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Dorn-Therapie und Vitalogie Erfahrungen

l7eenx6 hat die Diskussion gestartet


Habe seit über 6 Jahren (nach der Geburt meiner zweiten Tochter) starke Beschwerden im unteren Rücken, würde es als Steissbeinbereich definieren. Habe mehrfach ergebnislos Ärzte konsultiert.

Im Mai stürzte ich dann mit Inlinern leider genau auf diesen Bereich, seitdem sind die Schmerzen meist sehr akut, je nach Bewegung und Belastung. Ärztlicherseits (und auch aus vielen Erfahrungsberichten bekannt) wurde mir gesagt, daß so eine Verletzung schon mal 1/2 bis 1 Jahr braucht zum Verheilen ???

Bin nun durch Zufall auf die Dorn-Therapie gestoßen und hatte mich schon etwas mit ihr angefreundet. Nun bekam ich aus dem Bekanntenkreis den Anstoss zur Vitalogie zu gehen. Beides wird ja von der Krankenkasse nicht übernommen. Deshalb meine Fragen zu diesem Thema:

1. kann mir jemand etwas über die Kosten der jeweiligen Behandlungen sagen ???

2. was spricht für die eine bzw. gegen die andere Therapie ???

Antworten
H=yper0ion


hm

am besten investierst du dein held in eine vernünftige physiotherapeutische behandlung, wassergymnastik, tai-chi-heilgymnastik oder was auch immer.

leider hast du keine diagnose aufgeschrieben. denn die ganzen ärzte müssen ja bestimmt irgendwas diagnostiziert haben??

ich kann mir gut vorstellen das du durch die geburt ein noch stärkeres hohlkreuz bekommen hast (durch das gewicht des kindes wird man ja nach vorne in ein holkreuz gezogen).

dann ist es nur eine frage der zeit bis sich da mal beschwerden anmelden.

soclhe sachen lassen sich durch ein spezielles übungsprogramm gut lindern.

andere wirbelsäulendeformitäten z.b. skoliose, scheuermann usw machen ebenfalls beschwerden.

stürze auf das steißbein sind ebenfalls unangenehm. durch eine gute manualtherapeutische behandlung läßt sich eine mögliche verkanntung der gelenkflächen beheben.

leider arbeiten in der dornth (wissenschaftlich nicht anerkannt!) und der vitalogie viele laien die so tun als ob sie ahnung hätten und den pat. dummes zeug erzählen.

z.b.

da wird einem dann von ausgrenkten hüftgelenken und atlaswirbeln erzählt was anatomisch (ohne einen schweren unfall!)überhaupt nicht möglich ist usw.....

diese backpflaumen-therapeuten behandeln wirklich alles nur mit dorn oder vitalogie, egal obs 'n hühnerauge oder ne glatze ist.

das kann ja auch nicht sein. es gibt keine wundertherapien mit der alles geheilt wird. leider verkaufen diese leute einem das immer wieder.

letztendlich biste dann 50€ oder so los.

was mir noch einfällt.

gute erfahrungen sind auch aus der osteopathie zu berichten. sie ist zwar auch nicht billig aber wirkungsvoll.

dafür würde ich das geld an deiner stelle ausgeben.

gruss

l4een26


also, diagnostiziert wurde eine Skoliose, die ich mir angeblich durch die viele Tragerei meiner ersten Tochter zugezogen habe. Ein Hohlkreuz habe ich laut der Ärzte nicht! Habe das zweite Kind aufgrund anderer Probleme auch nur bis zum 7. Monat ausgetragen, war also kein großer Bauch! Ansonsten können die Ärzte gar nichts feststellen, ich dürfte somit überhaupt keine Schmerzen habe, zumindest was die Zeit vor dem Sturz angeht!!:-/

Manuelle Therapie ist das einzige was ich schon einige Male verordnet bekommen habe, leider ohne Erfolg!

Ich mache seit 2 Jahren Yoga und seit einiger Zeit auch schon Aqua-Jogging!

Klar, kenne ich den Begriff Osteopathie, aber was genau muß ich mir darunter vorstellen ???

