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Grönemeyer

wFinnieh_x2 hat die Diskussion gestartet


Ich habe jetzt meinen 2. Bandscheibenvorfall.

Fast alle Menschen die ich kenne, die das gleiche Problem haben wie ich, raten mir von einer Operation ab, natürlich aus eigener negativer Erfahrung.

Fast alle sagen, es wäre nach der Operation schlimmer geworden.

Jedoch kenne ich auch einige weinge Leute, die sagen, dass sie nach der Operation ein neuer Mensch wurden.

Ich habe in der letzten Zeit im Radio viel über Dr. Grönemeyer gehört, der alternative Methoden anwendet und ohne OP auskommt.

Gibt es hier im Forum jemanden, der Erfahrungen damit hat, oder eine Behandlung von Dr. Grönemeyer hinter sich hat?

Ich wäre dankbar für eine ehrliche Antwort.

Antworten
HUyperVion


hm

hast du denn starke schmerzen und neurologische ausfälle?

dann ist eine op schon angebracht. wenn es noch nicht so schlimm ist kann man mit konservativen therapien versuchen die beschwerden zu lindern.

der grönemeyer scheint wohl ganz gut zu sein so wie man hört. aber jeder hat seine eigene meinung. der eine sagt gut der andere sagt schlecht.

sich bei ihm mal vorzustellen schadet nicht ;-)

gruss

A]nd(rMeaHx1


Lieber winnie_2,

in einem Sprechzimmer bei meinem Arzt bin ich im März 2005 einer Patientin begegnet, die von Herrn Dr. Grönemeyer behandelt wurde.

Bei ihr wurde eine Engstelle in der Lendenwirbelsäule - von einem anderen Arzt - operativ beseitigt, der leider einen Nerven durchtrennt hatte.

Anstatt das diese Frau rechtzeitig zu einem guten Neurochirurgen (wie meinem) überwiesen wurde, der - innerhalb eines halben Jahres - den Nerven hätte retten können, wurde sie über ein Jahr von Herrn Dr. Grönemeyer alternativ behandelt.

Dann war es leider zu spät!

Leider hätte ihr "nur" eine rechtzeigtige OP helfen können. :°(

Das hat ihr aber niemand gesagt! :°(

wwi,nnuiex_2


@ AndreaH1

ich hab es mir schon gedacht;

alle kochen nur mit Wasser.

Ich kenne so viele Leute mit dem gleichen Problem.

Fragst Du 5 Leute, erhälst Due 10 Antworten.

Mal sehen was ich mache. So wie es ist, kann es nicht weitergehen.

Ich habe nun mal ein generelles Misstrauen gegenüber den Weisskitteln.

Selbst bei meiner Mandeloperation, die 20 Minuten dauern sollte, landete ich auf der Intensivstation und wäre fast verblutet.

Vertrauen ist bei mir nicht mehr vorhanden.

Viele Grüße

HOolugerx-23


Hallo winnie_2

ich würde das nicht so pauschalisieren. Auch eine zweite Operation kann durchaus erfolgreich sein. Was Du von den paar Betroffenen hörst, sind deren eigene Meinungen und spiegeln sicher nicht das machbare wieder.

Dr. Grönemeyer hat einen sehr guten Ruf, er propagiert z.B. sehr den Einsatz von Bandscheibenprothesen, was auch sehr sinnvoll ist, sofern der Patient sich auch rechtzeitig zur Behandlung begibt. Dass er pauschal ohne OP auskommt, ist nicht richtig. Ohne OP, wo es sinvoll ist. Ich kann Dir 2 Kliniken im Norden nehnnen, wo eine hervorragende Diagnostik und Behandlung betrieben wird. Das kann auch eine erneute OP bedeuten.

Ich spreche da aus meiner eigenen Erfahrung.

LG

Holger

A4ndrexaH1


Nicht alle Ärzte sind gleich!

Ich bin zwischenzeitlich auch sehr misstrauisch geworden, habe aber jetzt sehr gute Männer und Frauen in weißen Kitteln um mich.

w[innxie_2


@ AndreaH1 und @Holger-23

entschuldigt, dass ich mich erst jezt melde, aber ich war unterwegs.

Vielen Dank für Eure Meinungen.

Zunächst an AndreaH1.

Ich geb Dir recht, man sollte nicht pauschalieren. Sicherlich gibt es auch gute Ärzte; die muss man nur finden.

Zu Holger.

Ich wäre Dir dankbar, wenn Du mir Deine guten Erfahrungen, bzw. Adressen nennen würdest. Man kann nur schlauer werden.

Zu Dr. Grönemeyer:

Ich habe mehrfach Berichte im Radio gehört, die seine alternativen Therapien sehr positiv dargestellt haben. Auch Berichte von ihm selbst, in denen er sehr verständlich erklärt, dass seine Methoden Möglichkeiten bieten, ohne dass man gleich operiert werden muss.

Mein eigener Hausarzt hatte auch ein Bandscheibenproblem und ist von dem Arzt, der ihn operiert hat total begeistert- wahrscheinlich, weil es geklappt hat.

