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Verklebungen infolge Knie-OP (Patellafraktur)

FJauxsto hat die Diskussion gestartet


Hallo,

im Mai hatte ich mir die Kniescheibe gebrochen (Patellafraktur, quer einmal), was operativ behandelt wurde. Die beiden Hälften wurden mittels Zugvergurtung (Osteosynthese) zusammengezogen.

Mittlerweile ist die OP fast 6 Wochen her, die Scheibe sollte also langsam wieder fest sein.

Bei dem Eingriff wurde über der Kniescheibe ein ca. 10cm langer Schnitt gemacht. Irgendwie ist entlang der Narbe die Oberhaut mit dem darunterliegenden Gewebe wie festgewachsen, lässt sich also nur wenig frei über der Kniescheibe hin- und herbewegen. Bei meinem gesunden Knie lässt sich die Haut hingegen völlig losgelöst darüberbewegen.

Wie kann man solche inneren Verklebungen am besten wieder lösen? Kommt das mit der Beweglichkeit von selbst (momentane maximale Beugung ist ca. 75 Grad) oder sollte man versuchen, durch Massagen etc. die Haut wieder zu lösen? Die Physiotherapie langt dafür vermutlich auch nicht, möchte also zuhause soviel wie möglich machen...

Vielleicht mal einen schnellen starken Ruck machen... ;-D ??

Gruß,

Richard

Antworten
lHuxriD6p7


Hallo,

versuch mal selber die Narbe vorsichtig hin- und herzubewegen, sowie auch kreuz und quer, dabei habe ich einfache Nivea genommen (keine Narbensalbe!). Hat dein Physiotherapeut das nicht hin und wieder gemacht? Du bekommst du noch KG? Dann würde ich das mal ansprechen. Wieviel Beugung darfst du denn überhaupt machen?

Tipp um die Beugung zu trainieren:

auf den Rücken legen und zuerst das kranke Bein aufstellen und soweit heranziehen wie es möglich ist, dann das gesunde Bein genauso daneben stellen. Dann das kranke wieder strecken und wieder heranziehen und versuchen weiter zu kommen als beim letzten mal, und nach jedem mal strecken versuchen etwas mehr zu beugen. Aber nur bis zur Schmerzgrenze!! Und natürlich bis zur Winkelbegrenzung, die der Arzt vorgegeben hat!

Kommt das Osteosynthesematerial nach einer gewissen Zeit wieder raus? Und wenn ja wann?

Gute Besserung

lhuxi267


uups, hab was vergessen...

das gesunde Bein natürlich immer der letzten Beugung anpassen. So weiss man wie weit man beim letzten Beugeversuch gekommen ist.

HYyp5erxion


hm

normalerweise ist die intensive patellamobilisation sowie die narbenmobilisation eine wichtiger bestandteil der physiotherapeutischen nachbehandlung.

sprich deinen therapeuten nochmal darauf an und lass dir übungen für zuhause zeigen.

gruss

FKa"usto


Hallo,

danke erstmal für die Antworten! :-)

Also OP war am 18.5. Belastung war seitdem schmerzadaptiert, bei mir also 100%! Habe Schmerzmittel nach ca. 5 Tagen komplett abgesetzt und das Bein sogleich 100% belastet (im gestreckten Zustand).

Meine Beugungsvorgaben sind:

3 Wochen 60°, 3 Wochen 90°

Also im grünen Bereich mit den 75° denke ich mal. Die KG macht schon Narbenmassage und Patellaremobilisation, aber ich will selbst noch mehr machen... will doch bald wieder Radsport machen! ;-)

Die Drähte sollen nach 6 Monaten wieder entfernt werden. Hoffe mal, daß die Remobilisation dann schneller von statten geht als jetzt! Gibt es da Erfahrungen? Denn die schneiden da ja wieder alles komplett auf. :-/

Viele Grüße,

Richard

H|yperaion


nun

es ist ja auch soch das osteosynthetisches material immer zu bewegungseinschränkungen führt. nach späterer enfernung wird sich auch die beweglichkeit weiter verbessern.

nach anschließender physiotherapeutsichen nachbehandlung kann sich die beweglichkeit der patella und die geschmeidigkeit der narbe noch deutlich bessern.

gruss

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