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Probleme mit Iliossakralgelenk (Isg)

I7SG hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich habe seit einem ca. einem Jahr Probleme mit dem ISG.

Zunächst wurde auf Leistenbruch getippt, zum Glück bat mich der Oberarzt aber, zunächst zu einem Schmerztherapeuten zu gehen. Der sah sofort, dass mein ISG blockiert war und löste diese Blockierung mit einem "Panthersprung".

Da die Blockierung relativ fest saß und der Ischiasnerv eingeklemmt war (der war's glaub ich ;-) bin nicht-mediziner) machte er den Griff auch relativ heftig. Vorher hatte ich auch allerdings solche Schmerzen, dass ich kaum noch laufen konnte (5m am Tag).

Seitdem springt das ISG regelmäßig wieder raus, besonders dann wenn ich schwere Arbeiten mache. Ich habe den 2x Arzt gewechselt, und einer hat mir dann sogar eine Methode gezeigt, mit der ich das ISG selber wieder "einrenken" kann. Das klappt allerdings auch nicht immer und wenn auch nur für kurze Zeit. Ich habe nur Bedenken, weil es dadurch ja nach und nach auleihert.

Ein anderer Arzt meinte außerdem, dass dadurch, dass das Becken als "Fundament" für die Körperhaltung bei einer Blockierung des ISG schief ist. Das würde zusätzliche Blockierungen bei den Rippen und im Halsbereich nach sich ziehen, da die horizontale Ausrichtung der Augen instinktiv erhalten bleibt. Ausserdem meinte er, dass die Blockierung wohl von einem Auffahrunfall herrühren würde, der inzwischen schon zwei Jahre, also ein Jahr vor der Erstbehandlung, her ist bzw. war.

Leider kann ich diesen Arzt nicht besuchen, weil ich weggezogen bin. Mit der Zeit bin ich die ständigen Blockierungen auch leid und möchte endlich mal wieder ohne leben ;-)

Wenn ich nur das ISG selbst einrenke (vorrausgesetzt es klappt) und die anderen Blockierungen bleiben, wird dadurch nicht automatisch wieder eine neue Blockierung des ISG hervorgerufen?

Was kann ich tun, dass das Gelenk nicht ausleihert wenn es das nicht schon ist?

Hat der erste Arzt vielleicht den Griff zu heftig gemacht, so dass das ISG so ausgeleiert ist, dass es geschädigt ist? Vielleicht sogar irreparabel?

Wie kann ich die ständigen Blockierungen loswerden und dabei trotzdem auch "normal" leben, d.h. Sport machen, auch mal wenn's sein muss schwer heben?

Wie werde ich das ganze Problem wieder los ??? Bin inzwischen echt verzweifelt, und weiß garnicht was für einen Arzt ich aufsuchen soll. Kennt jemand vielleicht einen Experten im Raum Münster?

Wäre super lieb, wenn Ihr mir helfen würdet!

LG

Antworten
S^ar-ah2x000


hallo ISG,

ich habe auch Probleme mit dem ISG-Gelenk, und wäre an einem Austausch interessiert, falls du noch im Forum bist?

der Beitrag ist ja schon etwas länger her.

vor allem dieser "Panthersprung" würde mich interessieren, ist das schmerzhaft? wird es danach sofort besser?

VG,

Sarah

S-arah2b000


PS: WIE funktioniert die Methode mit der man sich das ISG selber wieder einrenken kann? das wüßte ich gerne!!

DANKE! Sarah,

miariVposxa2


Probleme mit Iliosakralgelenk (ISG)

Hallo, ISG!

Ich bin seit Monaten wg. einer Bursitis Trochenterica (Schleimbeutelentzündung) behandelt worden - offenbar war es aber eine Blockade im ISG. Seit der Therapie geht es mmir wesentllich besser.

Ich bin sehr daran interessiert, wie es Dir ergeht. Ich wohne auch in MS!