Ich bin verunsichert. Jedoch denke ich, dass ich jetzt etwas tun muss. So kann es auf jeden Fall nicht weitergehen.

Nochmals: Vielen Dank für Eure Infos.

ApndJreaH1


Lieber winnie_2,

die Patientin von der ich in meinem 1. Beitrag berichtet habe, wurde von Herrn Dr. Grönemeyer mit einer Eigenbluttherapie gegen die Lähmung wegen des durchtrennten Nerven behandelt.

Sicherlich können alternative Behandlungen sehr erfolgreich sein! :)^

Allerdings sollte der Patient - egal was er hat - mitdenken, dann käme er auch selbst darauf, daß eine Eigenbluttherapie keinen durchtrennten Nerven wieder ganz macht.

Was ich allerdings sehr schade finde ist, daß ihr nicht mitgeteilt wurde, daß nur eine OP - die innerhalb eines halben Jahres durchgeführt wird - wirklich helfen könnte.

Dies hat sie dadurch verpasst uns sitzt jetzt im Rollstuhl. :°(

Hfolfger<-x23


Hallo winnie_2, *:)

da ist zum einen das Seehospital Sahlenburg in Cuxhaven

[[http://www.wka.de/ecomaXL/?site=ashs-home]]

Das ist eine orthopädische Klinik mit Fachrichtung Wirbelsäulenchirurgie.

Und die Orthopädische Klinik der Uni Kliniken Schleswig-Holstein in Kiel mit Schwerpunkt Wirbelsäulenchirurgie

[[http://www.uni-kiel.de/orthop/klinsp.html]]

Dort wurde ich vor 3 Monaten an der Wirbelsäule operiert. Ich kann sagen, dass ich dort sehr zufrieden war und mich in kompetenten Händen wusste.

Zu Prof. Dr. Grönemeyer kann ich Dir ein interessantes Interview zuschicken. Bei Interesse maile doch bitte Deine e-mail Adresse.

LG

Holger

wNinni?ex_2


@Holger-23

Liiiiiiiiiieber Holger,

ich muss mich jetzt wirklich "outen".

Seit 7 Jahren wohne ich jetzt in Cuxhaven.

Sahlenburg ist mir wohl bekannt.

Die Klinik in Sahlenburg ist so gut versteckt, dass man dort, wenn man zum Strand will, immer einen Parkplatz findet (auf dem Klinikgelände).

Vom Parkplatz aus, geht man durch einen kleinen Wald und landet an dem östlichsten Eingang zum Strand von Sahlenburg. Geht man dort 'rein und geht noch 2 -300 M weiter östlich, ist man fast allein. In einer wunderschönen Landschaft.

Bis zu dem Tag, an dem Du mir von der Klinik in Sahlenburg berichtet hast, bin ich davon ausgegangen (warum auch immer), dass es sich um eine Lungenklinik handelt. Ich habe nie genau auf die Schilder geachtet, die dort angebracht sind. Mia culpa. Nach Deiner letzten Nachricht stand ich dann dort und habe mir die Augen gerieben.

Sorry, sorry, so blöd kann doch niemand sein, oder? Doch! Ich!

Ich werde mich sofort um eine Behandlung kümmern, und ich werde darüber berichten.

Allerdings: mit Grönemeyer bin ich auch noch nicht fertig.

Und: Heute war ein Tag, an dem ich 'mal wirklich keine Schmerzen hatte.

Zum Schluss noch:

An Dich und auch an AndreaH1.

Solltet Ihr 'mal Lust auf Cuxhaven haben, ich zeige Euch die schönsten Plätze, natürlich im Parkverbot der Klinik in Sahlenburg.

Viele Grüße

HWolgerx-23


winnie_2 *:)

also, das ist ja echt der Brüller ;-D!!

ich wäre zu meiner Behandlung auch in die Klinik Sahlenburg gegeangen, habe aber erst davon erfahren, als ich schon in Kiel mit den Untersuchungen begonnen hatte. Nicht jetzt wegen etwaigen Qualitätsunterschieden, sondern einfach weil es deutlich näher gewesen wäre, durch den Wesertunnel 1,5 - 2 Std. Fahrzeit ??? Nach Kiel bin ich mit der Bahn 3,5 Std unterwegs. Und nach der OP dann auf dem Heimweg fast nur gestanden :-/.

Aber da hast Du es nun schon mal gut getroffen. Ich bin durch eine Patientin auf die Klinik in Sahlenburg aufmerksam geworden. Ihr wurde eine Bandscheibenprothese eingesetzt und sie ist sehr zufrieden.

LG

Holger

Hvolge_r-2x3


Andrea, *:)

mich würde mal von der Patientin mit der fehlgeschlagenen Behandlung interessieren, in welcher Höhe welcher Nerv durchtrennt worden ist. Und hat die Frau vor der Eigenbluttherapie auch schon im Rollstuhl gesessen ??? Da war der Nerv ja wohl schon durchtrennt ??? So ganz nachvollziehen kann ich das nämlich nicht.

LG

Holger

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