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Patellaspitzensyndrom

L-it&tleMismsAlimnxa


Haaalloooo...

ich habe mal eine frage,.... was macht ihr alles bei der KG gegen euer PSSPSS...und wie oft/wieviele Rezepte KG habt ihr schon bekommen?,oder verschreiben die ärzte in der Regel, bei nem chronischem PSS........

Liebe Grüße

Alina

sLtau5dichprixs


PSS - Erfahrungen mit Kräftigungsübungen

Ich beschreibe mal etwas umfangreicher, was ich bis jetzt physiomäßig gemacht habe:

Bei den Übungen, die bei PSS meistens gemacht werden, gibt es offensichtlich keine Normprogramme. Wird wahrscheinlich an den vielseitigen und in vielen Fällen auch unbekannten Ursachen liegen und mit Sicherheit auch daran, dass viele Ärzte und Therapeuten mit dem PSS recht wenig anfangen können (nach meiner Erfahrung).

Oft genannte PSS-Ursachen sind: Verkürzung des Beinstreckers (besonders rectus femoris), zu wenig gedehnte hintere Oberschenkelmuskulatur, muskuläre Dysbalance zwischen vorderer und hinterer Oberschenkel (hinten zu schwach), Kräfteungleichgewicht zwischen äußerer und innerer Beinstreckmuskulatur (vastus medialis zu schwach), Beinlängendifferenz, schlechte Beinstellung/Beinachse, Probleme im Hüftbereich (Bewegungseinschränkungen), Blockaden im unteren Rückenbereich, Fehlbildung oder Fehlgleiten der Patella,…

Habe auch noch einige andere Ursachen gehört und gelesen aber die zuvor erwähnten sind die häufigsten.

Die Ursachenforschung dürfte bei Problemen mit der Patella (nicht nur Patellaspitze; ist scheinbar nicht immer leicht abzugrenzen) wohl das Schwierigste sein. In meinem Fall kann ich diesbezüglich nach über einem Jahr noch immer keine eindeutige Ursache ausmachen.

Ich bin schon viele Jahre gelaufen (2-4 mal in der Woche), habe lange Tennis gespielt und betreibe seit über 15 Jahren 2-3 mal in der Woche recht intensives ausgewogenes Krafttraining für den ganzen Körper und achte auch auf Dehnungsübungen, vor allem für die Rumpf- und Beinmuskulatur.

Gleich nach dem Auftreten der ersten PSS-Beschwerden am linken Knie habe ich mit folgenden zusätzlichen Maßnahmen begonnen:

1) Tägliches Dehnen der vorderen Oberschenkelmuskulatur: Ferse zum Gesäß ziehen; vorwiegend im Liegen mit zusätzlichem Anheben des Knies (durch Partner), damit die Dehnung im oberen Muskelbereich effektiver ist und die Hüfte entspannt bleibt. Jede Dehnung mindestens 20-30 Sekunden halten, das Ganze 3-4 Mal mit kurzer Pause dazwischen.

2) Dehnen der hinteren Oberschenkel: im Sitzen mit gestreckten Beinen den Oberkörper mit den Händen nach vorne Richtung Zehenspitzen ziehen; wenn’s weiter geht, einfach die Zehen anfassen und den Oberkörper noch weiter nach vorne ziehen (das zieht normalerweise viel mehr als bei der Dehnung der vorderen Oberschenkel).

Obwohl ich ähnliche Übungen ohnehin schon seit Jahren gemacht habe, war nach einigen Wochen ein weiterer deutlicher Dehnungsfortschritt erkennbar. Auf die PSS-Beschwerden hat das freilich überhaupt keine Auswirkungen gehabt. Daher habe ich zusätzlich zu einer mehrmonatigen Laufpause noch mein Krafttraining für die Beinmuskulatur (bisher: Kniebeugen, Beinstrecker, Beincurls liegend, Wadenheben, Training der Adduktoren/Abduktoren) durch verschiedene Übungen verstärkt. Dazu gehören:

3) Täglich 10 Minuten Training am Wackelbrett, bis hin zu einbeinigen Kniebeugen (keine Tiefe Beuge, etwas weniger als 90 Grad!).

