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Patellaspitzensyndrom

b0ab>luu


Erfahrungsbericht

Hallo,

ich bin leidenschaftlicher Fussballer und leide seit 1999 unter PSS. Es fing ganz langsam an mit leichten schmerzen. Ich habe jedoch nichts dagegen unternommen. Nach wenigen Monaten waren die Schmerzen so stark, dass ich schon beim gehen bzw. auch im angewinkelten Ruhezustand Schmerzen hatte. Dann fing die Rennerei zu den Ärzten, Physiotherapeuten und Heilpraktikern (insgesamt 15 Stück) an. Ich habe sehr viel probiert (KG, Salbenverbände, Krafttraining, Magnetwellentherapie, Kortisonspritzen, Spritzen aus Kälberblutextrakt, Ultraschall, Elektrotherapie, Einlagen und noch vieles mehr). Auf Dauer geholfen hat jedoch nichts. Fussball war für ein paar Wochen möglich, doch dann waren die Schmerzen wieder so groß, dass nichts mehr gegangen ist und die Ärzterennerei ging von vorne los. Ich war schon echt am Ende und wusste nicht weiter, als ich im Jahr 2004 zum Arzt Nr. 15 ging. Dieser betrachtete nicht wie all die anderen Ärzte nur das Knie und die Oberschenkelmuskulatur, sondern dieser vermutete eine andere muskuläre Schwachstelle als Auslöser. Nach Durchführung einer Röntgenaufnahme meiner Wirbelsäule und des Beckens stellte Arzt "15" fest, dass ich unter einem Wirbelgleiten sowie unter einer Beinverkürzung (3cm) mit Beckenschiefstand leide. Also wurden diese Probleme angegangen. Ich bekam neue Einlagen sowie Schuherhöhungen verschrieben. Außerdem bekam ich KG für den Rücken verschrieben. Die KG habe ich jedoch nicht in Anspruch genommen und bin gleich ins Fitnessstudio. Hier habe ich gezielt die Rücken-, Becken- sowie Oberschenkelmuskulatur trainiert. Nach 10-12 Wochen war ich schmerzfrei und kann seitdem wieder Fussballspielen!!! 100%ig weg ist das ganze nicht und wird es auch nie sein. Man kann jedoch mit PSS umgehen und auch Fussball spielen. Das ganze geht jedoch nur, weil ich einmal wöchentlich zum Fussballtraining (2mal wöchentlich) intensives Krafttraining mache. Ab und zu lege ich direkt nach dem Training 10 Minuten Eis auf als Vorbeugemaßnahme. Sofern die Schmerzen mal extrem sind, nehme ich ab und an mal eine Voltaren (ca. 4mal im Jahr).

Die Ursache des PSS ist nicht immer nur am Knie direkt bzw. an der Oberschenkelmuskulatur zu suchen!!!

MfG babaluu

SEunBvibqe


Hallo zusammen, hier hat sich ja wieder einiges getan...einerseits erfreulich, andereseits aber auch nicht, weil bisher ja noch niemand wirklich vom PSS befreit ist.

@ Sally-O:

Sorry das ich mich so lange nicht gemeldet habe. Also im Moment muss ich zugeben, dass ich gar nichts mache, aber ich hab es eigentlich ab nä. Woche wieder vor. Am Anfang gehe ich immer so 15 Minuten auf den Cross-Trainer, aber ohne Widerstand. Danach mach ich meistens zwei Übungen für die Obermuskulatur. Das geht am Anfang gut, tut aber mit der zeit auch ab und an weh. Jetzt hab ich noch mit ganz leichten Beinpressen angefangen, wobei das mir nicht so gut tut. Hat mir ne Arzthelferin empfohlen, da sie wohl auch mal solche Probleme hatte. Bei ihr hat es wohl etwas gebracht, aber ich glaube sie hatte auch kein PSS. Im Großen und Ganzen mach ich also nur 2 Übungen für meine Obermuskulatur, alles andere ruft im nach hinein schmerzen hervor. Warst du jetzt eigentlich bei der Kernspint? Wenn ja, was ist den rausgekommen? Ich hab im Januar auch wieder nen Termin, diesmal bei einer Ärztin, vielleicht kann die mir ja helfen, wobei ich sagen muss, dass ich wenn ich das hier alles so lese, mir den Weg zu ihr sparen könnte. Naja, mal sehn, abgesagt ist er gleich.

