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Engstelle zwischen Knochen OP?

DropApelG-L hat die Diskussion gestartet


Hallo,

bei mir hat eine MRT ergeben, dass zwischen dem Oberarmknochen und dem Schultergelenk eine Engstelle entstanden ist.

Ich habe jetzt noch einen Termin beim Orthopäden, aber so wie man mir sagte, muss man sowas operieren, um den/ die Knochen abzufräsen.

Wer hat ähnliches erlebt, kennt das oder kann dazu was sagen?

Bin dankbar für Eure Hinweise.

Habe keinen vergleichbaren Faden gefunden; falls doch einer vorhandenist, danke ich schon jetzt auch für diesen Hinweis.

Antworten
H#ypGer1ion


hi

nun, die op ist natürlich immer die letzte möglichkeit wenn die konservative therapie keinen erfolg bringt.

die entstandene engstelle führt zu einem impingementsyndrom (einklemmungssyndrom der suprasinatussehne zw. oberarmkopf und schulterdach)

und zu einer zusätzlichen beeinträchtigung anderer subacromialer (unter dem schulterdach) weichteilstrukturen.

falls du noch keine krankengymnastik bekommen hast, wäre das noch einen versuch wert.

allerdings dauert der konservative weg lange. wenn sich in 3-6 monaten keine besserung eingestellt hat und die schmerzen/bewegungseinschränkungen unerträglich sind ist eine op angebracht.

gruss

-edj?-kLhan-


Die Lösung für Dein Problem!

Hallo Doppel-L,

ich habe das selbe Problem wie Du. Das Problem nennt sich Impingement-Syndrom. Seitdem ich mein Problem verstanden habe, und regelmäßig Übungen mache, ist der Zustand meiner Schulter deutlich besser geworden und zur Zeit kann ich vieles machen, was ich mir vor 2 MOnaten nicht erträumt hätte.

Folgendes müsstest Du tun:

1) erstmal sich informieren(wie ist dieses Gelenk aufgebaut, welche Therapien kann man durchführen, Ratschläge usw.) Das kann man hervorragend bei google unter Impingement-syndorm als Suchbegriff nachlesen. Ich hatte mir erstmal insgesamt mind. 100 Seiten runtergeladen und durchgearbeitet. Wenn Du verstanden hast, wie das schultergelenk funktioniert und wo es zu einer Engstelle kommt, bist Du bereit auch die Behandlung zu verstehen.

Ausserdem schau doch im MRT-Bericht nach, ob Du auch eine Entzündung des schleimbeutels (Bursitis) hast. Und welche der vier Sehnen der Rotatorenmanschette ist entzündet? Eine akute Entzündung muss erstmal behoben werden, wenigstens so dass die Schmerzen etwas abklingen.Dafür gibt es verschiedene Methoden(Medikamente, Wärme usw., siehe Internet)

Dann kannst Du mit der Krankengymnastik beginnen.

2) Traktion ist erstmal das erste Mittel, um die vorhande Enge im Schultergelenk zu beseitigen. Darunter versteht man das Ziehen des Armes in Richtung deiner Füße beim gleichzeitigem Fixieren der schulter unter der Achselhöhle. Am besten macht das ein Paar mal der Physiotherapeut, dann siehst Du, wie das funktioniert. Zu Hause muss es entweder jemand anderer machen oder ich persönlich

lasse meinen Arm mit einer Hantel hängen, lockere dabei mein schultergelenk. Das bringt viel. Diese Übung führe ich jeden Tag 2-3 Mal. Auch kannst Du einen Gummi-band nehmen, das eine Ende in der hand, das andereunter dem Fuss. Dein Arm hängt runter und der Band ist gespannt und zieht somit deinen Arm nach unten

3) Du solltest mit Gummibändern die Muskeln der Rotatorenmanschette trainieren . Laut einer Studie kommt es unter adduzierender Muskelkraft zur Erweiterung des Akromialraumes, der ja bei dir zu eng ist ([[http://www.egms.de/en/meetings/dgu2003/03dgu0356shtml]])

Lass dir von deinem Physiotherapeuten dies Übungen zeigen.

Bei Fragen kannst Du mich unter 0178-6622300 erreichen,

und sag bloß nicht direkt ja zu einer OP. Nach 2-4 Wochen mekrst Du bereit, dass ich durch Übungen etwas ändert.

Viel Erfolg

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