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Das Kniegelenk

wFrxist


whoosh

entscheidend ist sicher die Funktion, bzw. die Instabilität und die ist nur im KT 1000 zu begutachten. Sowohl MRT, als auch der ASK Befund sind da sicher nicht aussagekräftig. Es wäre aber vernünftig gewesen, einen Lachmann mittels KT 1000 quantitativ in Narkose zu untersuchen.

LG

wdhoosxh


@all

Ich glaube mein Fall ist zu komplex um ihn nur an der Fragestellung zum Kreuband fest zu machen. Fakt ist, am 31.12.2006 hatte ich noch nie Probleme mit dem Knie. Seit den 1.1.2007 schon :°(

Ich habe eine PUV und möchte für meine Beschwerden natürlich eine Leistung erbracht wissen. Meine Probs, bzw. Schmerzen sind unumstritten auf folgende Dinge zurück zu führen:

VKB elongiert (Lachmann+Pivot-Shift waren pos.)

mediales Seitenband auch ausgeleiert (Knie läßt sich aufklappen)

Teilresektion des IM (eingeklemmter Korbhenkel)

Nun war ich heute beim GA (beauftragt von der PVU!), seine, vorerst mündlche, Aussage:

Das mit dem Kreuzband war schon vorher, hat mit dem Unfall nichts zu tun.

Der Meniskus war wohl schon vorgeschädigt, kein Wunder, dass der einreißt und ins Gelenk schiebt.

Zum Seitenband fiel ihm nichts ein, darum hat er mich erstmal zum Rötgen geschickt. Ich weiß bis jetzt nicht was das sollte. Rötgen bei einer Bändersache..... :-/

Im MRT Bericht sind die Kreuzbänder im Übrigen als unauffällig beschrieben, auch würde mich mal interressieren wie er auf den Aufnahmen eines traumatisierten Kniegelenks eine Vorschädigung des gerissenen Meniskus sehen will. Der Radiologe hat darüber nichts erwähnt.

w`ris4t


whoosh

das Versicherungen am grössten darin sind, die Gewährung von Leistungen zu vermeiden, ist nicht wirklich neu.

Das Du einen so komplexen Unfall vor so langer Zeit hattest, das hast du ja nicht erwähnt.

Ich weiss nicht, unter welchen Konditionen Du Deine PUV abgeschlossen hast, welche Leistungserbringung vereinbart wurde...

H-ypezrioxn


whoosch

kann man sich ein elongiertes vkb durch ein verdrehtrauma des kniegelenkes zu ziehen..

das ist durchaus möglich. das kreuzband wird über die normale spannungsgrenze hinaus überdehnt. häufig sind es beuge- und verdrehbewegungen ( z.b. in beugung und außendehung) die zusammen spielen und das kreuzband schädigen.

in puncto meniskusschädigung denke ich das ein facharzt bestimmt erkennen kann ob es sich um eine alte oder neue meniskusläsion handelt.

gruss

Hay!per_ioxn


jean

ich sehe da jetzt kein großes problem warum du die op nicht machen solltest.

wenn du mit dem linken knie keine außergewöhnlichen sachen anstellst müsste alles gut gehen.

d.h. nicht zu schnell gehen oder rennen. die treppe vorsichtig hoch und runter steigen.

zeitnot, stress, hektik sind oft ursachen beim umknicken.!

wenn du da aufpasst kommst du mit der noch verbliebenen instabilität m.m. nach zurecht.

gruss

w6hoqoxsh


@wrist / hyperion

Die Konditionen der PVU stehen auf einem anderen Blatt und diese Diskussion würde hier auch nicht herpassen. Im Vordergrund steht die Feststellung der Schäden, welche auf diesen Unfall zurück zu führen sind. Mir geht halt die Aussage des PVU-GA furchtbar gegen den Strich. Klar wird dieser Versuchen, neben der Beurteilung der Schäden auch nach "Auswegen" für die Versicherung zu suchen. Das ganze wird zu 100% auf Rechtsanwalt mit Gegengutachten herauslaufen. Offenbar versucht man sich auf irgendwelche Vorschäden zu berufen. Ich bin jetzt 35 Jahre und seit 18 bin ich Unfallversichert. Wenn ich also Vorschäden hätte, wäre ich ja blöd gewesen diese nicht melden.

Für mich war die Sache bisher recht eindeutig, da alle Beschwerden NACH dem Unfall auftraten. Wenn sich jetzt jemand hinstellt und sagt, da war ja schon vorher alles kaputt, fühlt man sich etwas "verarscht".