H_yperqion


hm..ja

skoliose. das müssen ja unfähige ärzte gewesen sein. das muss ich jetzt mal so sagen, da führt kein weg dran vorbei :-)

eine skoliose bekommt man ja nicht vom tragen. das ist eine wirbelsäulendeformität welche schon im kindesalter besteht und später während des wachstums fortschreitet. leider schreitet die skoliose ohne behandlung immer weiter voran, d.h. sie verschlimmert sich von tag zu tag. durch viel heben und tragen, rückenbelastendes arbeiten, übergewicht usw wird dieser prozess noch begünstigt.

eine skoliose macht auf jedenfall schmerzen. es kommt auch darauf an wo sich der bogen oder die verdrehung befindet.

eigentlich hätten dir das die ärzte sagen sollen!!!!!!!

nun, da wir ja nicht jünger werden kommt es durch die fehlbelastung der ws zu einer vorzeitigen arthrose (verschleiß) und möglichen einklemmungen von bandscheiben und nerven.

all das kann deine schmerzen verursachen.

joga, ist in diesem fall nicht das beste für die ws. hat man keine beschwerden ist es gut, aber sonst gibt es viele übungen im joga die alles noch verschlimmern.

aqua-joggimg ist sehr gut. das solltest du weiter machen.

ich empfehle dir dich nochmal bei einem guten orthopäden vorzustellen der sich deine ws mal GENAU anschaut.

die osteop- sieht den menschen als ganzes. d.h. der ganze körper wird mit best. techniken behandelt um so funktionsstörungen im system zu beheben.

eine sehr tolle sache!

gruss

*:)

gEooPd`-friexnd


Vitalogie, die Echte

Grundsätzlich behandelt der echte Vitalogist keine Symtome. Diese können bestenfalls positiv beeinflusst werden. Er rät auch nie von einem Arzt oder Physiotherapiebesuch ab. Die Preise bewegen sich um 25.- Euro pro Anwendung. Die Vitalogie dient der Gesundheitserhaltung und Entspannung und betrachtet den Menschen als Körper-Seele-Geist Einheit.

Es werden keine Heilversprechugnen gemacht (jedenfalls nicht von Mitgliedern des Berufsverbandes).

gtood%-frienxd


Vitalogie

Informationen über professionel arbeitende Vitalogisten gibt es auf [[http://www.vitalogie.com]].

K}alvapiznha


Auch wenn der Thread schon etwas älter ist, möchte ich trotzdem von meinen Erfahrungen mit der Vitalogie berichten. Er ist ziemlich lang, dafür aber ausführlich. Wer also ernsthaft Interesse an dem Thema hat, ist eingeladen, ihn zu lesen ;-).

Vorgeschichte: Seit über zwei Jahren habe ich mich mit diversen Wehwechen herumgeschlagen, aber nur einmal einen Artz konsultiert, da es immer wieder andere Probleme waren, die nach kurzer Zeit verschwanden, und ich Angst hatte, beim Artzt als Simultant darzustehen. Heute weiss, ich, dass sie alle die selbe Ursache hatten: meine Wirbelsäule.

Es begann damit, dass mir immer ein Fuß grundlos einschlief, dann tat mir eine Zeit lang ein Knie weh, später die Achillessehnen, dann mein linker Daumen, und ich bekam manchmal Schwindelanfälle und Sehprobleme. Teilweise mehrmals wöchentlich hatte ich wieder irgendeinen Nerven oder einen Muskel eingeklemmt. Zum Schluss hatte ich permanent Schmerzen und Brennen in beiden Hüftgelenken. Als mir dann mein Zahnartz auch noch einen Kostenvoranschlag für eine Beißschiene über 270 Euro präsentierte, da ich offenbar angefangen hatte, nachts mit den Zähnen zu knirschen, hatte ich die Nase voll. Ohne genau zu wissen, was mich erwartet (Bekannte hatten mir nur gesagt, dass das total gut sei, ich solle das auch mal probieren), ging ich zu einer Vitalogin.

In einem 1-stündigen Referat wurde in einer kleinen Gruppe erklärt, was sich genau hinter der Vitalogie verbirgt, und die Ablauf an einem Wirbelsäulen-Modell verdeutlicht. Anschließend wurde bei jedem mittels "Beintest" festgestellt, zu welcher Seite die Wirbelsäule verzogen ist. Basierend auf der Annahme, dass wenn schon der oberste Halswirbel, der Atlas, nicht so sitzt wie er sitzen soll, kann auch der Rest der Wirbelsäule nicht grade sein (sonst würde man quasi umfallen), wurde auf eine speziellen Liege, auf der mann seitlich liegt, der Atlaswirbel 'justiert':

Durch einen kurzen Fingerschnipp auf der richtigen Seite oberhalb des Atlaswirbels (das ist ungefähr hinter dem Ohrläppchen), und anschließendes Abfallenlassen des Kopfteils der Liege um ca. 1 cm, ist der Atlas-Wirbel wieder da wo er hingehört.

