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Funktionelle Beinlängendifferenz

SKarah2}0h0x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

weiß jemand wie eine "funktionelle Beinlängendifferenz" am BESTEN behandelt wird?

würde mich über Antworten freuen. Danke!

Sarah

Antworten
Haype=rioxn


am besten

durch krankengymnastik.

funktionell heißt das die beine zwar anatomisch gleich lang sind aber durch einen beckenschiefstand eine verkürzung aufgetreten ist.

die ursache kann z.b. an einer muskelverkürzung der becken-hüftmuskulatur liegen, wirebelsäulenfehlstellungen, kniebeugekontrakturen (verkürzung) spitzfußkontrakturen, usw...

der arzt und auch der therapeut müssen herausfinden warum es zu einer funkt. beinl. diff. gekommen ist damit der therapeut entsprechend behandeln kann.

durch intensives beüben kann eine besserung erreicht werden.

gruss

Swa%rah20x00


danke für die Antwort

danke für die Antwort!! Krankengymnastik will ich mir geben lassen, um das ganze definitiv anzugehen.

Meine konkrete Frage wäre:

sollte die Beinlängendifferenz durch manuelle Therapie, z.B. Dorn oder Cross "behoben" werden, so daß die Beine dann tatsächlich gleich lang sind?

ODER sollte geübt werden, diesen Beckenschiefstand und die Skoliose auszugleichen, durch Dehnung und Streckung von Muskulatur etc.?

würde mich sehr freuen, wenn Du dazu was sagen könntest!

vielen Dank!!

sarah

HYyperwion


nun

eine normale krankengymnastische übungsbehandlung (dehen, kräftigebn usw) ist da eigentlich ausreichend. man kann natürlich techniken aus der mt oder crossmethode miteinfließen lassen. nur mt oder cross oder dorn fürt nicht zum ziel. der mix von allem machts ;-)

gruss

SLara%h200x0


ah ja, gut, vielen dank!

PS: wofür steht MT? habe ich im Internet nicht gefunden.

Hdyperi\oxn


das

ist die abkürzung für manuelle therapie ;-)

Tfhexemo


Ich wühl das hier nochmal hoch...

ich bin nun knapp 23 und hab auch schon ein paar Arzttermine hinter mir, bei denen ich eigentlich die Frage beantwortet haben wollte: "Habe ich eine anatmoische oder funktionelle Beinlängendifferenz?"

Doch mir kam es so vor, als wolle der jeweilige Arzt mich nur schnell wieder loswerden. Die Orthopäden meinten, nur anhand meiner eigenen Schilderung, eine anatomische BLD festgestelltzuhaben und verschrieben mir Einlagen. Die Chiropraktiker (oder was das genau für Leute sind :)), meinten, auch nur anhand meiner Schilderungen, ich hätte eine funktionelle BLD!

So kam es, dass einer der Ärzte (Chiropr.) mich wenige Minuten nach meinem ersten Besuch bat, auf den Tisch Platz zu nehmen, damit er mal eben 2 (Zauber-)Einrenkungsgriffe machen kann. Das Ergebnis soll anschließend wieder ein intakter Bewegungsapparat sein.

Ich war da natürlich sehr skeptisch (da es ja bisher so viele Ärzte gab, die immer versuchen ihre felsenfeste Überzeugung einer funktionellen oder anatomischen BLD mir aufzuschwätzen), aber hab den Zauberer mal seine Handgriffe machen lassen. Danach war er von seiner Arbeit überzeugt, hat mir sogar noch die Beine vergleichbar hingehalten und meinte alles sei wieder paletti - doch ehrlich gesagt, habe ich keinen merklichen Vorher-Nachher-Effekt erkennen können. Ging auch irgendwie zu schnell :P.

Nach einer Woche war der nächste Termin bei ihm. Und *klack* meinte er, dass leider mein Becken wieder "in die falsche Stellung zurück sei" und er wieder seine Wunderhandgriffe ansetzen muss. Nach dem nächsten Termin war mir das ehrlich gesagt zu blöd.

Und nun steh ich hier, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor :D

Wie kann ich nun einen Arzt dazubringen, wirklich mal rauszufinden ob ich nun -anatomisch begründet - ungleichlange Beine habe?