4) Training für die untere Rückenmuskulatur: Zusätzlich zu den Hyper-Extensions, die ich schon seit Jahren im Fitnessstudio mache, habe ich noch eine zusätzliche Heimübung eingebaut, die gleichzeitig ganz ordentlich die hinteren Oberschenkelmuskulatur trainiert. Auf den Boden mit Unterlage am Rücken legen, die Beine leicht anwinkeln und erhöht aufsetzen (z.B. auf einer Bettkante, anfangs beidbeinig, später einbeinig) und das Becken nach oben drücken und dann langsam wieder nach unten lassen. 10-20 Wiederholungen, je nach Schwierigkeitsgrad (hängt viel von der Anwinkelung der Beine ab: leicht angewinkelt = viel mehr Anstrengung).

5) Einbeinige Kniebeugen zu Hause: mit dem Rücken an eine Wand (rutschig, z.B. Kastenwand) lehnen, den Fuß des betroffenen Beins etwa einen halben Meter nach vorne stellen, Fußspitze etwas nach außen drehen und dann langsam in die Kniebeuge gehen und wieder hoch drücken. Es geht gar nicht um eine tiefe Kniebeuge (ist als Ungeübter ohnehin kaum zu schaffen), sondern um eine konzentrierte, langsame Ausführung der Übung (ich selbst hab die Beuge noch nie bis zum 90 Grad Winkel gemacht, weil’s dann meistens an der Patellaspitze stichartig schmerzt). Wenn man davon einige Wiederholungen macht, brennt’s schon ganz ordentlich im Oberschenkel. Am Anfang, wenn die Kraft noch nicht vorhanden ist, ist es vielleicht besser (oder sogar notwendig), die Übung beidbeinig zu machen.

Die letzten beiden Übungen mache ich 3 Mal in der Woche mit jeweils 3-4 Sätzen und einer Minute Pause dazwischen.

Grundsätzlich halte ich sehr viel von den ganzen Übungen, weil sie bei konsequenter Durchführung recht rasch einen merkbaren Kraftzuwachs bringen und wahrscheinlich auch ganz gut zur Vorbeugung von Problemen aufgrund von muskulären Defiziten dienen.

Für mein PSS hat es bislang trotz mehrmonatiger Laufpausen leider nichts gebracht, möglicherweise weil die Ursache woanders liegt oder weil der Verschleiß schon zu weit fortgeschritten ist. Das Ganze nennt man dann wohl chronische Beschwerden.

Mittlerweile habe ich die Übungen ein wenig reduziert, weil das ja doch sehr aufwendig ist und ich damit wahrscheinlich auch in weiterer Folge kaum nennenswerte Erfolge erzielen werde.

Zur kurzfristigen, aber leider auch nur vorübergehenden Besserung der Beschwerden helfen bei mir die Wärmebehandlung (mit Wärmflasche) und auch die kräftige Massage des Sehnenansatzes an der Patella. Ist zwar anfangs sehr schmerzhaft, bringt aber nach einigen Minuten eine deutliche Entspannung.

Tja, soweit meine bisherigen erfolglosen Therapieversuche.

dmerscXhmocxk


Dazu ist noch folgendes zu sagen:

nämlich nichts mehr

Wie ich aus deinem Beitrag herauslesen kann bist du schon lange kein "Anfänger" in dem Metier PSS. Deine beschriebene Vorgehensweise deckt sich bis ins kleinste Detail mit den Erfahrungen die ich an PSS-geschädigte weitergeben würde bzw. wie ich es geschafft habe das PSS unter Kontrolle zu bekommen.