Anschließend bleibt man in dieser Position liegen und wartet ab, was passiert. Und meine Erfahrung war: es passierte eine Menge! Ohne eigenes Zutung fing mein Rücken an, sich zu bewegen. In ganz kleinen Schritten drehten sich alle Wirbel nach und nach wieder zur richtigen Seite, meine Hüfte machte quasi ganze Sprünge. Spannend war, dass mir nach und nach sämtliche Körperteile, die mir je Beschwerden gemacht hatten, kurzzeitig weh taten, was ich aber als total positiv empfand: so als würden alle Schmerzen 'zurückgespult' werden.

Nach 1 Stunde auf der Liege wurde man dann auf eine anatomische Liege in Rückenlage umgebettet, auf der mann so lange liegen bleiben sollte, wie man meinte, dass es gut wäre. Bei mir waren es nochmal zwei Stunden, in denen ich meinen Körper neu erfahren habe: ich konnte richtig merken, wie plötzlich wieder Blut in Regionen zirkulierte, wo schon lange keins mehr gewesen war. Abschließend gab es dann für zwei besonders hartnäckige Wirbel eine Behandlung nach Dorn und eine kurze Blutzirkulationsfördernde Massage, und sowohl ich als auch die Vitaolgin stellten dabei fest, dass die Wirbel ab Ländenwirbelsäule noch nicht ganz grade waren, aber für diesen Tag sollte es erstmal gut sein. Ich fühlte mich jedenfalls von Kopf bis Lendenwirbelsäule schon mal total befreit, und wusste an diesem Tag schon: ich würde nie wieder nachts mit den Zähnen knirschen (was sich bis heute bestätigt hat).

Drei Tage später macht ich in der Firma den Fehler, nicht wie gewohnt fürs Telefonieren mein Headset zu verwenden, sondern mir den Höhrer zwischen Schulter und Kopf zu klemmen. Sofort danach bekam ich die Quittung: ich merkte selbst, dass der Atlas-Wirbel wieder 'raus' war. Kurz danach hatte ich wieder Spannungsschmerzen auf Höhe der Schultern und war froh, bereits für 3 Tage später den nächsten Termin bei der Vitalogin zu haben.

Bei diesem Termin wurde wider geguckt, zu welcher Seite die Wirbelsäule schief ist, und dann der Atlas-Wirbel entsprechend 'justiert'. Diesmal wurde ich dann auf ein Wasserbett umgelagert und erlebte noch Spannenderes als beim ersten mal: nach ca. 20 Minuten merkte ich, wie es meinen Kopf in eine bestimme Richtung zog und gab dem irgendwann nach. Das war wohl der Startschuss für meine innere Selbstheilungs-Maschinerie: zwei Stunden lang erlebt ich, wie mein Körper aus eigenen Kräften Muskel für Muskel anspannte, und sich - von oben angefangen - Wirbel für Wirbel in die richtige Position zog. Es war faszinierend zu erleben, welche Muskeln Auswirkungen auf die Wirbelsäule haben. Zum Glück war ich alleine in dem Raum, sonst wäre mir mein Rumgehampel auf dem Wasserbett ziemlich unangenehm geworden ;-).

Auch diesmal gabe es wieder eine kurze Behandlung nach Dorn und eine Massage. Dabei stellten wir fest, dass mein Rücken noch nicht wieder ganz grade ist, auf Höhe der Hüfte hatte ich noch Probleme - aber man kann ja nach jahrelangen Beschwerden nicht erwarten, dass das innerhalb von ein paar Stunden alles wieder weg ist.