Danke euch

HXylp:er&i9oxn


THEEMO

Wie kann ich nun einen Arzt dazubringen, wirklich mal rauszufinden ob ich nun -anatomisch begründet - ungleichlange Beine habe?

du musst den arzt wohl genau darauf hinweisen das er sich das genau anschauen, untersuchen und vermessen soll.

liegt eine funktionelle bld vor, muss amn weiter schauen was die ursache dafür ist z.b. muskelverkürzungen, muskuläre dysbalancen, fehlhaltungen usw.

gruss

Myel<P3x8


Hey Theemo,

das kenne ich nur zu gut. Die Wundergriffe. Zuerst hat mir ein Sportarzt gesagt, dass ich 2 ungleiche Beine hab und diese mit Einlagen behandelt. Später war ich dann bei einem Orthopäden, der hat mich dann auch wieder eingeränkt ( – > Wunderhandgriff). Zuerst hab ich das nicht so gemerkt. Mittlerweile ist das alles fast 2 Jahre her und ich wanke regelrecht durch die Gegend und hab schwere Gleichgewichtsprobleme, was viele Ursachen haben könnte. Fakt ist aber, dass ich immer zu kürzeren Seite "fall".

Von meiner derzeitigen Therapeutin (Krankengymnastik) weiß ich, dass es die zwei Formen (anatomische und funktionelle) der Beinlängendifferenz gibt. Habe nun auch mehrere Dinge gelesen. Man sollte eine funktionelle Differenz nie mit Einlagen behandeln. Mir wurde gesagt, dass meine Muskulatur vom vielen Sitzen ( – > Bürojob) geschwächt ist und das nicht halten kann. Somit ränkt sich das dann immer wieder aus. Ich merke mittlerweile sofort, wenn das wieder eingeränkt ist, weil das schon 0,7cm Unterschied sind. Wie ich da aber nun weiterverfahre, weiß ich auch noch nicht. Ständiges Einränken, so wie dein Orthopäde das gemacht hat, ist auf jeden Fall auf Dauer gar nicht gut.

Meine Therapeutin hat mir ebenfalls gesagt, dass das ganze vernünftig gemessen werden muss. Dazu sollte man sich röntgen lassen und soweit ich das verstanden hab, macht das dann ebenfalls ein Orthopäde.

Ich war mittlerweile auch schon bei vielen Ärzten und merke immer wieder, dass die sich nicht richtig mit einem beschäftigen. Man selbst kennt sich eben am besten und sollte da auch auf vernünftige Behandlung bestehen und sich nicht so schnell abspeisen lassen. Man muss also einem Orthopäden wohl ganz genau sagen: "Hallo, ich habe eine funktionelle Beinlängendifferenz. Bitte messen Sie das professionell nach." Ich werd's demnächst mal testen.

Hoffe, ich konnte etwas helfen!

SGunfl'ow*erw_763


Ich habe eine funktionelle Längendifferenz (aufgr. eines Streckdefizits im rechten Bein, Folge zahlreicher Knie-OP's). Habe es lange mit manueller Therapie, Chiropraktiker (v.a. beim Folgeproblemen) versucht. Nachdem aber nicht nur der Rücken Probleme machte, sondern seit neuestem auch die Hüfte, gleiche ich die 0,5 cm durch eine Schuheinlage aus (was erstaunlich gut geht; die meisten Schuhe passen weiterhin!).

Seither habe ich deutlich weniger Rückenprobleme. Physio/MT mache ich weiterhin.

Ich bin eigentlich bei einem Chirurgen in Dauerbehandlung (der kann mehr als nur operieren). Der hat mich jetzt zu einem Orthopäden geschickt und vorher angekündigt – so dass ich das Glück hatte, dass der mich sehr genau untersucht hat. unter Zuhilfenahme von Linealen, Winkeln,... Man könnte noch weiter vermessen, aber mir reicht's aktuell aus, da ich eine Besserung mit der Behandlung erreicht habe.

Weiß aber, dass es schwierig ist, Orthopäden zu finden, die sich wirklich Zeit nehmen.

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