(Bin natürlich kein Profi, also arzt oder Physio aber hab dann doch schon einige Informationen gesammelt)

Was würde es den sonst noch geben? Ultraschall wirst wahrscheinlich auch gemacht haben? (macht aber auf gut Deutsch das Kraut auch ned fett)

vllt alternative Methoden wie Osteopathie, Akkupunktur oder die berüchtigte Stosswellentherapie?

Wie lange machst du dein Physio und Behandlungsprogramm eigentlich schon?

shtaud<ichhrixs


PSS - Trainingsprogramm

Angefangen habe ich mit meinem Programm vor etwas über einem Jahr und zwar zunächst einmal mit den verstärkten Dehnungsübungen, weil das laut Sportarzt die Hauptursachen des PSS beheben kann. Nach dem Wien-Marathon (Ende April) habe ich dann eine erste längere Laufpause gemacht (6 Wochen) und mein Kräftigungsprogramm wie bereits beschrieben stark forciert.

Ultraschallbehandlungen habe ich zu diesem Zeitpunkt auch gemacht, weil’s natürlich oft die erste von den Ärzten verschriebene Behandlung ist. Hat aber überhaupt nichts gebracht, weder während der Behandlung, noch danach!

Mit der "berüchtigten" Stoßwellentherapie habe ich grundsätzlich recht positive Erfahrungen gemacht. Ich habe während meiner längeren Laufpause 5 Stoßwellenbehandlungen innerhalb von 4 Wochen gemacht. Die sind zwar am Anfang recht schmerzhaft aber vor allem die ersten zwei Behandlungen haben jeweils eine sofortige und auch nachhaltige Besserung der Beschwerden um etwa 50 Prozent gebracht. Danach ging allerdings nicht mehr allzu viel weiter. Nach der langjährigen Erfahrung meines behandelnden Sportarztes sollten 4-6 Behandlungen zur Beschwerdefreiheit ausreichen, falls die Therapie richtig anspricht! Und das tut sie halt leider nicht bei jedem Betroffenen. Hab dann damit aufgehört, auch weil das Ganze ja viel Geld kostet und zum Großteil nicht von den Krankenkassen übernommen wird.

Auch Osteopathie habe ich in mein Behandlungsprogramm miteinbezogen (natürlich auch privat bezahlt). Grundsätzlich waren die Erfolge damit auch recht positiv, zumindest was das Lösen von Spannungen und Blockaden im unteren Rücken- und Hüftbereich betrifft.

Leider haben die ganzen Behandlungen (auch unter Einhaltung einer mehrmonatigen Laufpause) und die Kräftigungsübungen, die ich nach kurzer Zeit allesamt schmerzfrei durchführen konnte, überhaupt keine Auswirkungen auf das PSS gehabt, denn gleich nach dem ersten lockeren Lauf war alles wieder beim Alten.

Ach ja, zu Beginn meiner längeren Laufpause habe ich auch eine Laufstilanalyse in einem sportmedizinischen Zentrum gemacht, aber dabei konnten keine besonderen Auffälligkeiten festgestellt werden.

Im Zuge der genauen Untersuchung der Beinachsen bzw. Fußstellungen habe ich mir auch podologische Einlagen anfertigen lassen, obwohl die aufgrund der nur sehr unwesentlichen Korrekturen eigentlich nicht notwendig gewesen wären. Hat dann auch nichts Merkbares bewirkt.

Ich vermute dennoch, dass irgendetwas in meinem Bewegungsabläufen, was nicht wirklich auffällt, "unrund" läuft und dadurch die Überbelastung an der Kniescheibe und der Sehne immer wieder auslöst. Was das genau ist, bleibt für mich (und offensichtlich auch für die Sportärzte und Therapeuten) weiterhin ein Rätsel.

Lnitt.leoMissA>lixna


nehmen eure ärzte die erkrankung ernst?

tKöns[cxh


hallo!