In letzter Zeit werden die Schmerzen immer schlimmer. Ich kann gar nicht drauf knien und das ist richtig schlimm. Das Krachen und Knacken ist immernoch da und inzwischen tut es auch ab und an so richtig ziehen bzw. es ist so ein Gefühl, als wenn einer einem ein Band auseinander reißen möchte. Vor allem beim Autofahren, wenn ich die Kupplung treten will, ist ab und an eine Blockade da die sehr weh tut.

Mal eine Frage an die Allgemeinheit: Wurde jemand schonmal wegen dem PSS operiert? Wenn ja, wie geht es dir jetzt? Was wurde gemacht?

Oder kann man das PSS wirklich nicht operieren ???

Über eure Antworten freue ich mich schon heute.

Wünsche euch allen ein schönes Wochenende und Gute Besserung.

Lnimo!01


Ja es haben viele hier von einer operation berichtet aber geholfen hat es niemandem.

Würd ich jedem abraten

N:apddel>-18


operation

hallo,

Also ich wurde am 13.11 auch operiert. wegen pss

es wurde die gelenkinnehaut abgetragen, eine hautfalte entfernt, die kniescheibe gerichtet, einen schleimbeutel entfernt, verklebungen gelöst und nerven durchrennt

So am Mo sind es 3 wochen her bis jetzt kann ich noch nicht ohne Krücken laufen. Sobald ich es veruche habe ich auf dem Fuß keinen halt mehr und knicke nach vorne um.

Meine Therapeutin meint jetzt das dass auch nicht normal ist normal müsste das schon viel besser gehen. Es kann sein das während der op vielleicht die Sehne was abbekommen hat oder an was kann es liegen?

Auf jeden fall gehe ich am Mo wieder zum Arzt. den so langsam verzweifle ich auch denn manchmal denke ich hätte ich es nur nicht gemacht aber die Schmerzen wollte ich auch nicht haben aber jetzt ist es ja noch schlimmer geworden als vorher.

Würde mich über erfahrungsberichte sehr freuen..

Gruß

Nadja

Sgunv9ixbe


Re: operation

Hallo Naddel-18, vielen Dank für deinen Eintrag. Hört sich ja auch nicht wirklich so toll an, aber wie lange hast du schon das PSS? Wie waren die Schmerzen vor der OP? Hat dir der Arzt zu einer OP geraten? Konnte er dir vor der OP schon sagen, dass deine Kniescheibe eine Fehlstellung hat? Oder hast du das selbst gemerkt? Sorry, dass ich dich so löchere, aber ich bin am verzweifeln, weil ich ununterbrochen Schmerzen habe.

Ich wünsch dir auf jeden Fall alles Gute, vor allem Gute Besserung.

Grüße Sunvibes

N%adudel-x18


Hi,

-Also die Schmerzen habe ich schon seit ich 10bin.

-Da ich schon bei vielen ärzten war und nie konnte mir jemand sagen was es genau war. Dann habe ich zu nem Sportarzt gewecheselt der hat dann gesagt Eine Kernspinttomographie wurde gemacht Kg verschrieben. Wenn das nicht hilf will er operiern. Und so war es auch.. Die Kniestellung wurde beim arzt festgestellt.

Nun jetzt kann ich nicht ohne Krücken laufen weder den Fuß durchstrecken und auch nicht beugen...

Was hast du den?

Gruß

NAddel

SuallGye-O


Re: an Sunvibe

Habe mich ja auch lang nicht gemeldet.

