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Bsv Taubheitsgefühl - keine Schmerzen

c<lago hat die Diskussion gestartet


Habe seit 4 Wochen ausgeprägtes Taubheitsgefühl im li. Bein. Diagnose BSV m. Wurzelirritation li.

Auch durch KG keine Besserung, habe allerdings auch keine Schmerzen, nur ein leichtes Ziehen.

Wer hat Erfahrung, wie kann noch behandelt werden?

Danke für alle Mitteilungen

Grüße Clago

Antworten
HsypeIrion


hm

ausgeprägte taubheitserscheinungen im bein welche sich auch durch die konservative therapie nicht bessern lassen sollten operiert werden.

du kannst ja nicht mit son bein rumlaufen (schlecht) bzw arbeiten oder autofahren.

halte nochmal rücksprache mit deinem arzt.

gruss

cnlag"o


Hallo Hyperion,

naja, das mit dem Gehen funktioniert noch einigermaßen, nur Laufen/Joggen u. auch schnelles Gehen sind problematisch. Ist dann fast so, als ob das Bein wegknickt.

Vor einer OP habe ich aber Angst, wenn was schiefgeht, kann ich vielleicht gar nicht mehr laufen.

Arbeiten gehe ich auch, sitze am Schreibtisch, das geht schon. Wenn ich wüßte, daß es nicht schlimmer wird, würde ich mir gar nicht soviel Sorgen machen.

Frdl. Grüße

Clago

AEnKdreaxH1


Re.: clago

Es besteht aber auch das Risiko, dass bei zulangem Warten irreversible (nicht mehr heilbare) Nervenschäden entstehen.

Einfache Bandscheibenoperationen sind bereits heute Routineop's, bei denen ganz, ganz selten etwas schiefgeht!

Keine Angst!

Gute Besserung!!!!!

cGlaxgo


Re: AndreaH1

Danke Dir für Deine nette Antwort. Das mit evtl. bleibenden Schäden macht mir ja die meisten Sorgen. Wie gesagt, irgendwie komme ich so schon klar, aber wenn die Nervenwurzeln dann dauerhaft geschädigt sind, ist mir ja nicht geholfen. Naja, muß am Mittwoch zum Neurochirurgen, mal sehn, was der sagt. Wenn denn eine OP sein muß, werde ich mir Deine Antwort zu Herzen nehmen und keine allzu große Angst haben.

A ndreGaHx1


Re.: clago

Nicht jeder der über die Straße geht wird auch überfahren!

Keine Angst, die OP wird gut gehen, wenn Du dich dazu entschliessen solltest!

Augen zu und durch!!!!

c|lagjo


Re: AndreaH1

Das ist ein toller Spruch, muß ich mir merken!

Danke für die aufmunternden Worte. Ich werde jetzt erst mal den Termin im KH abwarten. Vielleicht gibts ja doch noch eine andere Möglichkeit als eine OP. Aber wenns sein muß, werde ich es wohl machen lassen.

Wenn ich neues weiß, melde ich mich wieder hier im Forum.

Herzliche Grüße

clago

PS: Hoffentlich bekommst Du auch bald Antwort auf Deine Anfrage. Ich habe davon noch nie was gehört.

KAanWSxon


Die Narben sind's...

Hallo allerseits!

Als seit langer Zeit Betroffener (ca. seit 1987) möchte ich meine - zugegeben unmaßgebliche - Meinung beisteuern. Als ich damals eine OP verweigerte, hatte ich beruflicherseits mit großen Problemen zu kämpfen, die mich insgesamt ca. 100.000 (in Worten einhunderttausend) Euronen Gehaltsrückzahlung gekostet haben. Damals war man seitens der ärztlichen Gutachter noch auf dem Standpunkt, eine OP würde alles heilen. Dem ist heute nicht mehr so. Warum? Weil inzwischen auch der widerspenstigste Arzt weiß, dass das Problem bei Bandscheiben-OPs in der Narbenbildung liegt. Die ist wohl nicht voraussehbar, und deshalb sind die Folgen so mancher OP schlimmer als der Zustand vorher.

Meine Schlussfolgerung: Ich würde immer noch (wie schon damals) die konservative Behandlung vorziehen (die natürlich wesentlich mehr Aufwand bedeutet): Bewegungstherapie, Krankengymnastik usw. usw. Allerdings: Wenn _starke_ Empfindungsstörungen bzw. Bewegungsstörungen oder Versagen der Darmtätigkeit (Enddarm) vorliegen, ist wohl die OP immer noch erste Wahl.

Falls mir jemand antworten möchte, bitte berücksichtigen, dass ich erst in ein paar Tagen wieder online bin, wegen KH-Aufenthalt.

Beste Grüße und gute Bewältigung der Bandscheibenprobleme, ich lebe seit Jahrzehnten damit.

KanSon

A^n\dUreNaH1


Re.: KanSon

Aus Erfahrung kann ich berichten, daß es mir seit der Halswirbelsäulenoperation (nicht nur Bandscheibe, sondern inkl. Fräsen der Halswirbelkörper und der Nervenaustrittslöcher) sehr viel besser geht.

Wenn ich das früher gewusst hätte, hätte ich mich viel früher operieren lassen!

Sicherlich sollten - bevor an eine OP überhaupt gedacht wird - voher alle konservativen Behandlungsmöglichkeiten wie z. B. Physikalische Therapie ausgeschöpft sein.

Wenn allerdings Lähmungserscheinungen auftreten, sollte - aus meiner Sicht - nicht mehr gezögert werden. Die Nervenschäden können irreversibel (nicht mehr heilbar) sein!

Auch langanhaltende starke Schmerzen können eine Indikation für eine Operation sein.

Gute Besserung!!!!

KpanSoxn


@AndreaH1

Hallo!

Herzlichen Dank für die guten Wünsche! Deine Meinung zu der OP bei Lähmungserscheinungen teile ich uneingeschränkt (s. o.), das möchte ich nur noch einmal betonen. Aber: Die OP ist nicht die Lösung aller Probleme...

Beste Grüße

KanSon

c2lagxo


Hallo allerseits,

war heute beim Neurochirurgen. Der hat festgestellt, daß der BSV schon älteren Datums ist und es sich schon um einen "verknöcherten BSV" handelt. Konservativ sieht er keine Behandlungsmöglichkeiten, nur eine OP. Die Prognose wäre sehr gut, da bereits eine Versteifung durch die Verknöcherung vorhanden ist. Es wäre wohl kein großer Eingriff.

Ist hier wer, der damit schon Erfahrung hat? Von so einer Sache habe ich vorher noch nie gehört.

Danke schon mal für evtl. Antworten

Clago

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