Ich leide ebenfalls unter dem berüchtigten PSS und das schon seit fast zwei Jahren!von Ultraschall,über Elektrotherapie, Friktionsmassage, Kälte/Wärme, Oberschenkelmassage, Krankengymnastik, Medikamenteinnahme bis zu spezifischem Muskelaufbau, hab ich alles versucht und bin momentan echt am verzweifeln!das Schlimme ist, dass die Schmerzen völlig willkürlich, ohne besondere Belastungen (ich hab ein Jahr auf Sport verzichtet und mach auch jetzt seeeeehr wenig im gegensatz zu früher) und vorallem mal hier und mal dort im Knie auftreten. Erst heute hab ich von meinem Physiotherapeuten eine Friktionsmassage an der äußeren Kniesehne bekommen, da ich kaum noch laufen konnte. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass sich die Entzündung von der Patellasehne aus durch mein ganzes Kniegelenk ausgebreitet hat und ich gar nichts mehr kontrollieren kann...

Mit den Ärzten und Physiotherapeuten hab ich auch so meine lieben Probleme! Keiner will, oder kann einem was Konkretes sagen, man wird zwar behandelt, aber ohne klar definiertes Ziel und vorallem ohne Erklärungen! ich finde als Betroffene ist es extrem wichtig genau bescheid zu wissen woran man ist!

Naja also eigentlich wollt ich fragen, ob jemand von euch das auch kennt, dass sich der Schmerz willkürlich auf das ganze Knie verteilt zeigt und ob ihr wisst wie ich das verhindern kann?

Eyx S<porJtlxer


Hallo zusammen,

@ staudichris super Beitrag,

kann ich voll unterstreichen. :)^

@LittleMissAlina die Ärtze haben mir nicht wirklich weitergeholfen, du must selber dizipliniert an die Sache rangehen

@tönsch ich hatte auch immer das Gefühl das sich die Schmerzen wahllos über das ganze Knie verteilen.

Ob ich die Kniee geschont, gedehnt oder leicht belastet habe der effekt war fast immer der selbe, Kniee haben sich nicht beruhigt.

Bei mir machte es nach fast zwei Jahren *klick* und es wurde merklich besser. Einen Monat später war der Spuk vorbei.

Ich habe keine Ahnung warum und weshalb, habe aber nie aufgegeben die Übungen regelmäßíg zu machen.

@alle Durchhalten es wird schon wieder :-)

s7taVudwichrixs


PSS beim Laufen

Auf ein "klick" und darauf, dass die Beschwerden danach deutlich weniger werden oder ganz verschwinden, warte ich auch schon länger und ich bin auch immer noch davon überzeugt, dass es irgendwann mal besser wird.

Bei mir scheinen die Beschwerden in erster Linie von der Belastung durch das Laufen abhängig zu sein und dabei haben sie ja auch vor 15 Monaten angefangen. Beim Radfahren, auch wenn ich intensiver reintrete, spür ich's manchmal ganz leicht, aber danach sind die Beschwerden weder mehr noch weniger.

Einen Ruheschmerz oder verstärkte Schmerzen, wenn ich das Knie nicht belaste, habe ich zum Glück nicht.

Bei meinen wenigen Laufversuchen seit dem vergangenen Jahr war es immer gleich: Schon nach wenigen hundert Metern beginnt es an der Patellaspitze leicht zu ziehen und bald danach wird es zu einem lästigen, aber nicht unerträglichem Stechen bei jedem Laufschritt. Nach etwa einer halben Stunde geht es dann manchmal langsam weg ("es läuft sich ein") und tritt dann nur mehr zwischendurch auf. Nach dem Lauf geht's dann noch einige Zeit fast ohne Schmerzen, aber wenn dann die Entspannung einsetzt und das Ganze abkühlt, wird's immer stärker. Eine Kniebeuge ist dann schon sehr schmerzhaft und die Druckschmerzempfindlichkeit ist dann auch enorm hoch. Dieser akute Zustand hält sich dann etwa 2-3 Tage, wobei es dann auch beim Treppensteigen ziemlich sticht (hinauf mehr als herunter) und auch beim Sitzen oder Liegen mit angewinkelten Beinen wird es schnell unangenehm.