Gruß,

AabchecWker


isg

hallo, hatte so ziemlich die gleichen beschwerden, meins wurde auch immer eingerenkt und mobil gemacht. hab das auch danach ständig fleissig weiter zuhause geübt. aber es wurde nur schlimmer.

war jetzt bei einem anderen therapeuten, dieser sagt, meist blckiert das isg, weil die muskeln und bäder die dieses gelenk stabilisieren ausgeleihert sein. gab mir einen gurt, welcher um die vorderen beckennochen und rücken getragen wird und ich muß sagen, seit vier tagen werden die beschwerden besser. hatte sogar schmerzfreie zeitn.

nach 4-6 Monaten kann ich diesen, welche ich nur am tag trage,

gurt wieder weglassen.

mal sehn.

gute besserung

b9avelxla


Hallo!

Ich habe auch ständig Blockierungen des ISG und/oder der BWS (was ich selber an der Beinlängendifferenz bzw. den Rippen feststellen muss). Dann werde ich mit Hilfe der Atlastherapie behandelt, was meistens super hilft!

Leider kommen die Beschwerden aber immer zurück, weil man natürlich nichts gegen den eigentlichen Auslöser der Beschwerden unternimmt....

Mein Atlastherapeut sitzt in ST, demnächst suche ich einen Osteopathen in HAM auf.

Ich komme aus dem Raum MS/OS, weiß aber nicht, ob ich die Namen der Ärzte hier offen nennen soll - vielleicht haben sie ja etwas dagegen und sollten zumindest vorher gefragt werden. Bei Interessse könnten wir ja vielleicht zumindest über PM miteinander sprechen.

Viele Grüße,

bavella

Mcarkxus83


also aus meiner erfahrung heraus kann ich sagen dass ein gelenk von sich aus niemals blockiert. da sind immer die muskeln beteiligt. ich hatte auch derbste probleme mit dem rücken. fing an am isg, dann blockaden bws und hws - das übliche halt wenn das fundament nicht passt. war auch bei sämtlichen ärzten und therapeuten aber bis vor kurzem war alles für die katz. bin jetzt bei einer osteopathin in behandlung (aber auch schon die bzw der dritte) mit spezialisierung auf cranio sakral. war jetzt 1mal da und die behandlung dauerte 45min (eigentlich sehr kurz) und mir geht es seither bedeutend besser. angesichts dessen was ich schon probiert habe fast unglaublich. wäre bestimmt für einige hier auch sehr interessant

b'avelxla


Hallo!

Ich habe seit ca. einem Jahr die Diagnose Rheuma (noch nicht sicher, ob Psoriasisarthritis oder Morbus Bechterew). Meine 'Hexenschüsse', die ich ca. alle 3...8 Wochen bekommen sind meistens auf Blockierungen im ISG, oder der BWS zurück zu führen.

Die Atlastherapie hilft mir super. Bekam ich früher Spritzen in den Rücken, dauerte es trotzdem meistens mindestens 3 Tage, bis die Schmerzen weg waren. Nach einer Atlasbehandlung geht es mir innerhalb von Stunden wieder besser!

Das Problem ist allerdings, dass ich damit nichts an den eigentlichen Ursachen der Hexenschüsse ändere. Hier ist einerseits die rheumatische Grunderkrankung zu suchen, bei der ich medikamentös leider noch keinen (für mich) richtigen Weg gefunden habe. Nach einem Jahr mit Kortison (10mg Decortin tgl.), Sulfalazin (Azulfidine, 1500mg tgl.) und einem Mittel gegen die PSO (Fumaderm 3 St. tgl.) hatte ich starke Durchfallbeschwerden. Vor allem, wenn ich wegen der Rückenschmerzen zusätzlich Voltaren genommen hatte.

Ein neuer Versuch wird seit 4 Wochen mit Decortin und Weihrauch (H15 1xtgl.) unternommen. Als Schmerzmittel nehme ich jetzt Ibuflam. Darmtechnisch läuft es so lala, sodass ich fast annehme, dass es auch nicht dauerhaft gut gehen wird...

Das vorstehende posting ermutigt mich! - Viel verspreche ich mir nämlich von einem Termin bei einem Osteopathen, der Mitte September ansteht und für den ich mittlerweile über 1/4 Jahr auf der Warteliste stehe. - Meine Krankengymastin besucht viele weiterführende Schulungen bei diesem Arzt und regte den Besuch an. Sie sagt, dass die 'primäre Dysfunktion' - also der Auslöser für die Blockierungen - nicht unbedingt nur rheumatologischer Natur sein muss. Wird dieser gefunden, kann sie mir vielleicht dauerhaft gezielter helfen - bei Blockierungen und vorbeugend!