Zwischenzeitlich habe ich wieder einige Ärzte aufgesucht und ein MRT machen lassen. Das (vorläufige) Ergebnis ist, dass ich drei neue Diagnosen habe!!!!!!!! (Habe drei Ärzte gefragt und drei verschiedene Meinungen. Klasse!) Alle drei würden mir zur OP raten, aber alle was anderes operieren! (Noch besser!) Deshalb werde ich mich (vorerst) gar nicht operieren lassen und versuchen, irgendwie dahinter zu kommen, wer wohl am ehesten recht hat (vielleicht ja auch gar keiner von denen?!). Aber eins ist auf jeden Fall durch das MRT wohl klar: Ich habe doch kein PSS! (Hab ich doch gleich geahnt).

Werde deshalb diese Seite des Forums verlassen und mich mal bei den Kreuzbandriß-Geplagten bzw. Kreuzbandriß-Operierten umhören (falls Du Dich nicht erinnerst: die Probleme habe ich seit der Kreuzband-OP).

Ich wünsche Dir, Sunvibe, und allen anderen PSS-Geplagten hier im Forum alles Gute! Hoffentlich wird man diese Krankheit bald mal zufrieden stellend behandeln können! Falls Du, Sunvibe, näheres wissen möchtest über meine derzeitigen Diagnosen, melde Dich. Möchte hier auf dieser Seite die anderen nicht damit langweilen, weil es ja nun anscheinend nicht mehr zum PSS passt.

Also gute Besserung Euch allen.

S{un`vibe


Re: an Sally-O

Hallo Sally-O, schön von dir zuhören. Das hört sich aber nicht toll an. :-( Gerne würde ich mehr darüber erfahren, vielleicht kannst du ja mal in deine Mailbox schauen. :-) Über eine Nachricht würde ich mich freuen. Gute Besserung und Grüße Sunvibes

dZersc%hm!o!cxk


@sunvibe

habe ebenfalls Patellaspitzensyndrom,als Volleyball kein wirkliches Weltwunder.

da ich diesen Thread jetzt zum ersten mal besuche,weiss ich nichts von deiner Vorgeschichte. Eventuell bist du (leider)n ganzer alter Hase im Patellaspitzengeschäft,dann lass dir von mir nix sagen;) (habs erst seit 4 monaten)

Grundsätzlich ist es so,dass ops oder auch cortisonspritzen kaum etwas bewirken wenn nichtzusätzlich ein vernünftiger Muskelaufbau betrieben wird,und mögliche dysbalancen ausgeglichenwerden. Wird dies alles noch von einer vernünftigen längeren Sportpause umrandet schaun die erfolgschancen schon viel besser aus.

Wie ich gelesen habe, hast du Schmerzen bei den Übungen? Dies ist natürlich schlecht. Schau ,wenn du nicht schon bist, bei nen vernünftigen Physiotherapeuten vorbei,der wird dir schonende Übungen zeigen.

Sollten immer noch Schmerzen auftreten,würd ich persönlich eine längere sportpause vorziehn (~4-6 monate). Solltest du arbeitstechnisch im Alltag sehr belastet sein,is des natürlich blöd. Für einen Bürositzer aber kein Problem. Wenn du Glück hast verschwindet die Entzündung vorlaüfig sogar ,sie wird dann bei belastung aber auf jedenfall wieder kommen, aber vllt kannst du bis dahin, schon etwas einigermaßen schmerzfrei gegen die ursache betreiben. (Muskelaufbau)

N&ölefinCgxs


...es geht doch!!

Hallo liebe PSS-Gemeinde!!!

Nachdem ich hier viele hoffnungslose Beiträge über PSS gelesen habe und ich selbst über ein Jahr lang darunter gelitten habe, möchte ich Euch doch kurz über meinen Heilungsverlauf berichten und den hoffnungslosen doch noch ein wenig Hoffnung auf Besserung geben. Auch ich hatte zunächst immer wieder das Problem, dass nach erneuter Belastung das ekelige Schmerzsyndrom im rechten Knie bei mir aufgetreten ist!