Daher die Frage nach Eurer Einschätzung. Das VKB ist beim MRT als Unauffällig beschrieben, bei der ASK als elongiert, seitdem habe ich eine Instabilität im Knie und der GA spricht von einem Vorschaden. Dieses kann demnach ja wohl nur gemutmaßt werden, oder? Es ist wohl auch nicht ausgeschlossen, das die Überdehnung beim Sturz, möglicher Weise mit anschließender Fehlhaltung entstanden ist!

@ Hyperion

Ich will den Ärzten nicht ihre Kompetenz abstreiten....aber:

Der Radiologe schreibt von einer kräftigen Rissbildung im Innenmeniskus, alles andere ist unauffällig. Der GA mosert zum einen die Größe der Bilder an (zu klein), sieht zum anderen aber eine Voerschädigung des Meniskus (Die dann aber beim Radiologen keine Erwähnung findet).

Ein Bekannter (werdender Arzt ;-) ) zeigte sich verwundert, dass der GA auf einem vor 14 Tagen traumatisierten Knie einem Vorschaden am Meniskus ausmachen kann. Das wäre in etwas so, als wenn Du mit dem Auto gegen die Wand fährst und der GA sagt, der linke Schinwerfer wäre schon vor dem Unfall defekt gewesen.

LG

w.r!ist


whoosh

...also wenn es Dir jetzt nicht nur um die versicherungsrechtliche Seite geht...da fällt es mir schwer, da ich die entsprechenden gutachterlichen Bewertungsmassstäbe nicht kenne:

das Innenband heilt in aller Regel innerhalb von 6 Wo. konservativ aus. Da wird nicht operiert, es sei denn es liegt ein Komplettriss oder knöcherner Ausriss vor, was bei der Anatomie des Innenbandes extrem selten ist.

das elongierte VKB kann wirklich zum Streitpunkt werden, inwiefern hier dadurch eine Funktionseinschränkung vorliegt. Entscheidend wären die jetzigen Stabilitätstests.

Der meniskus: bestimmte Rissformen sprechen eher für degenerativ, andere mehr für traumatisch.

Für eine MdE in der Frage der Berufsunfähigkeit wäre das alles Peanuts....bei Dir kommt es auf die Konditionen des Anschlusses an, davon hast Du noch nichts geschrieben.

Was wird aus medizin. Sicht mit Deinem Knie ??? ??

wEh8oosxh


Wrist

Die Bemmessungsgrundlage für die MdE bzw. nach Gliedertaxe der PVU ist ja die eine Sache. Der GA wird vermutlich ganz objektiv darlegen, was ich habe. Es sieht aber danach aus, dass er auf Vorschädigungen abzielt. Es ist ja auch legitim, zu vermuten, das da vielleicht und unter umständen schon was war. Das ist ganz klar eine Auslegungssache. Nur wird diese Vermutung eine Leistungsverweigerung, bzw. Einschränkung der PVU zur folge haben.

Fakt ist (was der GA natürlich nicht weiß) ich hatte nie Probs mit den Knien, habe einen Bürojob, treibe nur Freizeitsport. Mit meinen 34 Jahren gehöre ich wohl auch noch zu der Gruppe, wo degenerative Schäden der Meniski ehr die Ausnahme sind. Ich hatte einen Korbhenkelriss von der Pars Intermedia zum Hinterhorn. Nach meinem Wissen klemmt sich das Hinterhorn gerne mal bei Rotationstraumen ein, so dass der Riss auf diese Art entstanden sein könnte. Es gibt auch den Begriff der "unhappy triade", med. Seitenband, vKB und Meniskus gerissen. Mal davon abgesehen, das meine Bänder nicht gerissen, sondern nur ausgeleiert sind und es sich um einen Skiunfall handelte, wo dieses leider all zu oft vorkommt, hat es für mich den Anschein, dass die Verletzungen/Beschwerden auf eben diesen Sturz zurück zu führen sind.

LG

w:hooxsh


...was ich noch vergessen hatte

Die Aktion "Wir röntgen mal das Knie, um zu sehen was mit dem Seitenband nicht stimmt" (ist natürlich völliger Schwachsinn) ging m.E. vollkommen nach hinten los, da der mediale Gelenkspalt bereits etwas kleiner ist, als auf dem Bild von vor einem Jahr. Die Frage ob ich wohl überhaupt eine Arthrose (Stichwort: Meniskus) bekommen werde, ist damit wohl schon beantwortet. Was wiederrrum für die Höhe der Versicherungsleistung von enormer Wichtigkeit ist.

wprixst


whoosh

ja sicher scheint dann schon alles von dem einen Unfall herzurühren.