Ein weiterer Faktor, von dem ich mir auch viel verspreche ist, dass meine Eigeninitiative bislang wohl auch nicht ausreichend gewesen ist. - Vielen Dank an dieser Stelle an Hyperion, der mir den entsprechenden Anstoß vor einigen Wochen (vor meinem Urlaub) hier in diesem forum gab. - Ich hatte bis jetzt immer einmal wöchentliche Anwendungen bei der Krankengymnastin, die sich dann immer mit den akuten Wehwechen beschäftigte. Sie wendete dabei immer nach Bedarf die Manuelle Therapie oder Craniosakrale Techniken an. War ich 'gut drauf' (was leider selten vorkommt), machten wir Kräftigungsübungen.

Meine 'Eigeninitiative' werde ich nun nach Absprache mit dem Rheumatologen auf 2x wöchentlich KG und 1x wöchentlich Bewegungsbäder steigern. Außerdem habe ich mir im Urlaub angewöhnt, morgens und abends ca. 15min Gymnastik (Mobilisationsübungen) angewöhnt. - Ich hoffe, dass ich durch diese Intensivierung mit der Zeit stabiler werde und die Abstände zwischen den einzelnen Hexenschüssen größer werden.

Naja, soweit meine Geschichte. Schreibt mir gerne Eure Meinungen! Nach meiner Erfahrung dem/der o.g. Poster/in werde ich mich meinerseits allerdings auch in der Anonymität des Internets hinter meinem Alias verbergen. Ich finde es gut, richtig und wichtig, sich hier auszutauschen, es wäre aber nicht auszudenken, wenn meine Krankengeschichte z.B. am Arbeitsplatz publik würde - einer der vielen Gedanken, die ich mir mache, seitdem ich mir offenbarte, aber selber keine Rückmeldung bekam...

Viele Grüße,

bavella

ZHahgnmaquxs


Ich habe seit Anfang des Jahres permanent Schmerzen am ISG. Zunächst nmachte ich Krankengymnastik, was das alles noch verschlimmerte. Dann bekam ich akkupunktur, was auch nicht half. Dann Spritzen, die aber nur kuzzeitig halfen. Ein MRT wurde auch gemacht uns es wurde festgestellt, dass es im ISG blockiert wäre. Jetzt bin ich bei der der Manuellen Therapie angelangt, aber es hilft auch nicht so. Soll das ewig so weiter gehen. ich kann kaum laufen und schon gar kein Sport machen.

Was ist denn Osteopathie?Und wird das bezahlt?

Liebe Grüße Zahnmaus

R9ennUiO-Chxr


-ISG auch ein ewiges Problem

Bei mir ist das ISg seit mind. 10 Jahren immer wieder blockiert.

Meistens renke ich mir das selbst ein. (kann ich kaum beschreiben wie ich das mache...auf die Couch legen, aufm Rücken, rechtes knie anwinkeln und nach links unten über die Hüfte schieben bis es kracht......)

Habe mal ewige Knieschmerzen gehabt (um den Meniskus rum) bis mir jemand das ISG wieder eingerenkt hat....Durch die Blockade gabs nen Beckenschiefstand und damit verschob sich die Kniescheibe, die wiederum eine extreme Belastung auf den Meniskus ausgeübt hat......

Nachdem die Blockade gelöst war, war alles ok...

Ich mache seitdem sehr viel für meine Rücken und Seitenmuskulatur...holft, wenn man sehr konsequent ist

Habe einiges schon im Internet gelesen,was ein blockiertes ISG verursachen kann...Leute die sich die Achillessehne gerissen haben, hatten zuvor z.B auch ISG-Probleme.....

Kann ich leider bestäigen

Meine KG sagte, dass das immer wieder einrenken nichts macht...bei mir blockiert es sich immer wieder, weil ich ein Mensch bin, der "überstreckt" ist (kann die Knie z.B sehr weit nach hinten durhcbiegen...Zuschauer wird es dabei mulmig, wenn ich das mache.....und mit dieser Veranlagung rutschen halt Gelenke auch leichter irgendwo hin)

H$olgmerx-23


Was ist eine Blockade des Ilio-Sakral-Gelenks ???