So zunächst zu mir: Ich bin 29 Jahre alt, spiele seit dem 16. Lebensjahr begeistert Badminton, betreibe also eine typische Stop- and Go-Sportart!! Im vorletzten Jahr schafften wir mit unserer Mannschaft den Aufstieg und ich habe prompt im Sommer 2005 mein Trainingspensum hochgeschraubt: Sprungkrafttraining, Schnellkrafttraining und sehr viel Eckentraining mit Ausfallschritten………das Resultat waren Knieschmerzen im Bereich der Patellasehne rechts ab Dezember 2005…….offensichtlich als Überlastungs-Symptom aus der erhöhten Trainingsarbeit! Von einem Orthopäden wurde mittels Röntgenbild und Ultraschall PSS diagnostiziert! Zunächst hab ichs nicht ernst genommen, hab eigentlich immer weiter gespielt mit kurzen Pausen dazwischen, was natürlich gar nix ausser einer Verschlechterung der Symptome gebracht hat! Nun hab ich das PSS im Griff, indem ich mich bei Ärzten, Physios und hier im Internet über diese Krankheit informiert habe und meine Schlüsse gezogen habe!

Meine Therapie sah ab Oktober 2006 folgendermaßen aus:

Zunächst bekam ich von einem Orthopäden eine Kortisonspritze ins rechte Knie und Voltaren verschrieben. Die erste Woche nach der Spritze hab ich nix gemacht……ich war auch prompt schmerzfrei, da die Entzündung/Reizung nun durchs Kortison raus war…….unterstützend hab ich mit Voltaren-Tabletten angefangen! Ab der zweiten Woche hab ich schmerzfrei joggen können, was ich auch regelmässig getan habe: natürlich nur im Wald, bloss nicht auf Teer joggen!!!! Und mit gut gedämpften Joggingschuhen! Danach ging es in den Kraftraum bei uns in der Trainingshalle wo ich mit leichtem Krafttraining für die vordere und hintere Oberschenkelmuskulatur begann…….die Dysbalance – (mein hinterer Oberschenkelmuskel war sichtbar zu wenig ausgebildet) - hervorgerufen durch das einseitige Badmintontraining im Oberschenkel musste ich beseitigen! Meine Übungen waren zum einen an einem Gerät wo ich mit Gewichten auf der Schulter aus angewinkelten Beinen mich hochdrücken musste…..aber nie die Beine unter 90 Grad anwinkeln durfte: das belastet nämlich die Patella zu stark!! Für die hintere Muskulatur hab ich an einem Gerät gearbeitet an dem ich Gewichte mit dem Bein im Stehen nach hinten drücken musste (fragt mich nicht wie das Gerät oder die Übung heisst!)!!! Den Ausfallschritt fürs Badminton musste ich dann komplett neu lernen, weil ich nicht mehr den Fehler machen durfte das Bein dabei unter 90 Grad anzuwinkeln, bzw. das Knie über den Fuss zu schieben (gedachte Linie Knie – Fuss im Ausfallschritt). Das dauert natürlich alles etwas und man muss Geduld und viel Disziplin mitbringen, aber es ist sehr erfolgsversprechend…….wichtig für mich ist, dass ich patellabelastende Bewegungen unterlassen habe und mich nicht überanstrengt habe – nach dem Krafttraining: Dehnen nicht vergessen!!! Dazwischen sind Joggeinheiten (ca. 10 km 3mal wöchentlich) und Bergsprints (aber nur bei völliger beschwerdefreiheit) sinnvoll, um die gesamte Muskulatur im Bein zu stärken! Die Sehne braucht ca. 3 bis 6 Wochen um auszuheilen…..in dieser Zeit dürfen keine Bewegungen gemacht werden, die die Sehne übermässig strapazieren (z.B. Kniebeugen unter 90 Grad etc.). Mittlerweile bin ich beschwerdefrei und kann wieder Badminton spielen, zwar mit nem veränderten Ausfallschritt und den nötigen Kraftübungen zwischendurch (denn die hart aufgebaute Muskulatur bildet sich sonst sofort wieder zurück!!!), aber doch wieder sehr erfolgreich!

