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Kaputtes Sprunggelenk

biöhmyePrwa~ld hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich habe mir vor 6 Jahren das Sprunggelenk ziemlich kompliziert gebrochen. Habe starke Arthrose im OSG, einen Knocheninfarkt im OSG gehabt. Ich leide an sehr starken chronischen Schmerzen, die einem die ganze Lebensfreude rauben. Mache Krankengymnastikm Lymphdrainage, nehme starke Schmerzmittel und nichts hilft richtig. Es wurde von Versteifung oder Sprunggelenkersatz gesprochen. Was ist besser? Wer hat Erfahrungen mit Spezialisten im Raum München? Wer weiß Rat? Danke für jede Anregung.

Antworten
HsypDeri6on


hi

das ist natürlich eine schwere frage.

die entscheidung ob eine endoprothetische versorgung oder eine arthrodese vorgenommen wird ist abhängig von der schwere der arthrose, dem vorbefund, der knochenqualität zur verankerung, stellung des osg usw und ob eine dauerhafte versorgung mit einer tep gewährleistet ist.

bei jüngeren pat. wird eher die versteifung vorgenommen da eine tep nach ca 15 jahren gewechselt werden muss. und man kann nur ca 2-3x wechseln.

man mus natürlich auch die vor und nachteile abwägen.

bei einer versteifung wird eine dauerhafte stabile versorgung erreicht. dies führt auch zur schmerzfreiheit.

nachteil, die pseudarthrosegefahr liegt bei ca 40%. und man muss scheuen wie verhlten sich die anderen gelenke (knie, hüfte, becken, rücken) wenn ich unten den fuß versteife. den es fehlt dann ja ein ganzes stück beweglichkeit.

die tep hat den vorteil das sie der arthrodese überlegen ist in bezug auf schmerzfreiheit, infektion und funktion der nachbargelenke.

nachteil ist ebend der wechsel und das sie bei einem instabilem gelenk nicht in frage kommt.

wie du siehst ist es sehr schwer zu entscheiden welche variante man nehmen soll.

die risikofaktoren beider op-formen müssen abgewägt werden und sind abhängig vom untersuchungsbefund!!

es kommt auch auf die erfahrung des operateurs an. hat er keine erfahrung mit sprunggeleksersatz wird er immer zuerst die versteifung vorschlagen.

fazit:

früher war die versteifung des osg das mittel der ersten wahl. aber heute haben sich die techniken und marterialien des gelenkersatzes verbessert sodas man durchaus den ersatz des gelenkes in erwägung ziehen sollte.

und wichtig!!!!!

such dir einen guten erfahrenen operateur der sich auskennt und das schon oft gemacht hat!!!!!!!!!!!!!

gruss

bYöhEme_rwZalxd


suche spezialisten für Sorunggelenksarthrose

Suche Spezialisten für Sprunggelenksarthrose in München DANKE

S7amU3323


Hallo Forum

Ich hatte gesehen, dass ihr hier über Versteifungs-Möglichkeiten der OSP redet. Hierzu hätte ich einige Fragen:

Ich hatte einen Bänderriss im 97, der anscheinend nicht richtig verheilt ist (siehe hierzu meine anderen Beiträge). Jetzt habe ich immer stärkere Schmerzen im OSG, und es ist wahrscheinlich, dass diese in den nächsten Jahren nicht besser werden.

Eine Versteifung käme bei mir also auch in Frage. Aber wie solch eine Versteifung genau aus? Kann man danach überhaupt noch ohne Krücken gehen.

Und Hyperion spricht von einem Gelenkersatz. Mir wurde gesagt, dass wenn das Gelenk kaputt ist, die Versteifung die einzige Alternative ist, und das es bis heute noch keinen Ersatz für ein Gelenk gibt.

Wenn jemand hierzu Anmerkungen hat, dann gebt bescheid.

Für meinen Teil, kann gute Tipps für Orhopäden im Raum Rhein-Main geben.