Eine Blockade des Ilio-Sakral-Gelenks ist keine Blockade der knöchernen Strukturen des ISG selbst. Sie ist eine muskuläre Störung, die in der Regel in der Hüftbeugemuskulatur zu suchen ist, deren Zusammenspiel gestört ist und die aus diesem Grund krampft bzw. hakt wie Sand im Getriebe.

Die Diagnose- und Therapieansätze rund um dieses Gelenk laufen aus diesem Grund ins Leere. Therapiert werden muss an der Muskulatur selbst, meist an der Bauchmuskulatur und / oder dem Muskel Ilio-Psoas, dem inneren Hüftmuskel. Der reicht vom Wirbelkörper des 12. Brustwirbels und der ersten 4 Lendenwirbel sowie von den Querfortsätzen aller Lendenwirbel bis zum Oberschenkelknochen.

Das beispielsweise bei einer Körperübung oder einem chiropraktischen Eingriff oftmals hörbare Knacksen ist keine Berührung der Knochen untereinander, sondern durch ein "Zurücksetzen" der Struktur bedingt. Das Geräusch entsteht dann, wenn durch die schnelle Bewegung für einen Augenblick der Gelenkinnenraum erweitert wird und sich damit der Gelenkinnendruck vermindert.

Teile der Gelenkflüssigkeit werden hierdurch kurzeitig gasförmig und zerplatzen dann als Blasen.

Chiropraktik wie das "Einrenken" verschafft oftmals Linderung, das gestörte Muskelzusammenspiel wird hierdurch jedoch nicht wirklich umtrainiert, so dass die Anfälligkeit für neuerliche Schmerzen erhalten bleibt. Dauerhafte Schmerzfreiheit wird deshalb in der Regel nicht von außen, sondern nur über aktives Muskeltraining erreicht.

Dann müsste doch KG der Bauch- und Rückenmuskulatur diesen Störungen entgegenwirken.

:-)

LG

Holger

p-uuh


Hallo zusammen!

Habe auch Probleme mit dem ISG.

Was mich mal interessieren würde ist, kann man allein durch Krankengymnastik bzw. Muskelaufbau diese Blockade beheben?

MfG puuh

e0ckAart_(fxl


Seit Kindheit Probleme mit ISG-Blockaden

Ich habe schon so lange ich denken kann, Probleme mit meinem ISG (denke vererbt >:() Da ich sehr sportlich bin und gerne LA betreibe, besonders Sperrwurf und Hochsprung, bin ich sehr oft ´von einer Blockade des ISG betroffen...Meist habe ich die schmerzhaften beschwerden abends vor dem einschlafen. Die schmerzen ziehen von meinem linken Fuß über die Rückseite des Oberschenkels über die Hüfte ins ISG. Einrenken, klappt meist nie!War schon bei unzähligen Ärzten(Cortisonspritzen) und Physiotherapeuten...

Jetzt meine Frage: Hat einer einen Tipp, Adresse usw. im Raum Freiburg? Suche dringend einen fähigen Therapeuten...

DANKE

STaraZh200x0


Einrenken ohne Langzeiteffekt

ich wurde von einer Krankengymnastin im Bereich Hüfte/ISG Gelenk eingerenkt- jetzt schon mehrmals.

Die KG beseitigt auch den Beckenschiefstand.

das Ergebnis ist immer dasselbe: sofort nach der KG kann ich viel besser gehen, dies hält aber höchstens 2 Wochen an, dann ist wieder alles beim alten...

was könnte man tun, um den Effekt zu behalten?

Danke!

VG

Sarah

HZype_rxion


nun, sarah

das sollte eigentlich deine therapeutin wissen!!

dauerhaftes einrenken führt langfristig nicht zum erfolg sondern bewirkt das gegenteil.

durch das dauerhafte einrenken kommt es zu einer lockerung der gelenkkapsel und einer überdehnung der bänder. außerdem kommt es zu einer schwäche und koordinationsstörung der gelenkstabilisierenden muskulatur.

um das problem zu beheben sollte ein mobilisierendes und muskelstabilisierendes übungsprogramm durchgeführt werden. am besten sprichst du deine therapeutin mal darauf an. sie wird dann die entsprechenden übungen mit dir durchgehen.

gruss

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