Auch wenn sich der akute Zustand nach wenigen Tagen wieder gebessert hat, bleiben dann Dauerbeschwerden bei Kniebeugen (+Beinstrecken gegen Wiederstand), bei allen Tätigkeiten in der Hocke und vor allem beim Drücken auf die Patellaspitze bei entspanntem Knie.

Natürlich habe ich weiterhin vor, meine Übungen konsequent zu machen und besonders darauf zu achten, wie das Knie auf all das reagiert. Bei Ärzten und Therapeuten werde ich diesbezüglich aber keine Hilfe mehr suchen, denn die sind meiner Meinung nach mit dem PSS ziemlich überfordert (zumindest habe ich noch nicht den Richtigen gefunden)!

p5atr{ickghsv


PSS

Hallo liebe Eidgenossen :-)

Habe auch schon ein gutes Jahr denke ich PSS, lt. Orthopäde.

Mach seit ein paar Wochen Koordinationsübung Muskelaufbau und Rudere jetzt, gestern war ich wieder 50 Minuten laufen.

Meine Patella macht kein Ärger mehr.

Habe einen privaten Physiotherapeuten der mit mir auch laufen geht, mit dem ich viel über das Problem spreche, da ich bald wieder ins Fussballtrining einsteigen möchte.

Oftmals liegt das Problem an Muskeldysbalancen, zu schwach ausgeprägte Muskeln und zu instabile Fußgelenke und falsche Lauftechnik. und zu einseitigem Training.

Seit dem ich jetzt Koordinationsübung Kraft/Fitness Ruderen und Laufen kombiniere gehts sehr gut.

sCchwiyndleXr80


bei mir gings so los:

sommer 2005 nach einer intensiven snowboard-freestyle saison beim joggen (dachte, ich müsste mal wieder was tun).

arzt diagnostiziert PSS, verordnet sportpause, physio. kein laufen und kein fahrrad.

also kraulen gelernt, denn schwimmen geht meistens (kraulen, kein brust oder schmetterling!).

physio hatte wenig direkten effekt. ab august wieder radeln, manchmal ein bisschen was gemerkt...

dann versucht ins laufen reinzukommen. mehr als 40min. waren nicht drin - mit kniebandage oder ohne, also hab ichs erstmal zähneknirschend gesteckt.

über den winter ging auch langlaufen nicht, also das auch gelassen. nur schwimmen und radeln. ans laufen hab ich nicht mehr gedacht, das knie hat sich immer mal wieder gemeldet, sodass ich immer wusste, das da noch was ist. ende frühjahr war es dann gut.

dann im sommer 06 zur sportorthopädie wg. "vorbeugung" um wieder ins laufen reinzukommen. arzt drückt auf knie rum --> aua. da ist ja doch noch was --> physio.

später im sommer 06 dann seltsame viruserkrankung (pfeiffer? weiss es immer noch nicht) --> sportpause de facto bis fast dezember. ab dem winter dann keine beschwerden mehr. ich traute dem frieden nicht, liess sachen wie laufen, langlaufen sein. beschluss eines masterplans: ganz langsam das laufen anfangen, aufbau der kniemuskulatur: einbeinig zähneputzen und *hust* etwas aerobic :)

immer wieder mal ab und zu zehn minuten. steigerung dann ab august 07. dieses jahr im märz: eine stunde am stück, praktisch keine beschwerden. nach einer stunde war es schon weg...

wir lernen: PSS ist ein arsch, physio kann helfen, muss aber nicht. man braucht geduld. und vor allem: nicht aufgeben. "ich kann nicht laufen, also mach ich nix und alles ist schlecht" ist definitiv der falsche ansatz. nach den 6wochen 3-4x in der woche schwimmen bin ich zurück auf mein rad und war nach 2 wochen besser als vorher!

lganro b


Hallo!