Ich hoffe ich helfe einigen hoffnungslosen hier! Ich muss dazu noch sagen, dass mein Knie ansonsten absolut gesund ist, also keinen Meniskusschaden oder ähnliches aufweist…….bei mir wars n typisches Überlastungssyndrom nach zuviel Training!! Mir ist klar, dass PSS auch andere Ursachen wie z.B. orthopädische haben kann…..aber das war bei mir zum Glück nicht der Fall! Während der Aufbauphase habe ich selbstverständlich kein Badminton gespielt…….dies nur am Rande für die, die es nicht ohne ihren Sport aushalten können: volle Disziplin ist bei der Heilung gefragt, ansonsten war das ganze Aufbautraining bis zu dem Zeitpunkt der erneuten Fehl-Belastung umsonst!!!!

N;oMackx10


Hallo,

ich bin grad in der ausbildung zum Physio und muss n referat über des Thema machen!!!

Hab heraussgefunden das des Problem vom PSS meistens damitzusammenhängt, das die Sehne keine Meldung mehr macht, das der OS-Muskel wieder entspannen soll!!!Und dadurch treten schneller Schmerzen auf, wenn man die Patellasehne unter vorspannung nimmt, dann kann man dem Körper für die Zeit wo man z.B. joggen geht oder den Muskelaufbaut vorspielen, das alles in ordnung ist!!! Man muss nur ein Tape unterhalb der Patella rummachen, am besten im leicht gebeugten Knie, des sollte nicht zu fest sein aber auch nicht zu leicht! wenn s zu fest ist vehinfdert es die oberflächliche durchblutung und lasst hinten etwas frei und klebt von hinten einfach ein zweites drüber!!! sonst wenn ihr eins komplett rum macht, ist anch etwas bewegung zu viel druck drauff und es können schmerzen auftreten!!!

Des kann bei schmerzen die wegen überbelastung und Muskeldysbalancen aufgetreten sind helfen, des wieder ohne Schmerzen ins Gleichgewicht zu brigen!!

Wer es mal ausprobieren will, wäre nett wenn ihr mir schreibt wie es geklappt hat!!

L>iCmo<0x1


Kannst du dein fertiges Referat vllt hier reinstellen? Das wäre echt super nett von dir

dIerscRhmocxk


Also die Sache mit dem Tape ist allgemeinhin bekannt. Es entlastet einfach die Patellasehne, die somit nicht (ganz so) unter Druck steht.

Allerdings hab ich vor mir eine Patellaband zuzulegen, also eine vorgefertigte "Bandage" die man sich nach Bedarf umschnallen kann.

Denn die ganze Zeit tapen nervt, und als männlicher Artgenosse wird es auch unangenehm sich das Tape von den behaarten Beinen zu reissen.

Hab heraussgefunden das des Problem vom PSS meistens damitzusammenhängt, das die Sehne keine Meldung mehr macht, das der OS-Muskel wieder entspannen soll!!!

Das weiß ich nicht. Oft ist es einfach so, dass die Muskulatur über dem Knie unter so einer Spannung steht, dass die Patellasehnen einfach nicht entlasten kann.

TYhomchoxm


Mene Geschichte und paar Tipps

Ich werden nun in den nächsten Zeilen einiges über mein Problem mit dem Patellaspitzensyndrom und von den Erfahrungen die ich mit dieser Erkrankung gemacht habe berichten.

Ich habe das Patellaspitzensyndrom (Jumpers knee) schon ca. seit 3 Jahren. Das Problem war jedoch, dass ich mir in den ersten Jahren nicht wirklich Gedanken darüber gemacht habe. Hab immer gemeint: ''ja das wird ja in ein paar Wochen wieder weg sein''. Ist aber ein Irrtum gewesen wie sich herausstellen sollte.