Grüße

Sam

Hryperxion


nun

nach einer versteifung kann man ohne krücken gehen, das funktioniert also schon.

natürlich verändert sich das gangbild dadurch erheblich was später zu anderen beschwerden (rücken, hüfte usw) führen kann.

es gibt osg-endoprothesen. diese haben sich mit den jahren natürlich verbessert. ob das bei dir eine möglichkeit ist muss der arzt entscheiden.

hier ein link zu dem thema:

[[http://www.endocentrum.de/14601/100322.html]]

links in der übersicht findest du einmal infos zur arthrodese und prothese (einfach drauf klicken)

gruss

z#uzxa


oder auch:

[[http://www.zentrum-knie-und-fusschirurgie.de/]]

und: wenn möglich, immer eine tep (egal wie alt ...) - die folgeschäden durch eine versteifung sind nicht zu verachten - und eine versteifung ist nach einer prothese immer noch möglich!

von daher: dein doc scheint nicht auf dem aktuellen stand zu sein ....

gruß, zuza.

z^uza


und ps:

gibt es denn bereits ein MRT, das bereits eine arthrose aufzeigt?

ansonsten steht für einer op zunächst die physiotherapie mit z.b. manueller therapie, ..., bewegungsbad, aquasports ....

was machst du denn zur zeit für dein gelenk?

gruß, zuza.

s7oJmmersXprossxe 2


Hallo,

ich sehe erstmal keinen Grund für eine Versteifung und ich bin mir auch sicher, dass in dem Falle auch kein Arzt eine solche durchführen würde. Eine Arthroskopie, wie sie dir bereits empfohlen, ist sicherlich ein Weg. Dieses Knacken, wie du es im anderen Thread beschreibst, muss auch nicht unebdingt krankhaft sein. In der Gelenkflüssigkeit kann es zu Bläschenbildung kommen, die dann platzen (laienhaft gesprochen) und diese können extrem laut knallen.

Wenn du ein Problem mit den Bändern hast, dann ist Physio das allerwichtigste.

Was hat denn das letzte MRT ergeben?

sonnige Grüße

Sommersprosse

S3a?m33x3


Re

Hallo!

Frohes Neues.

Vielen Dank für eure beiträge.

Das MRT hat nichts ergeben; also keine arthrose. Und das ist ja das grosse problem an der sache. weil das lässt die meisten ärzte am wahrheitsgehalt meiner beschwerde zweifeln.

ein MRT macht jedoch nur ca. 80 prozent des problembereichs sichtbar.

Wie dem auch sei: ich fühle dass das knacken und wetzen wirklich von den knochen kommmt. dies hat ja seit 2000 stetig zugenommen. Und, wie oben beschreiben: wenn ich nur einmal das gelenk stark belaste, d.h. zum beispiel was aus der hocke hebe oder seilspringe habe ich den ganzen nächsten tag schmerzen. außerdem verkrampft der linke Fersenbereich immer schneller nach längeren spazirgängen.

wäre denn da eine gelenkspiegelung sinnvoll? und wenn ja, zu welchem zweck?

Liebe Grüße

Sam

s?ommerspBrosse x2


Hi,

so, wie du schreibst, bist du ja wohl mit dem Ergebnis des MRTs nicht zufrieden. Um nun endgültig zu bestätigen, ob eine Arthrose vorliegt oder nicht, ist zudem eine Arthroskopie die sicherste diagnostische Methode. Eventuell kann dabei auch eine Ursache für das "knacken" gefunden werden.

Wenn dabei auch nichts gefunden wird, solltest du vielleicht mal über eine Schmerztherapie nachdenken.

sonnige Grüße

Sommersprosse

H6ypUerixon


also

wenn das gelenk nicht verschlissen ist braucht man es m.e. nicht ersetzen oder versteifen.

anders sieht es bei einer schlimmen arthorose aus. aber ich denke in deinem fall müsste konservativ noch was machbar sein.

aber wie frau sommersprosse schon sagte, kan man sich das alles nochmal bei einer ask anschauen.

gruss

Sdamx333


Re

Hallo,

also zu dieser Sprunggelenksspiegelung hätte ich nochmal folgende Frage:

Ist dieser Eingriff risikoreich und auffendig, oder ist er unbedenklich?