Wie viele hier im Forum leide auch ich an dem PSS. Ich bin 23 Jahre alt und treibe schon mein ganzen Leben regelmäßig Sport. Sehr lange fuhr ich jeden Tag Skateboard, dann hat der Fußball mein Herz erobert. Es erwischte mich im Juli 06 und bemerkte auf dem Fußballfeld beim hinknien einen Schmerz im rechten Knie.. Ich nahm den Schmerz alles andere als ernst, da man ja beim Fußball ständig kleinere Wehwechen hat die bald von selbst verschwinden. Außerdem stand ein 1-monatiger Surftrip an und deshalb auch keine Zeit/Lust den Arzt aufzusuchen. Schon in besagtem Urlaub merkte ich, dass dieser Schmerz wohl doch nicht so leicht loszukriegen ist, da er vor allem bei Druckkontakt sehr heftig auftrat!

Nach der Winterpause spielte ich vorerst weiter Fußball bis es gar nicht mehr ging. Jeder Schritt wurde zur Qual und der Spaß blieb auf der Strecke! Ich suchte meinen ersten Arzt auf, ein junger Orthopäde der zwar sehr bemüht war, aber letztendlich doch nicht so recht wusste, was er davon halten soll.. Nach Röntgen, MRT und Standardknie-tests stand fest -> Patellaspitzensyndrom.. Nun hatte das Grauen endlich einen Namen! Nach Eigenrecherche im Internet schwante mir schon böses.. denn von niemanden stand in einem Form "Ich bin geheilt!" Stattdessen jahrelange Leidensgeschichten!

Doch ich gab den Mut nicht auf und begann meine ersten Therapieversuche: Zuerst stand eine einfach Salbentheraphie in Verbindung mit Sportkarenz (Pause) und Bandagentragen auf dem Programm. Die Bandage war eine schlichte Kniebandage die das ganze Knie bedeckte und wohl stabilisieren sollte. Salben wurden Dicolfenac (vgl. Voltaren) benutzt. Der Erfolg dieses zaghaften Versuches war gleich 0.

Jetzt wagten wir uns an ein sog. Tens-Geräte. Auch Wechselstrom-Therapie genannt. Da bisher alles von der Kasse (nicht privat) übernommen wurde, stimmte ich freudig dem Vorschlag meines jungen Arztes ein und ließ mir dieses Gerät zuschicken. 4 Elektroden aufs Knie, Strom durchschicken -> Erfolg gleich 0.

Nun standt Physiotherapie mit Muskelaufbau auf dem Plan. Das übliche, also eben Muskeltraining, Dehnübungen, etc waren angesagt. Jegliche zwischenzeitlichen Versuche, sportlich wieder auf die Beine zu kommen scheiterten am schmerzenden Knie!

So langsam verließ mich mein Frohsinn und ich ahnte böses.. Nie wieder schmerzfrei Sport treiben zu können.

Der junge Arzt sagte ich solle es doch mit Enzymen in Tablettenform versuchen, aber davon hielt ich nichts, einerseits aus Kostengründen und andererseits stand schön öfter im Internet, dass auch dass garnichts bringe.. Zu guter Letzt versuchte ich eine Stoßwellentherapie die leider auch nichts brachte, außer einem Loch in meinem Geldbeutel (200,- EUR)

Zur dieser Zeit absolvierte ich meinen Zivildienst in einem sehr renommierten Orthopädiekrankenhaus im OP und hatte dort zwangsläufig mit (meiner Meinung nach) sehr guten Ärzten zu tun. Ein sehr netter Chefarzt nahm sich den armen Zivi zur Seite und opferte ein paar Minuten seiner teuren Zeit um sich mein Knie anzusehen.. Ich erzählte ihm meine Geschichte und zeigte hoffnungsvoll meine Bilder. Natürlich fragte ich ihn nach Operationsmöglichkeiten doch davon riet er mir angangs sehr ab. Er wollte mir zuerst eine Spritzentherapie aufbrummen. Das gespritze Mittel heißt Carbostesin und enthält wohl auch Kortison. Natürlich war ich auch etwas zurückhaltend, angesichts der verteufelung dieses Stoffes im Internet. Sein Hintergedanke war, erstmal die Entzündung zu beseitigen (mit dem Kortsion) und dann gezielten Muskelaufbau.