Das Patellaspitzensyndrom ist eine schmerzhafte Reizung des Sehnensansatzes durch eine Über- oder Fehlbelastung oder anderer degenerativer Prozesse. Hier muss jedem klar sein, dass man, bevor man das Training wieder startet, diese Fehlbelastungen zunächst in den Griff gekommen muss.

Eine entzündete Sehne kann man mit einer Wunde auf der Haut vergleichen, wenn man eine noch nicht geheilte Wunde immer wieder aufkratzt, wird sie nie heilen. Und so ist es auch mit einem Patellaspitzensyndrom. Wenn man eine gereizte Patellasehne weiterhin reizt wird diese nie heilen.

Deshalb ist es auch wichtig eine absolute Sportpause einzulegen. Wenn leichtes Joggen ohne folgende Schmerzen möglich ist, kann man jedoch etwas joggen gehen.

Als bei mir zum ersten mal die Diagnose Patellaspitzensyndrom festgestellt wurde, hab ich Elektrotherapie, Einlagen, Krankengymnastik und Medikamente verschrieben bekommen.

Das sind die Therapien wenn sich das Patellaspitzensyndrom noch im akuten Stadium befindet. Akut kennzeichnet schnell zum Ausbruch kommende Erkrankungen mit vergleichsweise kurzer Dauer ( 3 bis 14 Tage).

Diese Therapien haben auch geholfen und ich konnte wieder schmerzfrei am Training teilnehmen.

Jedoch war die Krankengymnastik wahrscheinlich nicht ausreichend und die Fehlbelastungen waren noch immer nicht beseitigt. Außerdem muss man wissen, dass bei Einlagen zu beachten ist, dass jeder Schuh seine eigene und individuell auf ihn(Schuh) gerichtete Einlage benötigt. Also niemals eine Einlage von Schuh zu Schuh wechseln, sonst treten neue Fehlbelastungen auf. Das war mir vorher noch nicht so bewusst.

Also kam das Patellaspitzensyndrom nach 6 Monaten wieder und diesmal natürlich noch stärker. Daraufhin habe ich wieder die gleichen Therapien verschrieben bekommen.

Das Medikament Voltaren Dispers ist ein Entzündungshemmendes Medikament das verschrieben wird wenn sich eine Erkrankung im akuten Stadium befindet.

Seitdem gab es bei mir gute und schlechte Tage, also mal schmerzhaft und mal weniger schmerzhaft und sogar Tage und Wochen bei denen ich gedacht habe es ist vorbei.

Aber man darf nicht vergessen, ich hatte noch immer falsche Einlagen und damit eine Fehlbelastung und meine Muskulatur am Oberschenkel war auch nicht optimal aber dazu später.

Leider war es nun so das Patellaspitzensyndrom war bei mir chronisch. Chronisch kennzeichnet sich durch langsam entwickelnde oder lang andauernde Erkrankungen.

Als es nicht besser wurde hat mir mein Arzt von Stoßwellen geraten.

Hierbei werden die körpereigenen Selbstheilungskräfte in den Schmerzzonen aktiviert, die Stoffwechselaktivität wird dank stärker Durchblutung und Bildung durch Blutgefäßen erhöht und der gesamte Heilungsprozess wird durch Zellregeneration angeregt und beschleunigt.

Ich hatte 4 Sitzungen a 10 min.

Dies hat nun wieder geholfen und wieder konnte ich weiter trainieren.

Jetzt sind also 2 Jahr vergangen und ich habe immer wieder Probleme gehabt. Wie schon erwähnt mal besser mal schlechter.

vor 6 Monaten war es richtig schlimm, weil ich trotz Schmerzen weiter trainiert habe und danach sogar noch Medikament genommen habe bei denen ich die Schmerzen nicht spüre aber die Sehne trotzdem stark reize. Sogar trainiert mit Schmerztablette ´´war wahrscheinlich ein Fehler´´.

