst genommen werden?

Sind die dann alle nur noch psychisch krank?

Lass den Kopf nicht hängen @:) :)* @:)

Viele Grüße Patricia :)* :)* :)*

H'olg7er-2x3


Hallo Patricia,

bisher komme ich noch ganz gut zurecht. Anfang Januar war ich ja auch in Deutschland unterwegs, diesmal in der Uni Frankfurt. Leider wieder mal erfolglos. Diesen Monat bin ich Therapiefrei, einmal musste ich verschieben, weil die weißen Blutkörperchen zu niedrig waren und diese Woche, wegen einer Lungenentzündung. In 2 Wochen ist obligatorische CT Kontrolle (alle 2 Monate, inzwischen leuchte ich schon im dunkeln :-D). Dann wird ein Medikament wohl umgestellt werden müssen, Lunge röntgen hat ein Wachstum der Metas gezeigt. Das zeigt sich z.B. auch beim Bartwuchs, ich muss mich wieder 1x wöchentlich rasieren :-), bisher nur alle 14 Tage. Aber die Wirbelsäule ist immer noch top in Ordnung. Sehe ich ja auch auf den Aufnahmen, die werden vom Hals bis zum Becken gemacht, ist die gesamte WS und die Organe drauf.

Heute morgen war Schnee schieben angesagt, der Schneeräumer hatte die Nacht die Hofeinfahrt zugeschoben.

Lass Dich schön verwöhnen @:).

:)* :)*

Liebe Grüße

Holger

PCatzchoxuli67


@ Holger-23

Hallo Holger,

das freut mich dass es Dir soweit gut geht und Du klar kommst, obwohl sich das mit der Lungenentzündung ja nicht so toll anhört.

Durch die Therapie ist das Immunsystem wohl auf dem Nullpunkt und da ist man ja anfällig für vieles. So in der Art erging es einer Freundin von mir. Sie hatte nach ihren Chemotherapien ihren Krebs erst einmal besiegt und bis heute geht es ihr zufriedenstellend gut. Ich wünsche Dir jedenfalls weiterhin alles Gute :)* @:) :)* und das Du gesund wirst und bleibst.

Soso Du leuchtest jetzt auch schon im dunkeln ]:D ?

Vor meiner OP war ich auch noch fleißig am Schnee schippen, aber jetzt muss meine bessere Hälfte ran ]:D ;-D

Viele Grüße Patricia :)* :)* :)*

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