Die erste Spritze war für mich wie das 8te Weltwunder.. 5-6 Stunden nach der Spritze ist das Knie sowieso taub, sprich schmerzfrei, da das Anästhetikum wirkt. Doch auch ca einen Monat danach war ich vollkommen (auch unter Belastung) schmerzfrei - und das erstmals nach ca einem Jahr!!! Tolles Gefühl. Der Monat verstrich, die Schmerzen kamen und die 2,3,4,5 und 6 Spritze folgten. Die letzen Spritzen gab mir ein neuer Arzt zu dem ich inzwischenzeit gewechselt bin.

Lange Rede, kurzer Sinn. Die Spritzen erfüllten zwar kurzeitig Ihren Zweck, langfristig aber taugen sie wohl dennoch nicht viel.

Also ließ ich mich doch ein Athroskopie (Gelenkspiegelung) unterziehen. Der Eingriff selbst ist ein sehr kleiner, dauert nur 15 min. Da ich bei der OP örtlich betäubt war konnte ich genau sehen was die Ärtze so treiben. Also sie denervierten mein Knie (ich glaub so heißt das) sprich sie "mähten den Rasen" in meinem Knie. so kann man sich das am besten vorstellen. alles kommt weg was da nicht hingehört. Schleimbeutel wurde auch entfernt und am Ende wurde noch alles verlötet. Die Ärztin sagte noch während der OP "Das Knie wird Ihnen keine Schmerzen mehr bereiten!" Ich hätte heulen können vor Freude.

Die Op brachte leider garnix und ich hab heute die gleich Beschwerden wie vor fast 2 Jahren.

Der neue Arzt verschrieb mir vor der op noch eine neue Bandage und schlug mir vor, neben Beinmuskulatur auch eine sog. Eistheraphie. Sehr einfaches Prinzip. Einen Plastikbecher mit Wasser füllen, Löffel rein er sals Stiel dient und ab ins Gefrierfach. Dann morgens und abends ca 5 min über die schmerzhafte Stelle.. Es trat wirklich Besserung ein - kaum zu glauben. Dennoch war ich das PSS nicht los.

Auch diesen Arzt habe ich mittlerweile (Nachdem auch er wortwörtlich mit seinem "Latein am Ende" ist) verlassen und befinde mich mittlerweile in den Händen eines Naturheilers. Er hat zwar Medizin studiert und ist auch Arzt, behandelt aber eher auf Basis von Naturpräparaten. Auch hier bekomme ich ca 6 Spritzen ins Knie. Momentan habe ich bereits 3 bekommen und merke wie die Schmerze (die ich z.b. beim Treppensteigen habe) schon deutlich abgenommen habe. Er hat mir 2 verschieden Tablette verschrieben (Naturprodukte - selberzahlen!) namens Bromelain-POS und Dona 250mg.

Wie gesagt, mit dieser Therapie bin ich noch nicht am Ende, mal schaun was sie bringt. Ich werde auf jeden fall den Erfolg dieser Therapie hier bekannt geben..

Ich kann euch leider auch keine postive Mitteilung machen was wirklich helfen könnte. Aber wie man an "Schwindler80" sehen kann, gibt es wohl doch Menschen die das PSS besiegt haben.. Das macht mir wirlich Mut nicht den Kopf in den Sand zu stecke und weiter nach einer Lösung zu suchen..

PSS ist wirklich ein Arsch!

Viele Grüße an alle mitleidenden!

A2nndettex73


Hallo

ich habe seid einigen Wochen - vielleicht 4 - starke Schmerzen im linken Knie- war bei meiner Hausärztin - sollte umschläge in der Nacht machen - Schmerzen waren aber nicht besser - also kurzfristig letzten Dienstag zum Orthopäden - ist ja nicht wirklich einfach dort einen Termin zu bekommen - trotz Schmezren sollte ich Wochen warten....