Denn komischerweise war es nur ein einziger Arzt, der mir hierzu geraten hat. Und das war vor einem Jahr, vor meiner zweiten OP. Alle anderen Sprunggelenk-Experten hatten diese Möglichkeit garnicht in Erwägung gezogen. Und ich war wirklich bei vielen auf Füsse spezialisierten Ärzten. Und derjenige, der mir die Spiegelung empfohlen hatte, war auch nur ein normaler relativ unbekannter Orthopäde.

Wenn daher so eine Spiegelung nichts schaden kann, und ich hierdurch vielleicht Gewissheit bekomme, dann mache ich gleich diese Woche einen Termin.

Liebe Grüße

Sam

*:)

sQomm*ers;prXossVe 2


Eine Ask ist keine aufwendige Op, aber deswegen sind trotzdem Risiken vorhanden. So eine Ask sollte auch auf jeden Fall von einem Spezialisten durchgeführt werden und nicht bei irgendeinem niedergelassenen Orthopäden.

Auf jeden Fall solltest du dir selbst Gedanken machen, wie es weiter gehen soll, wenn nichts gravierendes bei der Ask rauskommt.

Was haben dir die Spezialisten empfohlen?

sonnige Grüße

Sommersprosse

Spam3x33


Re: Sommersprosse

Hi,

also die Spezialisten haben mir empfholen, erst einmal die zweite OP (siehe oben:Bandstraffung) zu machen. Und es kommt auch immer wieder der Rat "Abwarten". Aber das mit der Bandstraffung hat ja nicht hingehauen, und noch schlimmer: das ist ja eigentlich gar nicht das Problem, sondern es geht mehr um das Wetzen und Knacken im Sprunggelenk. Und merkwürdigerweise hat es noch keiner von den Spezialisten geschafft, dass Knacken zu fühlen (es ist wirklich so, auch wenn man es schwer glauben kann). Der einzige der das gefühlt hatte, war dieser unbekannte niedergelassen Orthopäde. Der hat mein Fuss genommen, Druck erzeugt, und das Knacken war da, und ich musste gar nix mehr sagen, weil es eindeutig war.

Ich habe wirklich keine Ahnung wie es weitergehen soll. Langsam kommen auch, wie vorhergesagt, die schmerzen im Knie- und Oberschenkelbereich im anderen Bein, weil ich das andere Bein mehr und mehr überbelaste.

Und mein größtes Problem ist eben, dass man eventuell noch was machen könnte, dass mir aber hierzu die nötige Information fehlt. Weil, wenn ein Arzt nicht genau sieht, wo das Problem ist, wird man als Patient meistens nicht so richtig ernst genommen.

Liebe Grüße

Sam

sHom8merAsprosgsxe 2


Hi,

das mit dem Knackne ist so ein Problem. Bitte verstehe das jetzt nicht falsch, aber leider sind deine Aussagen eben nur subjektiv. Solange wie der Arzt bei der Diagnostik nichts findet, ist das sehr schwer. Knacken hat sehr oft keine krankhafte Ursache. Und als Laie ist es wirklich sehr schwer, da einen Unterschied zu machen. Man wird dann sehr schnell als Hypochonder abgestempelt, wenn man als Laie einem Arzt etwas genau erklären will (oder kann).

Du hast letztes Jahr eine Bandstraffung machen lassen. Warum? War das Gelenk instabil oder war es eine "Verlegenheitsop"? Wie sah die Nachbehandlung aus? Ist dort ein Knorpelschaden am OSG festgestellt worden? Hast du eventuell einen Op-Bericht?

Ich denke, dass in deinem Fall eine Ask Sinn machen würde, in jeglicher Hinsicht.

sonnige Grüße

Sommersprosse

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