Ab diesem Zeitpunkt war es ganz schlimm.

Im klinischen Alltag wird häufig eine Gliederung des Patellaspitzensyndroms vorgenommen. Die häufigsten Einteilungen sind:

1 Grad: Schmerz nach Beendigung der Belastung

2 Grad: Schmerz bei Beginn der Belastung, der nach der Aufwärmzeit wieder

verschwindet und nach Beendigung wieder auftritt.

3 Grad: Permanenter Schmerz

4 Grad: Patellasehenruptur (Riss der Sehne)

Bei mir war es Grad Nummer 3 und ich konnte nicht einmal Treppensteigen ohne starke Schmerzen. Das bedeutete also nun absolute Sportpause. Ich habe dann einen Monat lang keinen Sport getrieben. Dann langsames Joggen und ganz wichtig, Oberschenkelrückseite muskulär aufbauen, um Fehlbelastungen zu vermeiden und um das Knie zu Stabilisieren und zu Stützen. Neue Einlagen an jeden Schuh individuell angepasst.

Außerdem habe ich innerhalb dieser Zeit ca. 15 Sitzungen von dieser Stoßwellentherapie bekommen. Primäres Ziel ist es, die Oberschenkelmuskulatur zu lockern, denn durch den hohen Muskeltonus (Muskelspannung) des rectus femoris und durch dauerhaft verkürzte und verdickte Muskelabschnitte, bekommt die Patellasehne zu viel Spannung ab und somit kommt es zu einer mechanischen Reizung der Sehne. Außerdem werden im Bereich der Sehne, also im Bereich der Schmerzzone die Selbstheilungskräfte angeregt.

Um den Muskeltonus (Muskelspannung) herunterzusetzen ist es auch wichtig, dass man das Dehnen, Dehnen, Dehnen und nochmals Dehnen nicht vergisst.

Jetzt sind also 5 Monate vorbei und ich kann, Dank regelmäßiger Stoßwellen sowie Muskelaufbau (Oberschenkelrückseite) und Dehnen, viele Sachen im täglichen Leben machen, die mit wertvolle Lebensqualität bereiten. Ich kann meinen Sport, der mir Lebensfreude bereitet wieder betreiben. Ich kann wieder schmerzfrei springen, in die Knie gehen, sprinten, all die Sachen die für meine Sportart wichtig sind, sind wieder möglich.

Das hätte ich nicht gedacht. Ich habe schon mit einer Arthroskophie gerechnet. Aber ich hatte Glück und hoffe mein Knie bleibt auch so stabil.

Vielleicht kann ja die Stoßwellentherapie jedem helfen. Vorteil: es gibt keine Nebenwirkungen und damit keine verbundenen Risiken. Es ist immer ambulant und unkompliziert, schnell, schonend und sicher. Selbst auf starke Medikament kann man verzichten. Jedoch ist es eine teure Angelegenheit und die Versicherungen zahlen trotz guten Erfolge nichts.

Tipp:

Man darf sich aber auch nicht ganz auf diese Stoßwellen verlassen. Eigeninitiative ist gefragt. Man muss schauen, dass man die Fehlbelastung in den Griff bekommt --- Einlagen individuell anpassen. Den Muskeltonus heruntersetzen --- Dehnen (durch Stoßwelle bekommt man den Oberschenkel auch locker).

Für eine gut Durchblutung des Oberschenkels zu sorgen ist auch sehr wichtig. Hier sind Wärmekissen, Sauna oder warme Bäder zu empfehlen.

Nach einer Sportlichen Belastung sehr wichtig das Auslaufen und das Dehnen.

aQd b{askext


Hallo Leute,

bei mir nennt sich das Patellakompressionssyndorm. Mein Artzt sagt es ist eine Wachstumsstörung. Was wisst ihr denn darüber alles? Und welche Art von Behandlung könnte es dagegen geben?

Hoffe auf ein paar Antworten

Vilen Dank

Gruß

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