Dein Streit mit der PUV ist schon wirklich ärgerlich, nur helfen wird Dir heir leider niemand können. Was soll aus medizin. Sicht mit Deinem Knie passieren ??? ?? Meniskus ist operiert und das VKB geht so ??? ?? Wie ist der Lachmann ??? ?bzw. KT 1000 ??? ? Ist die Instabilität muskulär zu kompensieren ??? ?

wdhoXosxh


ja sicher scheint dann schon alles von dem einen Unfall herzurühren.

Dein Streit mit der PUV ist schon wirklich ärgerlich, nur helfen wird Dir heir leider niemand können. Was soll aus medizin. Sicht mit Deinem Knie passieren ?? Meniskus ist operiert und das VKB geht so ?? Wie ist der Lachmann ?bzw. KT 1000 ? Ist die Instabilität muskulär zu kompensieren ?

....hast ja recht, das ganze ist vielleicht etwas abgedriftet. Mir ging es primär um die VKB Geschichte und die Aussage vom GA, dass es sich um eine alte Verletzung handelt. Hatte gehofft, dass hier gleich die Finger hoch gehen, von Leuten die sich ihr KB auch nur überdehnt und nicht gerissen haben. Ich werde jetzt mal den Bericht abwarten und die Antwort der Versicherung was die Leisten will.

...gehört zwar auch nicht in diesen Thread, aber wenn jemand einen klasse RA für Personenversicherungsrecht in Hamburg kennt....ich bin ganz Ohr

:=o

w risUt


whoosh

...es gibt wie so oft im Leben...auch am VKB nicht was es nicht gibt.

Hab mir meines 2x subtotal gerissen, d.h. der synovialschlauch stand noch und es ist wieder vernarbt und das gut haltbar. 1x dann leider nicht. Genausogut kann es elongieren, d.h. aus dem normalen Gefüge geraten, also die Bandstrukturen liegen nicht mehr so aneinander wie normal. Es reisst zwar nicht, aber erfüllt seine Funktion (die vordere schublade zu sichern) dann meist nicht mehr in genügendem Masse. Man sieht dies dann aber auch meist im MRT, indem es da "durchhängt". Aber es ist alles eine Frage der Quantität.

Das Geld ist ärgerlich, dazu schliesst man ja einer Versicherung ab, aber viel wichtiger ist die Kniefunktion meines Erachtens. Ein neues Knie kann man sich auch mit Geld nicht erkaufen.....

LG

JMeaxn09


@ Hyperion

Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Hoffe auch, dass alles so weit gut geht, denn um die OP komm ich ja doch nicht herum :-(

Werde mich dann nach der OP wieder melden wie alles gelaufen ist. Wünsche noch einen schönen Abend *:)

hdelmutxsc


4. Knie - Operation

hallo, ich bin's mal wieder *:)

es ist mal wieder soweit, in 3 Wochen muß ich erneut am rechten Knie operiert werden (Gonarthrose-Patellahochstand-Knorpelschaden IV.Grades) - 1.OP - Pridiebohrung - 2.OP TrochleaShild - Teilprothese - 3.OP Patella wurde um 1,5 cm nach unten versetzt -

jetzt soll folgendes gemacht werden:

Laterales release, Hoffa - Reduktionsplastik sowie eine Reduktion der Kniescheibe rechts aussen -

hat von Euch jemand Erfahrung mit derartigen Operationen - bzw. wie lange es ungefähr dauert, bis ich wieder belastbar bin. Angeblich bin ich 7 Tage stationär im Krankenhaus - ist da eine Reha vonnöten? nach der letzten OP hat mein Orthopäde eine AHB verneint - braucht es nicht - diesmal aber denke ich, wird es notwendig sein, denn es hängt so vieles davon ab - nur am Rande bemerkt - ich bin seit über 2 Jahren im Krankenstand, in meinem Beruf (Sicherheitsdienst) muß ich sehr viel laufen, bergauf - bergab, Treppensteigen - Krankengeldanspruch habe ich längst nicht mehr, im Juni 2008 läuft auch das Nahtlosgeld aus, dann bekomme ich nichts mehr, und bis dahin muß ich wieder fit sein. Gruß Helmut

H3ypefrbion


helmut

eine reha kann hier sehr sinnvoll sein.

ziel ist es dich wieder fit für den schichtdienst zu bekommen. das geht am besten in einer reha wo du täglich intensiv therapiert wirst.

besprich das mal mit deinem arzt!

gruss

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