Am nächsten Tag war ich noch immer fasziniert davon, dass wenn man sich entspannt, nach ganz innen auf seinen Körper hört und dem gefühlten Drang irgendwelche Muskeln im Rücken anspannen zu wollen, nachgiebt, sich die Wirbel wie von Geisterhand alleine einrenken. Deshalb legte ich mich in die gerlernte Seitenlage aufs Sofa und wartete ab, ob das immer noch funktionierte. Und tatsächlich: wieder fing mein Körper an, sämtliche mit dem Rücken verbunden Muskeln anzuspannen. Und nach drei Stunden war es dann endlich soweit: es knackte einmal ganz kurz im rechten Hüftgelenk - und nach 5 Minuten war klar: die Schmerzen sind weg. Fehlte noch das linke Hüftgelenk, aber das musste erstmal noch warten.

Als ich am Tag darauf aufwachte, hatte mein Körper sofort den Drang, weiter 'rumzuhampeln' - das linke Hüftgelenk tat mächtig weh. Aber auch wieder eher positiver Art: so als wäre es kurz davor, gleich in seine richtige Position zu rutschen. Also gab ich dem nach und hampelte wieder eine halbe Stunde in meinem Bett rum, und: ein kurzes Knack, und auch das linke Hüftgelenk war wieder da wo es hingehört.

Mein Freund hat mich spätestens jetzt für total bekloppt erklärt, da er weder all das oben erlebte, noch mein Rumgehampel nachvollziehen konnte. Wenn er nicht wüsste, dass ich die letzte bin, die mit Esoterik und Wunderheilung etwas zu tun haben will, hätte er mich vermutlich einweisen lassen ;-).

Zugegeben, für Außenstehende hört sich das alles ziemlich wirr an, und mir wurde auch von der Vitalogin bestätigt, dass nicht alle Körper sich so schnell selbst helfen - bei vielen geht das eher unspäktakulär und benötigt mehr Zeit und mehr Behandlungen. Selbst die 5 Bekannten, die auch bei dieser Vitalogin waren, haben das nicht annähnernd so intensiv erlebt wie ich. Dennoch möchte ich noch mal darauf aufmerksam machen, dass meist viel mehr Beschwerden vom Rücken ausgelöst werden können, als man ahnt. Und vielleicht eine Alternative für die aufzeigen, denen mit der normalen Schulmedizin nicht geholfen werden konnte.

Obwohl die Vitalogie aus meiner Sicht absolut risikofrei ist, und - im Gegensatz zur Schulmedizin, die ja oft nur die Symptome aber nicht die Ursache bekämpft - auch hilft, und das sogar nachhaltig, ist sie nicht anerkannt. Dementsprechen müssen die Kosten selbst übernommen werden. Auch wenn es nicht ganz günstig ist, sollte man sich aber mal fragen, für was man alles Geld ausgiebt und überlegen, ob es einem das nicht wert ist!

Ich habe in Hamburg für die Erstbehandlung mit Vortrag 70,00 Euro bezahlt. Bei den anschließenden Behandlungen wird unterschieden, ob der Atlas dann nochmal 'justiert' werden muss (40,00 Euro) oder ob bei Kontrolle festgestellt wird, dass alles gut ist (20,00 Euro).

Ich für meinen Teil habe gerne 150,00 Euro dafür bezahlt, dass ich jetzt nach Jahren der Schmerzen und Probleme beschwerdefrei bin.

Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr euch gerne an mich wenden.

Beste Grüße! Kalapinha.

W3olJf77


Hallo Kalapinha,

ich habe auch Beschwerden ähnlicher Natur und dir eine PN geschickt, würde mich über eine Antwort sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen,

Wolf

PMinz7gere]t[te


Hallo zusammen,

ich muss zugeben, dass alternative Heilmethoden mich lange Zeit überhaupt nicht angesprochen haben. Aber irgendwann kommt man ja auch zum Schluss, dass nur Chemie nicht das Hilfsmittel sien kann.

Also habe ich wegen meiner Rückenprobleme angefangen zu recherchieren und bin in der Nähe meines Wohnorts (München) auf eine neue und ansprechende Praxis gestoßen: Praxis Alin Mainka in Gauting.

Ich habe angerufen und war so froh, nicht in einem "esoterischen Tempel" gelandet zu sein, sondern bei einer bestens ausgebildeten und mit beiden Beinen im Leben stehenden Therapeutin.

Na ja, was soll ich viel sagen, ich kann diese Praxis nur empfehlen und wer Beratung braucht, dem kann ich Frau Mainka nur empfehlen.

Also wenn Ihr (Wolf77!) Fragen habt, dann kontaktiere sie doch mal: [[www.alin-mainka.de]] ist die ihre Website.

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