Ortopähde gleich geröngt - so was hasse ich ja - aber egal - dann meinte er nach Untersuchung des Knies - PSS - Bilder waren wohl okay - trotz meiner Nachfrage hat er mir nicht wirklich viel erklärt - hasse ich auch.

Ich habe früher - lang lang ist es her Volleyball schon gespielt und jetzt so seid 8wochen wieder und nach dem 3.mal verspürte ich schon so Schmerzen im Knie und das wurde immer schlimmer - wohnen im 2.Obergeschoss und ich habe immer fast geheult beim Treppelaufen.

in seinem Bericht und auch mir hat er nur gesagt - das volleyball nicht die geeignete Sportart ist- sehr schade - hat mir soviel spaß gemacht und es war zeitlich so super - Mann zu Hause - Kids im Bett....

ich bin 34 Jahre und wollte wieder mal emhr Sport machen - habe immer was gemacht.

Radeln - walken.... darf ich das jetzt oder lieber sein lassen

habe hier schon viel gelesen, KÄlte - wärme Therapie ??? wie genau soll ich es machen - welche Bandage? und wird die verschrieben?!?

hoffe es wird schnell besser- ach ja - manchmal denke ich es ist weg und dann nach normalen bewegungen wieder die hölle - heute war es nur ein kleiner spaziergang - also nix besonderes.

danke

annette

laanxrob


Hallo Annette,

ich denke die besten Chancen diese Schmerzen in den Griff zu bekommen hat man, solange sie noch nicht chronisch sind. Das wird bei dir ja hoffentlich noch der Fall sein.

Probier doch mal aus, 3 mal am Tag dein Knie mit Eis zu bestreichen (also becher mit wasser und stiel ins eisfach). Falls es 3 mal nicht geht auf jeden Fall morgens und abends, aber sooft wie möglich. Eine konsequente Sportpause rate ich dir auf jeden Fall, wobei ich sowieso ausgehe, dass du keinen Sport mit den Schmerzen machen kannst.

Ich weiß nicht, was der Arzt dir verschrieben hat, womöglich Entzündungshemmer wie Diclofenac in Tablettenform (Die Salbe kannst du gleich in den Müll treten - Geldverschwendung da der Wirkstoff niemals da hinkommt wo er hinsoll!)

Zur Unterstützung kannst du dir ja noch ein Jumpers Knee Strap besorgen (ca 10 EUR bei EBAY).

Ich rate dir wirklich dein Knie so wenig wie möglich zu belasten und das mit dem Eis zu machen.

Ich wünsch dir alles Gute und viel Erfolg.

Gruß

Aonnet^tex73


Hallo Lanrob

danke für die Antwort.

da es erst so kurz ist - denke ich auch das es nicht chronisch ist

der Arzt hat mir NIX aufgeschrieben -

mit dem Eis werde ich machen - auf alle Fälle zweimal am Tag und wenn möglich auch 3mal.

und wie lange 5min oder mehr - zu kalt soll es ja auch nicht sein.

volleyball spiele ich nicht - seid zwei wochen. und sonst auch nix - aber wie sieht es aus mit walking und radeln

auch pause

heute tat es nicht so viel whe aber ich habe auch nicht soviel gemacht - aber hinknien ist ja auch die Hölle.

morgen muss ich arbeiten und auch viel Autofahren - bin gespannt wie es wird.

nach dem Band schaue ich gleich mal - so Bandagen oder so - verschreibt nicht der Arzt? Sonst rufe ich da am Montag noch mal an - finde es schon krass mich so gehen zu lassen - und nur zu sagen - ich sollte kein Volleyball spielen - sonst keine Tips.

krass

lg annette wie sieht es bei dir aus

A)nn;e3tte7x3


ich noch mal

das BAND soll helfen - sieht so nach nix aus - und woher weiß ich , ob ich es richtig befestigt habe

lg annette

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